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Leistungsgewicht-Rechner: kg/PS und PS/t berechnen

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Kurzantwort

Berechnet das Leistungsgewicht (Power-to-Weight Ratio) aus Motorleistung und Fahrzeugmasse in drei Kenngrössen: kg/PS, PS pro Tonne und kW pro Tonne. Die Vergleichstabelle ordnet das Ergebnis in typische Fahrzeugklassen ein, vom Supersportwagen bis zum Kleinwagen.

Berechne das Leistungsgewicht deines Fahrzeugs in kg/PS, PS/t und kW/t.

Kilian AchatzFachredaktion Auto & Mobilität
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Leistungsgewicht-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein VW Golf mit 150 PS und 1.400 kg Leergewicht hat ein Leistungsgewicht von 9,33 kg/PS – das entspricht 107 PS pro Tonne und ordnet ihn in die Mittelklasse ein. Ein Porsche 911 Turbo S mit 510 PS und 1.655 kg kommt dagegen auf 3,25 kg/PS und 308 PS pro Tonne – Sportwagen-Niveau.

Genau diese Kennzahl macht der Leistungsgewicht-Rechner sichtbar: das Verhältnis von Fahrzeugmasse zu Motorleistung, ausgedrückt in drei gängigen Metriken.

Das Leistungsgewicht (Power-to-Weight Ratio) beschreibt, wie viel Masse jede Leistungseinheit bewegen muss. Je niedriger der kg/PS-Wert, desto spritziger beschleunigt das Fahrzeug.

Die Kennzahl wird in der Fahrzeugtechnik, im Motorsport und bei der Führerscheinregelung verwendet – so begrenzt § 6 Abs. 3a FeV die Leistung für die Klasse A2 auf 0,2 kW/kg.

Der Rechner gibt das Ergebnis in drei Formaten aus: kg/PS als klassische Kennzahl, PS pro Tonne als intuitiveres Leistungsmaß und kW pro Tonne für den metrischen Vergleich.

Eine Vergleichstabelle ordnet das Ergebnis in typische Fahrzeugklassen ein – vom Supersportwagen (unter 3 kg/PS) über Sportwagen und Sportlimousine bis zum Stadtauto (über 15 kg/PS).

Für Motorräder und Lkw gelten eigene Klassen mit angepassten Schwellen. Referenzwerte für Fahrzeugmassen liefert die DIN 70020-2, die gesetzliche Leistungsgewicht-Grenze für Motorräder regelt die Fahrerlaubnisverordnung (FeV).

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Fünf Felder, von denen zwei das Ergebnis fast allein tragen: Leistung und Leergewicht. Die Leistung (1 bis 10.000) wird zusammen mit der Leistungseinheit eingegeben – PS oder kW, der Rechner rechnet intern in beide Richtungen um.

Der Umrechnungsfaktor ist 1 PS = 0,7355 kW. Trage den Wert aus dem Fahrzeugschein (Feld P.2 für kW) oder aus den Herstellerangaben ein.

Das Leergewicht (Feld G in der Zulassungsbescheinigung Teil I) ist die Fahrzeugmasse ohne Fahrer und Gepäck, aber mit Betriebsstoffen – also Tank voll, Öl eingefüllt, kein Insasse.

Der Rechner nennt das Feld bewusst Leergewicht, nicht Gesamtmasse, weil die Zuladung separat eingetragen wird. Das Feld Zuladung ist optional und steht auf 0. Wer realistisch vergleichen will, trägt hier Fahrer (75 kg nach DIN) plus Gepäck ein.

Bei einem Motorrad mit 265 kg Leergewicht und 75 kg Fahrer steigt das Leistungsgewicht von 5,57 auf 7,14 kg/PS – ein Unterschied von fast zwei Klassen. Bei schweren Pkw fällt der Effekt geringer aus.

Der Fahrzeugtyp schaltet die Vergleichstabelle um: Pkw, Motorrad und Lkw haben jeweils eigene Klassengrenzen.

Ein kg/PS-Wert von 4 ordnet einen Pkw als Sportwagen ein, ein Motorrad dagegen als Naked oder Touring – die Schwellen sind fahrzeugtypspezifisch.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Grundformel lautet: Leistungsgewicht (kg/PS) = Gesamtmasse / Leistung in PS. Dabei ist Gesamtmasse = Leergewicht + Zuladung.

Die Umkehrung – PS pro Tonne – ergibt sich aus Leistung in PS / (Gesamtmasse / 1000). Für die metrische Variante: kW pro Tonne = Leistung in kW / (Gesamtmasse / 1000). Leistungsgewicht-Formel: kg/PS = Masse geteilt durch Leistung, PS/t = Leistung geteilt durch Masse in Tonnen Beispiel mit den Standardwerten: 150 PS, 1.400 kg Leergewicht, keine Zuladung.

Leistungsgewicht = 1.400 / 150 = 9,33 kg/PS. PS pro Tonne = 150 / 1,4 = 107,14 PS/t. kW pro Tonne = 110,33 / 1,4 = 78,80 kW/t. Die Einordnung ergibt Mittelklasse (zwischen 7 und 10 kg/PS für Pkw).

Der Rechner gibt zusätzlich eine Ziel-Leistung aus: Bei Pkw zeigt er, wie viel PS nötig wären, um 5 kg/PS zu erreichen (Sportwagen-Schwelle), bei Motorrädern die Leistung für 2 kg/PS (Sportmotorrad-Schwelle).

Für die 1.400 kg Gesamtmasse: 1.400 / 5 = 280 PS – so viel bräuchte der Wagen, um als Sportwagen eingeordnet zu werden. Die Umrechnung zwischen PS und kW erfolgt mit dem Faktor 0,7355: 150 PS × 0,7355 = 110,33 kW.

Formel fuer das Leistungsgewicht: Gesamtmasse geteilt durch Leistung in PS ergibt kg/PS, Leistung geteilt durch Masse in Tonnen ergibt PS/t.
Je niedriger der kg/PS-Wert, desto mehr Leistung steht pro Kilogramm Fahrzeugmasse zur Verfuegung.

Nachschlagen

Leistungsgewicht nach Fahrzeugklasse: kg/PS, PS/t und Einordnung

Das Leistungsgewicht (Power-to-Weight Ratio) setzt Motorleistung und Fahrzeugmasse ins Verhaeltnis. Je niedriger der kg/PS-Wert, desto mehr Leistung steht pro Kilogramm zur Verfuegung.

Leistungsgewicht-Vergleich typischer Fahrzeuge: kg/PS, PS/t und Einordnung bei Leergewicht ohne Zuladung
FahrzeugtypBeispielLeistung (PS)Leergewicht (kg)kg/PSPS/tEinordnung
SupersportwagenBugatti Chiron1.5001.9961,33751,50Supersportwagen
SportwagenPorsche 911 Turbo S5101.6553,25308,16Sportwagen
SportlimousineBMW M340i3741.7304,63216,18Sportwagen
MittelklasseVW Golf 1.5 TSI1501.4009,33107,14Mittelklasse
KleinwagenVW Polo 1.0 TSI951.20512,6878,84Kleinwagen / Kompakt
StadtautoFiat 500 1.0 Hybrid701.08515,5064,52Stadtauto / Kleinstwagen
E-Auto (Spitze)Tesla Model 3 LR3661.8305,00200,00Sportwagen
Motorrad SportYamaha YZF-R12002011,01995,02Supersport
Motorrad A2Yamaha MT-07 (A2)481843,83260,87Sportmotorrad
TransporterMercedes Sprinter1702.80016,4760,71Leichter Transporter
Lkw Fernverkehr40-Tonner48040.00083,3312,00Schwerlast

Alle Werte beziehen sich auf das Leergewicht ohne Zuladung. Mit Fahrer (75 kg nach DIN) verschlechtert sich das Leistungsgewicht um 4-6 % bei Pkw und um 30-40 % bei leichten Motorraedern. Die Einordnung folgt den Schwellen des Rechners: Pkw unter 3 kg/PS = Supersportwagen, 3-5 = Sportwagen, 5-7 = Sportlimousine, 7-10 = Mittelklasse, 10-15 = Kleinwagen/Kompakt, ueber 15 = Stadtauto. Motorrad: unter 1,5 = Supersport, 1,5-2,5 = Sportmotorrad, 2,5-4 = Naked/Touring, ueber 4 = Roller/125er. Lkw: unter 20 = Leichter Transporter, 20-40 = Schwerer Transporter, 40-80 = Sattelzug, ueber 80 = Schwerlast. Gesetzlich relevant ist nur die A2-Grenze von 0,2 kW/kg nach § 6 Abs. 3a FeV. Leistungsangaben bei Elektrofahrzeugen beziehen sich oft auf die Spitzenleistung, nicht auf die Dauerleistung nach ECE R85.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Leistungsgewicht-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist das Leistungsgewicht und warum ist es wichtig?

Das Leistungsgewicht (Power-to-Weight Ratio) beschreibt das Verhaeltnis von Fahrzeugmasse zu Motorleistung – angegeben in kg/PS, PS pro Tonne oder kW pro Tonne.

Je niedriger der kg/PS-Wert, desto weniger Masse muss jede Leistungseinheit bewegen und desto spritziger beschleunigt das Fahrzeug. Ein Mittelklasse-Pkw liegt typischerweise bei 8 bis 12 kg/PS, ein Sportwagen bei 3 bis 5 kg/PS.

Die Kennzahl macht Fahrzeuge unterschiedlicher Groesse und Leistung vergleichbar, weil sie beide Faktoren in einem einzigen Wert vereint.

Im Motorsport ist das Leistungsgewicht die zentrale Vergleichsgroesse, weil die Beschleunigung physikalisch direkt vom Verhaeltnis Kraft zu Masse abhaengt (zweites Newtonsches Gesetz).

Auch bei der Fuehrerscheinregelung spielt es eine Rolle: Die Klasse A2 begrenzt die Leistung auf 0,2 kW/kg Leergewicht.

Wie berechne ich das Leistungsgewicht meines Autos?

Die Formel lautet: Leistungsgewicht (kg/PS) = Gesamtmasse in kg geteilt durch Leistung in PS. Die Gesamtmasse ist das Leergewicht (Fahrzeugschein Feld G) plus optionale Zuladung (Fahrer, Gepaeck).

Die Leistung steht im Fahrzeugschein unter Feld P.2 in kW – multipliziere mit 1,3596 fuer PS. Beispiel: 1.400 kg Leergewicht, 150 PS ergibt 1.400 / 150 = 9,33 kg/PS. Die Umkehrung ist PS pro Tonne: 150 / 1,4 = 107,14 PS/t.

Fuer die metrische Variante: 110,33 kW / 1,4 = 78,80 kW/t. Der Rechner gibt alle drei Formate gleichzeitig aus, zusammen mit einer Einordnung in Fahrzeugklassen von Supersportwagen (unter 3 kg/PS) bis Stadtauto (ueber 15 kg/PS).

Die Berechnung ist reine Division – keine versteckten Faktoren oder Korrekturen.

Was ist ein gutes Leistungsgewicht fuer einen Pkw?

Als Orientierung fuer Pkw gelten folgende Schwellen: Unter 3 kg/PS liegt Supersportwagen-Niveau (Bugatti Chiron: 2,27 kg/PS), 3 bis 5 kg/PS ist Sportwagen-Klasse (Porsche 911 Turbo S: 3,25 kg/PS), 5 bis 7 kg/PS entspricht einer Sportlimousine (BMW M340i: ca. 5,8 kg/PS), 7 bis 10 kg/PS ist Mittelklasse (VW Golf 1.5 TSI: 9,33 kg/PS), 10 bis 15 kg/PS trifft auf Kleinwagen und Kompaktwagen zu, und ueber 15 kg/PS findet man bei Kleinstwagen und schwach motorisierten Stadtautos.

Diese Werte beziehen sich auf das Leergewicht ohne Zuladung. Mit Fahrer und Gepaeck verschiebt sich das Verhaeltnis um 5 bis 15 Prozent nach oben.

Ein gutes Leistungsgewicht haengt vom Einsatzzweck ab: Fuer den Alltag reichen 8 bis 10 kg/PS voellig aus, sportlichen Fahrspass bieten Werte unter 7 kg/PS.

Wie wirkt sich die Zuladung auf das Leistungsgewicht aus?

Die Zuladung erhoeht die Gesamtmasse und verschlechtert damit das Leistungsgewicht direkt proportional. Bei einem Pkw mit 1.400 kg Leergewicht und 150 PS betraegt das Leistungsgewicht 9,33 kg/PS.

Mit 75 kg Fahrer steigt es auf 9,83 kg/PS (plus 5,4 Prozent), mit 300 kg Familienbeladung auf 11,33 kg/PS (plus 21 Prozent) – die Einordnung rutscht dann von Mittelklasse zu Kleinwagen/Kompakt.

Bei Motorraedern ist der Effekt dramatischer: Eine 190 kg schwere Maschine mit 48 PS hat leer 3,96 kg/PS (Sportmotorrad), mit 90 kg Fahrer dagegen 5,83 kg/PS (Naked/Touring). Das Fahrergewicht allein verschiebt die Klasse um zwei Stufen.

Deshalb ist das Zuladungsfeld gerade bei Zweiraedern unverzichtbar fuer einen realistischen Vergleich. Bei schweren Lkw ueber 20 Tonnen spielt die Zuladung eines einzelnen Fahrers dagegen keine messbare Rolle.

Was bedeutet die Leistungsgewicht-Grenze von 0,2 kW/kg bei Motorraedern?

Die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) begrenzt in Paragraph 6 Absatz 3a die Motorleistung fuer die Fuehrerscheinklasse A2 auf maximal 35 kW und gleichzeitig auf hoechstens 0,2 kW pro Kilogramm Leergewicht.

Das bedeutet: Ein Motorrad mit 175 kg Leergewicht darf hoechstens 35 kW haben (175 mal 0,2 = 35 kW), eines mit 150 kg nur 30 kW (150 mal 0,2 = 30 kW).

Diese Grenze bezieht sich auf das Leergewicht laut Fahrzeugschein, nicht auf die Gesamtmasse mit Fahrer. Der Rechner zeigt die kW/kg-Zeile direkt an, sodass Fahranfaenger pruefen koennen, ob ein bestimmtes Modell die A2-Grenze einhält.

Beispiel: Eine Yamaha MT-07 mit 35 kW und 184 kg hat 0,1902 kW/kg – knapp unter der Grenze. Ein Leichtkraftrad mit 11 kW und 135 kg kommt auf 0,0815 kW/kg und liegt deutlich darunter.

Wie unterscheiden sich kg/PS, PS/t und kW/t als Kennzahlen?

Alle drei Kennzahlen druecken dasselbe Verhaeltnis aus, nur in unterschiedlichen Einheiten und Leserichtungen. kg/PS (Kilogramm pro Pferdestaerke) ist die klassische Form: weniger ist besser, weil weniger Masse pro Leistungseinheit bewegt werden muss.

PS/t (Pferdestaerken pro Tonne) dreht das Verhaeltnis um: mehr ist besser, weil mehr Leistung pro Tonne zur Verfuegung steht. kW/t (Kilowatt pro Tonne) ist die metrische Entsprechung von PS/t und wird in technischen Datenblaettern und fuer den Vergleich mit der FeV-Grenze verwendet.

Umrechnung: 1 PS entspricht 0,7355 kW, also ist kW/t immer kleiner als PS/t (Faktor 0,7355). Beispiel: 9,33 kg/PS entspricht 107,14 PS/t und 78,80 kW/t.

Im Alltag ist kg/PS am verbreitetsten, weil die Zahl anschaulich sagt, wie viele Kilogramm ein einzelnes PS schleppen muss. Fuer den internationalen Vergleich eignet sich kW/t besser.

Welches Leistungsgewicht haben Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern?

Elektroautos haben typischerweise eine hohe Spitzenleistung, aber auch ein hohes Gewicht durch die Batterie. Ein Tesla Model 3 Long Range mit 366 PS und 1.830 kg kommt auf 5,00 kg/PS – Sportlimousine.

Ein vergleichbarer BMW 330i mit 258 PS und 1.540 kg erreicht 5,97 kg/PS – ebenfalls Sportlimousine, aber etwas schwerer belastet. Das Tesla Model S Plaid mit 1.020 PS und 2.162 kg liegt bei 2,12 kg/PS – Supersportwagen-Niveau.

Der Vorteil der Elektroantriebe relativiert sich allerdings bei der Dauerleistung: Die Spitzenleistung ist oft nur kurzzeitig abrufbar. Die Nennleistung nach ECE R85 liegt haeufig 20 bis 40 Prozent unter der Peak-Leistung.

Wer Elektro- und Verbrennerfahrzeuge vergleicht, sollte deshalb beide Leistungsangaben kennen und den Rechner einmal mit Peak- und einmal mit Dauerleistung durchlaufen lassen.

Warum ordnet der Rechner meinen Lkw als Schwerlast ein?

Die Klassengrenzen fuer Lkw und Transporter sind deutlich hoeher als bei Pkw, weil Nutzfahrzeuge konstruktionsbedingt ein vielfach schlechteres Leistungsgewicht haben.

Die Stufen lauten: unter 20 kg/PS gilt als Leichter Transporter (z. B. Mercedes Sprinter mit 170 PS und 2.800 kg ergibt 16,47 kg/PS), 20 bis 40 kg/PS ist Schwerer Transporter, 40 bis 80 kg/PS entspricht Sattelzug oder Fernverkehr, und ueber 80 kg/PS ist Schwerlast.

Ein 40-Tonner mit 480 PS erreicht 83,33 kg/PS – jedes PS muss also ueber 83 Kilogramm bewegen. Das ist physikalisch korrekt und erklaert, warum Lkw trotz Motorleistungen von 400 bis 600 PS langsam beschleunigen.

Die Einordnung dient dem Vergleich innerhalb der Nutzfahrzeugklasse: Ein moderner Fernverkehrs-Lkw mit 530 PS und 40 Tonnen liegt bei 75,47 kg/PS und damit noch im Bereich Sattelzug, waehrend ein Schwertransporter mit 250 Tonnen Gesamtmasse weit ueber 80 kg/PS kommt.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Gib 150 PS, 1.400 kg Leergewicht und Pkw ein – der Rechner zeigt 9,33 kg/PS, 107,14 PS/t, Einordnung Mittelklasse und 280 PS Ziel-Leistung für die Sportwagen-Schwelle. Das bedeutet: Dieser Wagen bräuchte fast die doppelte Leistung, um als Sportwagen zu gelten.

Jetzt der Vergleich: Trage 510 PS und 1.655 kg ein (Porsche 911 Turbo S). Ergebnis: 3,25 kg/PS, 308,16 PS/t – Sportwagen. Der Porsche bewegt pro PS nur ein Drittel der Masse des Golfs.

Die Ziel-Leistung zeigt 331 PS – er übertrifft die Sportwagen-Schwelle also bereits deutlich. Für Motorradfahrer besonders relevant: Schalte auf Motorrad um und gib 35 kW (47,59 PS), 190 kg Leergewicht und 75 kg Zuladung (Fahrer) ein.

Ergebnis: 5,57 kg/PS und 0,1321 kW/kg. Die gesetzliche A2-Grenze von 0,2 kW/kg wird eingehalten – der Rechner zeigt die kW/kg-Zeile, die direkt mit der FeV-Vorgabe verglichen werden kann.

Ohne Zuladung liegt der Wert bei 0,1842 kW/kg – die Differenz zeigt, warum das Fahrergewicht bei Motorrädern spürbar ins Leistungsgewicht eingeht.

Vergleiche abschließend einen Lkw: 480 PS, 40.000 kg – Ergebnis: 83,33 kg/PS, 12 PS/t, Einordnung Schwerlast. Bei Nutzfahrzeugen dominiert die Masse das Verhältnis vollständig. Fahrzeugdaten für den Vergleich liefert der ADAC-Autokatalog.

Das Leistungsgewicht fließt auch in die Gesamtkosten ein: Der TCO-Rechner zeigt, ob ein leistungsstärkeres Fahrzeug über die Haltedauer wirklich teurer ist.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Max vergleicht zwei Gebrauchtwagen für den Alltag: einen VW Golf 1.5 TSI mit 150 PS und 1.355 kg Leergewicht und einen Mazda MX-5 mit 184 PS und 1.060 kg. Er trägt jeweils 75 kg Zuladung (Fahrer) ein.

Golf: Gesamtmasse 1.430 kg, Leistungsgewicht 9,53 kg/PS, 104,90 PS/t – Mittelklasse. MX-5: Gesamtmasse 1.135 kg, Leistungsgewicht 6,17 kg/PS, 162,11 PS/t – Sportlimousine.

Der MX-5 fühlt sich trotz nur 34 PS mehr deutlich spritziger an, weil jedes PS nur 6,17 statt 9,53 kg bewegen muss. Anschließend prüft Max die Ziel-Leistung: Der Golf bräuchte 286 PS für die Sportwagen-Schwelle (5 kg/PS), der MX-5 nur 227 PS.

Fazit: Der leichtere Wagen erreicht sportliche Fahrleistungen mit weniger Motorleistung – und verbraucht entsprechend weniger.

Als Gegenprobe setzt Max beim Golf die Zuladung auf 300 kg (Familie mit Gepäck): Das Leistungsgewicht steigt auf 11,03 kg/PS, die Einordnung rutscht in Richtung Kleinwagen/Kompakt.

Im Alltag mit voller Besatzung verhält sich der Golf also spürbar träger als in der Prospektangabe. Die Kfz-Steuer beider Fahrzeuge vergleicht Max anschließend im Kfz-Steuer-Rechner, den Wertverlust im Wertverlust-Auto-Rechner. Max' Leistungsgewicht-Vergleich: Golf 9,53 kg/PS (Mittelklasse) vs. MX-5 6,17 kg/PS (Sportlimousine) – leichteres Fahrzeug trotz weniger PS sportlicher

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist, das Leergewicht mit dem zulässigen Gesamtgewicht zu verwechseln. Das zulässige Gesamtgewicht enthält die maximale Zuladung und liegt bei Pkw typischerweise 400–600 kg über dem Leergewicht – wer es einsetzt, verschlechtert das Leistungsgewicht um 30–40 % und ordnet einen Sportwagen fälschlich als Mittelklasse ein.

Ein zweiter Fehler betrifft die Leistungseinheit: Wer kW im Feld stehen hat, aber PS auswählt, halbiert die Leistung im Ergebnis (150 kW = 204 PS, nicht 150 PS).

Die Einheit im Fahrzeugschein (Feld P.2) ist immer kW – beim Übertragen auf PS umrechnen oder die Einheit im Rechner auf kW stellen.

Drittens wird die Zuladung bei Motorrädern unterschätzt: Ein Fahrer mit 90 kg auf einer 190-kg-Maschine erhöht die Gesamtmasse um 47 % und verschiebt das Leistungsgewicht von der Sportmotorrad- in die Touring-Klasse.

Bei schweren Pkw fällt der Effekt geringer aus, bei leichten Motorrädern ist er entscheidend. Viertens verwechseln viele die Klassengrenzen: Die Vergleichstabelle zeigt Richt-Schwellen, keine amtlichen Einstufungen.

Ein kg/PS-Wert an der Grenze zwischen zwei Klassen bedeutet nicht, dass das Fahrzeug offiziell als Sportwagen gilt – die Einordnung dient dem Vergleich, nicht der Zulassung.

Die einzige gesetzlich relevante Schwelle ist die A2-Grenze von 0,2 kW/kg für Motorräder nach § 6 Abs. 3a FeV.

Fünftens fehlt bei reinen Elektrofahrzeugen oft die Angabe der Dauerleistung: Viele E-Autos geben die Peak-Leistung an, die nur kurzzeitig abrufbar ist.

Das Leistungsgewicht auf Basis der Spitzenleistung fällt dann besser aus als im realen Fahrbetrieb.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Leistungsgewicht-Rechner berechnet aus Motorleistung und Fahrzeugmasse drei Kennzahlen – kg/PS, PS pro Tonne und kW pro Tonne – und ordnet das Ergebnis in eine Vergleichstabelle von Supersportwagen bis Kleinwagen ein.

Gib Leistung, Leergewicht und Fahrzeugtyp ein und vergleiche, wie effizient verschiedene Fahrzeuge ihre Leistung auf die Straße bringen.

Die Zuladung zeigt, wie stark Fahrer und Gepäck das Verhältnis verschieben – bei Motorrädern entscheidend, bei schweren Pkw weniger.

Das Leistungsgewicht ist ein Vergleichsmaß, kein Fahrleistungswert: Es sagt nichts über Beschleunigungszeiten, Höchstgeschwindigkeit oder Fahrverhalten aus, sondern stellt Leistung und Masse in ein Verhältnis.

Für Motorradfahrer ist die kW/kg-Zeile direkt mit der A2-Grenze von 0,2 kW/kg nach § 6 Abs. 3a FeV vergleichbar. Die jährliche Kfz-Steuer ermittelt der Kfz-Steuer-Rechner, die Gesamtkosten über die Haltedauer der TCO-Rechner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Leistungsgewicht: 3,25 kg/PS | PS/t: 308,16 | kW/t: 226,65 | Einordnung: Sportwagen | Ziel-Leistung: 331 PS

Porsche 911 Turbo S (510 PS, 1.655 kg)

Leistung
510
Leistungseinheit
PS
Leergewicht
1.655 kg
Zuladung
0 kg

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Leistungsgewicht: 5,57 kg/PS | PS/t: 179,58 | kW/kg: 0,1321 | Einordnung: Naked / Touring | Ziel-Leistung: 132,50 PS

Motorrad A2-Klasse (35 kW, 265 kg mit Fahrer)

Leistung
35
Leistungseinheit
kW
Leergewicht
190 kg
Zuladung
75 kg (Fahrer)

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Leistungsgewicht: 83,33 kg/PS | PS/t: 12,00 | kW/t: 8,83 | Einordnung: Schwerlast | Ziel-Leistung: 20.000 PS

Lkw Fernverkehr (480 PS, 40.000 kg)

Leistung
480
Leistungseinheit
PS
Leergewicht
40.000 kg
Zuladung
0 kg

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: ADAC, Kraftfahrtbundesamt (KBA), Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Auto / Fahrzeugkosten
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitaets- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Leistungsgewicht-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/auto/fahrzeugkosten/leistungsgewicht-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Leistungsgewicht-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/auto/fahrzeugkosten/leistungsgewicht-rechner

Werbestatus

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