Überblick
Was berechnet der Rechner für die Mikroskop-Vergrößerung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ein Lichtmikroskop vergrößert in zwei Stufen: Das Objektiv erzeugt ein Zwischenbild, das Okular vergrößert es ein zweites Mal. Die Gesamtvergrößerung ist das Produkt beider Werte, bei einer Zwischenlinse zusätzlich mit dem Tubusfaktor multipliziert.
Im Standardfall treffen ein 40×-Objektiv mit der numerischen Apertur (NA) 0,65 und ein 10×-Okular zusammen: 400-fach. Der Rechner beantwortet damit nicht nur, wie stark dein Mikroskop vergrößert, sondern auch, ob diese Vergrößerung etwas bringt.
Die Aufschrift auf Objektiv und Okular nennt nur Faktoren, nicht, wo sie sich lohnen. Das Ergebnis zeigt auch die passenden Okulare. Dafür kennt er drei weitere Größen.
Der förderliche Bereich reicht von 500 bis 1.000 mal NA, hier von 325× bis 650×; darunter ist das Bild zu klein für die Details, darüber entsteht leere Vergrößerung.
Die Auflösungsgrenze nennt den kleinsten Abstand, den das Objektiv noch trennt: 423 nm nach Abbe und 516 nm nach Rayleigh bei grünem Licht von 550 nm. Der Sehfelddurchmesser folgt aus der Sehfeldzahl des Okulars und beträgt hier 0,45 mm.
So hilft die Seite in Schule, Studium und Hobby, wenn du ein Objektiv-Okular-Paar bewerten oder ein neues Okular auswählen willst.