Überblick
Provision berechnen: Umsatz, Satz, Staffel und Fixum
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Eine Provision ist ein Prozentsatz vom Umsatz, den du für die Vermittlung oder den Abschluss eines Geschäfts erhältst. Sie ist der klassische Lohn von Handelsvertretern, Außendienstlern und freiberuflichen Vertrieblern.
Nach § 87 HGB hat der Handelsvertreter Anspruch auf Provision für alle Geschäfte, die auf seine Tätigkeit zurückzuführen sind.
Berechnet wird sie nach § 87b Abs. 2 HGB vom Entgelt des Geschäfts, ohne die Umsatzsteuer: Aus 50.000,00 € Netto-Umsatz werden bei 5 Prozent 2.500,00 € Provision, mit 19 Prozent Umsatzsteuer 2.975,00 € brutto.
Der Provisionssatz selbst ist keine gesetzliche Größe: Du findest ihn im Vertrag oder in der Provisionsordnung des Unternehmens, und der Rechner setzt ihn nie für dich. Der Provisionsrechner rechnet in fünf Richtungen.
Er ermittelt die Provision aus Umsatz und Satz, den Satz aus Provision und Umsatz und das Umsatzziel für eine Wunschprovision.
Dazu kommen die Staffelprovision mit zwei Umsatzgrenzen, stufenweise oder nach erreichter Stufe, und die Kombination aus Fixum und Provision. Er richtet sich an Vertreter, Vertriebsmitarbeiter und Unternehmer, die Provisionen zahlen und prüfen.
Für die Maklerprovision beim Immobilienkauf ist der Maklercourtage-Rechner zuständig, weil dort das Bundesland entscheidet.