Zum Hauptinhalt springen

Stundensatz berechnen: Tagessatz und Netto für Freelancer

FinanzenStand Noch keine Bewertung
€
%
€
Std.
Wochen
Wochen
%
Anzeige

Kurzantwort

Stundensatz-Rechner für Freelancer: Gib Wunsch-Jahresnetto, Betriebskosten, Steuer- und SV-Quote sowie abrechenbare Stunden ein und erhalte den nötigen Netto-Stundensatz. Kein Ersatz für eine Steuerberatung.

Stundensatz als Freelancer berechnen: Wunsch-Jahresnetto, Betriebskosten

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juni 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Stundensatz-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Stundensatz-Rechner für Freelancer und Selbstständige beantwortet die Kernfrage jeder Selbstständigkeit: Welchen Netto-Stundensatz und Tagessatz musst du verlangen, damit am Jahresende dein Wunscheinkommen übrig bleibt? Das Ergebnis in Kürze: Du teilst deinen benötigten Jahresumsatz durch deine abrechenbaren Jahresstunden — der Rechner übernimmt alle Zwischenschritte automatisch.

Anders als ein einfacher Stundenlohn berücksichtigt er, dass du als Selbstständige oder Selbstständiger nicht jede Arbeitsstunde abrechnen kannst und zusätzlich Steuern, Sozialversicherung und Betriebskosten selbst tragen musst.

Das Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums bietet dazu ausführliche Kalkulationshilfen.

Der Rechner dreht die übliche Logik um: Statt einen Satz zu raten, gibst du dein Ziel vor, dein gewünschtes Jahresnetto, und erhältst den Netto-Stundensatz sowie den Tagessatz, die dieses Ziel realistisch tragen.

Tagessatz berechnen und Stundensatz berechnen sind dabei zwei Seiten derselben Kalkulation: Der Tagessatz ergibt sich aus dem Stundensatz multipliziert mit acht abrechenbaren Stunden, mit denen der Rechner den Tagessatz bildet.

Das Ergebnis eignet sich für Gründerinnen und Gründer, die ihren ersten Satz kalkulieren, ebenso wie für erfahrene Freelancer, die prüfen wollen, ob ihr aktueller Preis Kosten, Vorsorge und Auslastung tatsächlich deckt.

Der ausgewiesene Satz ist damit keine Wunschgröße, sondern die rechnerische Untergrenze, ab der sich deine selbstständige Tätigkeit trägt: Alles darüber schafft Puffer für Investitionen und schwächere Monate, alles darunter zehrt langfristig an der Substanz.

Wer diesen Zusammenhang einmal durchgerechnet hat, argumentiert im Kundengespräch auch selbstbewusster, weil er weiß, dass hinter dem Satz eine belastbare Kalkulation und kein gegriffener Wunschbetrag steht. Stundensatz-Kostenblöcke: Nettoeinkommen, Steuern und Sozialversicherung sowie Betriebskosten als Anteile am Netto-Stundensatz

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst folgende Werte ein: das gewünschte Jahresnetto nach Steuern und Sozialversicherung, eine kombinierte Steuer- und SV-Quote auf den Gewinn, deine jährlichen Betriebskosten, die tatsächlich abrechenbaren Stunden pro Woche, Urlaubs- und Ausfallwochen sowie den Umsatzsteuersatz. Entscheidend ist der Begriff abrechenbar: Trage nur die Stunden ein, die du Kunden wirklich in Rechnung stellst, nicht deine gesamte Arbeitszeit.

Verwaltung, Akquise, Buchhaltung und Weiterbildung gehören nicht dazu und werden über die Ausfallwochen abgebildet.

Ein häufiger Fehler ist, mit 40 abrechenbaren Stunden pro Woche zu rechnen – realistisch sind bei vielen Selbstständigen eher 20 bis 30.

Die Steuer- und SV-Quote schätzt du anhand deiner Gewinnhöhe; bei Pflichtversicherung oder freiwilliger Kranken- und Rentenversicherung liegt sie oft zwischen 30 und 45 Prozent.

Je sorgfältiger diese Annahmen sind, desto belastbarer ist der ausgewiesene Stundensatz.

Plane die Ausfallwochen bewusst großzügig: Neben dem Urlaub fallen über das Jahr verteilt auch Tage für Krankheit, Akquise, Buchhaltung und Weiterbildung an, die sich nicht in Rechnung stellen lassen.

Wer sie zu knapp ansetzt, überschätzt seine abrechenbaren Jahresstunden und rechnet den Stundensatz dadurch systematisch zu niedrig.

Im Zweifel ist es sinnvoller, eine Ausfallwoche mehr einzuplanen als zu wenig, weil ein leicht zu hoch angesetzter Satz eher Puffer schafft, während ein zu niedriger die gesamte Kalkulation aushöhlt.

Beachte auch die neun bis dreizehn gesetzlichen Feiertage auf Werktage: Als Freelancer ohne Lohnfortzahlung entsprechen sie rund zwei weiteren Ausfallwochen pro Jahr und sollten im Feld 'Ausfallwochen' miterfasst werden.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung läuft in vier nachvollziehbaren Schritten. Erstens wird aus dem Wunschnetto der nötige Gewinn vor Steuern bestimmt: Gewinn vor Steuern = Wunschnetto geteilt durch (1 minus Steuer-/SV-Quote).

Zweitens kommt der Jahresumsatz hinzu: benötigter Jahresumsatz = Gewinn vor Steuern plus Betriebskosten. Drittens werden die abrechenbaren Jahresstunden gebildet: (52 minus Urlaubswochen minus Ausfallwochen) mal abrechenbare Stunden pro Woche.

Viertens ergibt sich der Netto-Stundensatz = benötigter Jahresumsatz geteilt durch abrechenbare Jahresstunden.

Rechenbeispiel: Bei 35.000 Euro Wunschnetto, 35 Prozent Quote, 8.000 Euro Betriebskosten, 25 abrechenbaren Stunden pro Woche, 6 Urlaubs- und 4 Ausfallwochen ergibt sich ein Gewinn vor Steuern von rund 53.846 Euro, ein Jahresumsatz von 61.846 Euro, 1.050 abrechenbare Stunden und damit ein Netto-Stundensatz von rund 58,90 Euro.

Auf diesen Netto-Satz kommt für Rechnungen noch die Umsatzsteuer.

An der Reihenfolge der Schritte wird ein wichtiger Zusammenhang sichtbar: Weil das Wunschnetto zuerst auf den Gewinn vor Steuern hochgerechnet wird, wirkt eine höhere Steuer- und Sozialversicherungsquote überproportional auf den nötigen Umsatz und damit auf den Stundensatz.

Ebenso hebt jede zusätzliche Ausfallwoche den Satz an, weil sich der gleiche Jahresumsatz dann auf weniger abrechenbare Stunden verteilt. Diese Hebel lassen sich einzeln durchspielen, um zu sehen, welche Annahme den Satz am stärksten treibt. Stundensatz-Kalkulation: Vom Ziel-Netto über Steuern, Sozialversicherung und Betriebskosten zum Netto-Stundensatz

Nachschlagen

Übliche Freelancer-Stundensätze nach Branche 2026

Freelancer-Stundensätze unterscheiden sich je nach Fachgebiet, Erfahrung und Region erheblich. Die folgenden Werte sind marktübliche Bandbreiten und ersetzen keine individuelle Kalkulation.

Typische Netto-Stundensätze für Freelancer und Selbstständige nach Tätigkeitsfeld (Orientierungswerte 2026)
TätigkeitsfeldTypischer Stundensatz (netto)EinstiegErfahren / Spezialisiert
IT-Entwicklung / Software80–130 €60–80 €120–180 €
SAP-Beratung100–150 €80–100 €140–200 €
Webdesign / UX-Design60–100 €40–60 €90–140 €
Grafikdesign / Illustration50–90 €35–50 €80–120 €
Text / Content / Redaktion50–80 €30–50 €70–120 €
Marketing / Social Media60–100 €40–60 €90–150 €
Unternehmensberatung100–200 €70–100 €150–300 €
Ingenieurwesen / Technik70–120 €55–70 €100–160 €
Fotografie / Video60–100 €40–60 €90–150 €
Übersetzung / Lektorat40–70 €25–40 €60–100 €

Orientierungswerte auf Basis von freelancermap Freelancer-Kompass, Gulp Stundensatzkalkulator und Branchenerhebungen. Alle Angaben netto zzgl. USt. Der tatsächliche Stundensatz hängt von Spezialisierung, Projektumfang, Region und Verhandlungsgeschick ab.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Stundensatz-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich meinen Stundensatz als Freelancer?

Der tragfähige Stundensatz wird vom Ziel her gerechnet, nicht geschätzt. Du legst zuerst fest, wie viel netto pro Jahr übrig bleiben soll.

Daraus ergibt sich über deine Steuer- und SV-Quote der nötige Gewinn vor Steuern, indem du das Wunschnetto durch (1 minus Quote) teilst. Dazu addierst du deine jährlichen Betriebskosten und erhältst den benötigten Jahresumsatz.

Diesen teilst du durch die abrechenbaren Stunden pro Jahr, also (52 minus Urlaubs- minus Ausfallwochen) mal abrechenbare Stunden pro Woche.

Beispiel: 35.000 Euro Wunschnetto, 35 Prozent Quote, 8.000 Euro Kosten und 1.050 abrechenbare Stunden ergeben rund 59 Euro netto pro Stunde. Genau diese vier Schritte nimmt dir der Rechner ab und zeigt zusätzlich Tagessatz und Bruttosatz.

Den Tagessatz nutzt du, wenn Projekte pauschal nach Manntagen abgerechnet werden; er entspricht dem Stundensatz multipliziert mit acht abrechenbaren Stunden, mit denen der Rechner den Tagessatz bildet.

Verändere einzelne Annahmen, um sofort zu sehen, wie stark Auslastung oder Betriebskosten deinen Mindestsatz beeinflussen.

Was sind abrechenbare Stunden und warum sind sie entscheidend?

Abrechenbare Stunden sind nur die Stunden, die du Kunden tatsächlich in Rechnung stellen kannst. Deine gesamte Arbeitszeit ist deutlich höher, denn Akquise, Angebote schreiben, Buchhaltung, Weiterbildung und Verwaltung lassen sich nicht fakturieren.

Wer mit 40 abrechenbaren Stunden pro Woche kalkuliert, setzt den Stundensatz systematisch zu niedrig an, weil diese Auslastung in der Praxis kaum erreichbar ist.

Realistisch sind bei vielen Soloselbstständigen 20 bis 30 abrechenbare Stunden pro Woche. Im Rechner trägst du nur die echten abrechenbaren Stunden ein; nicht fakturierbare Zeiten bildest du über die Ausfallwochen ab.

Je ehrlicher diese Annahme ist, desto belastbarer wird der Satz, der am Ende dein Wunscheinkommen wirklich trägt und nicht nur auf dem Papier ausreicht. Als Faustregel gilt: Wer 40 Stunden pro Woche arbeitet, kann davon realistisch 25 abrechnen.

Der Rest fließt in Verwaltung und Selbstvermarktung, die ebenfalls Zeit kosten und kalkuliert werden müssen.

Was ist der Unterschied zwischen Netto-Stundensatz und Stundenlohn?

Ein Angestellten-Stundenlohn und ein Freelancer-Stundensatz sind nicht vergleichbar, obwohl beide in Euro pro Stunde angegeben werden.

Beim Angestellten zahlt der Arbeitgeber zusätzlich seinen Anteil zur Sozialversicherung, gewährt bezahlten Urlaub, zahlt im Krankheitsfall weiter und trägt Arbeitsplatz und Ausstattung.

Als Selbstständige oder Selbstständiger trägst du all das selbst. Der Netto-Stundensatz dieses Rechners ist der Preis ohne Umsatzsteuer, den du verlangen musst, damit nach Kosten und Abgaben dein Zieleinkommen bleibt.

Ein Bruttolohn von 25 Euro im Angestelltenverhältnis entspricht daher als Freelancer einem deutlich höheren Stundensatz, oft das Zwei- bis Dreifache.

Wer beide Werte gleichsetzt, unterbietet sich massiv und kann von der Selbstständigkeit langfristig nicht leben. Konkret: Wer als Angestellter 3.500 Euro brutto im Monat verdient, benötigt rund 29.200 Euro netto pro Jahr.

Mit den Voreinstellungen des Rechners (35 Prozent Quote, 8.000 Euro Betriebskosten, 1.050 Stunden) sind dafür rund 50 Euro netto pro Stunde nötig; bei höherer Quote oder geringerer Auslastung steigt der Wert auf 65 bis 85 Euro.

Der Rechner zeigt sofort, welche Annahme den Ausschlag gibt.

Wie hoch sollte ich die Steuer- und SV-Quote ansetzen?

Die Steuer- und SV-Quote fasst Einkommensteuer und deine Sozialversicherungsbeiträge als Anteil am Gewinn zusammen. Ihre Höhe hängt stark vom Einzelfall ab.

Wer freiwillig gesetzlich kranken- und rentenversichert ist oder privat vorsorgt, kommt zusammen mit der Einkommensteuer häufig auf 30 bis 45 Prozent.

Bei sehr niedrigem Gewinn ist die Quote kleiner, weil der Grundfreibetrag wirkt; bei hohem Gewinn steigt sie durch den progressiven Steuertarif.

Wichtig ist, die Altersvorsorge nicht zu vergessen: Wer keine Pflichtversicherung hat, muss Rücklagen für die Rente selbst einplanen, was die Quote real erhöht. Setze im Zweifel lieber etwas konservativer an.

Für eine genaue Steuerlast nutzt du ergänzend den Einkommensteuer-Rechner; der Stundensatz-Rechner arbeitet bewusst mit einer transparenten Pauschalquote.

Ein Freelancer mit 60.000 Euro Jahresgewinn und gesetzlicher Krankenversicherung landet beispielsweise erfahrungsgemäß bei 38 bis 42 Prozent; wer privat versichert ist, kann je nach Tarif etwas darunter oder darüber liegen.

Soll ich den Netto- oder den Brutto-Stundensatz im Angebot nennen?

Im Geschäftskundenbereich, also bei den meisten Freelancer-Aufträgen, ist der Netto-Stundensatz die maßgebliche Vergleichsgröße.

Geschäftskunden ziehen die Umsatzsteuer als Vorsteuer wieder ab, für sie ist die Mehrwertsteuer also ein durchlaufender Posten. Du nennst im Angebot daher in der Regel den Nettobetrag und weist die Umsatzsteuer auf der Rechnung gesondert aus.

Der Bruttosatz inklusive Umsatzsteuer ist nur dann der relevante Endpreis, wenn deine Kunden Privatpersonen ohne Vorsteuerabzug sind oder du die Kleinunternehmerregelung nutzt und keine Umsatzsteuer ausweist.

Der Rechner zeigt dir beide Werte: den Netto-Stundensatz als Kalkulationsbasis und den Bruttosatz als Orientierung. Verwechsle die beiden im Angebot nicht, sonst kalkulierst du dich entweder zu teuer oder zu billig.

Beispiel: Ein Netto-Stundensatz von 80 Euro ergibt mit 19 Prozent Umsatzsteuer einen Bruttobetrag von 95,20 Euro auf der Rechnung. Schreibst du versehentlich 80 Euro brutto, verlierst du bereits bei 10 Stunden rund 128 Euro Marge.

Wie viele Urlaubs- und Ausfallwochen sollte ich einplanen?

Anders als Angestellte hast du keinen bezahlten Urlaub und keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Jede Woche ohne fakturierbare Arbeit musst du über deinen Stundensatz mitfinanzieren.

Realistisch sind etwa sechs Wochen Urlaub plus mehrere Wochen für Krankheit, Weiterbildung und Phasen schwacher Auftragslage. Wer nur den gesetzlichen Angestelltenurlaub ansetzt und Ausfallzeiten ignoriert, kalkuliert zu knapp.

Im Rechner trennst du bewusst Urlaubswochen und Ausfallwochen, sodass beide Effekte sichtbar bleiben.

Beispiel: Bei sechs Urlaubs- und vier Ausfallwochen arbeitest du nur 42 statt 52 Wochen, was die abrechenbaren Jahresstunden und damit den nötigen Stundensatz spürbar erhöht.

Plane diese Wochen großzügig, damit dein Satz auch in einem durchschnittlichen statt einem perfekten Jahr trägt.

Beachte zudem die neun bis dreizehn gesetzlichen Feiertage auf Werktage: Als Freelancer ohne Lohnfortzahlung entsprechen sie rund zwei weiteren Ausfallwochen pro Jahr und sollten im Feld 'Ausfallwochen' miterfasst werden.

Warum ist mein berechneter Stundensatz so viel höher als erwartet?

Ein hoher Stundensatz wirkt zunächst überraschend, ist aber meist korrekt. Drei Effekte addieren sich: Erstens kannst du nur einen Teil deiner Arbeitszeit abrechnen, sodass sich der gesamte Jahresbedarf auf weniger Stunden verteilt.

Zweitens trägst du Steuern und Sozialversicherung vollständig selbst, statt nur den Arbeitnehmeranteil. Drittens kommen Betriebskosten wie Software, Hardware, Versicherungen und Büro hinzu, die ein Arbeitgeber sonst stellt.

Ein Netto-Stundensatz von 55 bis 70 Euro ist deshalb für viele Soloselbstständige keine Luxusmarge, sondern die Untergrenze für ein normales Einkommen.

Wenn dir der Wert zu hoch erscheint, prüfe deine Annahmen zur Auslastung: Mehr abrechenbare Stunden senken den Satz, sind aber oft unrealistisch. Lieber den Satz halten und die Auslastung ehrlich kalkulieren.

Typische Betriebskosten von 6.000 bis 12.000 Euro jährlich für Software, Fachbücher, eine Haftpflichtversicherung und anteilige Bürokosten erhöhen den nötigen Stundensatz bei 1.000 abrechenbaren Stunden bereits um 6 bis 12 Euro.

Ersetzt der Stundensatz-Rechner eine Steuer- oder Honorarberatung?

Nein. Der Rechner ist eine Kalkulationshilfe, die deine Eingaben transparent in einen tragfähigen Stundensatz übersetzt.

Er arbeitet bewusst mit einer pauschalen Steuer- und SV-Quote und bildet weder den progressiven Einkommensteuertarif im Detail noch deine individuellen Sozialversicherungsbeiträge, die Kleinunternehmerregelung oder branchenübliche Marktpreise exakt ab.

Für die konkrete Steuerlast solltest du den Einkommensteuer-Rechner ergänzend nutzen oder eine Steuerberatung hinzuziehen, gerade bei höheren Gewinnen oder besonderen Konstellationen.

Auch die Frage, ob dein Satz am Markt durchsetzbar ist, beantwortet der Rechner nicht; das hängt von Branche, Spezialisierung und Verhandlung ab.

Nutze das Ergebnis als belastbare Untergrenze und Verhandlungsbasis, nicht als verbindliche steuerliche oder preisstrategische Aussage für deinen Einzelfall.

Branchenvergleiche zeigen: Ein IT-Freelancer mit zehn Jahren Erfahrung kann am Markt 90 bis 130 Euro netto verlangen, während der Rechner nur zeigt, ob dieser Satz deinen Lebensunterhalt sichert.

Die Marktfähigkeit prüfst du separat über Plattformen wie Malt oder GULP.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Rechne immer mit konservativen Annahmen, denn fast jeder unterschätzt die nicht abrechenbaren Zeiten. Wie berechne ich meinen Stundensatz als Selbständiger?

Formel: Jahresumsatzbedarf geteilt durch abrechenbare Jahresstunden. Der Jahresumsatzbedarf ergibt sich aus Wunschnetto plus Steuern und SV plus Betriebskosten. Wie viele abrechenbare Stunden sind realistisch?

Bei Soloselbstständigen oft 20 bis 30 Stunden pro Woche, nicht 40. Plane neben Urlaub bewusst Wochen für Krankheit, Akquise und Weiterbildung ein, sonst wirkt dein Satz auf dem Papier ausreichend, deckt im echten Jahr aber die Lücken nicht.

Was kostet ein Freelancer pro Stunde? Laut dem freelancermap Freelancer-Kompass 2026 liegt der durchschnittliche Stundensatz in Deutschland bei 103 Euro netto — erstmals seit Erhebungsbeginn ein leichter Rückgang gegenüber 104 Euro im Vorjahr.

IT-Freelancer verlangen typischerweise 80 bis 150 Euro, Designer 50 bis 100 Euro, Texter 40 bis 80 Euro.

Als absolute Untergrenze gilt das Mindestlohn-Äquivalent: Wer unter Berücksichtigung von Steuern, Sozialversicherung und Betriebskosten weniger als rund 50 Euro netto kalkuliert, arbeitet in den meisten Branchen unter den eigenen Kosten.

Die Formel in vier Schritten: Wunschnetto bestimmen, auf Brutto hochrechnen, Betriebskosten addieren, durch abrechenbare Stunden teilen.

Sinnvoll ist, mehrere Szenarien zu vergleichen: einmal mit hoher Auslastung und einmal mit realistischer, niedrigerer. So siehst du die Bandbreite und kannst einen Satz wählen, der auch in schwächeren Monaten trägt.

Den Tagessatz berechnen: Der ausgewiesene Tagessatz gilt für Projekte, die in Tagessätzen kalkuliert werden, und ergibt sich aus Stundensatz mal acht abrechenbaren Stunden.

Im B2B-Geschäft ist der Netto-Stundensatz die maßgebliche Vergleichsgröße, weil Geschäftskunden die Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen.

Vergiss bei der Steuer- und SV-Quote nicht die Altersvorsorge: Wer ohne Pflichtversicherung arbeitet, muss Rücklagen für die Rente selbst einkalkulieren, was die Quote deutlich erhöht.

Weiterführende Hilfe zur Stundensatzkalkulation bietet das Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Ergebnisse dieses Rechners ersetzen keine Steuerberatung, bieten aber eine belastbare Kalkulationsgrundlage.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall Gründung: Eine freiberufliche Grafikdesignerin will netto 30.000 Euro im Jahr verdienen.

Eingaben im Rechner: Wunschnetto 30.000 Euro, Steuer- und SV-Quote 32 Prozent, Betriebskosten 6.000 Euro (Software, Hardware, Versicherungen), 22 abrechenbare Stunden pro Woche, 6 Urlaubs- und 5 Ausfallwochen.

Ergebnis: Gewinn vor Steuern rund 44.118 Euro, benötigter Jahresumsatz rund 50.118 Euro, 902 abrechenbare Stunden im Jahr und damit ein Netto-Stundensatz von rund 55,56 Euro. Der Tagessatz für Acht-Stunden-Projekte liegt bei rund 445 Euro.

Das Ergebnis zeigt: Ein gefühlt hoher Satz von 55 Euro ist hier kein Luxus, sondern die Untergrenze für das gewünschte Einkommen bei realistischer Auslastung.

Als nächste Entscheidung kann sie ein zweites Szenario mit nur 18 abrechenbaren Stunden rechnen, um zu sehen, wie stark der nötige Satz steigt, wenn die Auftragslage schwächer ausfällt – und ihren Angebotspreis entsprechend mit Puffer ansetzen.

Der Fall verdeutlicht ein Grundprinzip der Freelancer-Kalkulation: Nicht der nominale Stundensatz allein entscheidet über das Auskommen, sondern das Zusammenspiel aus abrechenbaren Stunden, Steuer- und Sozialversicherungslast sowie Betriebskosten.

Zwei Selbstständige mit identischem Satz können am Jahresende sehr unterschiedlich dastehen, wenn ihre Auslastung und ihre Kostenstruktur auseinanderliegen.

Genau deshalb liefert der Rechner nicht nur den Satz, sondern auch die dahinterliegenden Zwischengrößen, damit sichtbar wird, an welcher Stellschraube ein zu knapper Satz tatsächlich hängt. Stundensatz-Kalkulation einer Grafikdesignerin: 30.000 EUR Wunschnetto ergibt 55,56 EUR Stundensatz

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist, den eigenen Stundensatz am früheren Angestellten-Stundenlohn zu orientieren. Ein Bruttolohn von 25 Euro pro Stunde bedeutet als Selbstständiger keineswegs 25 Euro Stundensatz, weil Arbeitgeberanteile, bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Betriebskosten wegfallen beziehungsweise nun selbst getragen werden.

Der zweite Fehler ist eine zu optimistische Auslastung: Wer alle Werktage als abrechenbar ansetzt, kalkuliert einen Satz, der bei realistischen rund 60 Prozent Auslastung nicht reicht.

Drittens wird die Steuer- und SV-Last oft vergessen oder zu niedrig angesetzt – gerade die freiwillige Kranken- und Rentenversicherung kostet spürbar.

Viertens verwechseln viele Netto- und Brutto-Stundensatz und unterbieten sich im Angebot, weil sie die Umsatzsteuer einrechnen, obwohl Geschäftskunden sie ohnehin abziehen.

Wer diese vier Punkte sauber trennt, kommt zu einem Satz, der nicht nur Umsatz, sondern echtes Auskommen sichert. Ein fünfter Fehler ist, die eigene Zeit für Leerlauf, Projektpausen und unbezahlte Angebotserstellung gar nicht einzupreisen.

Diese Stunden verschwinden nicht, sie verlagern sich nur in die nicht abrechenbare Zeit und müssen über einen entsprechend höheren Satz auf die abrechenbaren Stunden mitfinanziert werden.

Wer sie ignoriert, kalkuliert einen Satz, der zwar auf dem Papier aufgeht, im echten Arbeitsjahr aber die vielen unproduktiven Stunden nicht deckt.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Stundensatz-Rechner übersetzt dein Wunscheinkommen in einen belastbaren Netto-Stundensatz und Tagessatz und macht sichtbar, welcher Jahresumsatz, welcher Gewinn vor Steuern und wie viele abrechenbare Stunden dahinterstehen.

Für die nächste Entscheidung lohnt sich immer ein Vergleich von zwei bis drei Auslastungsszenarien, damit dein Satz auch in schwächeren Monaten trägt.

Verstehe den ermittelten Satz als kalkulatorische Untergrenze, die du im Angebot je nach Marktlage, Nachfrage und Projektwert bewusst nach oben anpassen kannst, ohne dabei jemals unter diese Grenze zu rutschen.

Wenn du deine Rechnungen mit Umsatzsteuer ausweisen möchtest, rechnet der Mehrwertsteuerrechner deine Netto-Honorare in den korrekten Bruttobetrag um. Für den Vergleich mit einem Angestelltengehalt hilft der Stundenlohn-Rechner.

Für Handwerker und Dienstleister, die auf Tagessatzbasis kalkulieren, ist zusätzlich der Stundenverrechnungssatz-Rechner empfehlenswert – er rechnet über Arbeitstage und Ausfallquote und weist Jahresumsatzbedarf und Tagessatz aus.

Die Ergebnisse dieses Rechners ersetzen keine individuelle Steuerberatung; für eine genaue Steuerlast ziehe ergänzend eine Steuerberatung hinzu.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Netto-Stundensatz 59,95 €/Std., Tagessatz 479,62 €, Brutto-Stundensatz 71,34 €/Std., 820 abrechenbare Stunden/Jahr, benötigter Jahresumsatz 49.161,29 €

Einstieg: Texter/Redaktion — 28.000 € netto, 20 Std./Woche, hohe Quote

Gewünschtes Jahresnetto (nach Steuern & SV)
28.000 €
Steuer- & SV-Quote auf den Gewinn
38 %
Jährliche Betriebskosten
4.000 €
Abrechenbare Stunden pro Woche
20 Std.

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Netto-Stundensatz 99,87 €/Std., Tagessatz 798,97 €, Brutto-Stundensatz 118,85 €/Std., 1.176 abrechenbare Stunden/Jahr, benötigter Jahresumsatz 117.448,28 €

Spezialisiert: IT-/SAP-Beratung — 60.000 € netto, 28 Std./Woche

Gewünschtes Jahresnetto (nach Steuern & SV)
60.000 €
Steuer- & SV-Quote auf den Gewinn
42 %
Jährliche Betriebskosten
14.000 €
Abrechenbare Stunden pro Woche
28 Std.

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Netto-Stundensatz 60,63 €/Std., Tagessatz 485,02 €, Brutto-Stundensatz 72,15 €/Std., 615 abrechenbare Stunden/Jahr, benötigter Jahresumsatz 37.285,71 €

Berufseinstieg: Webentwicklung — 24.000 € netto, nur 15 Std./Woche abrechenbar

Gewünschtes Jahresnetto (nach Steuern & SV)
24.000 €
Steuer- & SV-Quote auf den Gewinn
30 %
Jährliche Betriebskosten
3.000 €
Abrechenbare Stunden pro Woche
15 Std.

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Minijob- & Midijob-RechnerMinijob-Rechner 2026: Verdienst einordnen, Minijob-Grenze von 603 Euro prüfen und die Abgaben im Midijob-Übergangsbereich bis 2.000 Euro schätzen.Preiselastizität-RechnerPreiselastizität der Nachfrage berechnen: Preis- und Mengenänderung eingeben, Elastizität und Umsatzeffekt ablesen – für Pricing-Entscheidungen in Handel und Selbstständigkeit.PayPal-Gebühren-RechnerPayPal-Gebühren berechnen: Gebühr, Nettobetrag und effektiver Satz je Transaktionsart – national, gewerblich, international oder Freunde & Familie. Auch als Aufschlag.Meldebestand-RechnerMeldebestand berechnen: Aus Tagesverbrauch, Lieferzeit und Sicherheitsbestand den Bestellpunkt ermitteln, ab dem eine neue Bestellung ausgelöst werden muss.Einnahme-Überschuss-RechnerEÜR online berechnen: Betriebseinnahmen und Ausgaben nach § 4 Abs. 3 EStG erfassen, Gewinn oder Verlust mit USt-Trennung und Privatanteil ermitteln.Rohgewinn-RechnerRohgewinn, Rohgewinnmarge und Aufschlag aus Umsatzerloes und Wareneinsatz berechnen – fuer Handelsbetriebe, Freelancer und Selbststaendige.Gewerbesteuer-RechnerGewerbesteuer berechnen: Steuermessbetrag, Gewerbesteuer, ESt-Anrechnung nach § 35 EStG und effektive Belastung.StBVV-RechnerSteuerberaterkosten nach StBVV berechnen: Gebühren für ESt-Erklärung, Jahresabschluss, Buchführung und Lohn nach Tabellen A–C mit Zehntel-Satz, Auslagen und USt.TKP-RechnerTKP (CPM) berechnen: Tausend-Kontakt-Preis, Werbekosten oder benoetigte Impressionen ermitteln – mit CPC-, CTR-Ableitung und Vergleichstabelle.Break-Even-Point RechnerBreak-Even-Point berechnen: Fixkosten, Verkaufspreis und variable Kosten eingeben — Gewinnschwelle in Stueck und Euro, Deckungsbeitrag und Deckungsbeitragsquote ablesen.FTE-RechnerFTE berechnen: Wochenstunden und Mitarbeiterzahl eingeben – Vollzeitäquivalent (Full Time Equivalent) und Auslastung sofort ermitteln.Conversion Rate RechnerConversion Rate, benoetigte Besucher und A/B-Test-Uplift berechnen – mit Umsatz je Besucher und Gesamtumsatz fuer Online-Marketing.Zinseszins-RechnerZinseszins für Einmalanlage und Sparplan mit Raten berechnen – mit Jahrestabelle, Liniendiagramm und Aufschlüsselung Einzahlungen vs. Zinsen. Kostenlos für 2026.Brutto-NettoBruttogehalt in Nettogehalt umrechnen: Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialversicherung 2026KreditMonatliche Rate, Gesamtkosten und Zinskosten für Ratenkredite berechnen

Weiternutzung

Grafiken weiterverwenden

Alle 4 Grafiken dieser Seite darfst du in eigenen Artikeln und Beiträgen verwenden.

Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Eine freiberufliche Grafikdesignerin kalkuliert ihren Stundensatz. Bei 30.000 EUR Wunschnetto, 32 % Abgabenquote, 6.000 EUR Betriebskosten und 902 abrechenbaren Stunden ergibt sich ein Mindest-Stundensatz von 55,56 EUR und ein Tagessatz von 445 EUR.

    Stundensatz-Kalkulation: Vom Wunschnetto 30.000 EUR zum Stundensatz 55,56 EUR

    760 × 340 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/finanzen/stundensatz-freelancer-praxis-designerin.svg"
           alt="Eine freiberufliche Grafikdesignerin kalkuliert ihren Stundensatz. Bei 30.000 EUR Wunschnetto, 32 % Abgabenquote, 6.000 EUR Betriebskosten und 902 abrechenbaren Stunden ergibt sich ein Mindest-Stundensatz von 55,56 EUR und ein Tagessatz von 445 EUR."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer">Stundensatz-Kalkulation: Vom Wunschnetto 30.000 EUR zum Stundensatz 55,56 EUR auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer
  • Ablaufdiagramm in vier Schritten: Das Ziel-Netto von 35.000 Euro wird durch 1 minus die Steuer- und SV-Quote von 35 Prozent geteilt und ergibt einen Gewinn vor Steuern von 53.846 Euro. Plus 8.000 Euro Betriebskosten ergibt das einen notwendigen Jahresumsatz von 61.846 Euro. Geteilt durch 1.050 abrechenbare Stunden im Jahr ergibt sich ein Netto-Stundensatz von 58,90 Euro.

    Stundensatz-Kalkulation für Selbstständige

    760 × 370 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/finanzen/stundensatz-kalkulation-aufbau.svg"
           alt="Ablaufdiagramm in vier Schritten: Das Ziel-Netto von 35.000 Euro wird durch 1 minus die Steuer- und SV-Quote von 35 Prozent geteilt und ergibt einen Gewinn vor Steuern von 53.846 Euro. Plus 8.000 Euro Betriebskosten ergibt das einen notwendigen Jahresumsatz von 61.846 Euro. Geteilt durch 1.050 abrechenbare Stunden im Jahr ergibt sich ein Netto-Stundensatz von 58,90 Euro."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer">Stundensatz-Kalkulation für Selbstständige auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer
  • Gestapelte Kostenblöcke eines Netto-Stundensatzes von 58,90 Euro: Nettoeinkommen 33,33 Euro (57 Prozent), Steuern und Sozialversicherung 17,95 Euro (30 Prozent), Betriebskosten 7,62 Euro (13 Prozent). Beispiel mit den Standardwerten des Rechners: 35.000 Euro Ziel-Netto, 35 Prozent Steuer- und SV-Quote, 8.000 Euro Betriebskosten und 1.050 abrechenbare Stunden im Jahr.

    Stundensatz-Kostenblöcke für Freelancer

    760 × 380 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/finanzen/stundensatz-kostenbloecke.svg"
           alt="Gestapelte Kostenblöcke eines Netto-Stundensatzes von 58,90 Euro: Nettoeinkommen 33,33 Euro (57 Prozent), Steuern und Sozialversicherung 17,95 Euro (30 Prozent), Betriebskosten 7,62 Euro (13 Prozent). Beispiel mit den Standardwerten des Rechners: 35.000 Euro Ziel-Netto, 35 Prozent Steuer- und SV-Quote, 8.000 Euro Betriebskosten und 1.050 abrechenbare Stunden im Jahr."
           width="760" height="380">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer">Stundensatz-Kostenblöcke für Freelancer auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer
  • Infografik: Formel: Stundensatz Freelancer, Stundensatz = (Kosten + Gewinn) / produktive Std., Produktive Std. = (Arbeitstage − Urlaub − Krankheit − Akquise) · h/Tag, CA. 1.200–1.400 PRODUKTIVE STD./JAHR · KALKULATORISCH INKL. UST, VARIABLEN, Jahreskosten (€) –

    Stundensatz Freelancer Formel

    760 × 436 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/finanzen/stundensatz-freelancer-formel.svg"
           alt="Infografik: Formel: Stundensatz Freelancer, Stundensatz = (Kosten + Gewinn) / produktive Std., Produktive Std. = (Arbeitstage − Urlaub − Krankheit − Akquise) · h/Tag, CA. 1.200–1.400 PRODUKTIVE STD./JAHR · KALKULATORISCH INKL. UST, VARIABLEN, Jahreskosten (€) – "
           width="760" height="436">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer">Stundensatz Freelancer Formel auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner liefert eine Kalkulationshilfe auf Basis deiner Eingaben. Die tatsächliche Steuer- und SV-Last hängt vom Einzelfall ab. Er ersetzt keine Steuer- oder Unternehmensberatung.

Quelle: Stundensatzkalkulation auf Basis von Wunschnetto, Steuer- und SV-Quote, Betriebskosten und abrechenbaren Jahresstunden.

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Finanzen / Selbstständigkeit
Formeln basieren auf
Gewinn vor Steuern = Wunschnetto / (1 − Steuer-/SV-Quote); benötigter Jahresumsatz = Gewinn vor Steuern + Betriebskosten; abrechenbare Stunden pro Jahr = (52 − Urlaubswochen − Ausfallwochen) × abrechenbare Stunden pro Woche; Netto-Stundensatz = benötigter Jahresumsatz / abrechenbare Stunden pro Jahr.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Stundensatz-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Stundensatz-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/stundensatz-freelancer

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.