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Mikroskop-Vergrößerung berechnen: Gesamt, Auflösung, Sehfeld

Elektronik & PhysikStand Noch keine Bewertung

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mm
nm

Berechnete Werte

GesamtvergrößerungGesamtvergrößerung V = 400×
Gesamtvergrößerung (Rohwert)400 ×
Förderlicher Bereich (500 bis 1.000 · NA)Förderlicher Bereich: 325× bis 650× (500 bis 1.000 · NA bei NA 0,65)
Bewertung: förderlich oder leere VergrößerungAmpel grün: Mit 400× liegst du im förderlichen Bereich von 325× bis 650×. Das Okular macht sichtbar, was das Objektiv auflöst, ohne das Bild nur aufzublähen.
Passende Okulare für dieses ObjektivMit dem Objektiv 40× (NA 0,65) liegt ein Okular von 8,13× bis 16,3× im förderlichen Bereich.
Auflösungsgrenze (Abbe und Rayleigh)d (Abbe) = 423 nm; d (Rayleigh) = 516 nm bei λ = 550 nm und NA 0,65
SehfelddurchmesserSehfelddurchmesser 0,45 mm (450 µm) in der Objektebene
Vergleich mit Bakterium und rotem BlutkörperchenBakterium (etwa 1 µm): aufgelöst, 2,36-mal größer als d (Abbe). Rotes Blutkörperchen (etwa 7,5 µm): aufgelöst, 17,7-mal größer als d (Abbe).
Untergrenze des förderlichen Bereichs (Rohwert)325 ×
Auflösungsgrenze nach Abbe (Rohwert)423.07692307692304 nm
Sehfelddurchmesser (Rohwert)0.45 mm
Typische Objektive mit Okular 10× und 15× (mit deinem Tubusfaktor)[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object],[object Object]
RechenwegV = V_Objektiv × V_Okular = 40× · 10× = 400×. Förderlich: 500 · 0,65 = 325× bis 1.000 · 0,65 = 650×. d (Abbe) = λ ÷ (2 · NA) = 550 nm ÷ (2 · 0,65) = 423 nm; d (Rayleigh) = 0,61 · λ ÷ NA = 516 nm. Sehfeld = Sehfeldzahl ÷ (V_Objektiv) = 18 mm ÷ 40 = 0,45 mm.
HinweisDie Auflösungsgrenze ist eine theoretische Untergrenze für ideale Optik; Kontrast, Deckglasdicke und Justierung machen sie in der Praxis schlechter. Die Grenzen 500 und 1.000 mal NA sind eine Faustregel, kein Naturgesetz. Eine NA über etwa 0,95 gibt es nur mit Immersionsflüssigkeit (Wasser n = 1,33, Öl n = 1,51).

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Rechner-spezifische Darstellung wird aus den aktuellen Eingabewerten abgeleitet.

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Kurzantwort

Gesamtvergrößerung = Objektiv × Okular (× Tubusfaktor). Sinnvoll ist sie zwischen 500 und 1.000 mal der numerischen Apertur; darüber wird das Bild nur größer, nicht schärfer.

Mikroskop-Vergrößerung berechnen: Objektiv mal Okular, förderlicher Bereich

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Überblick

Was berechnet der Rechner für die Mikroskop-Vergrößerung?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein Lichtmikroskop vergrößert in zwei Stufen: Das Objektiv erzeugt ein Zwischenbild, das Okular vergrößert es ein zweites Mal. Die Gesamtvergrößerung ist das Produkt beider Werte, bei einer Zwischenlinse zusätzlich mit dem Tubusfaktor multipliziert.

Im Standardfall treffen ein 40×-Objektiv mit der numerischen Apertur (NA) 0,65 und ein 10×-Okular zusammen: 400-fach. Der Rechner beantwortet damit nicht nur, wie stark dein Mikroskop vergrößert, sondern auch, ob diese Vergrößerung etwas bringt.

Die Aufschrift auf Objektiv und Okular nennt nur Faktoren, nicht, wo sie sich lohnen. Das Ergebnis zeigt auch die passenden Okulare. Dafür kennt er drei weitere Größen.

Der förderliche Bereich reicht von 500 bis 1.000 mal NA, hier von 325× bis 650×; darunter ist das Bild zu klein für die Details, darüber entsteht leere Vergrößerung.

Die Auflösungsgrenze nennt den kleinsten Abstand, den das Objektiv noch trennt: 423 nm nach Abbe und 516 nm nach Rayleigh bei grünem Licht von 550 nm. Der Sehfelddurchmesser folgt aus der Sehfeldzahl des Okulars und beträgt hier 0,45 mm.

So hilft die Seite in Schule, Studium und Hobby, wenn du ein Objektiv-Okular-Paar bewerten oder ein neues Okular auswählen willst.

Eingaben

Objektiv, Okular, Sehfeldzahl, Tubusfaktor und Lichtfarbe eintragen

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Beginne mit dem Objektiv. Die Liste enthält sechs typische Paare aus Vergrößerung und NA, von 4× mit NA 0,10 bis 100× Öl mit NA 1,25.

Steht auf deinem Objektiv etwas anderes, etwa „40×/0,75“, wähle „Eigenes Objektiv“ und trage Vergrößerung (1× bis 200×) und NA (0,04 bis 1,51) ein. Beides steht auf der Fassung, die NA hinter dem Schrägstrich.

Das Okular wählst du aus 5×, 10×, 15× und 20× oder als eigenes Okular von 1× bis 50×. Die Sehfeldzahl in Millimetern steht meist hinter der Okularvergrößerung („10×/18“); sie ändert nur das Sehfeld.

Der Tubusfaktor ist 1, wenn dein Mikroskop keine Zwischenvergrößerung hat; Zwischenlinsen liegen oft bei 1,25 bis 1,5, erlaubt sind 1 bis 4.

Die Wellenlänge liegt zwischen 380 nm und 780 nm, 550 nm ist grünes Licht aus der Mitte des sichtbaren Bereichs. Liegt eine Eingabe außerhalb dieser Grenzen, nennt der Rechner den Grund, statt still zu klemmen.

Die Standardwerte (40×, 10×, 18 mm, 1, 550 nm) liefern sofort ein Ergebnis, das du Feld für Feld an dein Mikroskop anpasst.

Praxisfälle

Mikroskop-Vergrößerung nach Anwendung berechnen: Objektiv, Okular, Zwischenlinse

Sieben typische Suchfragen zur Vergrößerung am Mikroskop, jede mit den Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. 40×-Objektiv mit 10×-Okular

    „Wie stark vergrößert ein Mikroskop mit 40× und 10×?“

    Eingabe
    Objektiv 40× (NA 0,65), Okular 10×, Sehfeldzahl 18 mm, Tubusfaktor 1, 550 nm
    Ergebnis
    V = 400× | förderlich 325× bis 650× | d (Abbe) 423 nm | Sehfeld 0,45 mm
  2. Ölobjektiv 100× mit 10×-Okular

    „Welche Gesamtvergrößerung hat das 100×-Ölobjektiv mit 10×-Okular?“

    Eingabe
    Objektiv 100× Öl (NA 1,25), Okular 10×, Sehfeldzahl 18 mm
    Ergebnis
    V = 1.000× | förderlich 625× bis 1.250× | d (Abbe) 220 nm | Sehfeld 0,18 mm
  3. Übersicht mit dem 4×-Objektiv

    „Ist 40-fache Vergrößerung bei 4× und 10× sinnvoll?“

    Eingabe
    Objektiv 4× (NA 0,10), Okular 10×, Sehfeldzahl 18 mm
    Ergebnis
    V = 40× | förderlich 50× bis 100× (gelb, zu schwach) | d (Abbe) 2.750 nm | Sehfeld 4,5 mm
  4. Leere Vergrößerung mit dem 20×-Okular

    „Wann ist 800-fache Vergrößerung am 40×-Objektiv leer?“

    Eingabe
    Objektiv 40× (NA 0,65), Okular 20×, Sehfeldzahl 18 mm
    Ergebnis
    V = 800× | förderlich bis 650× (rot, leere Vergrößerung) | d (Abbe) 423 nm
  5. Zwischenlinse mit Tubusfaktor 1,5

    „Wie wirkt ein Tubusfaktor von 1,5 auf 40× und 10×?“

    Eingabe
    Objektiv 40× (NA 0,65), Okular 10×, Tubusfaktor 1,5, Sehfeldzahl 18 mm
    Ergebnis
    V = 600× | grün | Sehfeld 0,3 mm | passende Okulare 5,42× bis 10,8×
  6. Auflösung bei blauem Licht

    „Wie fein löst das 40×-Objektiv bei 450 nm auf?“

    Eingabe
    Objektiv 40× (NA 0,65), Okular 10×, Wellenlänge 450 nm
    Ergebnis
    d (Abbe) = 346 nm | d (Rayleigh) = 422 nm
  7. Eigenes Objektiv 40×/0,75 mit Zwischenlinse

    „Welche Vergrößerung hat 40×/0,75 mit 12,5×-Okular und Faktor 1,25?“

    Eingabe
    Eigenes Objektiv 40×, NA 0,75; Okular 12,5×; Tubusfaktor 1,25; Sehfeldzahl 20 mm; 450 nm
    Ergebnis
    V = 625× | förderlich 375× bis 750× | d (Abbe) 300 nm | Sehfeld 0,4 mm

Berechnung

Formeln: Objektiv mal Okular, 500 bis 1.000 mal NA, Abbe und Rayleigh

Siehe Formeln und Rechenschritte.

Formelgrafik: Gesamtvergrößerung gleich Objektiv mal Okular mal Tubusfaktor, Auflösung gleich Wellenlänge durch zwei mal NA, Sehfeld gleich Sehfeldzahl durch Objektiv
Im Standardfall ergeben ein 40×-Objektiv mit NA 0,65 und ein 10×-Okular 400×; der förderliche Bereich beginnt bei 325×, die Auflösung nach Abbe beträgt 423 nm, das Sehfeld 0,45 mm.

Nachschlagen

Typische Objektive: Auflösung, förderlicher Bereich und Sehfeld

Die numerische Apertur bestimmt, wie fein ein Objektiv trennt und in welchem Bereich die Gesamtvergrößerung sinnvoll ist. Die Werte stammen aus derselben Funktion wie der Rechner oben, für grünes Licht von 550 nm und Sehfeldzahl 18 mm.

Sechs typische Objektive mit NA, Auflösungsgrenze nach Abbe und Rayleigh, förderlichem Bereich der Gesamtvergrößerung und Sehfelddurchmesser
ObjektivNAd nach Abbe (nm)d nach Rayleigh (nm)Förderlicher Bereich (×)Sehfeld (mm)
4×0,102.7503.36050 bis 1004,5
10×0,251.1001.340125 bis 2501,8
20×0,40688839200 bis 4000,9
40×0,65423516325 bis 6500,45
60×0,80344419400 bis 8000,3
100× Öl1,25220268625 bis 1.2500,18

Annahmen: ideale Optik, λ = 550 nm, Sehfeldzahl 18 mm, Tubusfaktor 1; die Auflösung ist eine theoretische Untergrenze. Förderlicher Bereich 500 bis 1.000 mal NA nach Nikon MicroscopyU, typische NA nach Evident Scientific. Stand: 10.10.2026.

Gesamtvergrößerung: Objektiv mal Okular und die Bewertung

Jede Zelle zeigt die Gesamtvergrößerung und ob sie im förderlichen Bereich des Objektivs liegt. Förderlich heißt zwischen 500 und 1.000 mal NA, leer heißt darüber, zu schwach darunter. Die Werte stammen aus derselben Funktion wie der Rechner oben.

Gesamtvergrößerung von sechs typischen Objektiven mit Okularen von 5× bis 20× und Bewertung gegen den förderlichen Bereich
ObjektivOkular 5×Okular 10×Okular 15×Okular 20×
4× (NA 0,10)20× (zu schwach)40× (zu schwach)60× (förderlich)80× (förderlich)
10× (NA 0,25)50× (zu schwach)100× (zu schwach)150× (förderlich)200× (förderlich)
20× (NA 0,40)100× (zu schwach)200× (förderlich)300× (förderlich)400× (förderlich)
40× (NA 0,65)200× (zu schwach)400× (förderlich)600× (förderlich)800× (leer)
60× (NA 0,80)300× (zu schwach)600× (förderlich)900× (leer)1.200× (leer)
100× (NA 1,25)500× (zu schwach)1.000× (förderlich)1.500× (leer)2.000× (leer)

Annahmen: Tubusfaktor 1; ohne Zwischenlinse ist die Gesamtvergrößerung Objektiv mal Okular. Die Grenzen 500 und 1.000 mal NA sind eine Faustregel (Nikon MicroscopyU), keine Normgrenze. Stand: 10.10.2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zur Mikroskop-Vergrößerung

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich die Vergrößerung eines Mikroskops?

Die Gesamtvergrößerung ist das Produkt aus Objektivvergrößerung, Okularvergrößerung und, falls vorhanden, dem Tubusfaktor. Ein 40×-Objektiv mit einem 10×-Okular ergibt 40 · 10 = 400×.

Hat dein Mikroskop eine Zwischenlinse mit dem Faktor 1,5, sind es 600×. Die Zahlen stehen auf den Bauteilen: das Objektiv trägt eine Aufschrift wie 40×/0,65, das Okular eine wie 10×/18.

Trage im Rechner Objektiv, Okular und gegebenenfalls den Tubusfaktor ein und lies die Gesamtvergrößerung ab. Er sagt dir zusätzlich, ob der Wert im förderlichen Bereich liegt, bei NA 0,65 also zwischen 325× und 650×.

Ein häufiger Fehler ist, nur die Objektivzahl zu nennen: Das Objektiv allein ist das Zwischenbild, erst das Okular macht daraus das Bild, das du siehst.

Beim Kauf oder in der Schule zählt deshalb immer die Gesamtvergrößerung, nicht die Aufschrift des Objektivs.

Rechne bei mehreren Okularen jede Kombination einzeln durch; die Tabelle unter dem Ergebnis zeigt sechs typische Objektive mit Okular 10× und 15×.

Was ist leere Vergrößerung beim Mikroskop?

Leere Vergrößerung heißt: Das Bild wird größer, aber es zeigt keine neuen Details. Sie beginnt oberhalb von 1.000 mal der numerischen Apertur (Nikon MicroscopyU). Beim 40×-Objektiv mit NA 0,65 liegt diese Grenze bei 650×.

Setzt du ein 20×-Okular ein, ergeben sich 800×, und der Rechner meldet rot: Die Auflösung bleibt bei 423 nm, das Bild wird nur weicher.

Die Korrektur ist einfach: Nimm ein schwächeres Okular, etwa 10× mit 400× oder 15× mit 600×, oder ein Objektiv mit höherer NA. Beachte, dass die Grenze eine Faustregel ist, kein Naturgesetz.

Wer ein Bild bequem betrachten will, überschreitet sie manchmal leicht. Als Entscheidungshilfe taugt sie trotzdem, weil sie dir sagt, ob ein teureres Okular überhaupt etwas bringen kann.

Die Zeile „Passende Okulare“ nennt für dein Objektiv den Bereich, der im grünen Bereich bleibt, bei diesem Beispiel 8,13× bis 16,3×. Merke: Nicht die Zahl allein, sondern ihr Verhältnis zur NA entscheidet über leer oder förderlich.

Ist 1000-fache Mikroskop-Vergrößerung sinnvoll?

Das hängt vom Objektiv ab, nicht vom Wert allein. Tausendfach ist sinnvoll, wenn die Zahl im förderlichen Bereich von 500 bis 1.000 mal NA liegt.

Ein 100×-Ölobjektiv mit NA 1,25 und ein 10×-Okular ergeben genau 1.000×, und der Bereich reicht von 625× bis 1.250×: grün, mit 220 nm Auflösung nach Abbe.

Dieselben 1.000× mit einem 40×-Objektiv (NA 0,65) wären dagegen leer, denn dort endet der Bereich bei 650×. Viele Angebote werben mit hoher Vergrößerung, ohne die NA zu nennen.

Frage deshalb nach der numerischen Apertur: Eine 1000-fache Angabe mit NA 0,65 zeigt kein feineres Bild als 400× mit demselben Objektiv. Prüfe zudem, ob das Objektiv Immersionsöl braucht, denn eine NA über etwa 0,95 gibt es nur so.

Rechne vor dem Kauf mit dem Rechner nach: Gib Objektiv und Okular an und achte auf die Ampel statt auf die große Zahl. So erkennst du in Sekunden, ob ein beworbener Wert glaubwürdig ist oder nur eindrucksvoll klingt.

Wie groß ist die Auflösung eines Lichtmikroskops?

Die Auflösung ist der kleinste Abstand, den das Objektiv noch trennt, und hängt von Wellenlänge und numerischer Apertur ab. Nach Abbe gilt d = λ ÷ (2 · NA), nach Rayleigh d = 0,61 · λ ÷ NA (Nikon MicroscopyU).

Beim 40×-Objektiv mit NA 0,65 sind das bei grünem Licht von 550 nm 423 nm und 516 nm; das Rayleigh-Kriterium ist etwas strenger. Das 100×-Ölobjektiv mit NA 1,25 kommt auf 220 nm, ein Objektiv mit NA 1,40 auf 196 nm.

Blaues Licht von 450 nm verbessert das 40×-Objektiv auf 346 nm, rotes von 650 nm verschlechtert es auf 500 nm. Ein stärkeres Okular ändert daran nichts; es macht das Bild nur größer.

Beide Werte gelten für ideale Optik, in der Praxis liegen Kontrast und Justierung darüber. Für Vergleiche mit Datenblättern nennst du immer die Wellenlänge dazu, denn ohne sie ist ein Auflösungswert nicht überprüfbar.

Was bedeutet die Sehfeldzahl auf dem Okular?

Die Sehfeldzahl nennt den Durchmesser des Zwischenbilds in Millimetern, das dein Okular zeigt. Sie steht meist hinter der Vergrößerung, zum Beispiel 10×/18.

Aus ihr folgt, wie viel vom Präparat du auf einmal siehst: Sehfelddurchmesser = Sehfeldzahl ÷ (Objektivvergrößerung × Tubusfaktor). Bei Sehfeldzahl 18 sind das 4,5 mm mit dem 4×-Objektiv, 1,8 mm mit 10×, 0,45 mm mit 40× und 0,18 mm mit 100×.

Mit einem Tubusfaktor von 1,5 schrumpft das 40×-Sehfeld auf 0,3 mm. Wichtig: Du teilst nur durch die Objektivvergrößerung, nicht durch die Gesamtvergrößerung; 18 mm ÷ 400 wäre falsch.

Die Zahl hilft, ein Objekt zu schätzen: Passen 60 rote Blutkörperchen von 7,5 µm quer durch das 0,45-mm-Feld, kennst du ihre Größe ungefähr. Ein Okular mit größerer Sehfeldzahl zeigt mehr Fläche, vergrößert aber nicht stärker.

Notiere die Sehfeldzahl deines Okulars einmal, danach musst du sie nicht mehr suchen.

Was bedeutet die numerische Apertur NA beim Objektiv?

Die numerische Apertur beschreibt, wie viel Licht das Objektiv aus dem Präparat einfängt: NA = n · sin α, mit der Brechzahl n des Mediums vor dem Objektiv und dem halben Öffnungswinkel α (Nikon MicroscopyU).

Je höher die NA, desto feiner die Auflösung und desto weiter reicht der förderliche Bereich. Typische Paare sind 4× mit 0,10, 10× mit 0,25, 20× mit 0,40, 40× mit 0,65, 60× mit 0,80 und 100× Öl mit 1,25 (Evident Scientific).

Die Auflösung nach Abbe sinkt dabei von 2.750 nm beim 4×-Objektiv auf 423 nm beim 40×-Objektiv. Trockenobjektive erreichen kaum mehr als 0,95, weil sin α höchstens 1 wird; mit Immersionsöl (n = 1,51) sind bis zu etwa 1,4 möglich.

Die NA steht hinter dem Schrägstrich auf der Fassung. Bei zwei 40×-Objektiven zählt also die NA, nicht der Preis. Beim Vergleich von Angeboten lohnt daher die Frage nach der NA vor der Frage nach dem Preis.

Welche Vergrößerung brauche ich für Bakterien?

Für Bakterien von etwa 1 µm brauchst du ein Objektiv, dessen Auflösungsgrenze deutlich unter 1.000 nm liegt, und eine Gesamtvergrößerung im förderlichen Bereich.

Das 10×-Objektiv (NA 0,25) schafft mit 1.100 nm ein Bakterium nicht, das 20×-Objektiv mit 688 nm gerade, das 40×-Objektiv mit 423 nm bereits besser.

Zum Erkennen von Form und Lage ist das 100×-Ölobjektiv die übliche Wahl: Mit 10×-Okular sind es 1.000×, im grünen Bereich von 625× bis 1.250×, bei 220 nm Auflösung; das 1-µm-Bakterium ist damit das 4,55-Fache dieser Grenze.

Plane das Immersionsöl ein, denn ohne Öl erreicht das Objektiv seine NA von 1,25 nicht. Das 15×-Okular am 100×-Objektiv ergäbe 1.500× und wäre rot.

Als Orientierung gilt außerdem: Zum Finden der Stelle beginnst du schwächer, etwa mit dem 10×-Objektiv, und wechselst dann auf 100×. Das Sehfeld ist mit 0,18 mm klein, deshalb lohnt sich das Suchen bei kleinerer Vergrößerung.

Wie wirkt der Tubusfaktor auf die Vergrößerung?

Der Tubusfaktor ist eine zusätzliche Vergrößerung zwischen Objektiv und Okular, die manche Mikroskope durch zusätzliche Linsen im Tubus haben. Er liegt meist bei 1,25 bis 1,5 (Evident Scientific) und multipliziert die Gesamtvergrößerung.

Aus 40× und 10× werden mit 1,25 genau 500× und mit 1,5 genau 600×; beide liegen noch im förderlichen Bereich von 325× bis 650×. Gleichzeitig verkleinert der Faktor das Sehfeld: Statt 0,45 mm bleiben bei 1,25 nur 0,36 mm und bei 1,5 nur 0,3 mm.

Die Auflösung ändert er nicht, sie bleibt bei 423 nm. Wer den Faktor vergisst, rechnet zu klein und unterschätzt, wie schnell die Grenze zur leeren Vergrößerung erreicht ist: Mit 1,5 und einem 15×-Okular sind es bereits 900×.

Steht beim Hersteller 1× oder keine Angabe, trage 1 ein. Bei Unsicherheit hilft das Datenblatt oder die Gravur am Tubus. Mit einem Tubusfaktor von 1,5 ist ein 10×-Okular deshalb oft die bessere Wahl als eines mit 15×.

Hinweise

Ergebnis lesen: Ampel, passende Okulare, Auflösung und Sehfeld

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst die Ampel. Grün heißt: Die Gesamtvergrößerung liegt zwischen 500·NA und 1.000·NA.

Bei 40× und 10× sind 400× grün; mit einem 20×-Okular sind 800× rot, weil sie über 650× liegen. Gelb heißt: Du liegst darunter, etwa mit dem 5×-Okular bei 200×.

Ein Okular zwischen 8,13× und 16,3× holt dann mehr heraus; die Zeile „Passende Okulare“ nennt diesen Bereich für dein Objektiv. Dann die Auflösung. Das 4×-Objektiv trennt nur 2.750 nm, das 100×-Ölobjektiv 220 nm.

Ein Bakterium von etwa 1 µm wird erst vom 20×-Objektiv (688 nm) aufgelöst, das 10×-Objektiv mit 1.100 nm schafft es nicht.

Das rote Blutkörperchen mit 7,5 µm trennt schon das 4×-Objektiv, doch bei 40× Gesamtvergrößerung ist es für das Auge noch zu klein.

Kürzeres Licht löst feiner: Bei 450 nm sinkt die Abbe-Grenze des 40×-Objektivs auf 346 nm, bei 650 nm steigt sie auf 500 nm. Das Sehfeld schrumpft mit dem Objektiv: 4,5 mm bei 4×, 0,45 mm bei 40×, 0,18 mm bei 100×.

Die Tabelle stellt alle sechs Objektive mit Okular 10× und 15× nebeneinander. Die Zeile zu Bakterium und Blutkörperchen vergleicht beide Größen mit der Abbe-Grenze.

„Aufgelöst“ heißt, dass ein Detail dieser Größe als eigener Punkt erscheint; ob du es erkennst, entscheidet die Gesamtvergrößerung. Abbe-Grenze der sechs typischen Objektive bei 550 nm: 2.750 nm bei 4×, 1.100 nm bei 10×, 688 nm bei 20×, 423 nm bei 40×, 344 nm bei 60× und 220 nm bei 100× Öl, im Vergleich zum Bakterium mit 1.000 nm

Anwendung

Praxisbeispiel: Welches Objektiv für den Blutausstrich?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Im Biologiekurs liegt ein Blutausstrich unter dem Schulmikroskop mit Objektiven 4×, 10× und 40×, dazu ein 10×-Okular mit Sehfeldzahl 18 mm. Ihr sollt rote Blutkörperchen von etwa 7,5 µm beurteilen. Welches Objektiv passt?

Im Rechner trägst du Objektiv 10× (NA 0,25), Okular 10× und Sehfeldzahl 18 ein: V = 100×, gelb, weil der förderliche Bereich erst bei 125× beginnt; die Auflösung liegt bei 1.100 nm, das Sehfeld bei 1,8 mm.

Mit 40× (NA 0,65) sind es 400×, grün, mit 423 nm und 0,45 mm.

Mit dem 100×-Ölobjektiv (NA 1,25) kommen 1.000× heraus, ebenfalls grün, mit 220 nm und 0,18 mm. Blutausstrich unter dem Schulmikroskop: 10× ergibt 100× und 1,8 mm Sehfeld, 40× 400× und 0,45 mm, 100× Öl 1.000× und 0,18 mm; bei 7,5 µm je Zelle passen 240, 60 und 24 Zellen nebeneinander Die Entscheidung: Das 10×-Objektiv zeigt mit 240 Zellen nebeneinander die Übersicht und hilft beim Suchen, ist aber nicht förderlich vergrößert.

Zum Beurteilen der Form nimmst du das 40×-Objektiv, mit 60 Zellen im Sehfeld. Das 100×-Objektiv brauchst du erst für Bakterien von etwa 1 µm, die es klar trennt: 1 µm sind das 4,55-Fache von 220 nm.

Wer am 40×-Objektiv zusätzlich ein 15×-Okular einsetzt, erreicht 600× und bleibt knapp unter 650×; das 20×-Okular wäre mit 800× schon leer. Wer die Zahlen am Mikroskop nachprüfen will, teilt das Sehfeld durch die Zellgröße.

Das 40×-Feld von 0,45 mm fasst 450 µm ÷ 7,5 µm = 60 Zellen, das 10×-Feld mit 1,8 mm entsprechend 240. Zählst du deutlich weniger, stimmen Sehfeldzahl oder Tubusfaktor nicht, und du solltest beide Aufschriften noch einmal ablesen.

Fallstricke

Häufige Fehler bei der Mikroskop-Vergrößerung: Okular, Sehfeld, Tubusfaktor, NA

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Irrtum: mehr Vergrößerung bringe mehr Details. Mit einem 20×-Okular am 40×-Objektiv entstehen 800×, doch die Auflösung bleibt bei 423 nm; das Bild wird nur größer und weicher.

Wähle stattdessen ein Objektiv mit höherer NA. Der zweite Irrtum: ein anderes Okular verbessere die Auflösung. Sie hängt nur von NA und Wellenlänge ab.

Mit dem 5×-Okular statt 10× bleibt d bei 423 nm, nur die Gesamtvergrößerung sinkt auf 200× und fällt unter den förderlichen Bereich. Der dritte Irrtum: das Sehfeld durch die Gesamtvergrößerung zu teilen.

Die Sehfeldzahl wird durch die Objektivvergrößerung geteilt, nicht durch Objektiv mal Okular: 18 mm ÷ 40 = 0,45 mm, nicht 0,045 mm. Der vierte Irrtum: den Tubusfaktor zu vergessen. Mit 1,5 werden aus 400× schon 600×, und das Sehfeld sinkt auf 0,3 mm.

Der fünfte Irrtum: eine NA von 1,25 mit einem Trockenobjektiv zu erwarten. Über etwa 0,95 gibt es nur mit Immersionsöl. Ein 100×-Ölobjektiv ohne Öl erreicht seine Auflösung von 220 nm nicht. Der sechste Irrtum: die Wellenlänge zu ignorieren.

Mit 650 statt 450 nm steigt die Abbe-Grenze des 40×-Objektivs von 346 nm auf 500 nm, also um fast die Hälfte; Auflösungswerte lassen sich nur bei gleicher Lichtfarbe vergleichen.

Nächster Schritt

Mikroskop-Vergrößerung berechnen: das Wichtigste in Kürze

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Die Gesamtvergrößerung ist Objektiv mal Okular (mal Tubusfaktor); im Standardfall sind 40× und 10× genau 400×. Sinnvoll ist sie zwischen 500·NA und 1.000·NA, hier 325× bis 650×; darüber ist sie leer.

Wie fein das Mikroskop trennt, bestimmen NA und Wellenlänge: 423 nm nach Abbe, 516 nm nach Rayleigh.

Merke dir drei Punkte: Das Okular ändert die Auflösung nicht, die Sehfeldzahl wird nur durch die Objektivvergrößerung geteilt, und eine NA über 0,95 braucht Immersion.

Prüfe zum Schluss die Ampel und den Vergleich mit deinem Objekt; die Tabelle unter dem Ergebnis hilft beim Vergleich der sechs typischen Objektive.

Der Rechner gilt für ideale Optik; Kontrast, Deckglas und Justierung entscheiden, was du wirklich siehst. Für Schule und Hobby heißt das: erst das Objektiv nach der NA wählen, dann das Okular so, dass die Gesamtvergrößerung im grünen Bereich bleibt.

Vertiefung

Rechenbeispiele: 40×, 100× Öl, leere Vergrößerung und eigenes Objektiv

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Gesamtvergrößerung 1.000×; förderlich 625× bis 1.250× (grün); d (Abbe) = 220 nm; Sehfeld 0,18 mm

Ölobjektiv 100× mit 10×-Okular

Objektiv
100× Öl (NA 1,25)
Okular
10×
Sehfeldzahl des Okulars
18 mm

Beispiel 2 · Mittel · Gesamtvergrößerung 40×; förderlich 50× bis 100× (gelb, zu schwach); d (Abbe) = 2.750 nm; Sehfeld 4,5 mm

Übersicht mit dem 4×-Objektiv

Objektiv
4× (NA 0,10)
Okular
10×
Sehfeldzahl des Okulars
18 mm

Beispiel 3 · Komplex · Gesamtvergrößerung 800×; über 650× (rot, leere Vergrößerung); d (Abbe) bleibt 423 nm

20×-Okular am 40×-Objektiv

Objektiv
40× (NA 0,65)
Okular
20×
Sehfeldzahl des Okulars
18 mm

Beispiel 4 · Komplex · Gesamtvergrößerung 600× (grün); Sehfeld 0,3 mm; passendes Okular 5,42× bis 10,8×

Zwischenlinse mit Tubusfaktor 1,5

Objektiv
40× (NA 0,65)
Okular
10×
Sehfeldzahl des Okulars
18 mm
Tubusfaktor (Zwischenvergrößerung)
1,5

Beispiel 5 · Komplex · Gesamtvergrößerung 625×; förderlich 375× bis 750× (grün); d (Abbe) = 300 nm, d (Rayleigh) = 366 nm; Sehfeld 0,4 mm

Eigenes Objektiv 40×/0,75 mit blauem Licht

Objektiv
Eigenes Objektiv
Vergrößerung des eigenen Objektivs
40×
Numerische Apertur NA des eigenen Objektivs
0,75
Okular
Eigenes Okular

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Okular-Empfehlungs-RechnerEmpfohlene Okular-Brennweiten für Übersicht, mittlere und hohe Vergrößerung berechnen.Makro-Vergrößerungs-RechnerAbbildungsmaßstab, minimale Objektgröße und Einfluss von Verlängerungsringen berechnen.Schärfentiefe-RechnerSchärfentiefe, Schärfegrenzen und hyperfokale Distanz nach Brennweite, Blende und Sensor berechnen.Maßstab-UmrechnerRealmaß in Modellmaß umrechnen und umgekehrt – für Architektur, Modellbau und topografische Karten.Ohmsches Gesetz RechnerSpannung, Stromstärke und Widerstand mit dem Ohmschen Gesetz berechnen.Stoffmenge-RechnerStoffmenge n aus Masse und molarer Masse berechnen (n = m/M) – oder Masse bzw. molare Masse bestimmen. Teilchenanzahl via Avogadro-Konstante.VerdünnungsrechnerVerdünnungen mit c₁·V₁ = c₂·V₂ berechnen – Presets für Ethanol, Isopropanol und H₂O₂, Mischverhältnis und Tabelle gängiger Zielkonzentrationen.Mischungskreuz-RechnerMischungskreuz berechnen: Zwei Konzentrationen und Zielkonzentration eingeben, Mengenanteile und Mischungsverhältnis der Lösungen sofort erhalten.Massenanteil-RechnerMassenanteil w berechnen: aus Massen, Volumen und Dichte oder als Anteil eines Elements in einer Summenformel, mit Prozent, ppm und Umrechnung in den Stoffmengenanteil.Stoffmengenkonzentration-RechnerStoffmengenkonzentration berechnen: c aus Masse, molarer Masse und Volumen, Einwaage für eine Ziel-Konzentration, Umrechnung zwischen g/l und mol/l sowie c aus Massenanteil und Dichte.Elektrische Leistungs-RechnerLeistung, Spannung, Strom und Widerstand aus zwei Eingaben berechnen.Wirkungsgrad-RechnerWirkungsgrad, Verlustleistung und Effizienzklassen berechnen.Kirchhoff-RechnerReihen- und Parallelschaltung von Widerständen berechnen.Parallelschaltung-RechnerGesamtwiderstand, Gesamtstrom und Teilströme einer Parallelschaltung von Widerständen berechnen.Drehstrom-LeistungsrechnerBerechnet Wirk-, Schein- und Blindleistung im symmetrischen Dreiphasennetz aus Spannung, Strom und Leistungsfaktor cos φ.

Weiternutzung

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  • Förderlicher Bereich beim 40×-Objektiv mit NA 0,65: 325× bis 650×; das 10×-Okular ergibt 400×, das 15×-Okular 600×, das 20×-Okular 800× und damit leere Vergrößerung.

    Förderlicher Bereich beim 40×-Objektiv: 325× bis 650×, 400× grün, 800× leer

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           alt="Förderlicher Bereich beim 40×-Objektiv mit NA 0,65: 325× bis 650×; das 10×-Okular ergibt 400×, das 15×-Okular 600×, das 20×-Okular 800× und damit leere Vergrößerung."
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  • Abbe-Auflösungsgrenze der sechs typischen Objektive bei 550 nm: 2.750 nm bei 4×, 1.100 nm bei 10×, 688 nm bei 20×, 423 nm bei 40×, 344 nm bei 60× und 220 nm bei 100× Öl, im Vergleich zum Bakterium mit 1.000 nm.

    Auflösungsgrenze nach Abbe: 2.750 nm bei 4× bis 220 nm bei 100× Öl

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           alt="Abbe-Auflösungsgrenze der sechs typischen Objektive bei 550 nm: 2.750 nm bei 4×, 1.100 nm bei 10×, 688 nm bei 20×, 423 nm bei 40×, 344 nm bei 60× und 220 nm bei 100× Öl, im Vergleich zum Bakterium mit 1.000 nm."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/optik-licht/mikroskop-vergroesserung-rechner">Auflösungsgrenze nach Abbe: 2.750 nm bei 4× bis 220 nm bei 100× Öl auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Blutausstrich unter dem Schulmikroskop mit Okular 10×: das 10×-Objektiv ergibt 100× und 1,8 mm Sehfeld, das 40×-Objektiv 400× und 0,45 mm, das 100×-Ölobjektiv 1.000× und 0,18 mm; bei 7,5 µm je Zelle passen 240, 60 und 24 Zellen quer.

    Blutausstrich: 10× ergibt 100× und 240 Zellen quer, 40× ergibt 400× und 60 Zellen

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           alt="Blutausstrich unter dem Schulmikroskop mit Okular 10×: das 10×-Objektiv ergibt 100× und 1,8 mm Sehfeld, das 40×-Objektiv 400× und 0,45 mm, das 100×-Ölobjektiv 1.000× und 0,18 mm; bei 7,5 µm je Zelle passen 240, 60 und 24 Zellen quer."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/optik-licht/mikroskop-vergroesserung-rechner">Blutausstrich: 10× ergibt 100× und 240 Zellen quer, 40× ergibt 400× und 60 Zellen auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Elektronik- und Physikrechner bilden Standardformeln und idealisierte Modelle ab. Für Kaufentscheidungen, Laborauswertung und Messmikroskopie bleiben Herstellerangaben und die Normen maßgeblich.

Quelle: Gesamtvergrößerung und Tubusfaktor (Evident Scientific), förderliche Vergrößerung, Auflösungsformeln und Sehfeld (Nikon MicroscopyU), typische NA (Evident Scientific, Tabelle 2), Norm ISO 8039:2014 als Titel geprüft.

Stand: 2026-10-10

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
10. Oktober 2026
Fachbereich
Elektronik & Physik / Optik & Licht
Formeln basieren auf
V = V_Objektiv × V_Okular × Tubusfaktor; förderlicher Bereich 500·NA ≤ V ≤ 1.000·NA; d (Abbe) = λ ÷ (2·NA); d (Rayleigh) = 0,61·λ ÷ NA; Sehfelddurchmesser = Sehfeldzahl ÷ (V_Objektiv × Tubusfaktor).
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Mikroskop-Vergrößerung-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/elektronik-physik/optik-licht/mikroskop-vergroesserung-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Mikroskop-Vergrößerung-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/elektronik-physik/optik-licht/mikroskop-vergroesserung-rechner

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