Überblick
Was ist der Pendel-CO2-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Emissionsfaktoren Pendeln 2026 (g CO₂/Personenkilometer, Quelle: UBA): Fahrrad/Fuß: 0 g · E-Bike: 4 g · Regionalbahn: 46 g · S/U-Bahn: 49 g · E-Auto (DE-Mix): 58 g · Bus: 64 g · Hybrid: 92 g · Motorrad: 103 g · Benziner: 144 g · Diesel: 150 g. Beispiel: 25 km Entfernung, 220 Pendeltage, Benziner: 1.584 kg CO₂/Jahr — Regionalbahn: 506 kg — Einsparung beim Umstieg: 1.078 kg = 86 rechnerische Bäume/Jahr.
Wie klimaschädlich dein Arbeitsweg über das Jahr wirklich ist und was ein Wechsel auf Bahn, Fahrgemeinschaft, Fahrrad oder zusätzliche Homeoffice-Tage messbar verändert – diese Alltagsfrage beantwortet der Pendel-CO₂-Rechner.
Gerade beim Pendeln täuscht das Bauchgefühl häufig: Eine scheinbar normale Strecke summiert sich über 220 Arbeitstage schnell zu einer Tonnenbilanz.
Der Rechner macht deshalb nicht nur den Jahreswert sichtbar, sondern auch den Unterschied zwischen aktuellem Verkehrsmittel und realistischen Alternativen — inklusive einer Rangliste aller elf hinterlegten Verkehrsmittel.
Grundlage ist die Jahresstrecke aus einfacher Entfernung, Hin- und Rückweg und den tatsächlichen Pendeltagen, multipliziert mit dem Emissionsfaktor des Umweltbundesamts (UBA, Stand 2026) des jeweiligen Verkehrsmittels.
Hinterlegt sind je Personenkilometer 144 g für den Benziner, 150 g für den Diesel, 92 g für den Hybrid, 58 g für das E-Auto, 103 g für das Motorrad, 64 g für den Bus, 49 g für S- und U-Bahn, 46 g für die Regionalbahn, 4 g für das E-Bike sowie 0 g für Fahrrad und Fußweg.
Derselbe Arbeitsweg verursacht je nach Verkehrsmittel also stark abweichende CO₂-Mengen. Homeoffice-Tage senken die Zahl der gefahrenen Pendeltage und damit die Jahresstrecke direkt, ohne dass das Verkehrsmittel überhaupt gewechselt werden muss.
So zeigt der Rechner pro Person, welcher Hebel – seltener pendeln, anderes Verkehrsmittel oder Mitfahrer – den Arbeitsweg am wirksamsten klimafreundlicher macht.