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CO2-Abgabe Vermieter berechnen: Aufteilung der CO2-Kosten nach dem Stufenmodell

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Wer rechnet und wie wird geheizt?
Art des Gebäudes
Woher stammt der CO2-Ausstoß?
Brennstoff
kWh, Liter oder kg
m²
Lieferjahr des Brennstoffs
%
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Kurzantwort

Der CO2-Abgabe-Vermieter-Rechner teilt die CO2-Kosten der Heizkostenabrechnung nach dem Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz zwischen Vermieter und Mieter auf. Er bestimmt aus Verbrauch oder Rechnung den Ausstoß je Quadratmeter, ordnet ihn einer der zehn Stufen zu und zeigt Vermieteranteil, Mieteranteil und bei Gasetagenheizung den Erstattungsanspruch in Euro. Die Preise 2023 bis 2026 und die Emissionsfaktoren sind amtliche Werte.

CO2-Abgabe Vermieter berechnen: Verbrauch oder Rechnung eingeben

Kilian AchatzFachredaktion Immobilien
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Überblick

CO2-Abgabe für Vermieter: So teilen sich Vermieter und Mieter die CO2-Kosten

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die CO2-Abgabe für Vermieter ist der Anteil an den CO2-Kosten der Heizung, den der Vermieter selbst bezahlt. Seit dem 1.

Januar 2023 regelt das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG), dass Vermieter und Mieter diese Kosten nach einem Stufenmodell teilen: Je schlechter das Gebäude gedämmt und je höher der Verbrauch, desto mehr trägt der Vermieter.

Maßgeblich ist der Ausstoß in Kilogramm CO2 je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Unter 12 Kilogramm zahlt der Mieter alles, ab 52 Kilogramm trägt der Vermieter 95 Prozent, dazwischen liegen zehn Stufen.

Betroffen sind Wohnungen, die mit Erdgas, Heizöl oder Flüssiggas heizen. Holz, Wärmepumpe und Direktstrom unterliegen nicht dem nationalen CO2-Preis; bei Fernwärme weist der Netzbetreiber den Ausstoß auf der Rechnung aus.

Der Rechner hilft Vermietern, die Heizkostenabrechnung zu erstellen, und Mietern, sie zu prüfen.

Er übernimmt den Ausstoß aus der Brennstoffrechnung oder berechnet ihn aus dem Verbrauch, ordnet ihn einer Stufe zu und zeigt Vermieteranteil und Mieteranteil in Prozent und Euro.

Mieter mit Gasetagenheizung sehen, welchen Betrag der Vermieter ihnen erstatten muss. Bei 120.000 Kilowattstunden Erdgas auf 600 Quadratmetern sind das 36,3 Kilogramm je Quadratmeter, Stufe 6 und je 777,08 Euro für beide Seiten.

Eingaben

CO2-Abgabe Vermieter berechnen: Heizung, Verbrauch, Wohnfläche und Lieferjahr eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Unter „Wer rechnet und wie wird geheizt?“ wählst du die Zentralheizung mit der Aufteilung für das Gebäude oder die Gasetagenheizung mit der Erstattung. „Art des Gebäudes“ trennt das Stufenmodell für Wohngebäude von der Pauschale für Nichtwohngebäude.

Bei „Woher stammt der CO2-Ausstoß?“ übernimmst du die Werte der Brennstoffrechnung oder lässt rechnen: Dann trägst du den „Brennstoff“ und den „Verbrauch im Abrechnungszeitraum“ ein, Erdgas in Kilowattstunden wie auf der Gasrechnung, Heizöl in Litern, Flüssiggas in Kilogramm.

Aus der Rechnung stammen „CO2-Ausstoß laut Rechnung“ und „CO2-Kosten laut Rechnung (brutto)“; beide Werte muss der Lieferant seit 2023 auf jeder Brennstoffrechnung ausweisen, mehrere Rechnungen addierst du.

Die „Wohnfläche des Gebäudes oder der eigenen Wohnung“ ist bei einer Zentralheizung die Gesamtfläche der Abrechnungseinheit.

Das „Lieferjahr des Brennstoffs“ legt den CO2-Preis fest, den „Anteil deiner Wohnung an den Heizkosten“ nennt die Heizkostenabrechnung.

Zu den optionalen Eingaben gehören „Öffentlich-rechtliche Hindernisse für die Sanierung“ wie Denkmalschutz, „Brennstoff auch für eigene Geräte genutzt“, zum Beispiel ein Gasherd, und der „Abrechnungszeitraum“ in Monaten, falls er kürzer als ein Jahr ist.

Fernwärme trägst du über die Rechnung ein.

Praxisfälle

CO2-Abgabe Vermieter berechnen: Typische Anwendungsfälle

Vier Suchfragen rund um Stufenmodell, Gasetagenheizung, Ölheizung und Gewerbe, jeweils mit dem nachgerechneten Ergebnis.

  1. CO2-Abgabe Vermieter bei Erdgas im Mehrfamilienhaus

    „Wie viel CO2-Kosten trägt der Vermieter bei einer Gaszentralheizung?“

    Eingabe
    Zentralheizung, Wohngebäude, 120.000 kWh Erdgas, 600 m², Lieferjahr 2026, Anteil der Wohnung 12 Prozent
    Ergebnis
    36,3 kg je m², Stufe 6, Vermieter 50 Prozent = 777,08 Euro von 1.554,16 Euro; auf die Wohnung entfallen 93,25 Euro für den Mieter
  2. CO2-Abgabe Vermieter bei Gasetagenheizung

    „Wie viel CO2-Kosten erstattet der Vermieter bei einer Gasetagenheizung?“

    Eingabe
    Gasetagenheizung, Wohngebäude, 12.000 kWh Erdgas, 80 m², Lieferjahr 2026
    Ergebnis
    27,2 kg je m², Stufe 5, Erstattung 62,18 Euro von 155,44 Euro CO2-Kosten; mit Gasherd 59,07 Euro
  3. CO2-Abgabe Vermieter bei Ölheizung

    „Was kostet die CO2-Abgabe bei einer Ölheizung und wer zahlt wie viel?“

    Eingabe
    Zentralheizung, Wohngebäude, 2.500 Liter Heizöl, 140 m², Lieferjahr 2026
    Ergebnis
    47,8 kg je m², Stufe 9, Vermieter 80 Prozent = 382,19 Euro von 477,74 Euro, Mieter 95,55 Euro
  4. CO2-Abgabe Vermieter bei Gewerbe und Nichtwohngebäuden

    „Wie werden die CO2-Kosten bei Gewerbeimmobilien aufgeteilt?“

    Eingabe
    Nichtwohngebäude, 100.000 kWh Erdgas, 500 m², Lieferjahr 2026
    Ergebnis
    Pauschal 50 Prozent: je 647,56 Euro von 1.295,12 Euro CO2-Kosten

Berechnung

Kostenaufteilung nach dem CO2-Kostenaufteilungsgesetz: So rechnet der Rechner

Verstehe den Formelweg.

Die Rechnung hat fünf Schritte. Erstens der Ausstoß C: Verbrauch mal Emissionsfaktor, bei Erdgas 0,18139 Kilogramm je Kilowattstunde, bei Heizöl 2,67628 Kilogramm je Liter, bei Flüssiggas 3,013 Kilogramm je Kilogramm.

Die Faktoren folgen den Standardwerten der Emissionsberichterstattung; beim Erdgas sind es 0,0558 Tonnen je Gigajoule Heizwert, umgerechnet auf die Brennwert-Kilowattstunden der Gasrechnung. 120.000 Kilowattstunden ergeben 21.767 Kilogramm.

Zweitens der Ausstoß je Quadratmeter s = C ÷ A, auf eine Nachkommastelle gerundet: 21.767 ÷ 600 = 36,3. Erst dieser gerundete Wert wird eingestuft, 11,96 zählt deshalb als 12,0 und gehört schon zu Stufe 2.

Drittens die Stufe: 36,3 liegt zwischen 32 und 37, das ist Stufe 6 mit 50 Prozent Vermieteranteil. Viertens die CO2-Kosten K: Tonnen mal Preis je Tonne mal 1,19 für die Umsatzsteuer.

21,767 Tonnen mal 60 Euro sind 1.306,02 Euro netto, dazu kommen 248,14 Euro Steuer, zusammen 1.554,16 Euro. Fünftens der Vermieterbetrag V = K · Anteil ÷ 100; der Mieterbetrag ist der Rest, hier je 777,08 Euro.

Netto und Umsatzsteuer rundet der Rechner einzeln auf den Cent, der Mieterbetrag ist immer die Kosten minus Vermieterbetrag, die Summe geht deshalb auf.

Bei einem Abrechnungszeitraum unter zwölf Monaten kürzt er die Stufengrenzen anteilig, bei Nichtwohngebäuden gilt statt der Stufe pauschal 50 Prozent.

Im Modus „Aus der Brennstoffrechnung übernehmen“ entfallen der erste Schritt und der Preis: Ausstoß und Kosten kommen unverändert von der Rechnung. Rechenweg CO2-Abgabe Vermieter: 120.000 kWh Erdgas auf 600 m² ergeben 21.767 kg CO2, 36,3 kg je m², Stufe 6 mit 50 Prozent Vermieteranteil, von 1.554,16 Euro trägt der Vermieter 777,08 Euro

Formelgrafik: Ausstoß je m² s gleich C durch A; CO2-Kosten K gleich C mal Pt durch 1000 mal 1,19; Vermieterbetrag V gleich K mal q durch 100; Mieterbetrag M gleich K minus V.
Bei 21.767 kg CO2 auf 600 m² sind es 36,3 kg je m² und Stufe 6; die CO2-Kosten von 21,767 t zu 60 € plus 19 % Umsatzsteuer sind 1.554,16 €, der Vermieter trägt 50 % und damit 777,08 €.

Nachschlagen

Tabelle: Die zehn Stufen der CO2-Kostenaufteilung für Vermieter und Mieter

Die Anlage zum Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz ordnet den CO2-Ausstoß je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr einer von zehn Stufen zu. Die Tabelle nennt für jede Stufe den Anteil von Mieter und Vermieter an den CO2-Kosten; sie liest dieselben Stufen wie der Rechner.

Stufenmodell für Wohngebäude: Ausstoß in Kilogramm CO2 je Quadratmeter und Jahr, Anteil Mieter und Anteil Vermieter in Prozent
StufeCO2-Ausstoß je m² und JahrAnteil MieterAnteil Vermieter
Stufe 1unter 12 kg CO2 je m²100 %0 %
Stufe 212 bis unter 17 kg CO2 je m²90 %10 %
Stufe 317 bis unter 22 kg CO2 je m²80 %20 %
Stufe 422 bis unter 27 kg CO2 je m²70 %30 %
Stufe 527 bis unter 32 kg CO2 je m²60 %40 %
Stufe 632 bis unter 37 kg CO2 je m²50 %50 %
Stufe 737 bis unter 42 kg CO2 je m²40 %60 %
Stufe 842 bis unter 47 kg CO2 je m²30 %70 %
Stufe 947 bis unter 52 kg CO2 je m²20 %80 %
Stufe 10ab 52 kg CO2 je m²5 %95 %

Quelle: Anlage zu den §§ 5 bis 7 CO2KostAufG (gesetze-im-internet.de, gelesen 10.10.2026). Der Wert wird vor der Einstufung auf eine Nachkommastelle gerundet; bei einem Abrechnungszeitraum unter zwölf Monaten werden die Grenzen anteilig gekürzt (§ 5 Abs. 1). Für Nichtwohngebäude gilt pauschal 50 zu 50 (§ 8).

CO2-Kosten für Erdgas nach Verbrauch und Lieferjahr

Wie viel CO2-Kosten insgesamt anfallen, hängt vom Verbrauch und vom CO2-Preis des Lieferjahres ab. Die Tabelle rechnet Erdgas in Kilowattstunden mit dem Faktor des Rechners und den Preisen 2023 bis 2026 durch, brutto mit 19 Prozent Umsatzsteuer.

CO2-Ausstoß und CO2-Kosten brutto für 10.000 bis 200.000 Kilowattstunden Erdgas bei den Preisen 2023 bis 2026
ErdgasverbrauchCO2-AusstoßLieferjahr 2023 (30 €/t)Lieferjahr 2024 (45 €/t)Lieferjahr 2025 (55 €/t)Lieferjahr 2026 (60 €/t)
10.000 kWh1.814 kg64,76 €97,14 €118,73 €129,52 €
25.000 kWh4.535 kg161,90 €242,86 €296,82 €323,80 €
50.000 kWh9.070 kg323,80 €485,70 €593,63 €647,60 €
100.000 kWh18.139 kg647,56 €971,35 €1.187,20 €1.295,12 €
200.000 kWh36.279 kg1.295,16 €1.942,75 €2.374,47 €2.590,32 €

Berechnung: Kilowattstunden mal 0,18139 Kilogramm, geteilt durch 1.000, mal Preis je Tonne, plus 19 Prozent Umsatzsteuer; Netto und Steuer werden einzeln auf den Cent gerundet. Aufgeteilt werden nur diese Kosten, nicht die gesamte Gasrechnung.

Vermieterbetrag nach CO2-Kosten und Stufe

Was der Vermieter trägt, ist der CO2-Kostenbetrag mal dem Anteil seiner Stufe. Die Tabelle zeigt es für fünf Stufen und runde Kostenbeträge, auf den Cent gerundet wie im Rechner.

Anteil des Vermieters in Euro bei CO2-Kosten von 100 bis 2.000 Euro für die Stufen 2, 4, 6, 8 und 10
CO2-Kosten bruttoStufe 2 (10 %)Stufe 4 (30 %)Stufe 6 (50 %)Stufe 8 (70 %)Stufe 10 (95 %)
100,00 €10,00 €30,00 €50,00 €70,00 €95,00 €
250,00 €25,00 €75,00 €125,00 €175,00 €237,50 €
500,00 €50,00 €150,00 €250,00 €350,00 €475,00 €
1.000,00 €100,00 €300,00 €500,00 €700,00 €950,00 €
1.500,00 €150,00 €450,00 €750,00 €1.050,00 €1.425,00 €
2.000,00 €200,00 €600,00 €1.000,00 €1.400,00 €1.900,00 €

Bei 1.554,16 Euro CO2-Kosten und Stufe 6 sind es 777,08 Euro für den Vermieter; die Mieter tragen den Rest. Ein öffentlich-rechtliches Hindernis nach § 9 CO2KostAufG halbiert den Anteil.

Ausblick

Was ändert sich im kommenden Jahr?

Was sich zum Jahres- oder Periodenwechsel ändert – mit Datumsstempel und Herkunft.

  • Für Lieferungen im Jahr 2026 beträgt der maßgebliche CO2-Preis 60 Euro je Tonne, den Mittelwert des Preiskorridors von 55 bis 65 Euro (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 CO2KostAufG).
  • Ab 2027 gilt der Durchschnittspreis der Versteigerungen vom 1. Juli bis zum 30. November des Vorjahres (§ 4 Abs. 1 Nr. 3 CO2KostAufG).
  • Das Umweltbundesamt veröffentlicht den Preis spätestens zehn Werktage vor Beginn des Kalenderjahres (§ 4 Abs. 2 CO2KostAufG).
  • Für Heizungen nach § 43 des Gebäudemodernisierungsgesetzes teilen sich Vermieter und Mieter die CO2-Kosten ab dem 1. Januar 2028 je zur Hälfte (§ 5a Abs. 3 CO2KostAufG).

Stand: 10.10.2026 · Quelle: CO2KostAufG §§ 4 und 5a, gelesen am 10.10.2026

Expertenmodus

Häufige Fragen zur CO2-Abgabe für Vermieter

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie wird die CO2-Abgabe für Vermieter berechnet?

In vier Schritten.

Zuerst brauchst du den CO2-Ausstoß des Abrechnungszeitraums: Er steht in Kilogramm auf der Brennstoffrechnung (§ 3 CO2KostAufG) oder ergibt sich aus Verbrauch mal Emissionsfaktor, bei Erdgas 0,18139 Kilogramm je Kilowattstunde, bei Heizöl 2,67628 Kilogramm je Liter.

Dann teilst du ihn durch die Wohnfläche und rundest auf eine Nachkommastelle: 21.767 Kilogramm auf 600 Quadratmetern sind 36,3. Dieser Wert gehört nach der Anlage zum Gesetz in Stufe 6 mit 50 Prozent Vermieteranteil.

Zuletzt wendest du den Anteil auf die CO2-Kosten an, brutto mit Umsatzsteuer: Von 1.554,16 Euro trägt jede Seite 777,08 Euro. Geteilt wird nur der CO2-Preisbestandteil, nicht die gesamte Gasrechnung.

Den Mieteranteil verteilt der Vermieter anschließend nach der Heizkostenverordnung auf die Wohnungen (§ 7 Abs. 1). Trage Stufe und Berechnungsgrundlage in die Heizkostenabrechnung ein.

Bei Gas zählen die Kilowattstunden der Abrechnung, nicht Kubikmeter; bei Fernwärme übernimmst du den Ausstoß aus der Wärmerechnung (§ 3 Abs. 4).

Wie hoch ist der Vermieteranteil in jeder Stufe?

Das Gesetz kennt zehn Stufen nach dem Ausstoß je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Unter 12 Kilogramm zahlt der Vermieter nichts.

Von 12 bis unter 17 Kilogramm trägt er 10 Prozent, von 17 bis unter 22 sind es 20, von 22 bis unter 27 sind es 30, von 27 bis unter 32 sind es 40, von 32 bis unter 37 sind es 50, von 37 bis unter 42 sind es 60, von 42 bis unter 47 sind es 70 und von 47 bis unter 52 sind es 80 Prozent.

Ab 52 Kilogramm trägt er 95 Prozent. Der Mieter zahlt jeweils den Rest. Die Grenzen sind scharf: Bei gleichen CO2-Kosten von 1.554,16 Euro kostet 36,9 Kilogramm den Vermieter 777,08 Euro, 37,0 Kilogramm dagegen 932,50 Euro.

Gerundet wird vor der Einstufung. Bei einem Abrechnungszeitraum unter zwölf Monaten kürzt du die Grenzen anteilig (§ 5 Abs. 1 CO2KostAufG).

Kann der Vermieter die CO2-Steuer auf Mieter umlegen?

Nur zu dem Teil, der nach dem Stufenmodell auf den Mieter entfällt.

Eine Klausel im Mietvertrag, die dem Mieter mehr als seinen Anteil auferlegt, ist unwirksam (§ 6 Abs. 1 CO2KostAufG); das gilt auch für Mietverträge aus der Zeit vor 2023 (§ 11 Abs. 1).

Der Vermieter ermittelt die CO2-Kosten, zieht seinen Anteil ab und verteilt den Rest nach der Heizkostenverordnung auf die Wohnungen.

In der Heizkostenabrechnung muss er den Mieteranteil, die Einstufung des Gebäudes und die Berechnungsgrundlagen ausweisen (§ 7 Abs. 3).

Im Beispielhaus mit Stufe 6 und 1.554,16 Euro CO2-Kosten bleiben für alle Mieter zusammen 777,08 Euro, nicht der volle Betrag.

Suche in deiner Abrechnung deshalb die Zeile mit der Stufe und rechne sie mit dem Rechner nach; fehlt die Zeile, kannst du kürzen (§ 7 Abs. 4). Das Gesetz geht dem Mietvertrag vor (§ 2 Abs. 5), eine abweichende Vereinbarung ändert daran nichts.

Was erstattet der Vermieter bei Gasetagenheizung?

Wer sich selbst mit Gas oder Öl versorgt, zahlt die CO2-Kosten zunächst allein und bekommt den Vermieteranteil erstattet (§ 6 Abs. 2 CO2KostAufG). Du ermittelst den Ausstoß deiner Wohnung je Quadratmeter und ordnest ihn der Stufe zu (§ 5 Abs. 3).

Beispiel: 12.000 Kilowattstunden Erdgas auf 80 Quadratmetern sind 2.177 Kilogramm oder 27,2 Kilogramm je Quadratmeter, also Stufe 5 mit 40 Prozent Vermieteranteil. Bei 155,44 Euro CO2-Kosten erstattet der Vermieter 62,18 Euro.

Nutzt du das Gas auch für einen Herd, kürzt sich der Anspruch um 5 Prozent auf 59,07 Euro. Den Anspruch machst du in Textform innerhalb von zwölf Monaten geltend, nachdem der Lieferant abgerechnet hat.

Der Vermieter darf ihn mit der nächsten Betriebskostenabrechnung verrechnen, sonst zahlt er spätestens zwölf Monate nach deiner Anzeige. Gilt das Gebäude als Nichtwohngebäude, erstattet er pauschal 50 Prozent (§ 8 Abs. 2), hier 77,72 Euro.

Welcher CO2-Preis gilt für 2026?

Für Lieferungen im Jahr 2026 beträgt der maßgebliche Preis 60 Euro je Tonne CO2.

Das Gesetz nimmt den Mittelwert des Preiskorridors von 55 bis 65 Euro (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 CO2KostAufG, § 10 Abs. 2 BEHG), und die Deutsche Emissionshandelsstelle hat den Betrag veröffentlicht.

Vorher galten die Festpreise: 30 Euro im Jahr 2023, 45 Euro 2024 und 55 Euro 2025. Auf den Preisbestandteil kommt Umsatzsteuer, der Rechner rechnet mit 19 Prozent.

Für 120.000 Kilowattstunden Erdgas, also 21,767 Tonnen, sind das 1.554,16 Euro statt 1.306,02 Euro netto.

Für Lieferungen ab 2027 gilt der Durchschnittspreis der Versteigerungen von Juli bis November des Vorjahres; den Betrag veröffentlicht das Umweltbundesamt bis zehn Werktage vor Jahresbeginn.

Bei Abweichungen zählt der Betrag auf deiner Rechnung, denn der Zeitpunkt der Lieferung entscheidet. Heizöl bekommt denselben Preis: 2.500 Liter ergeben 6.691 Kilogramm CO2 und 477,74 Euro brutto.

Wie werden CO2-Kosten bei Gewerbe aufgeteilt?

In Nichtwohngebäuden gilt kein Stufenmodell, sondern die Pauschale 50 zu 50 (§ 8 CO2KostAufG). Ein Nichtwohngebäude dient nach seiner Zweckbestimmung nicht überwiegend dem Wohnen.

Der Mietvertrag darf dem Mieter nicht mehr als 50 Prozent auferlegen; versorgt sich der Mieter selbst, erstattet der Vermieter 50 Prozent.

Im Beispiel mit 100.000 Kilowattstunden Erdgas auf 500 Quadratmetern sind das 1.295,12 Euro CO2-Kosten und je 647,56 Euro.

Entscheidend ist der Zweck des ganzen Gebäudes, nicht der einzelnen Mieteinheit: Ein Ladenlokal in einem Wohnhaus fällt unter das Stufenmodell, eine Wohnung in einem überwiegend gewerblich genutzten Haus unter die Pauschale.

Ob dein Haus Wohn- oder Nichtwohngebäude ist, ergibt sich aus Baugenehmigung und Nutzung. Das Gesetz kündigt auch für Nichtwohngebäude ein Stufenmodell an (§ 8 Abs. 4); bis dahin bleibt es bei der Hälfte.

Ein Hindernis nach § 9 halbiert die 50 Prozent auf 25 Prozent: 323,78 statt 647,56 Euro.

Was tun, wenn der Vermieter die CO2-Kosten nicht ausweist?

Dann darfst du den auf dich entfallenden Anteil an den Heizkosten um 3 Prozent kürzen (§ 7 Abs. 4 CO2KostAufG).

Das gilt, wenn der Vermieter den Mieteranteil an den CO2-Kosten nicht bestimmt oder die nach § 7 Abs. 3 nötigen Angaben weglässt: den Mieteranteil in Euro, die Einstufung des Gebäudes und die Berechnungsgrundlagen.

Bei einem Heizkostenanteil von zum Beispiel 1.200 Euro wären das 36 Euro.

Gehe so vor: Suche in der Abrechnung die Zeile mit Stufe und Kilogramm je Quadratmeter, vergleiche den Ausstoß mit der Angabe auf der Brennstoffrechnung und rechne mit dem Rechner nach.

Fehlt die Angabe oder weicht sie ab, widersprich der Abrechnung in Textform und nenne die Kürzung.

Maßgeblich bleiben die Angaben des Lieferanten auf der Brennstoffrechnung, der Ausstoß in Kilogramm und die CO2-Kosten dort ausweisen muss (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 und 2). Bleibt der Streit, helfen der Mieterverein oder eine Rechtsberatung.

Wann halbiert sich der Vermieteranteil bei Denkmalschutz?

Verhindern öffentlich-rechtliche Vorgaben eine wesentliche energetische Verbesserung des Gebäudes oder der Wärmeversorgung, halbiert sich der Vermieteranteil (§ 9 Abs. 1 CO2KostAufG).

Das Gesetz nennt Denkmalschutz, einen Anschluss- und Benutzungszwang für Fernwärme und die Lage im Geltungsbereich einer Erhaltungssatzung. Stehen Vorgaben beiden Wegen entgegen, entfällt die Aufteilung ganz (§ 9 Abs. 2).

Beispiel: 200.000 Kilowattstunden auf 600 Quadratmetern sind 60,5 Kilogramm je Quadratmeter, Stufe 10 mit 95 Prozent und 2.460,80 Euro von 2.590,32 Euro.

Mit einem Hindernis sinkt der Anteil auf 47,5 Prozent oder 1.230,40 Euro, die Mieter zahlen dann 1.359,92 statt 129,52 Euro. Der Vermieter muss dem Mieter die Umstände nachweisen (§ 9 Abs. 3); eine bloße Behauptung genügt nicht.

Fordere im Zweifel den Bescheid der Denkmalbehörde an. Bei Nichtwohngebäuden gilt die Kürzung ebenso: Aus 50 werden 25 Prozent, weil § 9 auch auf § 8 verweist.

Hinweise

Ergebnis prüfen: Welche Stufe gilt und was zahlt der Vermieter?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst die Stufe, dann den Eurobetrag. Das Beispielhaus liegt mit 36,3 Kilogramm je Quadratmeter in Stufe 6; mit 122.400 statt 120.000 Kilowattstunden wären es 37,0 Kilogramm, Stufe 7, und der Vermieter trüge 951,17 statt 777,08 Euro.

Umgekehrt zahlt sich Sanierung für ihn sofort aus: Bei 100.000 Kilowattstunden fällt das Haus in Stufe 5 mit 40 Prozent, sein Betrag sinkt auf 518,05 Euro, während die Mieter mit 777,07 Euro praktisch gleich viel zahlen.

Der CO2-Preis wirkt auf beide Seiten im gleichen Verhältnis: Dieselbe Menge kostet bei 45 Euro je Tonne (2024) insgesamt 1.165,63 Euro, bei 55 Euro (2025) 1.424,66 Euro und bei 60 Euro (2026) 1.554,16 Euro. Stufenmodell CO2-Abgabe Vermieter: unter 12 kg CO2 je m² zahlt der Mieter alles, ab 52 kg trägt der Vermieter 95 Prozent; 36,3 kg je m² liegen in Stufe 6 mit 50 Prozent Ist der Abrechnungszeitraum kürzer als ein Jahr, gelten anteilig gekürzte Grenzen: 60.000 Kilowattstunden auf 600 Quadratmetern in sechs Monaten ergeben 18,1 Kilogramm, und Stufe 6 beginnt dann schon bei 16 Kilogramm.

Bei hohem Ausstoß lohnt der Blick auf die Hindernisse: 200.000 Kilowattstunden auf 600 Quadratmetern sind 60,5 Kilogramm, Stufe 10 und 2.460,80 Euro Vermieteranteil von 2.590,32 Euro.

Verhindert der Denkmalschutz die Sanierung, halbiert sich der Anteil auf 47,5 Prozent, das sind 1.230,40 Euro.

Prüfe in der Heizkostenabrechnung, ob der Vermieter Einstufung und Mieteranteil ausweist; fehlt das, darfst du deinen Heizkostenanteil um 3 Prozent kürzen.

Als Mieter mit Gasetagenheizung rechnest du mit deiner eigenen Wohnung: 12.000 Kilowattstunden auf 80 Quadratmetern sind 27,2 Kilogramm, Stufe 5 und 62,18 Euro Erstattung, die du innerhalb von zwölf Monaten nach der Lieferantenrechnung in Textform verlangst.

Anwendung

Beispiel: Mehrfamilienhaus mit 600 m² und 120.000 kWh Erdgas

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Frau Berger vermietet ein Mehrfamilienhaus mit 600 Quadratmetern Wohnfläche und erstellt die Heizkostenabrechnung für 2026. Die Gasrechnung weist 21.767 Kilogramm CO2 und 1.554,16 Euro CO2-Kosten aus.

Sie wählt „Zentralheizung“, „Wohngebäude“ und „Aus der Brennstoffrechnung übernehmen“; rechnet sie stattdessen mit 120.000 Kilowattstunden Erdgas im Lieferjahr 2026, kommt dasselbe heraus, ein guter Gegencheck der Rechnung.

Ergebnis: 36,3 Kilogramm je Quadratmeter, Stufe 6, der Vermieter trägt 777,08 Euro, die Mieter 777,08 Euro.

Auf eine Wohnung mit 72 Quadratmetern und 12 Prozent der Heizkosten entfallen 186,50 Euro, davon zahlt die Mieterin 93,25 Euro und Frau Berger 93,25 Euro.

Betrag, Stufe und Berechnungsgrundlage trägt sie in die Abrechnung ein (§ 7 Abs. 3 CO2KostAufG). Fehlen diese Angaben, dürften die Mieter ihren Heizkostenanteil kürzen.

Weichen die Liefertermine der Rechnung vom vereinbarten Abrechnungszeitraum ab, rechnet sie die ausgewiesenen Emissionen auf den Zeitraum um (§ 5 Abs. 1 S. 5).

Dann prüft sie eine Dämmung der obersten Geschossdecke, die den Verbrauch auf 100.000 Kilowattstunden senken soll.

Das Haus wiese 30,2 Kilogramm je Quadratmeter aus, läge in Stufe 5 und ihr Betrag sänke auf 518,05 Euro, also um 259,03 Euro im Jahr, während die Mieter mit 777,07 Euro kaum etwas merken.

Weil jede niedrigere Stufe ihren Anteil in der Regel um zehn Prozentpunkte senkt, plant sie die Dämmung ein und stellt die Ersparnis den Kosten der Maßnahme gegenüber.

Die 259,03 Euro sind ein Jahreswert bei einem Preis von 60 Euro je Tonne; ein einzelner Rechnerlauf ersetzt keine Wirtschaftlichkeitsrechnung. Praxisfall Dämmung: Sinkt der Erdgasverbrauch von 120.000 auf 100.000 kWh, fällt das Haus von Stufe 6 in Stufe 5; der Vermieter zahlt 518,05 statt 777,08 Euro CO2-Kosten

Fallstricke

Häufige Fehler bei der CO2-Kostenaufteilung

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste Fehler: Gas in Kubikmetern einzutragen. Ein Kubikmeter Erdgas entspricht rund zehn Kilowattstunden; wer 12.000 Kubikmeter als 12.000 Kilowattstunden eingibt, rechnet mit einem Zehntel, kommt bei 600 Quadratmetern auf 3,6 Kilogramm je Quadratmeter und landet in Stufe 1, in der der Vermieter nichts zahlt.

Die Kilowattstunden stehen auf der Gasrechnung. Der zweite Fehler: die gesamte Heizrechnung aufzuteilen. Das Stufenmodell teilt nur den CO2-Preisbestandteil.

Im Beispiel sind das 1.554,16 Euro, nicht die Kosten für 120.000 Kilowattstunden Gas; der Rest der Heizkosten läuft wie bisher über die Heizkostenverordnung. Der dritte Fehler: netto zu rechnen.

Der Preisbestandteil der Rechnung enthält 19 Prozent Umsatzsteuer; mit 1.306,02 statt 1.554,16 Euro fehlen 248,14 Euro, und der Vermieteranteil fällt um 124,07 Euro zu niedrig aus.

Der vierte Fehler: die Stufe mit der Wohnung statt mit dem Gebäude zu bestimmen.

Bei einer Zentralheizung zählt die Gesamtwohnfläche der Abrechnungseinheit; 21.767 Kilogramm geteilt durch 72 Quadratmeter ergäben 302,3 Kilogramm und fälschlich Stufe 10. Den Anteil deiner Wohnung berechnet erst der letzte Schritt.

Der fünfte Fehler: den Preis des Abrechnungsjahres statt des Lieferjahres zu nehmen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Lieferung; bei Heizöl zählt für die Menge der Verbrauch des Zeitraums, nicht die Liefermenge im Tank.

Nächster Schritt

CO2-Abgabe Vermieter im Überblick

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der CO2-Abgabe-Vermieter-Rechner macht aus Verbrauch oder Brennstoffrechnung eine nachvollziehbare Aufteilung der CO2-Kosten: Ausstoß je Quadratmeter, Stufe, Vermieteranteil und Mieteranteil in Euro.

Im Standardfall sind das 21.767 Kilogramm CO2, Stufe 6 und je 777,08 Euro von 1.554,16 Euro.

Die nächsten Schritte: Einstufung und Mieteranteil in die Heizkostenabrechnung eintragen, die Werte der Rechnung gegenprüfen und als Mieter mit eigener Gasheizung die Erstattung binnen zwölf Monaten in Textform verlangen.

Was die CO2-Steuer insgesamt kostet, zeigt der CO2-Preis-Rechner; die übrigen Posten der Abrechnung prüfst du im Nebenkostenabrechnung-Rechner, die Heizkosten selbst im Heizkosten-Rechner.

Zum Merken: Der gerundete Wert je Quadratmeter entscheidet über die Stufe, die Umsatzsteuer gehört zu den Kosten, und Mieter mit eigener Gasheizung müssen den Anspruch innerhalb von zwölf Monaten nach der Lieferantenrechnung in Textform geltend machen.

Der Rechner ersetzt keine Rechtsberatung: Streiten Vermieter und Mieter über die Einstufung, helfen Mieterverein oder Eigentümerverband.

Vertiefung

Beispielrechnungen: Zentralheizung, Gasetagenheizung, Heizöl und Nichtwohngebäude

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · CO2-Ausstoß je m² Wohnfläche: 50,0 kg/m² | Stufe: 9 | Anteil des Vermieters: 80 % | Vermieter trägt: 1.440,00 € | Mieter tragen: 360,00 € | Davon zahlt deine Wohnung: 43,20 €

Werte direkt aus der Brennstoffrechnung, 25.000 kg CO2 und 1.800 Euro

Wer rechnet und wie wird geheizt?
Zentralheizung: Aufteilung für das ganze Gebäude und eine Wohnung
Art des Gebäudes
Wohngebäude (Stufenmodell nach § 5)
Woher stammt der CO2-Ausstoß?
Aus der Brennstoffrechnung übernehmen
CO2-Ausstoß laut Rechnung
25.000 kg

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · CO2-Ausstoß je m² Wohnfläche: 27,2 kg/m² | Stufe: 5 | Anteil des Vermieters: 40 % | CO2-Kosten insgesamt (brutto): 155,44 € | Erstattung vom Vermieter: 62,18 € | Bei dir bleiben: 93,26 €

Gasetagenheizung mit 80 m² und 12.000 kWh, Erstattung des Mieters

Wer rechnet und wie wird geheizt?
Gasetagenheizung oder eigener Liefervertrag: Erstattung des Mieters
Art des Gebäudes
Wohngebäude (Stufenmodell nach § 5)
Woher stammt der CO2-Ausstoß?
Aus meinem Verbrauch berechnen
Brennstoff
Erdgas (Verbrauch in kWh)

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · CO2-Ausstoß je m² Wohnfläche: 27,2 kg/m² | Stufe: 5 | Anteil des Vermieters: 40 % | CO2-Kosten insgesamt (brutto): 155,44 € | Erstattung vom Vermieter: 59,07 € | Bei dir bleiben: 96,37 €

Gasetagenheizung mit Gasherd, Kürzung um 5 Prozent

Wer rechnet und wie wird geheizt?
Gasetagenheizung oder eigener Liefervertrag: Erstattung des Mieters
Art des Gebäudes
Wohngebäude (Stufenmodell nach § 5)
Woher stammt der CO2-Ausstoß?
Aus meinem Verbrauch berechnen
Brennstoff
Erdgas (Verbrauch in kWh)

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · CO2-Ausstoß je m² Wohnfläche: 47,8 kg/m² | Stufe: 9 | Anteil des Vermieters: 80 % | CO2-Ausstoß im Abrechnungszeitraum: 6.691 kg | CO2-Kosten insgesamt (brutto): 477,74 € | Vermieter trägt: 382,19 € | Mieter tragen: 95,55 €

Ölheizung mit 2.500 Litern Heizöl auf 140 m²

Wer rechnet und wie wird geheizt?
Zentralheizung: Aufteilung für das ganze Gebäude und eine Wohnung
Art des Gebäudes
Wohngebäude (Stufenmodell nach § 5)
Woher stammt der CO2-Ausstoß?
Aus meinem Verbrauch berechnen
Brennstoff
Heizöl (Verbrauch in Litern)

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · CO2-Ausstoß je m² Wohnfläche: 36,3 kg/m² | Anteil des Vermieters: 50 % | CO2-Ausstoß im Abrechnungszeitraum: 18.139 kg | CO2-Kosten insgesamt (brutto): 1.295,12 € | Vermieter trägt: 647,56 € | Mieter tragen: 647,56 €

Gewerbeobjekt (Nichtwohngebäude) mit 100.000 kWh auf 500 m²

Wer rechnet und wie wird geheizt?
Zentralheizung: Aufteilung für das ganze Gebäude und eine Wohnung
Art des Gebäudes
Nichtwohngebäude (pauschal je 50 Prozent nach § 8)
Woher stammt der CO2-Ausstoß?
Aus meinem Verbrauch berechnen
Brennstoff
Erdgas (Verbrauch in kWh)

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · CO2-Ausstoß je m² Wohnfläche: 60,5 kg/m² | Stufe: 10 | Anteil des Vermieters: 47,5 % | CO2-Kosten insgesamt (brutto): 2.590,32 € | Vermieter trägt: 1.230,40 € | Mieter tragen: 1.359,92 €

Denkmalschutz halbiert den Vermieteranteil in Stufe 10

Wer rechnet und wie wird geheizt?
Zentralheizung: Aufteilung für das ganze Gebäude und eine Wohnung
Art des Gebäudes
Wohngebäude (Stufenmodell nach § 5)
Woher stammt der CO2-Ausstoß?
Aus meinem Verbrauch berechnen
Brennstoff
Erdgas (Verbrauch in kWh)

Weitere 5 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

MieterhöhungNeue Miete, Erhöhungsbetrag, Mehrbelastung pro Jahr und rechtliche Zulässigkeit prüfenGasverbrauch-RechnerGasverbrauch aus m³ oder kWh umrechnen, Jahreskosten mit Arbeitspreis und Grundpreis berechnen und Verbrauch, CO₂ sowie Heizvergleich sauber einordnen.Heizkostenverteiler-Einheiten-RechnerHeizkostenverteiler ablesen und in Euro umrechnen: Einheiten je Heizkörper und Bewertungsfaktor eingeben – eigenen Verbrauchs- und Grundkostenanteil auf den Cent berechnen.CO2-Emissionsfaktor-RechnerCO2-Ausstoß einer beliebigen Energiemenge für alle gängigen Energieträger berechnen.Heizöl-RechnerHeizöl-Restmenge aus Tankgröße und Füllstand in cm oder Prozent berechnen, auch für liegende Zylindertanks: Liter, Energie, Reichweite, Restwert und Nachfüllmenge.Brennstoff- und Energiekosten-VergleichVergleicht verschiedene Brennstoffe und Energieträger nach Heizwert, Preis je Einheit, Kosten je kWh und CO₂-Emissionen.BaufinanzierungDarlehenssumme, monatliche Rate, Restschuld nach Zinsbindung und Eigenkapitalquote berechnenEigenkapitalBenötigtes Eigenkapital, fehlender Betrag und Zeit bis zum Kaufziel berechnenKaufnebenkostenGrunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision – Gesamtnebenkosten berechnenTilgungsplanVollständiger Tilgungsplan für ein Annuitätendarlehen mit monatlicher oder jährlicher Ansicht. Zeigt Zinsen, Tilgung, Restschuld und Sondertilgungen – unverzichtbar für jeden Immobilienkäufer.Mietrendite berechnen: Brutto-, Netto- und Eigenkapitalrendite RechnerMietrendite einer Immobilie aus Kaufpreis, Jahresmiete, Kosten und Leerstand berechnen und Brutto-, Netto- sowie Eigenkapitalrendite nachvollziehbar prüfen.Leerstandskosten berechnenBerechnet die Gesamtkosten eines Leerstands aus Mietausfall, Fixkosten, Renovierung, Inseraten und Makler – inklusive Tageskosten und Szenarien unterschiedlicher Leerstandsdauer.Mietausfall-RechnerBerechnet Mietausfall und bereinigte Renditekennzahlen bei einer Leerstandsquote – inklusive Cashflow, Break-even-Leerstandsquote und Szenarien.Pachtpreis-RechnerPachtpreis berechnen: Pacht je Hektar und Jahrespacht für Ackerland und Grünland nach Bundesland, mit Destatis-Durchschnitt 2023 als Vergleich, Bodenpunkten und Pacht über die Laufzeit.Rücklagen-RechnerEmpfohlene monatliche Instandhaltungsrücklage nach Petersscher Formel, vereinfachter m²-Methode und Zustandsanpassung inklusive Bewertung vorhandener Rücklagen.

Weiternutzung

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  • Rechenweg CO2-Abgabe Vermieter: 120.000 kWh Erdgas auf 600 m² ergeben 21.767 kg CO2, 36,3 kg je m², Stufe 6 mit 50 Prozent Vermieteranteil; von 1.554,16 Euro CO2-Kosten trägt der Vermieter 777,08 Euro.

    CO2-Abgabe Vermieter: Rechenweg von der Verbrauchsmenge zur Aufteilung

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/co2-abgabe-vermieter">CO2-Abgabe Vermieter: Rechenweg von der Verbrauchsmenge zur Aufteilung auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Stufenmodell CO2-Abgabe Vermieter: unter 12 kg CO2 je m² zahlt der Mieter alles, ab 52 kg trägt der Vermieter 95 Prozent; 36,3 kg je m² liegen in Stufe 6 mit 50 Prozent.

    CO2-Abgabe Vermieter: Die zehn Stufen des Stufenmodells

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           alt="Stufenmodell CO2-Abgabe Vermieter: unter 12 kg CO2 je m² zahlt der Mieter alles, ab 52 kg trägt der Vermieter 95 Prozent; 36,3 kg je m² liegen in Stufe 6 mit 50 Prozent."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/co2-abgabe-vermieter">CO2-Abgabe Vermieter: Die zehn Stufen des Stufenmodells auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/co2-abgabe-vermieter
  • Praxisfall Dämmung: Sinkt der Erdgasverbrauch von 120.000 auf 100.000 kWh, fällt das Haus von Stufe 6 in Stufe 5; der Vermieter zahlt 518,05 statt 777,08 Euro CO2-Kosten.

    CO2-Abgabe Vermieter: Praxisfall Dämmung senkt die Stufe

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           alt="Praxisfall Dämmung: Sinkt der Erdgasverbrauch von 120.000 auf 100.000 kWh, fällt das Haus von Stufe 6 in Stufe 5; der Vermieter zahlt 518,05 statt 777,08 Euro CO2-Kosten."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/co2-abgabe-vermieter">CO2-Abgabe Vermieter: Praxisfall Dämmung senkt die Stufe auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner liefert eine Orientierung nach dem Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz und ersetzt weder die Heizkostenabrechnung des Vermieters noch Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Angaben auf der Brennstoffrechnung und die Vereinbarungen im Mietvertrag; bei Streit helfen Mieterverein, Eigentümerverband oder eine Rechtsanwältin beziehungsweise ein Rechtsanwalt.

Quelle: CO2KostAufG mit Anlage (§§ 2 bis 9, 11), BEHG § 10, DEHSt-Preisseite zum CO2KostAufG (Stand 16.12.2025), EBeV 2030 Anlage 2 Teil 4

Stand: 2026-10-10

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
10. Oktober 2026
Fachbereich
Immobilien / Vermietung
Formeln basieren auf
CO2-Ausstoß = Verbrauch mal Emissionsfaktor (oder Angabe der Rechnung), Ausstoß je m² = Ausstoß ÷ Wohnfläche auf eine Nachkommastelle, Stufe und Vermieteranteil nach der Anlage zum CO2KostAufG; CO2-Kosten = Ausstoß in Tonnen mal Preis je Tonne, zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer; Vermieterbetrag = Kosten mal Vermieteranteil, Mieterbetrag = Kosten minus Vermieterbetrag.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). CO2-Abgabe-Vermieter-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/co2-abgabe-vermieter

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. CO2-Abgabe-Vermieter-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/co2-abgabe-vermieter

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.