Überblick
Was ist der Stundensatz-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Stundensatz-Rechner für Freelancer und Selbstständige beantwortet die Kernfrage jeder Selbstständigkeit: Welchen Netto-Stundensatz und Tagessatz musst du verlangen, damit am Jahresende dein Wunscheinkommen übrig bleibt? Das Ergebnis in Kürze: Du teilst deinen benötigten Jahresumsatz durch deine abrechenbaren Jahresstunden — der Rechner übernimmt alle Zwischenschritte automatisch.
Anders als ein einfacher Stundenlohn berücksichtigt er, dass du als Selbstständige oder Selbstständiger nicht jede Arbeitsstunde abrechnen kannst und zusätzlich Steuern, Sozialversicherung und Betriebskosten selbst tragen musst.
Das Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums bietet dazu ausführliche Kalkulationshilfen.
Der Rechner dreht die übliche Logik um: Statt einen Satz zu raten, gibst du dein Ziel vor, dein gewünschtes Jahresnetto, und erhältst den Netto-Stundensatz sowie den Tagessatz, die dieses Ziel realistisch tragen.
Tagessatz berechnen und Stundensatz berechnen sind dabei zwei Seiten derselben Kalkulation: Der Tagessatz ergibt sich aus dem Stundensatz multipliziert mit acht abrechenbaren Stunden, mit denen der Rechner den Tagessatz bildet.
Das Ergebnis eignet sich für Gründerinnen und Gründer, die ihren ersten Satz kalkulieren, ebenso wie für erfahrene Freelancer, die prüfen wollen, ob ihr aktueller Preis Kosten, Vorsorge und Auslastung tatsächlich deckt.
Der ausgewiesene Satz ist damit keine Wunschgröße, sondern die rechnerische Untergrenze, ab der sich deine selbstständige Tätigkeit trägt: Alles darüber schafft Puffer für Investitionen und schwächere Monate, alles darunter zehrt langfristig an der Substanz.
Wer diesen Zusammenhang einmal durchgerechnet hat, argumentiert im Kundengespräch auch selbstbewusster, weil er weiß, dass hinter dem Satz eine belastbare Kalkulation und kein gegriffener Wunschbetrag steht.