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Lagerzinsen berechnen: Lagerzinssatz und Lagerdauer

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Kurzantwort

Der Lagerzinsen-Rechner führt die Lagerkennzahlen in einer Kette aus: durchschnittlicher Lagerbestand, Umschlagshäufigkeit, durchschnittliche Lagerdauer, Lagerzinssatz und Lagerzinsen. Bei 40.000 € Anfangsbestand, 60.000 € Endbestand, 600.000 € Wareneinsatz und 6 % Jahreszins ergeben sich 50.000 € Ø Lagerbestand, 12 Umschläge, 30 Tage Lagerdauer, 0,5 % Lagerzinssatz und 250 € Lagerzinsen; über das ganze Jahr kostet die Kapitalbindung 3.000 €.

Lagerzinsen berechnen: Ø Lagerbestand, Umschlagshäufigkeit, Lagerdauer

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Finanzen (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Lagerzinsen berechnen: Lagerzinssatz, Lagerdauer und Umschlagshäufigkeit

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Lagerzinsen sind die Zinskosten des Kapitals, das in Waren im Lager steckt. Wer Ware vorhält, hat Geld gebunden, das sonst Zinsen brächte oder einen Kredit verkleinerte.

Der Handel rechnet diese entgangenen Zinsen als kalkulatorische Kosten. Der Lagerzinssatz sagt, wie viel Prozent des Warenwerts die Zinsen während der durchschnittlichen Lagerdauer ausmachen: Lagerzinssatz = Jahreszinssatz × Lagerdauer ÷ 360.

Je kürzer die Ware im Lager liegt, desto weniger Kapital ist gebunden und desto niedriger fallen die Lagerzinsen aus. Deshalb gelten Umschlagshäufigkeit und Lagerdauer im Handel als Maß dafür, wie wirtschaftlich ein Lager arbeitet.

Der Rechner geht den ganzen Weg, den Aufgaben der kaufmännischen Ausbildung im Handel verlangen; Umschlagshäufigkeit und Lagerdauer stehen als Inhalte im Rahmenlehrplan für Kaufleute im Einzelhandel (Lernfeld 7).

Aus Anfangs- und Endbestand entsteht der durchschnittliche Lagerbestand, daraus ergibt sich mit dem Wareneinsatz die Umschlagshäufigkeit, daraus die durchschnittliche Lagerdauer, dann der Lagerzinssatz und zuletzt die Lagerzinsen.

Mit 40.000 € Anfangsbestand, 60.000 € Endbestand, 600.000 € Wareneinsatz und 6 % Marktzins sind das 50.000 € Durchschnittsbestand, zwölf Umschläge im Jahr, 30 Tage Lagerdauer, 0,5 % Lagerzinssatz und 250 € Lagerzinsen.

In Lehrbüchern und Lösungen stehen zwei Lesarten nebeneinander: die Lagerzinsen für die durchschnittliche Lagerdauer (250 €) und die Kapitalbindungskosten für das ganze Jahr (3.000 €, das sind 50.000 € × 6 %).

Der Rechner nennt beide, damit du die Zahl findest, nach der deine Aufgabe fragt. Er richtet sich an Auszubildende im Einzel- und Großhandel, an Kalkulierende und an Händler, die wissen wollen, was ihr Lager an Zinsen kostet.

Wer ein Lager führt, steht zwischen zwei Risiken: Zu wenig Ware bedeutet entgangene Verkäufe, zu viel Ware bedeutet gebundenes Kapital, Platzbedarf und Wertverlust.

Die Lagerzinsen machen das zweite Risiko in Euro sichtbar und lassen sich über Bestellmenge, Lieferzeit und Lagerdauer gezielt beeinflussen.

Eingaben

Lagerbestand, Wareneinsatz und Zinssatz richtig eintragen

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Das Feld „Welche Angaben liegen zum Lager vor?“ steuert, wie der durchschnittliche Lagerbestand entsteht. Bei zwei Werten trägst du den Anfangsbestand zum Jahresanfang und den Endbestand zum Jahresende ein, beide laut Inventur und zu Einstandspreisen.

Mit zwölf Monatsendbeständen ergänzt du die Tabelle von Januar bis Dezember; das ist genauer, wenn dein Lager im Jahr stark schwankt. Kennst du den durchschnittlichen Lagerbestand schon, trägst du ihn direkt ein.

Nennt die Aufgabe die durchschnittliche Lagerdauer in Tagen, wählst du die letzte Möglichkeit und lässt den Wareneinsatz weg. Der Wareneinsatz pro Jahr, also der Jahresverbrauch zu Einstandspreisen, steht in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Nimm nicht den Umsatz, der Verkaufspreise enthält. Der Jahreszinssatz ist der Marktzins in Prozent pro Jahr, in Aufgaben vorgegeben, im Betrieb dein Kredit- oder Anlagezins. Die Tage je Zinsjahr stellst du auf 360 (kaufmännisch) oder 365.

Plausibel ist ein Ergebnis, wenn die Bestände im Rahmen des Wareneinsatzes liegen.

Ein Lager, das größer ist als der Jahresverbrauch, hat eine Lagerdauer von mehr als 360 Tagen; der Rechner weist dann ausdrücklich darauf hin, statt still weiterzurechnen.

Berechnung

Lagerzinsen-Formel: vom Durchschnittsbestand zum Lagerzinssatz

Verstehe den Formelweg.

Die Kette besteht aus fünf Schritten, die jeder für sich nachprüfbar sind. Erstens der durchschnittliche Lagerbestand: (Anfangsbestand + Endbestand) ÷ 2, oder mit Monatswerten (Anfangsbestand + Summe der zwölf Monatsendbestände) ÷ 13.

Zweitens die Umschlagshäufigkeit = Wareneinsatz ÷ durchschnittlicher Lagerbestand. Drittens die durchschnittliche Lagerdauer = 360 ÷ Umschlagshäufigkeit. Viertens der Lagerzinssatz = Jahreszinssatz × Lagerdauer ÷ 360.

Fünftens die Lagerzinsen = durchschnittlicher Lagerbestand × Lagerzinssatz ÷ 100. Im Standardfall: (40.000 + 60.000) ÷ 2 = 50.000 €, 600.000 ÷ 50.000 = 12 Umschläge, 360 ÷ 12 = 30 Tage, 6 % × 30 ÷ 360 = 0,5 %, 50.000 € × 0,5 % = 250 €.

Wer die Lagerzinsen auf ein ganzes Jahr bezieht, multipliziert den Durchschnittsbestand mit dem Jahreszins: 50.000 € × 6 % = 3.000 €.

Das ist dasselbe wie 250 € × 12 Umschläge und wie Wareneinsatz × Lagerzinssatz (600.000 € × 0,5 %); diese Probe zeigt der Rechenweg.

Rechnest du mit einem anderen Zeitraum als einem Jahr, etwa einem Quartal, musst du den Wareneinsatz auf zwölf Monate hochrechnen, sonst stimmt die Umschlagshäufigkeit nicht.

Bei bekannter Lagerdauer leitet der Rechner den Wareneinsatz rückwärts ab: 50.000 € × 360 ÷ 30 = 600.000 €. Die Tageszahl kürzt sich in der Kette heraus: Mit 365 statt 360 Tagen bleibt der Lagerzinssatz 0,5 %, nur die Lagerdauer wird 30,4 Tage.

Der Wareneinsatz geht dabei allein in die Umschlagshäufigkeit ein, der Zinssatz erst in den Lagerzinssatz. Erst eine fest vorgegebene Lagerdauer von 30 Tagen ergibt mit 365 Tagen 0,493 %. Kennzahlenkette der Lagerzinsen: 50.000 € Durchschnittsbestand, 12 Umschläge, 30 Tage Lagerdauer, 0,5 % Lagerzinssatz und 250 € Lagerzinsen bei 6 % Jahreszins

Lagerzinsen Z gleich B mal s durch 100; Lagerzinssatz s gleich p mal t durch T; Lagerdauer t gleich T durch U; Umschlagshäufigkeit U gleich W durch B.
Lagerzinsen = durchschnittlicher Lagerbestand mal Lagerzinssatz; der Lagerzinssatz ist der Jahreszins mal Lagerdauer durch 360, die Lagerdauer 360 durch Umschlagshäufigkeit.

Nachschlagen

Lagerzinsen nach Lagerdauer: Lagerbestand, Lagerzinssatz und Zinskosten pro Jahr

Die Tabelle zeigt, was eine längere oder kürzere durchschnittliche Lagerdauer kostet, wenn der Wareneinsatz von 600.000 € pro Jahr gleich bleibt. Gerechnet ist mit 6 % Jahreszins und 360 Tagen als Rechenbeispiel; die Werte stammen aus derselben Funktion wie der Rechner.

Durchschnittlicher Lagerbestand, Lagerzinssatz, Lagerzinsen für die Lagerdauer und Zinskosten pro Jahr bei 15 bis 90 Tagen Lagerdauer, 600.000 € Wareneinsatz und 6 % Jahreszins
Ø LagerdauerØ LagerbestandLagerzinssatzLagerzinsen je LagerdauerZinskosten pro Jahr
15 Tage25.000,00 €0,250 %62,50 €1.500,00 €
30 Tage50.000,00 €0,500 %250,00 €3.000,00 €
45 Tage75.000,00 €0,750 %562,50 €4.500,00 €
60 Tage100.000,00 €1,000 %1.000,00 €6.000,00 €
90 Tage150.000,00 €1,500 %2.250,00 €9.000,00 €

Lagerbestand und Zinskosten wachsen im gleichen Verhältnis wie die Lagerdauer: Verdoppelst du die Tage, verdoppeln sich die Zinskosten pro Jahr. Die Lagerzinsen für die Lagerdauer wachsen schneller, weil Bestand und Lagerzinssatz zugleich steigen. Der Zinssatz ist ein Rechenbeispiel und kein Marktzins.

Umschlagshäufigkeit, Lagerdauer und Lagerzinssatz auf einen Blick

Aus der Umschlagshäufigkeit folgen Lagerdauer, Lagerzinssatz und die Lagerzinsen je 10.000 € durchschnittlichem Lagerbestand. Rechenbeispiel mit 6 % Jahreszins und 360 Tagen, berechnet mit der Funktion des Rechners.

Ø Lagerdauer, Lagerzinssatz und Lagerzinsen für die Lagerdauer je 10.000 € Ø Lagerbestand bei 2 bis 24 Umschlägen im Jahr und 6 % Jahreszins
UmschlagshäufigkeitØ LagerdauerLagerzinssatzLagerzinsen je 10.000 € Bestand
2180,0 Tage3,000 %300,00 €
3120,0 Tage2,000 %200,00 €
490,0 Tage1,500 %150,00 €
660,0 Tage1,000 %100,00 €
845,0 Tage0,750 %75,00 €
1230,0 Tage0,500 %50,00 €
2415,0 Tage0,250 %25,00 €

Die Zinskosten pro Jahr bleiben bei 10.000 € Bestand immer gleich (10.000 € × 6 % = 600 €), denn sie hängen nur vom Zinssatz ab; die Lagerzinsen für die Lagerdauer sinken mit jedem weiteren Umschlag, weil die Ware kürzer liegt. Der Zinssatz ist ein Rechenbeispiel und kein Marktzins.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Lagerzinsen, Lagerzinssatz und Lagerdauer

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich den Lagerzinssatz?

Der Lagerzinssatz ist der Jahreszinssatz mal durchschnittliche Lagerdauer geteilt durch 360. Er gibt in Prozent an, welchen Zins das im Lager gebundene Kapital während der Zeit kostet, die die Ware im Mittel liegt.

Beispiel: 6 % Jahreszins und 30 Tage Lagerdauer ergeben 6 × 30 ÷ 360 = 0,5 %. Die Lagerdauer kommt aus der Umschlagshäufigkeit: 360 Tage geteilt durch 12 Umschläge sind 30 Tage.

Die Umschlagshäufigkeit ist der Wareneinsatz geteilt durch den durchschnittlichen Lagerbestand, im Standardfall 600.000 € ÷ 50.000 € = 12.

Nennt die Aufgabe die Lagerdauer schon, wählst du im Rechner die Angabe „Lagerbestand und durchschnittliche Lagerdauer sind bekannt“ und trägst die Tage direkt ein.

Den Zinssatz gibst du in Prozent pro Jahr ein, also 6 und nicht 0,06, sonst liest der Rechner 0,06 %. Multiplizierst du den Lagerzinssatz mit dem Durchschnittsbestand, erhältst du die Lagerzinsen von 250 €.

Lagerzinsen oder Kapitalbindungskosten: Was nenne ich?

Das hängt vom Zeitbezug der Frage ab. Fragt die Aufgabe nach den Lagerzinsen für die durchschnittliche Lagerdauer, rechnest du Durchschnittsbestand mal Lagerzinssatz: 50.000 € × 0,5 % = 250 €.

Fragt sie nach den Zinskosten des Lagers im Jahr, sind es die Kapitalbindungskosten: 50.000 € × 6 % = 3.000 €. Beides ist richtig, nur der Zeitraum unterscheidet sich.

Die Jahreszahl ist das Zwölffache der 250 €, weil das Lager zwölfmal im Jahr umschlägt. Als Probe dient Wareneinsatz mal Lagerzinssatz: 600.000 € × 0,5 % = 3.000 €. Achte deshalb in der Frage auf Wörter wie „Lagerdauer“ oder „pro Jahr“.

Steht keines da, schreibst du deine Rechnung auf und nennst den Zeitbezug in einem Satz, damit der Prüfer deinen Weg nachvollziehen kann.

Der Rechner zeigt beide Werte nebeneinander und weist die Probe im Rechenweg aus, sodass du die Zahl für deine Aufgabe sofort findest.

Wann teile ich den Lagerbestand durch 13?

Immer dann, wenn du zum Anfangsbestand zwölf Monatsendbestände addierst: Durchschnittlicher Lagerbestand = (Anfangsbestand + Summe der zwölf Monatsendbestände) ÷ 13. Die 13 zählt einen Anfangswert und zwölf Endwerte.

Ein Beispiel mit Saisonlager: Anfangsbestand 100.000 €, Monatsendbestände zwischen 60.000 € und 150.000 €, Summe 1.060.000 €. Der Durchschnitt ist 89.230,77 €.

Mit nur Anfangs- und Endbestand (100.000 € und 60.000 €) kämen 80.000 € heraus, die Lagerdauer läge bei 36 statt 40,2 Tagen, und die Zinskosten betrügen 4.000 € statt 4.461,54 € im Jahr bei 800.000 € Wareneinsatz und 5 % Zins.

Zwei Stichtage verfehlen also Spitzen mitten im Jahr. Hast du nicht alle Monate, trägst du weniger Zeilen ein; der Teiler passt sich an (Zahl der Zeilen plus eins), und der Hinweis nennt das.

Gibt die Aufgabe nur zwei Werte vor, bleibst du bei (Anfangsbestand + Endbestand) ÷ 2.

Warum rechnet man Lagerzinsen mit 360 Tagen?

Die kaufmännische Zinsrechnung zählt jeden Monat mit 30 Tagen und das Jahr mit 360 Tagen, und Aufgaben im Handel rechnen so. Daher lautet die Formel Lagerzinssatz = Zins × Lagerdauer ÷ 360.

Wer mit dem Kalenderjahr arbeitet, nimmt 365; im Rechner stellst du das bei „Tage je Zinsjahr“ um. Der Effekt hängt vom Rechenweg ab.

Wird die Lagerdauer aus der Umschlagshäufigkeit berechnet, kürzt sich die Tageszahl heraus: Bei 12 Umschlägen bleibt der Lagerzinssatz 0,5 %, nur die Lagerdauer wird 30,4 statt 30 Tage.

Ist die Lagerdauer dagegen fest mit 30 Tagen vorgegeben, ergeben 365 Tage einen Lagerzinssatz von 0,493 % und 246,58 € Lagerzinsen statt 250 €, rund 1,4 % weniger. Nimm für Aufgaben die 360, außer sie nennen ausdrücklich das Kalenderjahr.

Für den Betrieb ist der Unterschied klein gegenüber der Unsicherheit beim Zinssatz, wichtig ist nur, dass du bei einem Vergleich über mehrere Jahre dieselbe Konvention behältst.

Welchen Zinssatz setze ich für Lagerzinsen an?

Den Zinssatz, den das gebundene Kapital sonst kosten oder bringen würde.

Ist das Lager über einen Kontokorrentkredit finanziert, nimmst du dessen Sollzins; bezahlst du die Ware aus eigenem Geld, nimmst du die Rendite, die du sonst mit einer sicheren Anlage erzielen würdest.

In Prüfungsaufgaben ist der „marktübliche Zinssatz“ vorgegeben, etwa 6 %. Der Rechner hinterlegt keinen Marktzins, weil sich Zinsen ändern; die 6 % im Eingabefeld sind ein Rechenbeispiel und kein Richtwert.

Wie stark der Satz wirkt, zeigt der Standardfall: Bei 3 % statt 6 % halbieren sich alle Zinskosten, die Kapitalbindungskosten sinken von 3.000 € auf 1.500 € im Jahr und die Lagerzinsen von 250 € auf 125 €.

Der Zinssatz geht linear ein, du musst ihn also nicht auf die Nachkommastelle treffen, aber im richtigen Bereich liegen. Prüfe ihn einmal im Jahr mit deiner Bank und halte fest, welchen Wert du für die Kalkulation genommen hast.

Wie hängen Lagerdauer und Umschlagshäufigkeit zusammen?

Die Lagerdauer ist 360 Tage geteilt durch die Umschlagshäufigkeit, und umgekehrt. 24 Umschläge im Jahr bedeuten 15 Tage, 12 Umschläge 30 Tage, 8 Umschläge 45 Tage und 5 Umschläge 72 Tage.

Die Umschlagshäufigkeit selbst ist der Wareneinsatz geteilt durch den durchschnittlichen Lagerbestand.

Bei gleichem Wareneinsatz von 600.000 € heißt ein Durchschnittsbestand von 75.000 € statt 50.000 € nur 8 statt 12 Umschläge und 45 statt 30 Tage, und die Zinskosten steigen von 3.000 € auf 4.500 € im Jahr.

Beide Größen setzen Bestand und Wareneinsatz im selben Zeitraum und zu denselben Preisen an.

Eine Umschlagshäufigkeit unter 1 ist ein Warnzeichen für Zahlendreher oder Ladenhüter, denn die Ware läge länger als ein Zinsjahr; der Rechner weist dann darauf hin.

Eine hohe Zahl ist nicht automatisch gut: Sehr niedrige Bestände riskieren Lieferausfälle, und dafür gibt es Sicherheitsbestand und Meldebestand.

Warum weicht meine Lösung vom Rechner ab?

Meist liegt es an gerundeten Zwischenwerten. Der Rechner rechnet mit ungerundeten Größen und rundet erst die Anzeige.

Beim Saisonlager mit 89.230,77 € Durchschnittsbestand und 800.000 € Wareneinsatz ist die Umschlagshäufigkeit 8,9655; gerundet auf 8,97 ergibt die Rechnung 40,1 statt 40,2 Tage Lagerdauer und 496,97 € statt 497,63 € Lagerzinsen.

Weitere Ursachen: Du hast den Umsatz statt des Wareneinsatzes zu Einstandspreisen eingesetzt, bei Monatswerten durch 12 statt 13 geteilt, mit 365 statt 360 Tagen gerechnet oder die Lagerzinsen für die Lagerdauer mit den Kapitalbindungskosten für das Jahr verwechselt.

Gehe der Reihe nach vor: Durchschnittsbestand, Umschlagshäufigkeit, Lagerdauer, Lagerzinssatz, Lagerzinsen. Der Rechenweg im Ergebnis zeigt jede Stufe mit fünf Nachkommastellen, sodass du die erste abweichende Zahl findest.

Stimmt der Rechenweg, deine Musterlösung aber nicht, hat sie vermutlich gerundet oder einen anderen Zeitbezug gewählt. Prüfe außerdem, ob alle Bestände zu Einstandspreisen bewertet sind.

Wie senke ich meine Lagerzinsen?

Über die Lagerdauer, den Zinssatz oder die Bestände. Der stärkste Hebel ist die Lagerdauer, weil der gebundene Bestand im selben Verhältnis mit ihr wächst.

Bei 600.000 € Wareneinsatz und 6 % Zins spart jeder Tag kürzerer Lagerdauer 100 € im Jahr; von 45 auf 30 Tage sinken die Zinskosten von 4.500 € auf 3.000 €.

Wege dorthin sind kleinere und häufigere Bestellungen, der Abverkauf von Ladenhütern und kürzere Lieferzeiten, mit denen der Sicherheitsbestand sinken kann.

Rechne dagegen, was häufigere Bestellungen kosten: Ein Tag weniger Lagerdauer lohnt sich nur, wenn die zusätzlichen Bestell- und Frachtkosten im Jahr unter 100 € bleiben, und leere Regale dürfen keine Verkäufe kosten.

Den Zinssatz beeinflusst du über die Finanzierung, etwa wenn du einen teuren Kontokorrentkredit durch ein günstigeres Darlehen ersetzt.

Prüfe zuerst die Tabelle im Rechner: Sie zeigt die Zinskosten für 15 bis 90 Tage Lagerdauer bei deinem Wareneinsatz und macht sichtbar, was eine Woche mehr oder weniger bedeutet.

Hinweise

Ergebnis lesen: Lagerzinsen, Kapitalbindung und der Hebel Lagerdauer

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst die Lagerzinsen und die Kapitalbindungskosten nebeneinander: 250 € gelten für die 30 Tage, die eine Ware im Mittel liegt, 3.000 € für das ganze Jahr. Fragt die Aufgabe nach dem Lagerzinssatz, nennst du 0,5 %; geht es um die Lagerzinsen eines Postens, rechnest du den Warenwert mal Lagerzinssatz.

Passt dein Ergebnis nicht zur Musterlösung, vergleiche Umschlagshäufigkeit und Lagerdauer: Dort entstehen die meisten Abweichungen.

Der Lagerzinssatz lässt sich auf jeden Warenposten anwenden, der im Schnitt so lange liegt: Auf den Einstandspreis gerechnet, ergibt 0,5 % den Zinsanteil, den die Lagerung in die Kalkulation trägt. Dann lies den Hebel ab.

Bei 600.000 € Wareneinsatz und 6 % Zins spart jeder Tag kürzerer Lagerdauer 100 € Zinskosten im Jahr.

Die Tabelle zeigt es für 15 bis 90 Tage: Bei 15 Tagen sind es 1.500 €, bei 30 Tagen 3.000 €, bei 45 Tagen 4.500 €, bei 60 Tagen 6.000 € und bei 90 Tagen 9.000 € Zinskosten pro Jahr.

Die Kosten wachsen linear, weil mit der Lagerdauer der gebundene Bestand im selben Verhältnis wächst. Liegt die Umschlagshäufigkeit unter 1, ist der Wareneinsatz kleiner als der Bestand, die Ware liegt länger als ein Zinsjahr.

Prüfe dann, ob beide Zahlen denselben Zeitraum meinen. Lagerzinsen sind nur ein Teil der Lagerkosten; Miete, Personal und Schwund kommen hinzu. Zinskosten pro Jahr bei 15, 30, 45, 60 und 90 Tagen Lagerdauer: 1.500 €, 3.000 €, 4.500 €, 6.000 € und 9.000 € bei 600.000 € Wareneinsatz und 6 % Zins

Anwendung

Beispiel: Elektrofachhandel senkt die Lagerdauer von 45 auf 30 Tage

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Elektrofachhandel verkauft Haushaltsgeräte. Zum Jahresanfang lagen Waren für 90.000 € im Lager (zu Einstandspreisen), zum Jahresende für 110.000 €. Der Wareneinsatz des Jahres beträgt 800.000 €.

Die Hausbank berechnet für den Kontokorrentkredit 5 % Zinsen pro Jahr. Die Inhaberin will wissen, was das Lager an Zinsen kostet und ob sich ein schnellerer Umschlag lohnt.

Eingaben: Anfangsbestand 90.000 €, Endbestand 110.000 €, Wareneinsatz 800.000 €, Jahreszinssatz 5 %, 360 Tage. Ergebnis: Der durchschnittliche Lagerbestand ist 100.000 €, die Umschlagshäufigkeit 8, die durchschnittliche Lagerdauer 45 Tage.

Der Lagerzinssatz beträgt 5 % × 45 ÷ 360 = 0,625 %, die Lagerzinsen für die 45 Tage sind 625 €, die Kapitalbindungskosten für das Jahr 5.000 €. Jeder Tag kürzere Lagerdauer spart 111,11 € im Jahr.

Entscheidung: Gelingt es, mit besserer Disposition und kleineren Lieferungen auf 30 Tage Lagerdauer zu kommen, sinkt der Durchschnittsbestand auf rund 66.667 €, und die Zinskosten fallen auf 3.333,33 €, also um 1.666,67 € im Jahr.

Die Inhaberin setzt das Ziel von 30 Tagen, prüft aber vorher, ob Lieferzeiten und Meldebestände das zulassen. Die Ersparnis ist nur echt, wenn leere Regale keine Verkäufe kosten; die Zinsen sind ein Teil der Rechnung, nicht die ganze. Praxisfall Elektrofachhandel: 45 Tage Lagerdauer kosten 5.000 € Zinsen im Jahr, 30 Tage nur 3.333,33 €, die Ersparnis beträgt 1.666,67 €

Fallstricke

Lagerzinsen berechnen: Fehler bei Wareneinsatz, Durchschnitt und Zinssatz

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste Fehler ist, den Wareneinsatz mit dem Umsatz zu verwechseln. Der Umsatz enthält den Aufschlag; setzt du 900.000 € Umsatz statt 600.000 € Wareneinsatz ein, steigt die Umschlagshäufigkeit von 12 auf 18 und die Lagerdauer sinkt scheinbar von 30 auf 20 Tage.

Der zweite Fehler ist, statt des Durchschnitts nur den Endbestand zu nehmen: Mit 60.000 € statt 50.000 € sinkt die Umschlagshäufigkeit auf 10, die Lagerdauer steigt auf 36 Tage und die Lagerzinsen wachsen von 250 € auf 360 €, nur durch einen falschen Ausgangswert.

Der dritte Fehler ist, den Jahreszinssatz mit dem Lagerzinssatz gleichzusetzen. 6 % pro Jahr gelten für 360 Tage, der Lagerzinssatz von 0,5 % nur für die Dauer von 30 Tagen.

Der vierte Fehler ist der Teiler: Bei zwölf Monatsendbeständen plus Anfangsbestand wird durch 13 geteilt, nicht durch 12 und nicht durch 2.

Der fünfte Fehler ist, Lagerdauer in Monaten mit einem Zinsjahr in Tagen zu mischen: 1 Monat sind im kaufmännischen Zinsjahr 30 Tage. Der sechste Fehler ist, Lagerzinsen für alle Lagerkosten zu halten.

Sie enthalten nur den Zins auf das gebundene Kapital; Miete, Personal und Schwund stehen daneben.

Nächster Schritt

Lagerzinsen auf einen Blick: Kennzahlen, Hebel und Grenzen

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Rechner führt vom Lagerbestand bis zu den Lagerzinsen und zeigt dabei Umschlagshäufigkeit, Lagerdauer und Lagerzinssatz mit dem Rechenweg, den Prüfungsaufgaben verlangen.

Im Standardfall sind das 50.000 € Durchschnittsbestand, 30 Tage, 0,5 % und 250 € Lagerzinsen; über das Jahr kostet die Kapitalbindung 3.000 €.

Nutze die Tabelle, um den Hebel der Lagerdauer zu sehen, und halte den Zinssatz als eigene Annahme fest, denn er ist eine Eingabe und kein Marktwert. Wie viel du bestellst, klärt der Rechner für die optimale Bestellmenge, wann du bestellst, der Meldebestand-Rechner.

Fließen die Lagerzinsen in deinen Verkaufspreis, hilft die Handelskalkulation; den Zins auf andere Beträge und Tage rechnet der Zinsrechner. Merke dir die Reihenfolge Bestand, Umschlag, Dauer, Satz, Zinsen: Sie ist zugleich der Lösungsweg für die meisten Prüfungsaufgaben.

Die Ergebnisse sind kalkulatorische Größen und ersetzen keine Bilanz- oder Steuerberatung.

Vertiefung

Beispiele: Lagerzinsen mit zwei Werten, Monatswerten und bekannter Lagerdauer

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Ø Lagerbestand 25.000 € | Umschlagshäufigkeit 6 | Ø Lagerdauer 60 Tage | Lagerzinssatz 1,333 % | Lagerzinsen 333,33 € | Kapitalbindungskosten 2.000 € pro Jahr

Kleinerer Händler mit 8 % Zinssatz und 60 Tagen Lagerdauer

Angaben zum Lager
Anfangsbestand und Endbestand
Anfangsbestand (Jahresanfang)
20.000 €
Endbestand (Jahresende)
30.000 €
Wareneinsatz pro Jahr
150.000 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Ø Lagerbestand 89.230,77 € | Umschlagshäufigkeit 8,97 | Ø Lagerdauer 40,2 Tage | Lagerzinssatz 0,558 % | Lagerzinsen 497,63 € | Kapitalbindungskosten 4.461,54 € pro Jahr

Saisonlager mit zwölf Monatsendbeständen

Angaben zum Lager
Anfangsbestand und 12 Monatsendbestände
Anfangsbestand (Jahresanfang)
100.000 €
Monatsendbestände
Januar bis Dezember zwischen 60.000 € und 150.000 €, Summe 1.060.000 €
Wareneinsatz pro Jahr
800.000 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Umschlagshäufigkeit 5 | Ø Lagerdauer 72 Tage | Lagerzinssatz 1,6 % | Lagerzinsen 1.280 € | Kapitalbindungskosten 6.400 € pro Jahr

Durchschnittlicher Lagerbestand ist vorgegeben

Angaben zum Lager
Durchschnittlicher Lagerbestand ist bekannt
Durchschnittlicher Lagerbestand
80.000 €
Wareneinsatz pro Jahr
400.000 €
Jahreszinssatz (Marktzins)
8 % pro Jahr

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Umschlagshäufigkeit 12,17 | Wareneinsatz 608.333,33 € | Lagerzinssatz 0,493 % | Lagerzinsen 246,58 € | Kapitalbindungskosten 3.000 € pro Jahr

Lagerdauer von 30 Tagen ist vorgegeben, Zinsjahr mit 365 Tagen

Angaben zum Lager
Lagerbestand und durchschnittliche Lagerdauer sind bekannt
Durchschnittlicher Lagerbestand
50.000 €
Durchschnittliche Lagerdauer
30 Tage
Jahreszinssatz (Marktzins)
6 % pro Jahr

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Umschlagshäufigkeit 8 | Ø Lagerdauer 45 Tage | Lagerzinssatz 0,75 % | Lagerzinsen 562,50 € | Kapitalbindungskosten 4.500 € pro Jahr

Lagerdauer von 45 Tagen bei 75.000 € Durchschnittsbestand

Angaben zum Lager
Durchschnittlicher Lagerbestand ist bekannt
Durchschnittlicher Lagerbestand
75.000 €
Wareneinsatz pro Jahr
600.000 €
Jahreszinssatz (Marktzins)
6 % pro Jahr

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Ø Lagerbestand 50.000 € | Umschlagshäufigkeit 12 | Ø Lagerdauer 30 Tage | Lagerzinssatz 0,25 % | Lagerzinsen 125 € | Kapitalbindungskosten 1.500 € pro Jahr

Standardfall bei 3 % statt 6 % Zinssatz

Angaben zum Lager
Anfangsbestand und Endbestand
Anfangsbestand (Jahresanfang)
40.000 €
Endbestand (Jahresende)
60.000 €
Wareneinsatz pro Jahr
600.000 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

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Skonto-RechnerSkonto berechnen: aus Rechnungsbetrag, Skontosatz, Skontofrist und Zahlungsziel den Skontobetrag, Zahlbetrag und effektiven Jahreszins ermitteln.Zahlungsziel-RechnerZahlungsziel 2026 berechnen: Faelligkeitsdatum, Skontofrist und Verzugsbeginn nach Par. 193 und Par. 286 III BGB unter Beruecksichtigung von Feiertagen ermitteln.Break-Even-Point RechnerBreak-Even-Point berechnen: Fixkosten, Verkaufspreis und variable Kosten eingeben — Gewinnschwelle in Stueck und Euro, Deckungsbeitrag und Deckungsbeitragsquote ablesen.Vollkosten-RechnerVollkostenrechnung per Zuschlagskalkulation: aus Material- und Fertigungseinzelkosten mit Gemeinkostenzuschlägen Herstellkosten, Selbstkosten und Angebotspreis berechnen, summarisch oder per Divisionskalkulation, dazu Gemeinkostenanteil und Deckungsbeitrag als Teilkostensicht.ROI-RechnerReturn on Investment 2026 berechnen: ROI gesamt und pro Jahr, Nettogewinn, Amortisationsdauer und Vergleichstabelle fuer Investitionsentscheidungen ermitteln.Build-vs-Buy-RechnerBuild vs. Buy berechnen: Gesamtkosten (TCO) von Eigenentwicklung und Zukauf über 1 bis 15 Jahre mit Wartung, Lizenz und Preissteigerung, Kosten der Verzögerung, Kapitalwert und Break-even nach Jahren.Grenzkosten-RechnerGrenzkosten berechnen: aus zwei Kostenpunkten als Differenzenquotient oder aus der Kostenfunktion K(x) mit Ableitung, Stückkosten, Betriebsminimum, Betriebsoptimum, Preisuntergrenzen und Gewinnmaximum samt Rechenweg und Wertetabelle.ProvisionsrechnerProvision berechnen aus Umsatz und Satz, den Provisionssatz aus dem Betrag, das Umsatzziel für eine Wunschprovision, Staffelprovisionen stufenweise oder nach Gesamtumsatz sowie Fixum plus Provision, netto und brutto mit Umsatzsteuer.Churn-Rate-RechnerChurn-Rate berechnen: verlorene Kunden durch den Bestand zu Periodenbeginn teilen, Retention, Monats-, Quartals- und Jahreswert, Kundendauer und Kundenwert (CLV) ermitteln – oder den Umsatz-Churn mit Net Revenue Retention aus dem MRR.Customer-Lifetime-Value-RechnerCustomer Lifetime Value berechnen: Deckungsbeitrag, Kundenlebensdauer und Abzinsung zum Kundenwert, dazu LTV:CAC und Amortisation der Kundengewinnung für Handel mit Wiederkauf und Abo.Umsatzsteuer-Voranmeldung-RechnerUmsatzsteuer-Voranmeldung berechnen: Zahllast aus Umsätzen zu 19, 7 und 0 Prozent, Leistungen nach § 13b UStG und Vorsteuer, dazu Voranmeldungszeitraum, Abgabefrist, Dauerfristverlängerung und Sondervorauszahlung.EBITDA-RechnerEBITDA und EBIT berechnen: Brücke vom Jahresüberschuss über EBT und EBIT zum EBITDA oder aus Umsatz und Aufwänden der GuV, mit EBITDA-Marge, EBIT-Marge und EV/EBITDA.IHK-Beitrag-RechnerIHK-Beitrag berechnen: Grundbeitrag plus Umlage aus dem Gewerbeertrag nach § 3 IHKG, mit Freibetrag von 15.340 Euro, Beitragsfreistellung bis 5.200 Euro Gewerbeertrag und Gründerbefreiung.Stundensatz-Rechner für FreelancerStundensatz als Freelancer berechnen: aus Wunsch-Jahresnetto, Betriebskosten, Steuer- und SV-Quote sowie abrechenbaren Stunden den nötigen Netto-Stundensatz ermitteln.Gewinn-RechnerGewinn berechnen: Umsatz und Kosten eingeben, Deckungsbeitrag, Umsatzrendite und Gewinnmarge sofort ablesen – kostenlos, mit Szenario-Vergleich.

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  • Kennzahlenkette der Lagerzinsen: 50.000 Euro Durchschnittsbestand, 12 Umschläge, 30 Tage Lagerdauer, 0,5 Prozent Lagerzinssatz und 250 Euro Lagerzinsen bei 6 Prozent Jahreszins, 3.000 Euro Kapitalbindung pro Jahr

    Lagerzinsen-Rechner: Kennzahlenkette vom Durchschnittsbestand zu den Lagerzinsen

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           alt="Kennzahlenkette der Lagerzinsen: 50.000 Euro Durchschnittsbestand, 12 Umschläge, 30 Tage Lagerdauer, 0,5 Prozent Lagerzinssatz und 250 Euro Lagerzinsen bei 6 Prozent Jahreszins, 3.000 Euro Kapitalbindung pro Jahr"
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  • Säulendiagramm der Zinskosten pro Jahr nach Lagerdauer: 15 Tage 1.500 Euro, 30 Tage 3.000 Euro, 45 Tage 4.500 Euro, 60 Tage 6.000 Euro, 90 Tage 9.000 Euro bei 600.000 Euro Wareneinsatz und 6 Prozent Jahreszins

    Zinskosten pro Jahr bei 15, 30, 45, 60 und 90 Tagen Lagerdauer

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/lagerzinsen-rechner">Zinskosten pro Jahr bei 15, 30, 45, 60 und 90 Tagen Lagerdauer auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Praxisfall Elektrofachhandel mit 800.000 Euro Wareneinsatz und 5 Prozent Zins: 45 Tage Lagerdauer kosten 5.000 Euro im Jahr, 30 Tage nur 3.333,33 Euro, die Ersparnis beträgt 1.666,67 Euro

    Praxisfall Elektrofachhandel: Lagerdauer von 45 auf 30 Tage

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           alt="Praxisfall Elektrofachhandel mit 800.000 Euro Wareneinsatz und 5 Prozent Zins: 45 Tage Lagerdauer kosten 5.000 Euro im Jahr, 30 Tage nur 3.333,33 Euro, die Ersparnis beträgt 1.666,67 Euro"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/lagerzinsen-rechner">Praxisfall Elektrofachhandel: Lagerdauer von 45 auf 30 Tage auf Rechner-Portal</a></p>

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Quelle: Lagerkennzahlen der kaufmännischen Ausbildung: Umschlagshäufigkeit und Lagerdauer im KMK-Rahmenlehrplan Einzelhandel (Lernfeld 7); Ø Lagerbestand, Lagerzinssatz = Jahreszins · Lagerdauer / 360 und Lagerzinsen = Ø Lagerbestand · Lagerzinssatz / 100 nach WHK Controlling, Stand der Seiten April 2026; keine jahresabhängigen Werte, Zinssatz ist Nutzereingabe

Stand: 2026-10-09

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Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
09. Oktober 2026
Fachbereich
Finanzen / Selbstständigkeit
Formeln basieren auf
Angewandte Finanzmathematik und dokumentierte Vergleichsszenarien
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Lagerzinsen-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/lagerzinsen-rechner

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Rechner-Portal, 2026. Lagerzinsen-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/lagerzinsen-rechner

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