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Pachtpreis berechnen: Pacht je Hektar und Jahrespacht nach Bundesland

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Was möchtest du berechnen?
ha
Nutzungsart der Fläche
Welcher Durchschnitt dient als Vergleich?
Bodenpunkte berücksichtigen?
Jahre
% pro Jahr
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Kurzantwort

Der Pachtpreis-Rechner schätzt die Pacht für Ackerland oder Grünland aus dem Bundesland und vergleicht ein Angebot mit dem Landesdurchschnitt der Agrarstrukturerhebung 2023. Er zeigt Pacht je Hektar, Jahrespacht, die Pacht über die Laufzeit mit jährlicher Anpassung und optional den Pachtanteil am Deckungsbeitrag. Die Werte sind Landesmittel, kein Preis für ein einzelnes Flurstück.

Pachtpreis berechnen: Hektar, Ackerland oder Grünland und Bundesland wählen

Kilian AchatzFachredaktion Immobilien
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Überblick

Pachtpreis berechnen: Fläche, Nutzung und Bundesland

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Pachtpreis ist das Entgelt, das ein Pächter dem Verpächter für landwirtschaftliche Flächen zahlt, meist in Euro je Hektar und Jahr. Im Landpachtvertrag nach § 585 BGB steht er neben Fläche, Laufzeit und Nutzungsart.

Wer verpachtet, will wissen, was die Fläche bringen darf; wer pachtet, will wissen, ob das Angebot zum Betrieb passt. Beides lässt sich nur an Vergleichswerten prüfen, denn einen Marktpreis wie bei Waren gibt es nicht.

Für den Verpächter ist die Pacht die laufende Einnahme aus der Fläche, für den Pächter ein Kostenblock je Hektar, der gegen den Deckungsbeitrag der angebauten Kultur steht.

Der Pachtpreis-Rechner nutzt dafür die Pachtentgelte der Agrarstrukturerhebung 2023 des Statistischen Bundesamts.

Sie unterscheiden Bundesland und Nutzungsart: Im Bundesmittel kostet ein Hektar Ackerland 407 Euro im Jahr und ein Hektar Dauergrünland 212 Euro; in Nordrhein-Westfalen sind es 659 Euro für Ackerland, im Saarland nur 116 Euro.

Du erhältst die Pacht je Hektar, die Jahrespacht für deine Fläche, die Abweichung eines Angebots vom Landesdurchschnitt und die Pacht über die Laufzeit. Die Werte sind Durchschnitte vieler Verträge und kein Preis für ein einzelnes Flurstück.

Eingaben

Pachtpreis berechnen: Fläche, Nutzung, Bundesland und Laufzeit eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Unter „Was möchtest du berechnen?“ entscheidest du, ob der Rechner die Pacht aus dem Landesdurchschnitt schätzt oder ob du ein Angebot prüfst; im zweiten Fall trägst du „Deine Pacht je Hektar und Jahr“ ein, ohne Umsatzsteuer. Die „Pachtfläche“ steht in Hektar, 2.500 Quadratmeter schreibst du als 0,25.

Bei der „Nutzungsart der Fläche“ trennst du Ackerland und Dauergrünland, denn Acker bringt im Bundesmittel fast das Doppelte; „insgesamt“ taugt nur für Mischflächen. Das „Bundesland der Fläche“ ist das Land, in dem das Flurstück liegt.

„Welcher Durchschnitt dient als Vergleich?“ wählt zwischen allen bestehenden Verträgen und Betrieben mit Neupachtung oder Pachtpreisänderung; für einen neuen Vertrag ist der zweite Wert näher am Markt.

Mit „Bodenpunkte berücksichtigen?“ schaltest du „Ackerzahl oder Grünlandzahl deiner Fläche“, „Bezugszahl, die dem Landesdurchschnitt entspricht“ und „Wirkung der Bodenpunkte (Exponent)“ frei; die Zahlen stehen im Auszug aus der Bodenschätzung.

„Laufzeit des Pachtvertrags“ (höchstens 30 Jahre) und „Jährliche Anpassung der Pacht“ füllen die Pachttabelle, der „Deckungsbeitrag vor Pacht (optional)“ zeigt den Pachtanteil.

Praxisfälle

Pachtpreis berechnen: Typische Anwendungsfälle

Vier Suchfragen rund um Pacht je Hektar, Monatspacht und Angebotsvergleich, jeweils mit dem nachgerechneten Ergebnis.

  1. Pachtpreis Ackerland pro Hektar in Niedersachsen

    „Wie hoch ist die Pacht für Ackerland pro Hektar und Jahr?“

    Eingabe
    20 Hektar Ackerland, Niedersachsen, alle bestehenden Pachtverträge, 12 Jahre, 2 Prozent Anpassung
    Ergebnis
    643,00 Euro je Hektar, 12.860,00 Euro Jahrespacht, 172.479,20 Euro in 12 Jahren
  2. Pacht für 1 Hektar Ackerland pro Monat

    „Was kostet 1 Hektar Ackerland Pacht im Monat?“

    Eingabe
    1 Hektar Ackerland, Bayern, alle bestehenden Pachtverträge
    Ergebnis
    485,00 Euro im Jahr, 40,42 Euro im Monat
  3. Grünlandpacht in Schleswig-Holstein

    „Wie viel Pacht kostet Dauergrünland je Hektar?“

    Eingabe
    3 Hektar Dauergrünland, Schleswig-Holstein, alle bestehenden Pachtverträge
    Ergebnis
    310,00 Euro je Hektar, 930,00 Euro Jahrespacht, 77,50 Euro im Monat
  4. Pachtangebot prüfen mit Ackerzahl

    „Ist ein Pachtangebot von 380 Euro je Hektar zu niedrig?“

    Eingabe
    18 Hektar Ackerland, Sachsen-Anhalt, Ackerzahl 65 gegen Bezugszahl 50, 380 Euro je Hektar
    Ergebnis
    Vergleichswert 456,30 Euro je Hektar, Angebot 16,7 Prozent darunter, Jahrespacht 6.840,00 Euro

Berechnung

So wird die Pacht je Hektar und die Jahrespacht berechnet

Verstehe den Formelweg.

Die Rechnung hat vier Schritte. Erstens der Vergleichswert r: das mittlere Pachtentgelt des Bundeslandes für die Nutzungsart aus der Agrarstrukturerhebung 2023, bei Ackerland in Niedersachsen 643 Euro je Hektar.

Zweitens die Pacht je Hektar p: Beim Landesdurchschnitt ist p gleich r, bei einer eigenen Pacht ist p deine Eingabe, und der Rechner nennt die Abweichung vom Vergleichswert in Prozent.

Mit freigeschalteten Bodenpunkten gilt p = r · (z ÷ z0)^k mit der Zahl z deiner Fläche, der Bezugszahl z0 und dem Exponenten k; bei 65 zu 50 Punkten und k = 1 wird aus 351 Euro in Sachsen-Anhalt ein Vergleichswert von 456,30 Euro.

Drittens die Jahrespacht J: Fläche A mal p, auf den Cent gerundet. 20 Hektar mal 643,00 Euro sind 12.860,00 Euro, im Monat 1.071,67 Euro.

Viertens die Laufzeit: Die Pacht im Jahr n ist p · (1 + g ÷ 100)^(n − 1), jedes Jahr auf den Cent gerundet, die Gesamtsumme ist die Summe dieser gerundeten Jahresbeträge.

Bei 12 Jahren und 2 Prozent Anpassung sind es 799,49 Euro je Hektar im letzten Pachtjahr und 172.479,20 Euro insgesamt.

Zwischen Bestands- und Neupacht-Wert schaltet der Rechner nach der Fallzahl um: Liegen für ein Land bei der gewählten Nutzungsart weniger als 20 Betriebe mit Neupachtung vor, etwa bei Ackerland in Berlin, Bremen und Hamburg, nimmt er den Bestandswert und meldet das im Ergebnis.

Die Zahl der Betriebe, auf der ein Vergleichswert beruht, nennt der Rechner im Text zur Herkunft des Werts. Pachtpreis-Rechner Rechenweg: 20 Hektar Ackerland in Niedersachsen, 643 Euro je Hektar, Jahrespacht 12.860 Euro, Monat 1.071,67 Euro, mit Bodenpunkten in Sachsen-Anhalt 456,30 Euro je Hektar

Formelgrafik: Jahrespacht J = Fläche A mal Pacht je Hektar p; p = Landesdurchschnitt r mal (z durch zR) hoch k; Pn = p mal (1 plus g durch 100) hoch n minus 1; Monat M = J durch 12.
Bei 20 ha Ackerland in Niedersachsen mit 643 € je Hektar sind es 12.860,00 € Jahrespacht und 1.071,67 € im Monat; mit Ackerzahl 65 gegen 50 wird der Landeswert 351 € in Sachsen-Anhalt zu 456,30 € je Hektar.

Nachschlagen

Pachtpreise je Bundesland: Acker und Grünland 2023 (Destatis)

Die Tabelle zeigt das durchschnittliche Jahrespachtentgelt in Euro je Hektar aus der Agrarstrukturerhebung 2023 des Statistischen Bundesamts, getrennt nach Ackerland und Dauergrünland, einmal über alle bestehenden Pachtverträge und einmal für Betriebe mit Neupachtung oder Pachtpreisänderung in den letzten zwei Jahren. Die Werte stammen aus derselben Datenbasis wie der Rechner.

Pachtentgelt in Euro je Hektar und Jahr nach Bundesland und Nutzungsart, Bestand und Neupacht, mit Zahl der Betriebe für Ackerland im Bestand (Agrarstrukturerhebung 2023)
BundeslandAckerland, BestandDauergrünland, BestandAckerland, NeupachtDauergrünland, NeupachtBetriebe Acker (Bestand)
Deutschland407 €212 €511 €242 €124.040
Nordrhein-Westfalen659 €288 €781 €287 €16.050
Niedersachsen643 €306 €755 €313 €20.030
Schleswig-Holstein571 €310 €604 €327 €5.840
Bayern485 €272 €588 €338 €36.990
Bremen464 €174 €zu wenige Betriebezu wenige Betriebe40
Sachsen-Anhalt351 €165 €425 €170 €2.540
Mecklenburg-Vorpommern339 €178 €392 €185 €2.240
Hamburg331 €171 €zu wenige Betriebezu wenige Betriebe120
Baden-Württemberg311 €163 €434 €224 €18.260
Rheinland-Pfalz283 €124 €370 €162 €5.680
Hessen257 €112 €322 €114 €8.560
Sachsen232 €125 €260 €131 €2.630
Thüringen223 €101 €257 €92 €1.500
Brandenburg198 €137 €215 €141 €2.990
Berlin127 €113 €zu wenige Betriebezu wenige Betriebe20
Saarland116 €80 €132 €73 €540

Quelle: Destatis, Statistischer Bericht Eigentums- und Pachtverhältnisse 2023, Tabellen 41121-0403 R und 41121-0405 R (gelesen 09.10.2026). Mittelwerte, auf volle Euro gerundet. „Zu wenige Betriebe“ steht, wenn weniger als 20 Betriebe mit Neupachtung vorliegen. Der Neupacht-Wert umfasst die gesamte Pachtfläche dieser Betriebe und ist kein reiner Neuvertragspreis.

Jahrespacht aus Fläche und Pacht je Hektar

Die Jahrespacht ist die Pachtfläche in Hektar mal die Pacht je Hektar. Die Tabelle rechnet das für runde Flächen und Pachtsätze durch, auf den Cent gerundet wie im Rechner.

Jahrespacht in Euro für Pachtflächen von 1 bis 100 Hektar (Zeilen) bei Pachtsätzen von 200 bis 700 Euro je Hektar (Spalten)
Pachtfläche200 €/ha300 €/ha400 €/ha500 €/ha600 €/ha700 €/ha
1 ha200,00 €300,00 €400,00 €500,00 €600,00 €700,00 €
5 ha1.000,00 €1.500,00 €2.000,00 €2.500,00 €3.000,00 €3.500,00 €
10 ha2.000,00 €3.000,00 €4.000,00 €5.000,00 €6.000,00 €7.000,00 €
20 ha4.000,00 €6.000,00 €8.000,00 €10.000,00 €12.000,00 €14.000,00 €
50 ha10.000,00 €15.000,00 €20.000,00 €25.000,00 €30.000,00 €35.000,00 €
100 ha20.000,00 €30.000,00 €40.000,00 €50.000,00 €60.000,00 €70.000,00 €

Bei 20 Hektar und 643 Euro je Hektar, dem Landesdurchschnitt für Ackerland in Niedersachsen, sind es 12.860,00 Euro im Jahr; den Monatswert erhältst du durch Teilen durch zwölf.

Pacht je Hektar bei jährlicher Anpassung

Wie sich eine Staffel oder Anpassung über die Laufzeit auswirkt, zeigt die Tabelle für 500 Euro Startpacht je Hektar. Jedes Jahr wird auf den Cent gerundet, das erste Jahr bleibt unverändert.

Pacht je Hektar und Jahr bei 500 Euro Startpacht und 0 bis 3 Prozent Anpassung pro Jahr nach 1, 5, 10, 15 und 20 Pachtjahren
AnpassungPachtjahr 1Pachtjahr 5Pachtjahr 10Pachtjahr 15Pachtjahr 20
feste Pacht500,00 €500,00 €500,00 €500,00 €500,00 €
1 % pro Jahr500,00 €520,30 €546,84 €574,74 €604,05 €
2 % pro Jahr500,00 €541,22 €597,55 €659,74 €728,41 €
3 % pro Jahr500,00 €562,75 €652,39 €756,29 €876,75 €

Berechnung: Pacht im Jahr n = Startpacht mal (1 + Anpassung) hoch (n − 1). Die Anpassung ist eine Vertragsvereinbarung; ohne Klausel kann die Pacht nur nach § 593 BGB bei grobem Missverhältnis geändert werden.

Expertenmodus

Häufige Fragen zum Pachtpreis

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie hoch ist der Pachtpreis für Ackerland pro Hektar?

Im Bundesmittel zahlten die Betriebe 2023 für alle bestehenden Pachtverträge 407 Euro je Hektar und Jahr für Ackerland, so die Agrarstrukturerhebung des Statistischen Bundesamts.

Die Spanne ist groß: Nordrhein-Westfalen liegt bei 659 Euro, Niedersachsen bei 643 Euro, Schleswig-Holstein bei 571 Euro, Bayern bei 485 Euro und das Saarland bei 116 Euro.

Betriebe mit Neupachtung oder Pachtpreisänderung in den letzten zwei Jahren zahlen bundesweit 511 Euro.

Wähle im Rechner Bundesland, Nutzungsart und den passenden Durchschnitt, dann erhältst du die Pacht je Hektar und die Jahrespacht für deine Fläche.

Der Wert ist ein Landesmittel über viele Verträge, kein Angebotspreis für ein einzelnes Flurstück; Bodengüte, Lage und Zuschnitt verschieben ihn nach oben oder unten.

Wer pachtet, nutzt den Wert als Anker für die Verhandlung, wer verpachtet, als Untergrenze der Erwartung; beides gilt nur bei durchschnittlicher Bodengüte.

Vergleiche ein konkretes Angebot deshalb im zweiten Modus mit dem Landesdurchschnitt und lass dir den Abstand in Prozent zeigen.

Was kostet ein Hektar Pacht im Monat?

Der Rechner teilt die Jahrespacht durch zwölf. Für einen Hektar Ackerland in Bayern ergeben 485 Euro im Jahr 40,42 Euro im Monat; bei 20 Hektar Ackerland in Niedersachsen sind es 12.860,00 Euro im Jahr und 1.071,67 Euro im Monat.

Landpacht wird jedoch nicht wie die Wohnungsmiete monatlich gedacht: Das Gesetz sieht die Zahlung am Ende der Pachtzeit vor, und ist die Pacht nach Zeitabschnitten bemessen, am ersten Werktag nach Ablauf des Abschnitts (§ 587 BGB).

Prüfe im Vertrag, welchen Zahltermin die Parteien vereinbart haben, und rechne die Monatszahl nur als Vergleichsgröße.

Für den Vergleich mehrerer Angebote genügt der Euro-je-Hektar-Wert; die Monatszahl brauchst du nur für die Liquiditätsplanung des Betriebs.

Ein häufiger Irrtum ist, die Hektarzahl zu vergessen: 40,42 Euro im Monat gelten für einen Hektar, nicht für die ganze Pachtfläche.

Bei kleinen Flächen, etwa 0,25 Hektar, ist der Betrag entsprechend kleiner, bei 2.500 Quadratmetern in Bayern rund 10,10 Euro im Monat.

Wie viel Pacht ist für Grünland üblich?

Dauergrünland kostet bundesweit im Mittel 212 Euro je Hektar und Jahr, bei den Betrieben mit Neupachtung oder Pachtpreisänderung 242 Euro. Damit liegt Grünland bei rund der Hälfte des Ackerlandes (407 Euro).

Nach Ländern reicht die Spanne von 80 Euro im Saarland über 272 Euro in Bayern und 288 Euro in Nordrhein-Westfalen bis 310 Euro in Schleswig-Holstein.

Drei Hektar Grünland in Schleswig-Holstein kosten damit 930,00 Euro im Jahr oder 77,50 Euro im Monat.

Nutze für eine Wiese oder Weide immer die Nutzungsart Dauergrünland und nicht den Wert für die gesamte Fläche von 357 Euro, der Acker und Grünland mischt und Wiesen überschätzt.

Prüfe außerdem, ob die Fläche wirklich Dauergrünland ist: Acker-Grünland mit wechselnder Nutzung rechnet die Bodenschätzung zum Ackerland, wenn die Ackernutzung überwiegt (§ 2 BodSchätzG), und dann passt der Ackerwert.

Schnitthäufigkeit, Hanglage und Wasserverhältnisse erfasst die Statistik nicht; die Grünlandzahl aus der Bodenschätzung hilft, den Vergleichswert über die Bodenpunkte anzupassen.

Ist der Destatis-Wert die ortsübliche Pacht?

Nein, er ist ein Mittelwert. Die Agrarstrukturerhebung 2023 weist je Bundesland das durchschnittliche Pachtentgelt aus, gerundet auf volle Euro; Werte mit einem Standardfehler über 15 Prozent veröffentlicht Destatis gar nicht.

Die ortsübliche Pacht einer bestimmten Gemarkung kann deutlich abweichen, weil Bodengüte, Pachtdauer und Nachfrage vor Ort mitspielen.

In den Stadtstaaten stehen die Zahlen auf sehr wenigen Betrieben: Bei Ackerland sind es in Berlin 20, in Bremen 40 und in Hamburg 120 Betriebe im Bestand.

Deshalb nimmt der Rechner den Neupacht-Wert erst, wenn mindestens 20 Betriebe dahinterstehen, und fällt sonst auf den Bestandswert zurück.

Beachte auch, dass der Bestandswert ältere Verträge enthält; bundesweit stieg das mittlere Entgelt aller Flächen von 329 Euro im Jahr 2020 auf 357 Euro im Jahr 2023.

Für Streitfälle, etwa bei einer Anpassung nach § 593 BGB, brauchst du Vergleichspachten aus der Nachbarschaft, Angaben der Landwirtschaftskammer oder ein Gutachten. Betrachte den Rechner als Anker für die Verhandlung, nicht als Beweismittel.

Wie wirkt die Ackerzahl auf die Pacht?

Die Wertzahlen der Bodenschätzung sind Verhältniszahlen, die Unterschiede im Reinertrag ausdrücken (§ 3 BodSchätzG), und reichen bis 100. Gute Böden tragen deshalb mehr Pacht.

Der Rechner skaliert den Landesdurchschnitt mit (Ackerzahl ÷ Bezugszahl) hoch Exponent: Bei 65 zu 50 Punkten und Exponent 1 steigt der Wert in Sachsen-Anhalt von 351 auf 456,30 Euro je Hektar, bei Exponent 0,5 auf 400,20 Euro.

Das ist ein Modell, keine amtliche Tabelle, denn eine Durchschnitts-Ackerzahl je Bundesland veröffentlicht niemand. Die Bezugszahl musst du deshalb selbst schätzen; frag Pächter und Verpächter in der Gegend nach typischen Werten.

Liegt deine Fläche bei 40 Punkten und die Bezugszahl bei 50, sinkt der Vergleichswert bei Exponent 1 auf 80 Prozent des Landesmittels.

Die Pacht folgt den Punkten nur teilweise, weil sie einen Teil des Reinertrags ausmacht; probiere einen Exponenten unter 1 und halte die Spanne fest. Die Ackerzahl deiner Fläche steht im Auszug aus der Bodenschätzung.

Muss ich einen Landpachtvertrag anzeigen?

Ja, grundsätzlich schon.

Der Verpächter muss den Abschluss eines Landpachtvertrags und jede Änderung der Pachtsache, Pachtdauer oder Vertragsleistungen binnen eines Monats der zuständigen Behörde anzeigen, bei schriftlichem Vertrag durch Vorlage, bei mündlichem durch Mitteilung des Inhalts; auch der Pächter darf anzeigen (§ 2 LPachtVG).

Ausgenommen sind Verträge unter Ehegatten und nahen Verwandten sowie Verträge in behördlich geleiteten Verfahren (§ 3 LPachtVG), und die Länder können kleine Flächen von der Pflicht befreien; frag bei der Landwirtschaftsbehörde nach der Grenze in deinem Land.

Die Behörde kann den Vertrag beanstanden, unter anderem wenn die Pacht nicht in einem angemessenen Verhältnis zum nachhaltig erzielbaren Ertrag steht (§ 4 Abs. 1 Nr. 3 LPachtVG).

Sie entscheidet binnen eines Monats, mit Zwischenbescheid binnen zwei Monaten; ohne Bescheid gilt der Vertrag als nicht beanstandet (§ 7 LPachtVG). Die Anzeige ist keine Genehmigung, aber ein Vergleichswert hilft, die Angemessenheit zu begründen.

Wann darf die Pacht erhöht werden?

Nur wenn der Vertrag es vorsieht oder das Gesetz es erlaubt.

Steht keine Staffel im Vertrag, kann nach § 593 BGB jede Seite eine Änderung verlangen, wenn sich die Verhältnisse nachhaltig so geändert haben, dass die Leistungen in ein grobes Missverhältnis geraten sind.

Das geht frühestens zwei Jahre nach Pachtbeginn oder der letzten Änderung, nicht für eine Zeit vor dem Pachtjahr des Verlangens, und im Streit entscheidet das Landwirtschaftsgericht. Auf dieses Recht kann man nicht verzichten.

Eine vertragliche Staffel rechnet der Rechner als Prozentsatz je Jahr: Bei 2 Prozent steigen 643,00 Euro je Hektar bis zum zwölften Pachtjahr auf 799,49 Euro, die Jahrespacht für 20 Hektar von 12.860,00 auf 15.989,80 Euro.

Ein häufiger Irrtum ist, eine Erhöhung nur auf allgemeine Preissteigerung zu stützen; das Gesetz verlangt ein grobes Missverhältnis, keinen bloßen Anstieg.

Verlange eine Änderung schriftlich und mit Vergleichspachten belegt, damit das Pachtjahr, ab dem sie gelten soll, feststeht.

Zahlt der Pächter die Grundsteuer?

Gesetzlich nein.

Der Verpächter hat die auf der Pachtsache ruhenden Lasten zu tragen (§ 586a BGB), und Schuldner der Grundsteuer ist, wem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Grundsteuerwerts zugerechnet wird, also der Eigentümer (§ 10 GrStG).

Eine Umlage auf den Pächter ist möglich, setzt aber eine Vereinbarung im Vertrag voraus.

Dann gehört der Betrag zur Gesamtbelastung je Hektar und muss neben der reinen Pacht stehen, wenn du Angebote vergleichst: Der Landesdurchschnitt von 643 Euro für Ackerland in Niedersachsen ist ein Pachtentgelt ohne solche Nebenposten.

Der Rechner vergleicht nur den Pachtzins; ziehst du umgelegte Steuern oder Beiträge ein, rechne sie getrennt dazu und halte sie im Vertrag mit Betrag oder Berechnungsweise fest.

Auch Beiträge etwa an Wasser- und Bodenverbände ordnest du im Vertrag ausdrücklich zu, damit später kein Streit über die Gesamtbelastung entsteht.

Wie hoch die Grundsteuer für eine Fläche ausfällt, zeigt der Grundsteuer-Rechner, und im Zweifel gibt der Grundsteuerbescheid des Eigentümers Auskunft.

Hinweise

Ergebnis prüfen: Ist die Pacht pro Hektar angemessen?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst die Pacht je Hektar im Verhältnis zum Landesdurchschnitt: Niedersachsen liegt bei Ackerland mit 643 Euro um 58,0 Prozent über dem Bundesmittel von 407 Euro. Das heißt nicht, dass die Fläche teuer ist, sondern dass dort viel Ackerbau auf guten Böden betrieben wird.

Prüfst du ein Angebot, zeigt die Abweichung den Abstand: Bei 600 Euro je Hektar sind es 6,7 Prozent unter den bestehenden Verträgen (643 Euro) und 20,5 Prozent unter den Betrieben mit Neupachtung (755 Euro).

Liegt ein Angebot deutlich unter dem Bestandswert, lohnt die Nachverhandlung; liegt es über dem Neupacht-Wert, verlange eine Begründung über Bodengüte, Zuschnitt und Lage.

Der Abstand zwischen beiden Vergleichswerten ist selbst eine Aussage: Bundesweit liegen Betriebe mit Neupachtung oder Pachtpreisänderung bei 511 Euro je Hektar Ackerland, alle Verträge bei 407 Euro, bei Dauergrünland sind es 242 gegen 212 Euro.

Die Laufzeittabelle zeigt, was eine Staffel kostet: Bei 2 Prozent im Jahr steigen die 643,00 Euro je Hektar bis zum zwölften Pachtjahr auf 799,49 Euro, und die Jahrespacht wächst von 12.860,00 auf 15.989,80 Euro.

Wie stark die Region wirkt, zeigt der Ländervergleich: Ackerland kostet in Nordrhein-Westfalen 659 Euro je Hektar, in Bayern 485 Euro und im Saarland 116 Euro. Pachtentgelt Ackerland je Hektar 2023: Nordrhein-Westfalen 659 Euro, Niedersachsen 643 Euro, Bayern 485 Euro, Bund 407 Euro, Saarland 116 Euro Der Pachtanteil am Deckungsbeitrag prüft die Wirtschaftlichkeit: Bei 659 Euro Pacht und 900 Euro Deckungsbeitrag frisst die Pacht 73,2 Prozent auf, und es bleiben 241 Euro je Hektar für Arbeit, Maschinen und Gewinn.

Anwendung

Beispiel: 18 Hektar Ackerland in Sachsen-Anhalt, Angebot 380 Euro je Hektar

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Anke Wiese erbt 18 Hektar Ackerland in Sachsen-Anhalt mit der Ackerzahl 65. Ein Landwirt aus dem Nachbardorf bietet 380 Euro je Hektar bei zwölf Jahren Laufzeit und 1,5 Prozent Anpassung im Jahr.

Anke wählt im Pachtpreis-Rechner „Eigene Pacht je Hektar mit dem Landesdurchschnitt vergleichen“, Ackerland, Sachsen-Anhalt und alle bestehenden Pachtverträge. Der Landesdurchschnitt liegt bei 351 Euro je Hektar.

Weil ihre Fläche besser ist als das Landesmittel, schaltet sie die Bodenpunkte frei und setzt 65 als Ackerzahl und 50 als Bezugszahl: Der Faktor ist 1,3, der Vergleichswert 456,30 Euro je Hektar.

Das Angebot liegt damit 16,7 Prozent darunter: 6.840,00 Euro Jahrespacht statt 8.213,40 Euro, ein Unterschied von 1.373,40 Euro im Jahr. Anke antwortet mit 430 Euro je Hektar, das sind 7.740,00 Euro im Jahr und 100.938,96 Euro über zwölf Jahre.

Dieser Preis liegt 5,8 Prozent unter dem Vergleichswert, aber über dem Landesdurchschnitt von 351 Euro und nahe am Neupacht-Wert der Betriebe in Sachsen-Anhalt von 425 Euro.

Mit dem Exponenten 0,5 wäre der Faktor 1,1402 und der Vergleichswert 400,20 Euro; Anke kennt damit die Spanne von 400,20 bis 456,30 Euro, in der ihr Preis liegt.

Sie hält die Einigung in Textform fest (§ 585a BGB) und zeigt den Vertrag binnen eines Monats an (§ 2 LPachtVG). Praxisfall Wiese: 18 Hektar Ackerland in Sachsen-Anhalt, Angebot 380 Euro je Hektar gegen Vergleichswert 456,30 Euro, Gegenangebot 430 Euro je Hektar, Jahrespacht 7.740 Euro

Fallstricke

Häufige Fehler bei der Pachtpreis-Berechnung

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste Fehler: den Landesdurchschnitt als Preis für das eigene Flurstück zu lesen. Die 643 Euro in Niedersachsen mitteln Böden, Lagen und Vertragsjahre; eine Fläche mit Ackerzahl 65 kann deutlich darüber liegen, eine mit 30 darunter.

Nutze dafür die Bodenpunkte und frage vor Ort nach vergleichbaren Flächen. Der zweite Fehler: den Bestandswert für einen neuen Vertrag zu nehmen.

Bundesweit zahlen Betriebe mit Neupachtung oder Pachtpreisänderung 511 Euro je Hektar Ackerland, alle Bestandsverträge im Mittel nur 407 Euro. Wer mit 407 Euro verhandelt, liegt unter dem, was Betriebe mit frischen Verträgen im Schnitt bezahlen.

Der dritte Fehler: Acker, Grünland und „insgesamt“ zu vermischen. 357 Euro gelten für die gesamte Fläche, Ackerland kostet 407 Euro, Dauergrünland 212 Euro; wer eine Wiese mit dem Gesamtwert bewertet, überschätzt sie um 145 Euro je Hektar.

Der vierte Fehler: Pacht je Hektar und Pacht für die ganze Fläche zu verwechseln. Im Vertrag stehen oft nur 12.860 Euro; erst geteilt durch 20 Hektar ergeben sich die 643 Euro, die du vergleichen kannst.

Der fünfte Fehler: eine feste Pacht über zwölf Jahre für unveränderlich zu halten. Nach § 593 BGB kann jede Seite frühestens zwei Jahre nach Pachtbeginn eine Änderung verlangen, wenn die Leistungen in ein grobes Missverhältnis geraten sind.

Nächster Schritt

Pachtpreis berechnen im Überblick

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Pachtpreis-Rechner macht aus Fläche, Nutzungsart und Bundesland eine belegte Pacht je Hektar und stellt sie dem Landesdurchschnitt der Agrarstrukturerhebung 2023 gegenüber.

Im Standardfall sind das 643 Euro je Hektar, 12.860,00 Euro Jahrespacht und 172.479,20 Euro über zwölf Jahre.

Die nächsten Schritte: Bodenpunkte prüfen, Bestands- und Neupacht-Wert gegeneinander halten, die Vereinbarung in Textform festhalten und beim zuständigen Amt anzeigen.

Gleiche vor der Unterschrift die Hektarzahl im Vertrag mit dem Flurstücksverzeichnis ab, denn jeder Hektar mehr oder weniger verschiebt die Jahrespacht um den vollen Hektarpreis.

Wie viele Jahrespachten der Kaufpreis einer Fläche entspricht, zeigt der Kaufpreisfaktor-Rechner; die Grundsteuer, die der Eigentümer schuldet, rechnet der Grundsteuer-Rechner.

Der Rechner ersetzt kein Pachtgutachten: Streiten die Parteien über die Höhe, entscheidet im Zweifel das Landwirtschaftsgericht (§ 593 Abs. 4 BGB).

Vertiefung

Beispielrechnungen: Acker, Grünland, Angebot und Bodenpunkte

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Pacht je Hektar und Jahr: 485,00 € | Jahrespacht: 485,00 € | Pacht pro Monat: 40,42 € | Bundesdurchschnitt Ackerland: 407 € | Land gegenüber Bundesdurchschnitt: 19,2 %

1 Hektar Ackerland in Bayern, Pacht pro Monat

Was möchtest du berechnen?
Pacht aus dem Landesdurchschnitt schätzen
Pachtfläche
1 ha
Nutzungsart der Fläche
Ackerland
Bundesland der Fläche
Bayern

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Pacht je Hektar und Jahr: 310,00 € | Jahrespacht: 930,00 € | Pacht pro Monat: 77,50 € | Bundesdurchschnitt Dauergrünland: 212 € | Pacht über 6 Jahre: 5.580,00 €

3 Hektar Dauergrünland in Schleswig-Holstein

Was möchtest du berechnen?
Pacht aus dem Landesdurchschnitt schätzen
Pachtfläche
3 ha
Nutzungsart der Fläche
Dauergrünland (Wiese und Weide)
Bundesland der Fläche
Schleswig-Holstein

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Pacht je Hektar und Jahr: 339,00 € | Jahrespacht: 16.950,00 € | Pacht pro Monat: 1.412,50 € | Bundesdurchschnitt Ackerland: 407 € | Pacht über 9 Jahre: 152.550,00 €

50 Hektar Ackerland in Mecklenburg-Vorpommern, neun Jahre feste Pacht

Was möchtest du berechnen?
Pacht aus dem Landesdurchschnitt schätzen
Pachtfläche
50 ha
Nutzungsart der Fläche
Ackerland
Bundesland der Fläche
Mecklenburg-Vorpommern

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Pacht je Hektar und Jahr: 600,00 € | Jahrespacht: 7.200,00 € | Vergleichswert: 643,00 € | Abweichung deiner Pacht: -6,69 % | Pacht über 6 Jahre: 43.200,00 €

Angebot von 600 Euro je Hektar in Niedersachsen prüfen

Was möchtest du berechnen?
Eigene Pacht je Hektar mit dem Landesdurchschnitt vergleichen
Pachtfläche
12 ha
Nutzungsart der Fläche
Ackerland
Bundesland der Fläche
Niedersachsen

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Pacht je Hektar und Jahr: 380,00 € | Jahrespacht: 6.840,00 € | Vergleichswert: 456,30 € | Abweichung deiner Pacht: -16,72 % | Bodenpunkte-Faktor: 1,3 | Pacht über 12 Jahre: 89.202,24 €

18 Hektar in Sachsen-Anhalt mit Ackerzahl 65, Angebot 380 Euro

Was möchtest du berechnen?
Eigene Pacht je Hektar mit dem Landesdurchschnitt vergleichen
Pachtfläche
18 ha
Nutzungsart der Fläche
Ackerland
Bundesland der Fläche
Sachsen-Anhalt

Weitere 8 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Pacht je Hektar und Jahr: 659,00 € | Jahrespacht: 65.900,00 € | Pacht pro Monat: 5.491,67 € | Pachtanteil am Deckungsbeitrag: 73,2 % | Deckungsbeitrag nach Pacht: 241,00 € je Hektar

Pachtanteil am Deckungsbeitrag bei 100 Hektar in Nordrhein-Westfalen

Was möchtest du berechnen?
Pacht aus dem Landesdurchschnitt schätzen
Pachtfläche
100 ha
Nutzungsart der Fläche
Ackerland
Bundesland der Fläche
Nordrhein-Westfalen

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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Quadratmeterpreis-RechnerKaufpreis pro Quadratmeter berechnen: Kaufpreis und Wohnfläche eingeben, Preis/m² sofort ablesen und mit regionalen Marktrichtwerten einordnen.ImmobilienbewertungVerkehrswert nach Ertragswert-, Sachwert- oder Vergleichswertverfahren der ImmoWertV 2021 berechnen.Grunderwerbsteuer-RechnerGrunderwerbsteuer 2026 nach Bundesland berechnen: Steuersatz 3,5–6,5 %, Zubehör-Abzug und Bemessungsgrundlage sofort ermitteln – kostenlos, ohne Anmeldung.MieterhöhungNeue Miete, Erhöhungsbetrag, Mehrbelastung pro Jahr und rechtliche Zulässigkeit prüfenRücklagen-RechnerEmpfohlene monatliche Instandhaltungsrücklage nach Petersscher Formel, vereinfachter m²-Methode und Zustandsanpassung inklusive Bewertung vorhandener Rücklagen.Leerstandskosten berechnenBerechnet die Gesamtkosten eines Leerstands aus Mietausfall, Fixkosten, Renovierung, Inseraten und Makler – inklusive Tageskosten und Szenarien unterschiedlicher Leerstandsdauer.Betriebskostenumlagen-RechnerVerteilung der jährlichen Betriebskosten auf einzelne Mieteinheiten nach Fläche, Personen und Heizkostenverordnung inklusive Nachzahlung oder Guthaben je Einheit.Vieheinheiten-RechnerVieheinheiten (VE) aus Tierart und Bestandsgröße nach Anlage 34 zu § 241 BewG berechnen und steuerliche Einstufung nach § 13 EStG prüfen — landwirtschaftlich oder gewerblich.BaufinanzierungDarlehenssumme, monatliche Rate, Restschuld nach Zinsbindung und Eigenkapitalquote berechnenEigenkapitalBenötigtes Eigenkapital, fehlender Betrag und Zeit bis zum Kaufziel berechnenKaufnebenkostenGrunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision – Gesamtnebenkosten berechnenTilgungsplanVollständiger Tilgungsplan für ein Annuitätendarlehen mit monatlicher oder jährlicher Ansicht. Zeigt Zinsen, Tilgung, Restschuld und Sondertilgungen – unverzichtbar für jeden Immobilienkäufer.Warmmiete-RechnerVoraussichtliche Warmmiete aus Kaltmiete und Nebenkosten, Mietbelastungsquote und Vergleich mit Richtwerten.Mietausfall-RechnerBerechnet Mietausfall und bereinigte Renditekennzahlen bei einer Leerstandsquote – inklusive Cashflow, Break-even-Leerstandsquote und Szenarien.CO2-Abgabe-Vermieter-RechnerCO2-Abgabe Vermieter berechnen: Aufteilung der CO2-Kosten nach dem Stufenmodell des CO2KostAufG mit Stufe, Vermieteranteil in Prozent und Euro, Mieteranteil und Erstattung bei Gasetagenheizung.

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  • Pachtentgelt für Ackerland je Hektar und Jahr 2023: Nordrhein-Westfalen 659 Euro, Niedersachsen 643 Euro, Schleswig-Holstein 571 Euro, Bayern 485 Euro, Bund 407 Euro, Sachsen-Anhalt 351 Euro, Baden-Württemberg 311 Euro, Saarland 116 Euro.

    Pachtpreis: Ackerland-Pacht je Hektar und Jahr 2023 nach Bundesland

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/pachtpreis-rechner">Pachtpreis: Ackerland-Pacht je Hektar und Jahr 2023 nach Bundesland auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/pachtpreis-rechner
  • Rechenweg Pachtpreis: 20 Hektar Ackerland in Niedersachsen mal 643 Euro je Hektar sind 12.860 Euro Jahrespacht, 1.071,67 Euro im Monat; mit Bodenpunkten 65 zu 50 wird 351 Euro in Sachsen-Anhalt zu 456,30 Euro je Hektar.

    Pachtpreis: Rechenweg vom Landesdurchschnitt zur Jahrespacht

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/pachtpreis-rechner">Pachtpreis: Rechenweg vom Landesdurchschnitt zur Jahrespacht auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/pachtpreis-rechner
  • Praxisfall Wiese: 18 Hektar Ackerland in Sachsen-Anhalt, erstes Angebot 380 Euro je Hektar gegen Vergleichswert 456,30 Euro, Gegenangebot 430 Euro je Hektar mit 7.740 Euro Jahrespacht.

    Pachtpreis: Praxisfall Wiese mit 18 Hektar Ackerland in Sachsen-Anhalt

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           alt="Praxisfall Wiese: 18 Hektar Ackerland in Sachsen-Anhalt, erstes Angebot 380 Euro je Hektar gegen Vergleichswert 456,30 Euro, Gegenangebot 430 Euro je Hektar mit 7.740 Euro Jahrespacht."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/pachtpreis-rechner">Pachtpreis: Praxisfall Wiese mit 18 Hektar Ackerland in Sachsen-Anhalt auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/pachtpreis-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner liefert eine Orientierung auf Basis von Landesdurchschnitten der Agrarstrukturerhebung 2023 und ersetzt weder ein Pachtgutachten noch Rechtsberatung. Die ortsübliche Pacht eines einzelnen Flurstücks kann deutlich abweichen; für Streitfälle und Vertragsgestaltung sind Landwirtschaftskammer, Pachtberatung oder eine Rechtsanwältin beziehungsweise ein Rechtsanwalt zuständig.

Quelle: Destatis, Statistischer Bericht Eigentums- und Pachtverhältnisse 2023 (Agrarstrukturerhebung 2023), BGB §§ 585 bis 597, LPachtVG, GrStG § 10, BodSchätzG § 3

Stand: 2026-10-09

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
09. Oktober 2026
Fachbereich
Immobilien / Vermietung
Formeln basieren auf
Pacht je Hektar = Destatis-Durchschnitt des Landes für die Nutzungsart, optional mal (Bodenzahl ÷ Bezugszahl) hoch Exponent; Jahrespacht = Fläche in Hektar mal Pacht je Hektar, auf den Cent gerundet; Pacht im Jahr n = Pacht im ersten Jahr mal (1 + Anpassung) hoch (n − 1), je Jahr gerundet; Datenbasis: Agrarstrukturerhebung 2023 (Destatis).
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Pachtpreis-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/pachtpreis-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Pachtpreis-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/immobilien/vermietung/pachtpreis-rechner

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