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Spannungsteiler-Rechner: Ausgangsspannung online berechnen

Elektronik & PhysikStand Noch keine Bewertung

Werte eingeben

Berechnungsmodus
V
V
Ohm
Ohm

Berechnete Werte

Ausgangsspannung Ua4.8571V
Teilerfaktor0.404758
R110000 Ohm
R26800 Ohm
Teilerstrom0.7143 mA
Widerstandsverlust0.0086 W

Schaltbild (schematisch)

Schematische Darstellung der Widerstands- und Spannungsverteilung.

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Kurzantwort

Die Ausgangsspannung am Spannungsteiler ergibt sich aus Ü * R2 / (R1 + R2).

Spannungsteiler online berechnen: Uout aus Uin, R1 und R2 bestimmen und Last

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Spannungsteiler-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein Spannungsteiler ist die einfachste Grundschaltung der Elektronik, um aus einer vorhandenen Eingangsspannung eine kleinere Ausgangsspannung zu gewinnen. Zwei in Reihe geschaltete Widerstände R1 und R2 teilen die Spannung im Verhältnis ihrer Werte; am Knoten zwischen beiden liegt der gewünschte Teilpegel, wie auch im Lehrmaterial von LEIFI Physik ausführlich erklärt.

Der Spannungsteiler-Rechner ist für Sensorsignale, ADC-Eingänge, Logikpegel-Umsetzung (etwa 5 V auf 3,3 V) und Referenzspannungen gedacht, wenn aus einer vorhandenen Eingangsspannung ein kleinerer Zielwert entstehen soll. Spannungsteiler-Schaltung: Reihenschaltung aus zwei Widerständen mit Ausgangsspannung am Mittelabgriff Er ist besonders nützlich, weil er sofort sichtbar macht, ob ein passiver Teiler reicht oder ob die Last den Ausgang schon unbrauchbar verschiebt.

Man unterscheidet den unbelasteten Spannungsteiler (kein nennenswerter Strom fließt aus dem Mittelabgriff ab) vom belasteten Spannungsteiler (eine Last am Ausgang verändert das wirksame Widerstandsverhältnis).

Der Rechner bestimmt den unbelasteten Fall exakt aus R1 und R2; den belasteten Fall bildest du ab, indem du die Last parallel zu R2 rechnest und den so verkleinerten Ersatzwiderstand als R2 eingibst.

Neben der Ausgangsspannung nennt der Rechner drei Werte, die in der Praxis oft schwerer wiegen als die Zielspannung selbst: den Teilerfaktor, den dauerhaft fließenden Querstrom und die Verlustleistung im Widerstandsnetz.

Der Querstrom wird dabei in Milliampere ausgegeben. Ein Teiler aus 10 kΩ und 6,8 kΩ an 12 Volt liefert 4,86 Volt bei einem Faktor von 0,40, zieht dabei 0,71 mA und verheizt rund 8,6 Milliwatt.

Bei Batteriebetrieb entscheidet genau dieser Querstrom über die Standzeit, denn er fließt auch dann, wenn die Schaltung sonst nichts tut.

Eingaben

Spannungsteiler-Rechner: Eingangsspannung, R1 und R2 eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Zuerst legst du über den Berechnungsmodus fest, welche der drei Größen gesucht ist: die Ausgangsspannung Ua aus R1 und R2, oder umgekehrt R1 beziehungsweise R2 aus einer vorgegebenen Zielspannung. Der Modus entscheidet also, welches Feld Eingabe und welches Ergebnis ist – alle vier Zahlenfelder bleiben sichtbar, aber je nach Wahl wird eines davon überschrieben.

Du gibst Eingangsspannung sowie die beiden Widerstände R1 und R2 ein. Eine angeschlossene Last berücksichtigst du, indem du sie parallel zu R2 legst und den so verkleinerten Ersatzwert als R2 einträgst.

Die Werte stammen meist aus Schaltplan, E-Reihe oder Messung am Prototyp. In den Modi für R1 und R2 wechselt das Feld für die Ausgangsspannung die Rolle: Aus dem Ergebnis wird eine Vorgabe.

Du trägst dort die gewünschte Zielspannung ein, und der Rechner nennt den passenden Widerstand.

Der fällt fast nie auf einen Normwert — für 5 Volt aus 12 Volt bei R1 = 10 kΩ nennt er R2 = 7.142,86 Ω, während die E24-Reihe an dieser Stelle nur 6,8 kΩ oder 7,5 kΩ anbietet.

Rechne den gewählten Normwert deshalb im Ua-Modus gegen, bevor du lötest: Mit 6,8 kΩ landest du bei 4,86 Volt statt der geplanten 5,0 Volt, was für einen ADC-Vorteiler meist genügt, für eine Referenzspannung aber nicht.

Ein häufiger Fehler ist, nur den unbelasteten Teiler zu rechnen und später zu übersehen, dass die angeschlossene Last den unteren Zweig effektiv verkleinert.

Notiere dir dabei auch die Eingangsimpedanz der nachfolgenden Stufe, denn ohne diesen Wert bleibt der belastete Fall reine Schätzung.

Berechnung

Spannungsteiler-Formel: Ua = Ue · R2 / (R1 + R2)

Siehe Formeln und Rechenschritte.

Verwendete Formeln

U_a = U_e * R2 / (R1 + R2)

I = U_e / (R1 + R2)

P = U * I

Formeltafel zum Spannungsteiler: Ausgangsspannung gleich Eingangsspannung mal R2 durch die Summe aus R1 und R2, dazu Querstrom und Verlustleistung.
Teilerregel des unbelasteten Spannungsteilers mit Querstrom und Verlustleistung.

Expertenmodus

Häufige Fragen zum Spannungsteiler

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie lautet die Spannungsteilerformel (Spannungsteilerregel)?

Die Spannungsteilerformel, auch Spannungsteilerregel genannt, lautet für den unbelasteten Fall Ua = Ue · R2 / (R1 + R2): Die Ausgangsspannung ist die Eingangsspannung mal dem unteren Widerstand, geteilt durch die Summe beider Widerstände.

Mit den Standardwerten des Rechners, Ue = 12 V, R1 = 10 kΩ und R2 = 6,8 kΩ, ergibt sich Ua = 4,8571 V bei einem Teilerfaktor von 0,4048.

Die Formel folgt direkt aus dem ohmschen Gesetz, weil durch beide in Reihe geschalteten Widerstände derselbe Strom fließt.

Willst du stattdessen R2 bestimmen, stellst du nach R2 = (Ua · R1) / (Ue − Ua) um; für R1 gilt entsprechend R1 = R2 · (Ue / Ua − 1). Wichtig ist, R1 und R2 in derselben Einheit einzutragen, sonst kippt der Teilerfaktor.

Der Rechner übernimmt die Umstellung automatisch, wenn du im Modus R1 oder R2 berechnen die Zielspannung als Vorgabe einträgst.

Was ist der Unterschied zwischen belastetem und unbelastetem Spannungsteiler?

Beim unbelasteten Spannungsteiler fließt kein Strom aus dem Mittelabgriff ab, sodass Ua = Ue · R2 / (R1 + R2) exakt gilt.

Beim belasteten Spannungsteiler hängt eine Last RL am Ausgang, die elektrisch parallel zu R2 liegt und den unteren Zweig verkleinert: Der wirksame Wert ist dann R2 ∥ RL = R2 · RL / (R2 + RL).

Ein Beispiel mit den Rechner-Feldern: Bei Ue = 10 V, R1 = 10 kΩ liefert R2 = 10 kΩ unbelastet 5,0 V; ersetzt du R2 durch den Parallelwert aus 10 kΩ Last und 10 kΩ R2, also 5 kΩ, zeigt der Rechner nur noch 3,3333 V.

Einen eigenen Eingabewert für die Last hat der Rechner nicht – du berechnest den Parallelwiderstand aus R2 und Last von Hand und trägst ihn als neues R2 ein. So siehst du sofort, ob ein passiver Teiler reicht oder ob ein Pufferverstärker nötig ist.

Wie wirkt sich ein Lastwiderstand auf die Ausgangsspannung eines Spannungsteilers aus?

Ein Lastwiderstand am Ausgang senkt die Ausgangsspannung, weil er elektrisch parallel zu R2 liegt und den effektiven unteren Widerstand verkleinert.

Je niederohmiger die Last im Vergleich zu R2 ist, desto stärker bricht die Spannung ein: Bei R1 = 10 kΩ, R2 = 10 kΩ und Ue = 10 V liefert der unbelastete Teiler 5,0 V; sinkt der wirksame untere Zweig durch eine gleich große Last auf 5 kΩ, zeigt der Rechner nur noch 3,3333 V – ein Rückgang um ein Drittel.

Als Faustregel sollte der Teilerstrom durch R1 und R2 mindestens das Zehnfache des Laststroms betragen, damit der Einbruch klein bleibt.

Den Effekt bildest du ab, indem du den Parallelwert aus R2 und Last selbst berechnest und ihn anstelle von R2 einträgst; ein separates Eingabefeld für die Last gibt es nicht.

Bleibt der Einbruch zu groß, hilft nur ein aktiver Puffer, kein anderer Widerstandswert.

Wie berechnet man einen Spannungsteiler?

Einen Spannungsteiler berechnet man, indem man Eingangsspannung sowie R1 und R2 in den Rechner einträgt und die Ausgangsspannung nach Ua = Ue · R2 / (R1 + R2) ablesen lässt.

Bei Ue = 12 V, R1 = 10 kΩ und R2 = 6,8 kΩ ergibt sich Ua = 4,8571 V, ein Teilerfaktor von 0,4048, ein Teilerstrom von 0,7143 mA und eine Verlustleistung von 0,0086 W.

Über den Berechnungsmodus lässt sich statt der Ausgangsspannung auch gezielt R1 oder R2 bestimmen, wenn die Zielspannung bereits feststeht: Trägst du dort die gewünschte Ua ein, liefert der Rechner den passenden Widerstand.

Die Verlustleistung zeigt, wie viel Wärme das Widerstandsnetz erzeugt und ob die Bauteile thermisch ausreichend dimensioniert sind.

Bei Batteriebetrieb lohnt zusätzlich ein Blick auf den Teilerstrom, denn er fließt dauerhaft, auch wenn die Schaltung sonst nichts tut.

Was ist ein kapazitiver Spannungsteiler?

Ein kapazitiver Spannungsteiler teilt eine Wechselspannung nicht über zwei Widerstände, sondern über zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren C1 und C2.

Weil der kapazitive Blindwiderstand umgekehrt proportional zur Kapazität ist, gilt Ua = Ue · C1 / (C1 + C2) – der kleinere Kondensator erhält den größeren Spannungsanteil. Mit C1 = C2 = 100 nF teilt sich eine Wechselspannung exakt hälftig.

Kapazitive Teiler werden vor allem in der Hochspannungs- und HF-Technik eingesetzt, weil sie im Idealfall keine Wirkleistung verbrauchen und nur Blindstrom fließt; anders als beim ohmschen Teiler ist das Verhältnis dabei frequenzunabhängig.

Mit dem Spannungsteiler-Rechner lässt sich das kapazitive Verhältnis nicht direkt eingeben, weil das Werkzeug ausschließlich auf ohmsche Widerstände ausgelegt ist.

Ersatzweise lässt sich der Blindwiderstand XC = 1 / (2π · f · C) für eine feste Frequenz berechnen und als R-Wert einsetzen, um den Teilerfaktor näherungsweise abzuschätzen.

Wie berechne ich einen Spannungsteiler von 12 V auf 5 V?

Für einen Spannungsteiler von 12 V auf 5 V suchst du ein Widerstandsverhältnis mit R2 / (R1 + R2) = 5 / 12 ≈ 0,417.

Trägst du im Rechner Ue = 12 V, R1 = 1,4 kΩ und R2 = 1 kΩ ein, ergibt sich exakt Ua = 5,0000 V bei einem Teilerstrom von 5 mA und einer Verlustleistung von 0,06 W.

Mit Standard-E24-Normwerten kommst du 1,4 kΩ nicht exakt nahe; die nächsten Normwerte sind 1,3 kΩ oder 1,5 kΩ.

Setzt du stattdessen R1 = 1,5 kΩ und R2 = 1 kΩ ein, zeigt der Rechner nur noch 4,8 V – eine Abweichung von 4 Prozent, die für reine Signal- und Messpegel meist tolerierbar ist.

Für eine stabile 5-V-Versorgung mit nennenswertem Laststrom ist dagegen ein Spannungsregler die bessere Wahl, weil der einfache Teiler nur für hochohmige Lasten gilt.

Wofür wird ein Spannungsteiler in der Praxis verwendet?

Ein Spannungsteiler wird überall dort eingesetzt, wo eine vorhandene Spannung auf einen kleineren, definierten Pegel gebracht werden muss, ohne dass viel Strom fließt.

Typische Anwendungen sind die Pegelanpassung von Sensorsignalen an einen ADC-Eingang, die Umsetzung von Logikpegeln zwischen 5 V und 3,3 V sowie Referenzspannungen für Komparatoren.

Ein Beispiel: R1 = 1 kΩ und R2 = 2 kΩ wandeln 5 V exakt in 3,3333 V, wie sie viele 3,3-V-Mikrocontroller-Eingänge erwarten. Für 3,3 V auf 1,8 V liefern R1 = 1,5 kΩ und R2 = 1,8 kΩ im Rechner genau 1,8 V.

Entscheidend ist dabei immer die Eingangsimpedanz der Folgestufe: Ist sie groß gegenüber R1 parallel R2, bleibt der berechnete Pegel stabil.

Für reine Spannungsversorgung mit spürbarem Laststrom ersetzt ein passiver Teiler jedoch keinen Spannungsregler, weil er dafür zu viel Leistung verheizt.

Wie baue ich einen Spannungsteiler praktisch auf?

Ein Spannungsteiler entsteht aus zwei in Reihe geschalteten Widerständen zwischen Versorgungsspannung und Masse; der Mittelabgriff liefert die Ausgangsspannung.

Praktisch wählst du zunächst R1 und R2 im Bereich weniger Kiloohm, berechnest die Ausgangsspannung im Rechner und prüfst, ob sie zur Zielanwendung passt.

Für Ue = 5 V mit R1 = 10 kΩ und R2 = 20 kΩ zeigt der Rechner Ua = 3,3333 V bei nur 0,1667 mA Teilerstrom – deutlich sparsamer als kleinere Widerstände bei gleichem Verhältnis.

Auf dem Steckbrett oder der Platine lötest du die Widerstände in Reihe und misst den Mittelabgriff gegen Masse nach, weil Bauteiltoleranzen von meist 1 bis 5 Prozent das Ergebnis leicht verschieben.

Achte zusätzlich darauf, dass die Eingangsimpedanz der angeschlossenen Stufe groß genug gegenüber R1 parallel R2 bleibt, sonst weicht die gemessene Spannung vom berechneten Wert ab.

Wie berechne ich R2 bei vorgegebener Ausgangsspannung?

Wenn Ausgangsspannung und R1 feststehen, berechnest du R2 mit der umgestellten Formel R2 = (Ua · R1) / (Ue − Ua).

Bei Ue = 5 V, gewünschten Ua = 3,3 V und R1 = 10 kΩ liefert der Rechner im Modus R2 berechnen R2 = 19.411,76 Ω, dazu einen Teilerstrom von nur 0,17 mA und eine Verlustleistung von 0,0009 W.

Der nächste E12-Normwert liegt bei 18 kΩ oder 22 kΩ; welchen du wählst, prüfst du am besten anschließend im Modus Ua berechnen gegen die Zielspannung.

Für typische 3,3-V-Logik ist es üblich, R1 im Bereich 10 bis 100 kΩ zu wählen und R2 danach exakt zu bestimmen, weil hochohmige Teiler Strom sparen, aber empfindlicher gegenüber Leckströmen der Folgestufe sind.

Mit E24-Normwerten lässt sich der Fehler gegenüber der Zielspannung meist auf unter 2 Prozent begrenzen.

Wie berechne ich einen Spannungsteiler mit drei Widerständen?

Ein Spannungsteiler mit drei Widerständen liefert mehrere Abgriffe entlang einer Reihenschaltung von R1, R2 und R3 an der Eingangsspannung.

Der Strom durch die unbelastete Kette ist I = Ue / (R1 + R2 + R3), und die Spannung an einem Abgriff ergibt sich aus der Summe der Widerstände unterhalb des Abgriffs mal diesem Strom.

Bei 12 V mit R1 = R2 = R3 = 1 kΩ fließen 4 mA; am Abgriff zwischen R1 und R2 liegen 8 V, zwischen R2 und R3 liegen 4 V.

Mit dem Spannungsteiler-Rechner bildest du eine solche Kette ab, indem du die jeweils relevanten Teilwiderstände unterhalb eines Abgriffs zu einem gemeinsamen R2 zusammenfasst und für jeden Abgriff separat rechnest; ein natives Drei-Widerstände-Feld gibt es nicht.

Sobald an einem Abgriff eine Last hängt, verschieben sich die Spannungen und müssen erneut über die Parallelschaltung neu bewertet werden.

Hinweise

Belasteter Spannungsteiler: Teilerstrom und Innenwiderstand richtig einschätzen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Entscheidend ist nicht nur die Zielspannung, sondern wie stabil die Ausgangsspannung Ua unter Last bleibt. Der Teilerstrom durch R1 und R2 fließt ständig; bei niederohmigen Teilern erzeugt er einen spürbaren Widerstandsverlust, der sich in Wärme umwandelt.

Wenn unbelasteter und belasteter Wert stark auseinanderlaufen, ist meist nicht ein anderer Widerstandswert die Lösung, sondern ein Pufferverstärker oder ein echter Regler.

Du prüfst deshalb immer beide Fälle nebeneinander und dimensionierst R1 und R2 so, dass die erwartete Last den Teilerstrom nicht dominiert.

Eine bewährte Faustregel lautet, den Teilerstrom mindestens zehnmal so groß zu wählen wie den Strom, den die Last aus dem Mittelabgriff zieht. Die elektrischen Grundlagen dazu beschreibt auch OpenStax University Physics im Kapitel zu Gleichstromkreisen.

Bei Teilern an einer Batterieversorgung lohnt zusätzlich der Blick auf den Dauerstrom durch das Widerstandsnetz, weil er auch dann fließt, wenn die Schaltung sonst nichts tut.

Ein Begriff macht das Lastverhalten auf einen Schlag greifbar: der Innenwiderstand des Teilers. Aus Sicht der angeschlossenen Stufe verhält sich der Mittelabgriff wie eine Spannungsquelle mit dem Innenwiderstand R1 parallel R2.

Für 10 kΩ und 6,8 kΩ sind das rund 4,0 kΩ. Genau daran misst sich, ob eine Last stört: Ist die Eingangsimpedanz der Folgestufe groß gegen diesen Wert, bleibt der Pegel stehen; liegt sie in derselben Größenordnung, bricht er ein.

Die Zehnerregel für den Querstrom ist letztlich nur die praktische Kurzform dieser Betrachtung.

Anwendung

Spannungsteiler für den ADC-Eingang berechnen: Beispiel aus der Praxis

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein 24-V-Signalpfad soll auf einen 3,3-V-ADC-Eingang heruntergesetzt werden. Mit R1 = 39 kΩ und R2 = 4,7 kΩ zeigt der Rechner unbelastet: U_aus = 24 V × 4,7 / (39 + 4,7) = 2,58 V – sicher unter der ADC-Vollaussteuerung von 3,3 V.

Rechnest du die ADC-Eingangsimpedanz von 10 kΩ als Last mit ein – R2 wird dann zu 4,7 kΩ parallel 10 kΩ ≈ 3,2 kΩ –, sinkt U_aus auf rund 1,82 V, ein Verlust von über 0,75 V gegenüber dem unbelasteten Wert.

Das Ergebnis zeigt: Bei 10-kΩ-Last passt der passive Teiler ohne Pufferverstärker nicht mehr. Erst mit einem nachgeschalteten Impedanzwandler bleibt die Ausgangsspannung stabil bei rund 2,58 V.

Alternativ prüft der Entwickler, ob niederohmigere Widerstände das Problem entschärfen: Verkleinert er beide Werte um den Faktor zehn, dominiert der Teilerstrom die Last und die Ausgangsspannung bleibt näher am unbelasteten Wert, allerdings steigt die Verlustleistung im Widerstandsnetz entsprechend an.

Diese Abwägung zwischen Genauigkeit und Ruhestrom ist typisch für passive Pegelanpassungen an Messeingängen und muss vor dem Layout entschieden werden.

Der Entwickler rechnet dazu den Innenwiderstand des Teilers aus: 39 kΩ parallel 4,7 kΩ ergibt rund 4,2 kΩ, was gegenüber der 10-kΩ-Last eben nicht mehr klein ist – die Zahlen bestätigen also genau das, was die Messung zeigt. Spannungsteiler: unbelastet 2,58 V, mit 10-kOhm-Last nur 1,82 V am ADC-Eingang

Fallstricke

Häufige Fehler beim Spannungsteiler berechnen

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Viele wählen extrem hohe Widerstände R1 und R2, um den Teilerstrom und damit Strom zu sparen, und wundern sich dann über instabile ADC- oder Sensorsignale. Ebenso wird R1 mit R2 vertauscht, sodass sich das Teilerverhältnis umkehrt, oder die Eingangsimpedanz des Folgesystems wird ignoriert, obwohl sie als Last den unteren Zweig verkleinert.

Ein dritter Fehler ist die Annahme, ein passiver Spannungsteiler sei automatisch ein sicherer Spannungsregler.

Beim Spannungsteiler-Rechner zählt also nicht nur das Zielverhältnis aus Eingangsspannung und Ausgangsspannung, sondern auch, ob der Ausgang unter Last noch sauber und stabil bleibt.

Übersehen wird häufig auch die Toleranz der eingesetzten Widerstände: Zwei Bauteile mit fünf Prozent Abweichung können das Teilerverhältnis merklich verschieben, was gerade bei Referenzspannungen und Messeingängen stört.

Wer dort Genauigkeit braucht, greift zu engtolerierten Metallschichtwiderständen und misst die tatsächliche Ausgangsspannung nach dem Aufbau nach.

Ein Sonderfall wird regelmäßig übersehen: Am Netz betriebene Teiler ohne galvanische Trennung liegen auf Netzpotential, und zwar über ihre gesamte Länge. Der Mittelabgriff mag rechnerisch nur wenige Volt führen – gegenüber Erde tut er das nicht.

Für Messungen an Netzspannung sind deshalb Trenntransformator, Differenztastkopf oder fertige, geprüfte Baugruppen die richtige Antwort, nicht ein Widerstandspaar auf dem Steckbrett.

Der Rechner beschreibt die Spannungsverhältnisse innerhalb der Schaltung und trifft über deren Berührsicherheit keine Aussage.

Nächster Schritt

Spannungsteiler berechnen: Fazit

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Spannungsteiler-Rechner berechnet die Ausgangsspannung des unbelasteten Teilers aus R1 und R2; den Einfluss einer realen Last bildest du ab, indem du sie parallel zu R2 einrechnest, und machst so sichtbar, wie stark der Spannungsabfall durch die angeschlossene Impedanz verschoben wird.

Das Ergebnis hilft, Pegelanpassungen für ADC-Eingänge, Sensorsignale und Schnittstellen realistisch zu dimensionieren statt nur das unbelastete Verhältnis zu berechnen.

Naheliegend ist als Folgeschritt dann der Abgleich mit der tatsächlichen Eingangsimpedanz des Folgesystems und die Entscheidung, ob ein Pufferverstärker die Stabilität der Ausgangsspannung sicherstellen muss.

Wer beide Fälle kennt, erkennt früh, ob ein einfaches Widerstandspaar genügt oder ob die Schaltung eine aktive Stufe braucht, um den Zielpegel zu halten.

Als Kurzformel dafür taugt der Innenwiderstand R1 parallel R2: Solange die Last deutlich hochohmiger ist, bleibt der berechnete Pegel belastbar.

Vertiefung

Beispielrechnungen: Pegelanpassung, Logikpegel und belasteter Teiler

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Für 5 V auf 3,3 V bei 10 kΩ R1 werden 19.411,765 Ω für R2 benötigt; der Teilerfaktor liegt bei 0,66, der Strom bei 0,00017 A und die Verlustleistung bei 0,00085 W.

Benötigten unteren Widerstand für 5 V auf 3,3 V berechnen

Berechnungsmodus
R2 berechnen
Eingangsspannung Ue
5 V
Ausgangsspannung Ua
3,3 V
R1
10.000 Ω

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Mit 9 V Eingang, 4,7 kΩ und 10 kΩ entstehen 6,1224 V Ausgangsspannung, ein Teilerfaktor von 0,6803, 0,6122 mA Teilerstrom und 0,0055 W Verlustleistung.

Ausgangsspannung aus 9 V mit 4,7-kΩ- und 10-kΩ-Teiler

Berechnungsmodus
Ausgangsspannung Ua berechnen
Eingangsspannung Ue
9 V
R1
4.700 Ω
R2
10.000 Ω

Beispiel 3 · Komplex · Für 12 V auf 5 V bei 6,8 kΩ R2 werden 9.520 Ω für R1 benötigt; der Teilerfaktor liegt bei 0,4167, der Strom bei 0,7353 mA und die Verlustleistung bei 0,0088 W.

Benötigten oberen Widerstand R1 für 12 V auf 5 V berechnen

Berechnungsmodus
R1 berechnen
Eingangsspannung Ue
12 V
Ausgangsspannung Ua
5 V
R2
6.800 Ω

Beispiel 4 · Komplex · Mit 5 V Eingang, 10 kΩ und 20 kΩ entstehen 3,3333 V Ausgangsspannung, ein Teilerfaktor von 0,6667, 0,1667 mA Teilerstrom und 0,0008 W Verlustleistung.

Logikpegel 5 V auf 3,3 V mit stromsparendem 10-kΩ/20-kΩ-Teiler

Berechnungsmodus
Ausgangsspannung Ua berechnen
Eingangsspannung Ue
5 V
R1
10.000 Ω
R2
20.000 Ω

Beispiel 5 · Komplex · Mit 12 V Eingang, 1,4 kΩ und 1 kΩ entstehen exakt 5,0000 V Ausgangsspannung, ein Teilerfaktor von 0,4167, 5 mA Teilerstrom und 0,06 W Verlustleistung.

Spannungsteiler exakt von 12 V auf 5 V mit 1,4-kΩ/1-kΩ-Teiler

Berechnungsmodus
Ausgangsspannung Ua berechnen
Eingangsspannung Ue
12 V
R1
1.400 Ω
R2
1.000 Ω

Beispiel 6 · Komplex · Mit 10 V Eingang, 10 kΩ R1 und dem Ersatzwert 5 kΩ (aus 10 kΩ R2 parallel zu 10 kΩ Last) entstehen 3,3333 V Ausgangsspannung, ein Teilerfaktor von 0,3333, 0,6667 mA Teilerstrom und 0,0067 W Verlustleistung.

Belasteten Spannungsteiler über den Ersatzwiderstand aus Last und R2 nachbilden

Berechnungsmodus
Ausgangsspannung Ua berechnen
Eingangsspannung Ue
10 V
R1
10.000 Ω
R2
5.000 Ω

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  • R1=39 kOhm, R2=4,7 kOhm: unbelastet 2,58 V, mit 10 kOhm ADC-Last nur 1,82 V. Verlust 0,76 V erfordert Impedanzwandler

    Spannungsteiler am ADC – 24 V auf 3,3 V: Lasteffekt zeigt Pufferbedarf

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    <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/bauteile/spannungsteiler-rechner">
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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/elektronik-physik/bauteile/spannungsteiler-rechner
  • Infografik: Spannungsteiler: Reihenschaltung, U_ges = 12 V, 10 kΩ, 20 kΩ, GND, U_ges, U₂ = 12 V × 20 kΩ / (10 + 20) kΩ = 8 V, FORMEL

    Spannungsteiler-Rechner Schaltung

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           alt="Infografik: Spannungsteiler: Reihenschaltung, U_ges = 12 V, 10 kΩ, 20 kΩ, GND, U_ges, U₂ = 12 V × 20 kΩ / (10 + 20) kΩ = 8 V, FORMEL"
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Quellen, Transparenz und Haftung

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Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner bildet den idealen unbelasteten Spannungsteiler ab. Laststrom, Toleranzband und Störeinflüsse müssen für reale Anwendungen separat bewertet werden.

Quelle: Spannungsteiler-Grundgleichungen für unbelastete Widerstandsnetze mit Ableitung von Ua, R1, R2, Teilerstrom und Verlustleistung.

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Elektronik & Physik / Bauteile
Formeln basieren auf
Ua = Ü × R2 / (R1 + R2), R1 = R2 × (Ü / Ua - 1), R2 = (Ua × R1) / (Ü - Ua) sowie I = Ü / (R1 + R2).
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Spannungsteiler-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/elektronik-physik/bauteile/spannungsteiler-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Spannungsteiler-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/elektronik-physik/bauteile/spannungsteiler-rechner

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