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Tschebyscheff-Ungleichung berechnen: Schranke und Intervall

MathematikStand Noch keine Bewertung
Berechnungsart
Streuung angeben als
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Kurzantwort

Der Tschebyscheff-Rechner berechnet aus Erwartungswert, Streuung und Abweichung die Obergrenze für P(|X − μ| ≥ ε), den Mindestanteil im Intervall und vergleicht ihn mit Normalverteilung oder exakter Binomialwahrscheinlichkeit.

Tschebyscheff-Ungleichung berechnen: Obergrenze für Abweichungen

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Überblick

Was berechnet der Tschebyscheff-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die Tschebyscheff-Ungleichung sagt, wie weit eine Zufallsvariable höchstens vom Erwartungswert abweicht, ohne dass man ihre Verteilung kennen muss. Sie gilt für jede Verteilung mit endlicher Varianz, ob symmetrisch, schief oder diskret.

Der Preis dafür ist Grobheit: Die Ungleichung liefert eine Schranke, keine Wahrscheinlichkeit.

Sie wird nach Irénée-Jules Bienaymé und Pafnuti Lwowitsch Tschebyschow benannt und in der Literatur auch Tschebyschew, Chebyshev oder Tschebyscheff geschrieben. Der Rechner bildet die Ungleichung in vier Formen ab.

In der k-Sigma-Form gibst du die Abweichung als Vielfaches der Standardabweichung an, in der ε-Form als absoluten Wert, im Intervall-Modus über die Grenzen a und b.

Der vierte Modus rechnet eine Binomialverteilung mit n und p und vergleicht die Schranke mit der exakt aufsummierten Wahrscheinlichkeit. Daneben zeigt er, wie viel eine Normalverteilung im selben Intervall tragen würde.

Ein Zahlenbeispiel: Bei μ = 100 und σ = 15 liegen im Intervall von 70 bis 130, also k = 2, nach Tschebyscheff mindestens 75 Prozent der Werte. Die Wahrscheinlichkeit für eine Abweichung von mindestens 30 beträgt höchstens 25 Prozent.

Wäre die Größe normalverteilt, lägen 95,45 Prozent im Intervall. Die Schranke ist trotzdem nützlich, weil sie ohne Annahmen auskommt: Sie begründet das schwache Gesetz der großen Zahlen und liefert Aussagen für Messreihen unbekannter Form.

Eine typische Aufgabe lautet: μ und σ sind gegeben, gesucht ist ein Intervall um μ, in dem mit mindestens 90 Prozent Wahrscheinlichkeit der Wert liegt.

Aus 1 − 1 ÷ k² = 0,9 folgt k = √10 ≈ 3,16, bei σ = 15 also ε ≈ 47,4 und ein Intervall von rund 52,6 bis 147,4. Für 99 Prozent braucht man k = 10. Diese Umkehrung zeigt den Preis der Allgemeinheit: Ohne Verteilungswissen werden die Intervalle breit.

Eingaben

Berechnungsart, Erwartungswert, Streuung und Abweichung eintragen

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Wähle zuerst die „Berechnungsart“. Bei der k-Sigma-Form, der ε-Form und dem Intervall trägst du den „Erwartungswert μ“ und die Streuung ein.

Unter „Streuung angeben als“ wählst du Standardabweichung σ oder Varianz σ²; aus der Varianz bildet der Rechner die Wurzel, aus 225 wird σ = 15. Der „Wert der Streuung“ muss größer als 0 sein.

In der k-Sigma-Form trägst du den „Faktor k“ ein, also das Vielfache von σ, zum Beispiel 2 für zwei Standardabweichungen. In der ε-Form trägst du die „Abweichung ε“ in der Einheit von μ ein, der Rechner bildet k = ε ÷ σ.

Im Intervall-Modus gibst du die „Untere Intervallgrenze a“ und die „Obere Intervallgrenze b“ an; μ muss dazwischen liegen, und bei einem asymmetrischen Intervall zählt der kleinere Abstand.

Im Binomial-Modus trägst du die „Zahl der Versuche n“, die „Trefferwahrscheinlichkeit p“ und die „Abweichung ε in Treffern“ ein. Für relative Häufigkeiten rechnest du ε mal n: Eine Abweichung von 0,05 bei 1.000 Versuchen entspricht ε = 50.

Alle Felder haben Vorgabewerte, sodass der Rechner sofort das Beispiel mit μ = 100 und σ = 15 zeigt.

Ungültige Eingaben meldet der Rechner mit Grund: eine Standardabweichung von 0 oder weniger, einen Faktor k oder eine Abweichung ε von 0 oder weniger, einen Erwartungswert außerhalb des Intervalls oder eine Trefferwahrscheinlichkeit von 0 oder 1.

Die Zahl der Versuche ist auf 10.000 begrenzt, weil der Rechner die exakte Summe aller Einzelwahrscheinlichkeiten bildet.

Praxisfälle

Tschebyscheff-Ungleichung nach Fall berechnen: k, ε, Intervall, Binomialverteilung

Sieben typische Aufgaben zur Tschebyscheff-Ungleichung, jede mit den Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. Zwei Standardabweichungen

    „Wie viel Prozent liegen mindestens innerhalb von 2σ?“

    Eingabe
    k-Sigma-Form, μ = 100, σ = 15, k = 2
    Ergebnis
    mindestens 75,00 % | höchstens 25,00 % außerhalb | Intervall 70 bis 130 | Normalverteilung 95,45 %
  2. Wikipedia-Beispiel Textlänge

    „Wie viele Artikel haben zwischen 600 und 1.400 Zeichen bei μ = 1.000 und σ = 200?“

    Eingabe
    ε-Form, μ = 1.000, σ = 200, ε = 400
    Ergebnis
    k = 2 | mindestens 75,00 % | Intervall 600 bis 1.400
  3. Varianz statt Standardabweichung

    „Wie rechne ich mit σ² = 225?“

    Eingabe
    k-Sigma-Form, μ = 100, Varianz 225, k = 2
    Ergebnis
    σ = 15 | höchstens 25,00 % | mindestens 75,00 %
  4. Asymmetrisches Intervall

    „Was gilt für das Intervall von 60 bis 150 bei μ = 100 und σ = 15?“

    Eingabe
    Intervall, μ = 100, σ = 15, a = 60, b = 150
    Ergebnis
    kleinerer Abstand 40 | k = 2,667 | höchstens 14,06 % | mindestens 85,94 %
  5. Binomial 100 Versuche

    „Wie gut ist die Schranke bei n = 100, p = 0,5 und ε = 10?“

    Eingabe
    Binomialverteilung, n = 100, p = 0,5, ε = 10
    Ergebnis
    Schranke 25,00 % | exakt 5,69 % | 4,4-fach zu hoch
  6. Relative Häufigkeit

    „Wie wahrscheinlich ist bei 1.000 Würfen eine Abweichung um 50 Treffer?“

    Eingabe
    Binomialverteilung, n = 1.000, p = 0,5, ε = 50
    Ergebnis
    höchstens 10,00 % | exakt 0,17 % | 57,8-fach zu hoch
  7. Trivialer Fall k ≤ 1

    „Was sagt die Ungleichung bei k = 0,8?“

    Eingabe
    k-Sigma-Form, μ = 100, σ = 15, k = 0,8
    Ergebnis
    Obergrenze 100,00 % | Mindestanteil 0,00 % | Abschätzung trivial

Berechnung

Tschebyscheff-Ungleichung berechnen: Schranke 1 ÷ k², Intervall und Vergleich

Verstehe den Formelweg.

Erwartungswert 100, Standardabweichung 15, k = 2: Im Intervall 70 bis 130 liegen nach Tschebyscheff mindestens 75 %, bei Normalverteilung 95,45 % Die Ungleichung lautet P(|X − μ| ≥ ε) ≤ σ² ÷ ε². Mit ε = k · σ wird daraus P(|X − μ| ≥ kσ) ≤ 1 ÷ k².

Das Komplement gibt den Mindestanteil im Intervall: P(|X − μ| < ε) ≥ 1 − σ² ÷ ε². Für k = 2 sind das 1 ÷ 4 = 25 Prozent außerhalb und mindestens 75 Prozent innerhalb des Intervalls μ ± 2σ.

Die Schranke wird auf höchstens 100 Prozent gekappt, der Mindestanteil auf mindestens 0 Prozent. Für k ≤ 1 ist die Abschätzung deshalb trivial: Sie sagt nur, dass eine Wahrscheinlichkeit höchstens 1 ist.

Die Rechenwege im Rechner zeigen jeden Schritt von σ über k bis zur Schranke. Bei der Binomialverteilung sind μ = n · p und σ² = n · p · (1 − p). Für n = 100 und p = 0,5 ergeben sich μ = 50, σ² = 25 und σ = 5.

Mit ε = 10 liefert die Ungleichung 25 ÷ 100 = 25 Prozent. Die exakte Wahrscheinlichkeit entsteht durch Summieren aller Einzelwahrscheinlichkeiten mit |k − 50| ≥ 10 und beträgt 5,69 Prozent.

Der Normalverteilungsanteil im Intervall ist 2Φ(k) − 1; für k = 2 sind das 95,45 Prozent. Der Rechner berechnet Φ über die Fehlerfunktion: 2Φ(k) − 1 = erf(k ÷ √2).

Für k = 1, 2 und 3 ergeben sich 68,27, 95,45 und 99,73 Prozent, die bekannten Werte der Normalverteilung.

Im Intervall-Modus bestimmt der kleinere Abstand von μ zu den Grenzen das symmetrische Intervall: Für [60; 150] bei μ = 100 und σ = 15 ist ε = 40 und k = 2,667, die Schranke 14,06 Prozent.

Formelgrafik: Obergrenze als Varianz geteilt durch ε zum Quadrat, Mindestanteil als Komplement, Faktor k als Abweichung durch Standardabweichung und die Intervallgrenzen um den Erwartungswert
Bei μ = 100 und σ = 15 gilt für ε = 30: Obergrenze 25 Prozent für die Abweichung, Mindestanteil 75 Prozent im Intervall von 70 bis 130, k = 2.

Nachschlagen

Tschebyscheff-Mindestanteil und Normalverteilung nach k: 1,5 bis 5 Standardabweichungen

Die Tabelle zeigt für sechs Faktoren k den garantierten Mindestanteil innerhalb von μ ± kσ nach Tschebyscheff (1 − 1 ÷ k²), den Anteil bei Normalverteilung (2Φ(k) − 1), die Obergrenze für Abweichungen und den Abstand der beiden Anteile.

Mindestanteil im Intervall μ ± kσ nach Tschebyscheff und bei Normalverteilung für k = 1,5 bis 5
kMindestanteil TschebyscheffAnteil NormalverteilungObergrenze außerhalbAbstand in Prozentpunkten
1,555,56 %86,64 %44,44 %31,08 %
2,075,00 %95,45 %25,00 %20,45 %
2,584,00 %98,76 %16,00 %14,76 %
3,088,89 %99,73 %11,11 %10,84 %
4,093,75 %99,9937 %6,25 %6,24 %
5,096,00 %99,9999 %4,00 %4,00 %

Die Schranke gilt für jede Verteilung mit endlicher Varianz; der Normalverteilungswert nur, wenn die Größe normalverteilt ist. Stand: 11.10.2026.

Binomialverteilung: Tschebyscheff-Schranke gegen exakte Wahrscheinlichkeit

Die Tabelle vergleicht für fünf Binomialfälle die Schranke σ² ÷ ε² mit der exakt aufsummierten Wahrscheinlichkeit P(|X − np| ≥ ε). Die Schranke liegt immer darüber, oft um ein Vielfaches.

Schranke nach Tschebyscheff und exakte Wahrscheinlichkeit der Binomialverteilung für fünf Fälle mit n, p und ε
Versuche nTrefferwahrscheinlichkeit pAbweichung εSchrankeExaktSchranke gegenüber exakt
1000,51025,00 %5,69 %4,4-fach
1000,51511,11 %0,35 %31,6-fach
500,2532,00 %10,87 %2,9-fach
1.0000,55010,00 %0,17 %57,8-fach
10.0000,013011,00 %0,31 %35,5-fach

Erwartungswert np, Varianz np(1 − p); ε in Treffern. Ohne Stetigkeitskorrektur und ohne Normalnäherung. Stand: 11.10.2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zur Tschebyscheff-Ungleichung, zu k und zur Schranke

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was besagt die Tschebyscheff-Ungleichung?

Die Tschebyscheff-Ungleichung begrenzt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zufallsvariable X weit von ihrem Erwartungswert μ entfernt liegt. Für jede reelle Zufallsvariable mit endlicher Varianz σ² gilt für alle ε > 0: P(|X − μ| ≥ ε) ≤ σ² ÷ ε².

Gleichwertig: P(|X − μ| < ε) ≥ 1 − σ² ÷ ε². Mit ε = kσ lautet sie P(|X − μ| ≥ kσ) ≤ 1 ÷ k². Bei k = 2 liegt die Obergrenze für die Abweichung also bei 25 Prozent, und mindestens 75 Prozent der Wahrscheinlichkeit liegen im Intervall μ ± 2σ.

Die Ungleichung ist nach Bienaymé und Tschebyschow benannt, der Name wird in der Literatur unterschiedlich geschrieben. Entscheidend ist ihre Allgemeinheit: Du brauchst weder die Verteilung noch Symmetrie, nur Erwartungswert und Varianz.

Der Preis ist, dass die Schranke für konkrete Verteilungen deutlich über der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit liegen kann.

Wie berechne ich die Schranke mit k und σ?

Teile die Abweichung durch die Standardabweichung, um k zu erhalten, und bilde 1 ÷ k².

Bei μ = 100, σ = 15 und einer Abweichung von 30 ist k = 30 ÷ 15 = 2, die Obergrenze für P(|X − 100| ≥ 30) beträgt 1 ÷ 4 = 25,00 Prozent und der Mindestanteil im Intervall von 70 bis 130 beträgt 75,00 Prozent.

Kennst du statt σ die Varianz, ziehst du zuerst die Wurzel: Aus σ² = 225 wird σ = 15.

Umgekehrt findest du zu einer gewünschten Sicherheit das nötige k: Für mindestens 90 Prozent im Intervall brauchst du 1 ÷ k² = 10 Prozent, also k = √10 ≈ 3,16; für 99 Prozent k = 10. Der Rechner nimmt dir diese Schritte ab und zeigt den Rechenweg.

Beachte, dass die Schranke nur für k > 1 etwas aussagt; bei k ≤ 1 ist 1 ÷ k² mindestens 1, und eine Wahrscheinlichkeit ist ohnehin höchstens 1.

Was ist die ε-Form der Ungleichung?

In der ε-Form gibst du die Abweichung absolut an, in derselben Einheit wie den Erwartungswert: P(|X − μ| ≥ ε) ≤ σ² ÷ ε². Das ist praktisch, wenn die Aufgabe nicht von Standardabweichungen spricht, sondern von konkreten Werten.

Das bekannte Beispiel stammt aus der Literatur: Die Länge von Wikipedia-Artikeln hat einen Erwartungswert von 1.000 Zeichen und eine Standardabweichung von 200 Zeichen.

Mit ε = 400 ist k = 2, und mit mindestens 75 Prozent Wahrscheinlichkeit liegt ein Artikel zwischen 600 und 1.400 Zeichen.

Wählst du ε = √2 · σ, erhältst du mindestens 50 Prozent im Intervall: Bei σ = 15 ist das ε = 21,21 und das Intervall reicht von 78,79 bis 121,21. Der Rechner bildet in der ε-Form selbst k = ε ÷ σ und gibt Obergrenze, Mindestanteil und Intervall aus.

Wichtig ist, dass ε und σ dieselbe Einheit haben.

Warum muss k größer als 1 sein?

Für k ≤ 1 ist 1 ÷ k² mindestens 1, und die Aussage lautet nur, dass die Wahrscheinlichkeit höchstens 1 oder mehr beträgt. Das stimmt immer und sagt nichts.

Deshalb nennt die Literatur die k-Sigma-Form erst für k > 1 sinnvoll; der Rechner meldet bei k = 0,8 die Obergrenze 100,00 Prozent und den Mindestanteil 0,00 Prozent mit dem Hinweis, dass die Abschätzung trivial ist.

Auch knapp über 1 ist die Aussage schwach: Bei k = 1,5 liegt die Obergrenze bei 44,44 Prozent und der Mindestanteil bei 55,56 Prozent. Erst ab k = 2 wird die Schranke handfest, mit 25 Prozent.

Die Wahrscheinlichkeit für größere Abweichungen sinkt nur wie 1 ÷ k², also langsam: Von k = 2 auf k = 4 fällt sie von 25 auf 6,25 Prozent. Wer härtere Garantien braucht, benötigt eine bekannte Verteilung oder eine stärkere Ungleichung.

Wie genau ist die Schranke gegenüber der Normalverteilung?

Sie ist deutlich gröber. Die Tschebyscheff-Ungleichung garantiert für k = 1,5 mindestens 55,56 Prozent, für k = 2 mindestens 75,00 Prozent, für k = 2,5 mindestens 84,00 Prozent und für k = 3 mindestens 88,89 Prozent im Intervall.

Eine Normalverteilung hätte dort 86,64, 95,45, 98,76 und 99,73 Prozent. Die Lücke beträgt bei k = 2 also 20,45 Prozentpunkte und bei k = 3 immerhin 10,84. Das liegt daran, dass die Ungleichung für jede Verteilung gilt, auch für sehr ungünstige.

Sie ist scharf: Es gibt Verteilungen, bei denen die Gleichheit gilt, etwa eine dreipunktverteilte Zufallsvariable mit den Werten −a, 0 und a. Der Normalverteilungswert gilt dagegen nur, wenn die Größe normalverteilt ist.

Wenn du die Verteilung kennst, nimm die genaue Rechnung; wenn nicht, ist Tschebyscheff die sichere Untergrenze. Die Tabelle im Rechner zeigt beide Werte für sechs Faktoren k.

Wie wende ich die Ungleichung auf die Binomialverteilung an?

Bei der Binomialverteilung mit n Versuchen und Trefferwahrscheinlichkeit p gilt μ = n · p und σ² = n · p · (1 − p). Du wählst die Abweichung ε in Treffern und berechnest σ² ÷ ε².

Für n = 100, p = 0,5 und ε = 10 ist σ² = 25, die Schranke beträgt 25,00 Prozent, die exakte Wahrscheinlichkeit P(|X − 50| ≥ 10) nur 5,69 Prozent.

Der Rechner summiert die exakten Einzelwahrscheinlichkeiten bis n = 10.000 und nennt den Faktor, um den die Schranke zu hoch liegt, hier das 4,4-Fache. Bei n = 1.000, p = 0,5 und ε = 50 ist es das 57,8-Fache: 10,00 gegen 0,17 Prozent.

Für die relative Häufigkeit gilt P(|k ÷ n − p| ≥ ε) ≤ p(1 − p) ÷ (ε² · n) ≤ 1 ÷ (4ε²n), das ist ein Spezialfall des schwachen Gesetzes der großen Zahlen. Rechne ε dafür in Treffern um, indem du es mit n multiplizierst.

Wie schreibt man Tschebyscheff richtig?

Der Name des russischen Mathematikers Pafnuti Lwowitsch Tschebyschow wird in der Literatur in vielen Schreibweisen geführt: Tschebyscheff, Tschebyschew, Tschebyschow, Chebyshev oder Čebyšev.

Die deutsche Fachliteratur und Wikipedia nennen die Ungleichung tschebyscheffsche Ungleichung, Tschebyscheff-Ungleichung oder Bienaymé-Tschebyscheff-Ungleichung, weil sie nach Irénée-Jules Bienaymé und Pafnuti Lwowitsch Tschebyschow benannt ist; Lehrbücher schreiben auch Tschebyschow-Ungleichung.

Alle meinen dieselbe Aussage, nämlich P(|X − μ| ≥ ε) ≤ σ² ÷ ε². Verwechsle sie nicht mit der Tschebyscheff-Ungleichung der Arithmetik, die eine Aussage über Summen geordneter Zahlen macht, und nicht mit der Markow-Ungleichung.

Die tschebyscheffsche Ungleichung lässt sich als Spezialfall der Markow-Ungleichung P(Y ≥ k) ≤ E(h(Y)) ÷ h(k) mit Y = |X − μ| und h(x) = x² herleiten.

Wenn du nach der Ungleichung suchst, hilft es, mehrere Schreibweisen zu probieren, etwa Tschebyscheff, Tschebyschow oder Chebyshev, auch mit dem Zusatz Ungleichung von.

Wozu braucht man die Tschebyscheff-Ungleichung?

Sie liefert Aussagen ohne Verteilungsannahme.

Typische Anwendungen sind der Beweis des schwachen Gesetzes der großen Zahlen, Qualitätsgrenzen für Messreihen unbekannter Form und Garantien in der Statistik: Mit mindestens 75 Prozent Wahrscheinlichkeit liegt jede Zufallsvariable innerhalb von 2σ um den Erwartungswert, mit mindestens 88,89 Prozent innerhalb von 3σ.

In der Schule und im Studium dient sie als Aufgabe mit Rechenweg: μ und σ gegeben, Schranke bestimmen.

Bei Würfen mit einer fairen Münze gibt sie für 1.000 Würfe und eine Abweichung der relativen Häufigkeit von 0,05 höchstens 10 Prozent an, wo die exakte Wahrscheinlichkeit nur 0,17 Prozent beträgt.

Das zeigt, warum man die Schranke als Garantie liest, nicht als Näherung.

Wenn du genauere Werte brauchst, nutze die Binomialverteilung oder die Normalverteilung; der Rechner zeigt dir beide Vergleiche neben der Schranke und nennt, um welchen Faktor die Schranke über dem exakten Wert liegt.

Hinweise

Ergebnis lesen: Schranke gegen Normalverteilung und Binomialverteilung

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst den Abstand zwischen Schranke und Vergleichswert. Bei k = 2 garantiert Tschebyscheff 75 Prozent, die Normalverteilung hätte 95,45 Prozent; die Lücke beträgt 20,45 Prozentpunkte.

Sie wird kleiner, wenn k wächst: bei k = 3 stehen 88,89 gegen 99,73 Prozent, bei k = 5 96,00 gegen fast 100 Prozent. Mindestanteil nach Tschebyscheff gegen Normalverteilung: k = 1,5 55,56 % gegen 86,64 %, k = 2 75,00 % gegen 95,45 %, k = 3 88,89 % gegen 99,73 % Beachte die Reihenfolge der Aussagen.

Bei k = 1,5 steht die Schranke bei 44,44 Prozent für Abweichungen, bei k = 2 bei 25,00 Prozent, bei k = 2,5 bei 16,00 Prozent und bei k = 3 bei 11,11 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit sinkt nur quadratisch mit k.

Wer 99 Prozent sichern will, braucht k = 10, denn 1 ÷ k² = 1 Prozent. Prüfe die Binomial-Beispiele. Bei n = 1.000, p = 0,5 und ε = 50 gibt die Ungleichung höchstens 10,00 Prozent, exakt sind es 0,17 Prozent, die Schranke ist 57,8-mal zu hoch.

Bei n = 50, p = 0,2 und ε = 5 sind es 32,00 gegen 10,87 Prozent. Das heißt: Die Ungleichung ist als Garantie brauchbar, als Schätzung nicht. Für eine genaue Aussage nimmst du die Verteilung, wenn du sie kennst.

Lies auch die Umkehrung: Soll die Wahrscheinlichkeit außerhalb höchstens 5 Prozent betragen, brauchst du 1 ÷ k² = 0,05, also k ≈ 4,47. Bei normalverteilten Werten reicht dafür k = 1,96.

Der Faktor 2,3 zwischen beiden ist der Preis dafür, dass die Verteilung unbekannt bleibt.

Anwendung

Praxisbeispiel: Welcher Anteil liegt bei μ = 100 und σ = 15 sicher zwischen 70 und 130?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Hersteller prüft Testwerte einer Messreihe mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15. Die Verteilung kennt er nicht.

Er will wissen, welcher Anteil der Werte sicher zwischen 70 und 130 liegt und wie groß der Anteil höchstens ist, der um mindestens 30 abweicht. Binomialverteilung n = 100, p = 0,5, ε = 10: Schranke nach Tschebyscheff 25,00 %, exakte Wahrscheinlichkeit 5,69 %, Normalnäherung 4,55 % Eingaben: Berechnungsart Intervall, μ = 100, σ = 15, a = 70, b = 130.

Ergebnis: k = 2, höchstens 25,00 Prozent weichen um mindestens 30 ab, mindestens 75,00 Prozent liegen im Intervall von 70 bis 130. Zum Vergleich: Bei einer Normalverteilung wären es 95,45 Prozent im Intervall und 4,55 Prozent außerhalb.

Als zweite Frage prüft er eine Stichprobe mit n = 100 und p = 0,5, ε = 10. Die Ungleichung gibt höchstens 25,00 Prozent, exakt sind es 5,69 Prozent.

Entscheidung: Er plant mit den garantierten 75 Prozent, weil er die Verteilung nicht kennt, und überprüft die Messreihe später mit einem Histogramm. Für ein 99-Prozent-Intervall bräuchte er k = 10, also ε = 150 und ein Intervall von −50 bis 250.

Zur Absicherung rechnet er auch die Kehrseite: Für höchstens 5 Prozent Abweichung wäre k ≈ 4,47 nötig, also ε ≈ 67 und ein Intervall von 33 bis 167.

Er vergleicht das mit der Normalverteilung, bei der k = 1,96 genügt, und entscheidet, die Messreihe zuerst mit einem Histogramm auf Normalität zu prüfen. Fällt sie normal aus, wird das Intervall von 70,6 bis 129,4 für 95 Prozent ausreichen.

Die Tschebyscheff-Rechnung bleibt als Rückfallebene dokumentiert.

Fallstricke

Häufige Fehler bei der Tschebyscheff-Ungleichung: Schranke, k ≤ 1, Varianz, Intervall

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler: die Schranke für die Wahrscheinlichkeit zu halten. Bei k = 2 ist 25 Prozent eine Obergrenze.

Bei normalverteilten Werten liegt die wahre Wahrscheinlichkeit außerhalb von μ ± 2σ bei 4,55 Prozent. Zweiter Fehler: k kleiner oder gleich 1 zu wählen. Dann lautet die Schranke 100 Prozent oder mehr, die Aussage ist wertlos.

Bei k = 0,8 meldet der Rechner 100 Prozent und einen Mindestanteil von 0 Prozent. Dritter Fehler: mit der Varianz statt der Standardabweichung zu rechnen. Mit σ² = 225 statt σ = 15 würde k = 30 ÷ 225 nur 0,13 betragen.

Wähle im Rechner unter „Streuung angeben als“ die richtige Größe. Vierter Fehler: bei asymmetrischen Intervallen das größere Stück zu nehmen. Für [60; 150] bei μ = 100 zählt der Abstand 40, nicht 50; die Schranke liegt dann bei 14,06 Prozent.

Fünfter Fehler: die Binomialabweichung in Anteilen statt in Treffern anzugeben. Bei n = 1.000 ist ε = 0,05 eine Abweichung von 0,05 Treffern, gemeint sind 50 Treffer.

Sechster Fehler: aus der Schranke eine Aussage über eine einzelne Stichprobe abzuleiten. Die Ungleichung beschreibt Wahrscheinlichkeiten der Zufallsvariable, nicht, dass in genau 75 von 100 Messreihen der Wert im Intervall liegt.

Siebter Fehler: eine Verteilung mit unendlicher Varianz einzusetzen; ohne endliche Varianz gilt die Aussage nicht.

Nächster Schritt

Tschebyscheff-Ungleichung: das Wichtigste in Kürze

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Tschebyscheff-Rechner liefert für jede Verteilung mit endlicher Varianz eine Obergrenze für Abweichungen vom Erwartungswert und den Mindestanteil im Intervall.

Bei μ = 100, σ = 15 und k = 2 sind es höchstens 25 Prozent außerhalb und mindestens 75 Prozent innerhalb von 70 bis 130. Merke dir drei Dinge: Die Schranke ist 1 ÷ k² und erst für k > 1 nützlich.

Sie ist scharf, aber für konkrete Verteilungen grob: 25 Prozent gegen 4,55 Prozent bei Normalverteilung, 25 gegen 5,69 bei der Binomialverteilung. Und sie braucht nur Erwartungswert und Varianz.

Als Nächstes lohnen die Rechner für Standardabweichung und Varianz, wenn du die Streuung erst bestimmen musst, der Binomialverteilung-Rechner für exakte Werte und der z-Wert-Rechner für den Normalverteilungsvergleich.

Vertiefung

Rechenbeispiele: k-Sigma-Form, ε-Form, asymmetrisches Intervall und Binomialverteilung

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · k = 2 | Obergrenze 25,00 % | Mindestanteil 75,00 % | Intervall 600 bis 1.400

ε-Form mit Textlängen

Berechnungsart
ε-Form
Erwartungswert μ
1.000
Streuung angeben als
Standardabweichung σ
Wert der Streuung
200

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · σ = 15 | k = 3 | Obergrenze 11,11 % | Mindestanteil 88,89 % | Intervall 55 bis 145 | Normalverteilung 99,73 %

Varianz statt Standardabweichung

Berechnungsart
k-Sigma-Form
Erwartungswert μ
100
Streuung angeben als
Varianz σ²
Wert der Streuung
225

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · k = 2,667 | Obergrenze 14,06 % | Mindestanteil 85,94 % | Intervall 60 bis 140

Asymmetrisches Intervall

Berechnungsart
Intervall [a; b] um den Erwartungswert
Erwartungswert μ
100
Streuung angeben als
Standardabweichung σ
Wert der Streuung
15

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · μ = 50 | σ = 5 | Schranke 25,00 % | exakt 5,69 % | 4,4-fach zu hoch | Normalnäherung 4,55 %

Binomialverteilung mit 100 Versuchen

Berechnungsart
Binomialverteilung (n, p) mit exaktem Vergleich
Zahl der Versuche n
100
Trefferwahrscheinlichkeit p
0,5
Abweichung ε in Treffern
10

Beispiel 5 · Komplex · σ = 15,81 | Schranke 10,00 % | exakt 0,17 % | 57,8-fach zu hoch

Relative Häufigkeit bei 1.000 Würfen

Berechnungsart
Binomialverteilung (n, p) mit exaktem Vergleich
Zahl der Versuche n
1.000
Trefferwahrscheinlichkeit p
0,5
Abweichung ε in Treffern
50

Weiterführende Rechner und Themen

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Kritischer-Wert-RechnerKritischen Wert und p-Wert für z, t, χ² und F berechnen: ein- oder zweiseitig, mit Ablehnungsbereich, Testentscheidung und t-Wert-Tabelle.Korrelation-RechnerKorrelation berechnen: Pearson r oder Spearman ρ aus Datenpaaren – mit r², t-Test, p-Wert, Konfidenzintervall nach Fisher, Stärke nach Cohen, Regressionsgerade und Rechentabelle je Paar.Benford-RechnerBenfordsches Gesetz prüfen: Zahlenliste einfügen und die führenden Ziffern mit der Sollverteilung vergleichen – mit χ²-Test, MAD, Tabelle je Ziffer und Hinweisen zu Listengröße und Aussagekraft.MedianrechnerMedian und Modus einer Wertegruppe berechnen – inklusive Sortierung und Einordnung.PerzentilrechnerBeliebiges Perzentil sowie Quartile Q1, Median und Q3, Interquartilsabstand, Minimum und Maximum aus einer Zahlenliste berechnen.WahrscheinlichkeitsrechnerEinfache Wahrscheinlichkeiten berechnen, Gegenereignis, bedingte Wahrscheinlichkeit und Laplace-Experiment.Kombinatorik-RechnerPermutationen, Kombinationen und Variationen mit und ohne Wiederholung berechnen, Binomialkoeffizient.Zufallszahlen-GeneratorZufallszahlen in einem frei wählbaren Bereich erzeugen – mit oder ohne Wiederholung und optional aufsteigend sortiert, etwa für Lottozahlen, Losentscheide und Stichproben.Spannweite-RechnerSpannweite R = Maximum − Minimum aus einer Zahlenliste berechnen – mit Median, Mittelwert, Minimum, Maximum und sortierter Werteliste.AQL-TabelleAQL-Stichprobenplan nach ISO 2859-1 berechnen: Losgröße und Prüfniveau eingeben, Kennbuchstabe, Stichprobenumfang, Annahmezahl und Rückweisezahl für Normal-, verschärfte und reduzierte Prüfung ermitteln.Konfidenzintervall-RechnerKonfidenzintervall berechnen für Mittelwert (t- oder z-Intervall, auch aus Rohdaten) und Anteil (Wilson und Wald) bei 80 bis 99,9 % Niveau – mit Rechenweg und benötigter Stichprobengröße.t-Test-Rechnert-Test berechnen: Einstichproben-, gepaarter und Zweistichproben-Test (Welch oder gleiche Varianzen) aus Kennzahlen oder Rohdaten – mit p-Wert, kritischem t-Wert, Entscheidung und t-Tabelle.Gini-Koeffizient-RechnerGini-Koeffizient berechnen aus einer Werteliste oder aus klassierten Daten: Gini, normierter Gini, Gini-Index, Anteil der obersten 10 und 20 Prozent und Lorenzkurven-Tabelle mit Rechenweg.Lineare-Regression-RechnerLineare Regression berechnen aus x- und y-Werten: Regressionsgerade, Bestimmtheitsmaß R², Korrelation r, Standardfehler, Prognose und Residuentabelle, wahlweise auch exponentiell, logarithmisch, als Potenz oder quadratisch.Häufigkeit-RechnerRelative Häufigkeit berechnen: aus einer Urliste oder aus h und n die Häufigkeitstabelle mit absoluter, relativer, prozentualer und kumulierter Häufigkeit, Modalwert und gekürztem Bruch, wahlweise mit Klassen.

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  • Erwartungswert 100, Standardabweichung 15, k = 2: Im Intervall 70 bis 130 liegen nach Tschebyscheff mindestens 75 %, bei Normalverteilung 95,45 %

    μ = 100, σ = 15, k = 2: mindestens 75 % im Intervall 70 bis 130, Normalverteilung 95,45 %

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    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/tschebyscheff-ungleichung-rechner">
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           alt="Erwartungswert 100, Standardabweichung 15, k = 2: Im Intervall 70 bis 130 liegen nach Tschebyscheff mindestens 75 %, bei Normalverteilung 95,45 %"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/tschebyscheff-ungleichung-rechner">μ = 100, σ = 15, k = 2: mindestens 75 % im Intervall 70 bis 130, Normalverteilung 95,45 % auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/tschebyscheff-ungleichung-rechner
  • Mindestanteil nach Tschebyscheff gegen Normalverteilung: k = 1,5 55,56 % gegen 86,64 %, k = 2 75,00 % gegen 95,45 %, k = 3 88,89 % gegen 99,73 %

    Mindestanteil nach k: 55,56 % gegen 86,64 %, 75,00 % gegen 95,45 %, 88,89 % gegen 99,73 %

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           alt="Mindestanteil nach Tschebyscheff gegen Normalverteilung: k = 1,5 55,56 % gegen 86,64 %, k = 2 75,00 % gegen 95,45 %, k = 3 88,89 % gegen 99,73 %"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/tschebyscheff-ungleichung-rechner">Mindestanteil nach k: 55,56 % gegen 86,64 %, 75,00 % gegen 95,45 %, 88,89 % gegen 99,73 % auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/tschebyscheff-ungleichung-rechner
  • Binomialverteilung n = 100, p = 0,5, ε = 10: Schranke nach Tschebyscheff 25,00 %, exakte Wahrscheinlichkeit 5,69 %, Normalnäherung 4,55 %

    Binomialverteilung n = 100, p = 0,5, ε = 10: Schranke 25,00 %, exakt 5,69 %

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/tschebyscheff-ungleichung-rechner-binomial.svg"
           alt="Binomialverteilung n = 100, p = 0,5, ε = 10: Schranke nach Tschebyscheff 25,00 %, exakte Wahrscheinlichkeit 5,69 %, Normalnäherung 4,55 %"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/tschebyscheff-ungleichung-rechner">Binomialverteilung n = 100, p = 0,5, ε = 10: Schranke 25,00 %, exakt 5,69 % auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/tschebyscheff-ungleichung-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Tschebyscheff-Ungleichung liefert eine Schranke für jede Verteilung mit endlicher Varianz, keine Wahrscheinlichkeit. Der Vergleich mit der Normalverteilung gilt nur, wenn die Größe normalverteilt ist.

Quelle: de.wikipedia.org und en.wikipedia.org: Tschebyscheffsche Ungleichung (Chebyshev's inequality); Normalverteilungswerte über die Fehlerfunktion berechnet; abgerufen am 11.10.2026.

Stand: 2026-10-11

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
11. Oktober 2026
Fachbereich
Mathematik / Statistik
Formeln basieren auf
P(|X − μ| ≥ ε) ≤ σ² ÷ ε² (gekappt auf 1); mit ε = kσ gilt ≤ 1 ÷ k²; P(|X − μ| < ε) ≥ 1 − σ² ÷ ε²; Normalverteilung: 2Φ(k) − 1 = erf(k ÷ √2); Binomialverteilung: μ = np, σ² = np(1 − p), exakte Summe der Einzelwahrscheinlichkeiten.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Tschebyscheff-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/tschebyscheff-ungleichung-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Tschebyscheff-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/statistik/tschebyscheff-ungleichung-rechner

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