Überblick
Was ist ein Saisonkennzeichen?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ein Saisonkennzeichen ist ein amtliches Kennzeichen mit einem festgelegten Betriebszeitraum von mindestens zwei und höchstens elf vollen Monaten, den § 10 Abs. 3 FZV vorschreibt – außerhalb dieses Zeitraums darf das Fahrzeug weder fahren noch auf öffentlichen Straßen abgestellt werden.
Wer ein Cabrio, ein Motorrad, ein Wohnmobil oder einen Oldtimer nur in der warmen Jahreszeit nutzt, zahlt Kfz-Steuer und Versicherung dann nur anteilig für den gewählten Betriebszeitraum statt für das volle Jahr.
Der Saisonkennzeichen-Rechner ermittelt genau diesen Vorteil: Er berechnet aus dem gewählten Zeitraum, den Fahrzeugdaten oder der bekannten Jahressteuer sowie dem Versicherungsbeitrag die anteilige Kfz-Steuer, die anteilige Versicherung und die Ersparnis pro Jahr gegenüber der Ganzjahreszulassung – zusätzlich die einmaligen Kosten der Umschreibung.
Bei einem Betriebszeitraum von April bis Oktober (7 Monate, 214 Tage) spart ein typischer Benziner mit 1.600 cm³ Hubraum laut Rechner rund 244 Euro pro Jahr.
Der Rechner richtet sich an alle, die vor der Ummeldung wissen wollen, ob sich das Saisonkennzeichen finanziell lohnt und wie schnell sich die Umschreibungsgebühr amortisiert.