Überblick
Handelskalkulation berechnen: Schema, Kalkulationszuschlag und Handelsspanne
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die Handelskalkulation berechnet den Verkaufspreis einer Handelsware aus ihrem Einkaufspreis. Vom Listeneinkaufspreis gehen Liefererrabatt und Liefererskonto ab, die Bezugskosten kommen hinzu: Das Ergebnis ist der Bezugspreis.
Darauf folgen Handlungskosten und Gewinn als Zuschläge, dann Kundenskonto, Kundenrabatt und die Umsatzsteuer.
Aus 100,00 € Listeneinkaufspreis werden mit den voreingestellten Sätzen 143,15 € Listenverkaufspreis netto und 170,35 € brutto, der Kalkulationszuschlag beträgt 53,6 Prozent.
Alle Sätze sind Eingaben und keine festen Werte: Rabatte, Zuschläge und Steuersatz setzt du so, wie sie in deinem Betrieb gelten. Der Rechner kennt drei Richtungen. Die Vorwärtskalkulation fragt, was die Ware im Verkauf kosten muss.
Die Rückwärtskalkulation fragt, wie viel du im Einkauf höchstens zahlen darfst, wenn der Marktpreis feststeht. Die Differenzkalkulation kennt beide Preise und ermittelt den Gewinn. Jeder Schritt steht mit Prozentsatz und Betrag in einer Tabelle.
Dazu liefert er Kalkulationsfaktor, Kalkulationszuschlag und Handelsspanne, mit denen sich ein ganzes Sortiment schnell umrechnen lässt. Er richtet sich an Händler, Gründer, Einkäufer und Auszubildende.
Für selbst hergestellte Produkte gilt die Zuschlagskalkulation der Industrie; hier geht es um Ware, die du einkaufst und weiterverkaufst. Wie viel vom Umsatz als Rohertrag bleibt, zeigt der Rohgewinn-Rechner.