Überblick
Was ist der Widerstand Farbcode Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Farbringe statt aufgedruckter Zahlen kennzeichnen den Wert axialer Widerstände – und genau diese Ringe übersetzt der Widerstand-Farbcode-Rechner, auch als Widerstandsrechner für Farbringe genutzt, schnell zurück in den Ohmwert und prüft ihn gegen, wenn er nicht mehr direkt ablesbar ist. Das ist besonders nützlich auf der Werkbank, im Unterricht und bei Reparaturen, weil Nennwert, Toleranzgrenzen und der nächste E12-Normwert sofort sichtbar werden.
Der Rechner deckt dabei die beiden gängigen Bauformen ab: 4-Ring und 5-Ring. Sechsringige Widerstände mit zusätzlichem Temperaturkoeffizienten wertet er nicht aus – für sie liest du die ersten 5 Ringe ein und behandelst den 6.
Ring separat über das Datenblatt. Die Farbcodierung folgt internationalen Normen der IEC.
Die Farbringe codieren den Wert nach einem festen Schema: Schwarz steht für 0, Braun für 1, Rot für 2, Orange für 3, Gelb für 4, Grün für 5, Blau für 6, Violett für 7, Grau für 8 und Weiß für 9.
Beim 4-Ring-Widerstand bilden zwei Ringe die Ziffern, der dritte den Multiplikator und der vierte die Toleranz; beim 5-Ring-Widerstand kommt eine dritte Ziffer hinzu. Gold als Toleranzring bedeutet ±5 %, Silber ±10 % und Braun ±1 %.
Zu jedem Ergebnis nennt der Rechner außerdem den nächstgelegenen E12-Normwert, und genau das ist der eigentliche Plausibilitätstest. Ein 5-Ring-Widerstand mit Gelb–Violett–Grün–Braun ergibt 4,75 kΩ und liegt damit sichtbar neben dem E12-Wert 4,7 kΩ.
Bei einem 1-Prozent-Typ ist diese Abweichung gewollt, denn engtolerierte Bauteile stammen aus der feineren E24- oder E96-Reihe.
Wolltest du dagegen einen gewöhnlichen 4,7-kΩ-Widerstand ablesen und landest bei 4,75 kΩ, ist das ein starker Hinweis auf einen falsch gelesenen Ring.