Überblick
Was ist der Break-Even-Point?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Was ist ein Break-Even-Point-Rechner? Er ermittelt die Gewinnschwelle eines Produkts oder einer Dienstleistung: die Absatzmenge, ab der die Erlöse die Gesamtkosten decken und das Unternehmen weder Gewinn noch Verlust macht. Dafür teilt er die monatlichen Fixkosten durch den Deckungsbeitrag pro Stück und gibt die Break-Even-Menge in Stück sowie den Break-Even-Umsatz in Euro aus.
Der Deckungsbeitrag pro Stück ist die Differenz aus Verkaufspreis und variablen Kosten — also der Betrag, den jedes verkaufte Stück zur Deckung der Fixkosten beiträgt.
Die Deckungsbeitragsquote setzt diesen Betrag ins Verhältnis zum Verkaufspreis und zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes für Fixkostendeckung und Gewinn verbleiben.
Richtwert: Bei 5.000 Euro Fixkosten, 50 Euro Verkaufspreis und 30 Euro variablen Kosten liegt der Break-Even-Point bei 250 Stück und 12.500 Euro Umsatz. Der Rechner richtet sich an Gründer, Selbstständige und Produktmanager, die vor dem Markteintritt oder einer Preisanpassung wissen müssen, ab welcher Stückzahl ein Produkt profitabel wird.
Er verbindet die Deckungsbeitragsrechnung mit der Fixkostenanalyse zu einer belastbaren Mindestabsatzmenge.
Die Break-Even-Analyse gehört zu den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und wird in Businessplänen, Kreditanträgen und Investitionsentscheidungen regelmäßig verlangt.
Sie setzt voraus, dass die Fixkosten im betrachteten Zeitraum konstant bleiben und die variablen Kosten linear mit der Menge steigen — Annahmen, die für viele Geschäftsmodelle im relevanten Absatzbereich hinreichend genau sind.