Überblick
Was ist der Fahrtenbuch-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Bei der 1-Prozent-Regelung werden monatlich 1 % des Brutto-Listenpreises als geldwerter Vorteil versteuert; ein Fahrtenbuch lohnt sich immer dann, wenn der Privatanteil unter der individuellen Break-even-Schwelle liegt, die der Rechner als 1-%-Jahreswert geteilt durch die Gesamtkosten ausweist – je nach Kostenstruktur können das etwa 25 %, aber auch deutlich mehr sein. Der Fahrtenbuch-Rechner richtet sich an Arbeitnehmer mit Firmenwagen ebenso wie an Selbstständige, die ein betriebliches Fahrzeug privat mitnutzen – und ist kostenlos nutzbar ohne Registrierung.
Die steuerlichen Regelungen erläutert das Bundesfinanzministerium. Der Rechner stellt damit zwei Bewertungsmethoden gegenüber, die das Steuerrecht für die private Nutzung eines Dienstwagens nebeneinander zulässt: die pauschale 1-Prozent-Regelung und die Fahrtenbuchmethode auf Basis der tatsächlich gefahrenen Kilometer.
Welche Variante am Ende günstiger ausfällt, hängt vom Verhältnis zwischen privaten und gesamten Kilometern sowie von der Höhe der Fahrzeugkosten ab – beides Größen, die von Fahrzeug zu Fahrzeug stark schwanken.
Statt einer einzelnen Zahl zeigt der Rechner beide Werte nebeneinander und macht so den Abstand zwischen den Methoden sichtbar.
Er ist ein Orientierungswerkzeug für die Vorüberlegung und ersetzt keine Steuerberatung; verbindlich bewertet allein das Finanzamt im Steuerbescheid.