Überblick
Pt1000: Wie hängen Widerstand und Temperatur zusammen?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Rechner wandelt Temperatur und Widerstand von Platin-Widerstandsthermometern um, also von Pt100-, Pt500- und Pt1000-Sensoren. Platin ändert seinen elektrischen Widerstand mit der Temperatur reproduzierbar, die Zahl im Namen ist der Nennwiderstand bei 0 °C.
Die Kennlinie legt die Norm DIN EN 60751 (IEC 60751) fest; sie gilt von −200 bis 850 °C.
Neben dem Wert zeigt der Rechner die zulässige Abweichung der Toleranzklasse AA, A, B oder C und den Fehler, den der Leitungswiderstand bei der Zweileiterschaltung verursacht. Im Standardfall hat ein Pt1000 eine Temperatur von 25 °C.
Daraus ergibt sich ein Widerstand von 1.097,35 Ω, die Steigung beträgt 3,879 Ω je Kelvin. Klasse B erlaubt dort ±0,43 K, das sind ±1,65 Ω. Bei 1 Ω Leitungswiderstand zeigt ein einfacher Messumformer 25,26 statt 25,00 °C an.
Die Werte folgen der Norm-Kennlinie und beschreiben keinen konkreten Sensor. Die Norm selbst ist nicht frei zugänglich; die Zahlen sind mit Herstellerangaben und der Normtabelle des Pt100 abgeglichen.