Überblick
Pachtpreis berechnen: Fläche, Nutzung und Bundesland
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Pachtpreis ist das Entgelt, das ein Pächter dem Verpächter für landwirtschaftliche Flächen zahlt, meist in Euro je Hektar und Jahr. Im Landpachtvertrag nach § 585 BGB steht er neben Fläche, Laufzeit und Nutzungsart.
Wer verpachtet, will wissen, was die Fläche bringen darf; wer pachtet, will wissen, ob das Angebot zum Betrieb passt. Beides lässt sich nur an Vergleichswerten prüfen, denn einen Marktpreis wie bei Waren gibt es nicht.
Für den Verpächter ist die Pacht die laufende Einnahme aus der Fläche, für den Pächter ein Kostenblock je Hektar, der gegen den Deckungsbeitrag der angebauten Kultur steht.
Der Pachtpreis-Rechner nutzt dafür die Pachtentgelte der Agrarstrukturerhebung 2023 des Statistischen Bundesamts.
Sie unterscheiden Bundesland und Nutzungsart: Im Bundesmittel kostet ein Hektar Ackerland 407 Euro im Jahr und ein Hektar Dauergrünland 212 Euro; in Nordrhein-Westfalen sind es 659 Euro für Ackerland, im Saarland nur 116 Euro.
Du erhältst die Pacht je Hektar, die Jahrespacht für deine Fläche, die Abweichung eines Angebots vom Landesdurchschnitt und die Pacht über die Laufzeit. Die Werte sind Durchschnitte vieler Verträge und kein Preis für ein einzelnes Flurstück.