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Arithmetische Folge Rechner: Glied aₙ, Differenz d und Summe sₙ

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Was ist gegeben?
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Kurzantwort

In einer arithmetischen Folge wächst oder fällt jedes Glied um dieselbe Differenz d: aₙ = a₁ + (n − 1)·d. Die Summe der ersten n Glieder ist sₙ = n ÷ 2 · (a₁ + aₙ).

Arithmetische Folge berechnen: Glied aₙ, Differenz d und Summe sₙ aus a₁ und d oder aus...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Überblick

Was berechnet der Arithmetische-Folge-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Eine arithmetische Folge ist eine Zahlenfolge, in der sich je zwei benachbarte Glieder um dieselbe Differenz d unterscheiden. Mit dem Startglied a₁ = 3 und d = 4 entsteht 3, 7, 11, 15 und so weiter; das zehnte Glied ist a₁₀ = 39, die Summe der ersten zehn Glieder s₁₀ = 210.

Der Rechner liefert sie samt Rechenweg, sobald du a₁, d und n kennst. Oft sind aber nicht a₁ und d gegeben. Dann nennst du zwei beliebige Glieder, etwa a₃ = 11 und a₈ = 31, und der Rechner bestimmt zuerst d und a₁.

Du kannst auch eine Zahlenreihe wie 2; 5; 8; 11 eintippen, um zu prüfen, ob sie arithmetisch ist, oder fragen, das wievielte Glied ein Wert x ist.

Dazu kommen die explizite Darstellung aₙ = 4·n − 1, die rekursive Darstellung aₙ₊₁ = aₙ + 4 und eine Tabelle aller Glieder mit Teilsummen. Gedacht ist sie für Schule, Studium und die Planung gleichmäßig wachsender Reihen.

Eingaben

Startglied, Differenz und Gliednummer: Was trägst du ein?

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Zuerst wählst du, was gegeben ist. Bei „Startglied a₁ und Differenz d“ trägst du beide Werte ein; d darf negativ oder null sein.

Das Feld Gliednummer n bestimmt zugleich, welches Glied aₙ ausgegeben wird und wie viele Glieder in die Summe sₙ eingehen. Erlaubt sind ganze Zahlen von 1 bis 1.000.000.000.

Beim Modus „Zwei beliebige Glieder“ gibst du die Nummern k und m sowie den Wert des ersten Glieds aₖ und den Wert des zweiten Glieds aₘ an. Die Nummern müssen verschieden sein, sonst ist die Differenz nicht bestimmt.

Für die Zahlenreihe schreibst du mindestens drei Zahlen, getrennt durch Semikolon, Leerzeichen oder Komma mit Leerzeichen; 2,5 ohne Leerzeichen gilt als Dezimalzahl. Beim Modus „Welches Glied hat den Wert x?“ nennst du a₁, d und den Zielwert x.

Alle Zahlenfelder nehmen ganze Zahlen, Dezimalzahlen mit Komma und Brüche wie 1/3 an. Gerechnet wird exakt mit Brüchen, ohne Rundung.

Praxisfälle

Arithmetische Folge berechnen nach Situation

Sechs typische Suchfragen zur arithmetischen Folge, jede mit Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. Glied und Summe aus Startglied und Differenz

    „Wie berechne ich das 10. Glied und die Summe bei a₁ = 3 und d = 4?“

    Eingabe
    Startglied a₁ und Differenz d, a₁ = 3, d = 4, n = 10
    Ergebnis
    a₁₀ = 39 | s₁₀ = 210 | explizit aₙ = 4·n − 1
  2. Summe der Zahlen von 1 bis 100

    „Wie groß ist die Summe der Zahlen von 1 bis 100?“

    Eingabe
    Startglied a₁ und Differenz d, a₁ = 1, d = 1, n = 100
    Ergebnis
    a₁₀₀ = 100 | s₁₀₀ = 5.050
  3. Differenz aus zwei Gliedern

    „Wie finde ich d, wenn a₃ = 11 und a₈ = 31 gegeben sind?“

    Eingabe
    Zwei beliebige Glieder, k = 3, aₖ = 11, m = 8, aₘ = 31, n = 10
    Ergebnis
    d = 4 | a₁ = 3 | a₁₀ = 39 | s₁₀ = 210
  4. Zahlenreihe auf Differenz prüfen

    „Ist 2, 5, 8, 11 eine arithmetische Folge und wie lautet das 20. Glied?“

    Eingabe
    Zahlenreihe 2; 5; 8; 11, n = 20
    Ergebnis
    d = 3 | a₂₀ = 59 | s₂₀ = 610 | nächste Glieder 14; 17; 20
  5. Fallende Folge mit negativer Differenz

    „Wo steht die Folge nach 15 Gliedern, wenn sie bei 100 beginnt und je Schritt um 7 fällt?“

    Eingabe
    Startglied a₁ und Differenz d, a₁ = 100, d = −7, n = 15
    Ergebnis
    a₁₅ = 2 | s₁₅ = 765 | streng monoton fallend
  6. Welches Glied hat den Wert 40?

    „Das wievielte Glied der Folge 18, 20, 22 und so weiter ist 40?“

    Eingabe
    Welches Glied hat den Wert x?, a₁ = 18, d = 2, x = 40
    Ergebnis
    n = 12 | s₁₂ = 348 | 41 wäre kein Glied (n = 12,5)

Berechnung

Arithmetische Folge berechnen: Formel für Glied und Summe

Verstehe den Formelweg.

Das n-te Glied folgt aus der expliziten Formel aₙ = a₁ + (n − 1)·d: Vom Startglied gehst du n − 1 Schritte der Länge d. Für a₁ = 3, d = 4 und n = 10 gilt 3 + 9 · 4 = 39.

Rekursiv ist dieselbe Folge a₁ = 3 und aₙ₊₁ = aₙ + 4; als lineare Form ergibt sich aₙ = 4·n − 1. Die Summe der ersten n Glieder berechnet die Gauß-Formel sₙ = n ÷ 2 · (a₁ + aₙ).

Erstes und letztes Glied ergeben 3 + 39 = 42, ebenso zweites und vorletztes; bei zehn Gliedern gibt es fünf solche Paare, also s₁₀ = 5 · 42 = 210. Gauß-Paare der Folge 3, 7, 11 bis 39: Jedes Paar aus erstem und letztem, zweitem und vorletztem Glied ergibt 42, fünf Paare ergeben die Summe 210 Aus zwei Gliedern folgt d = (aₘ − aₖ) ÷ (m − k) und danach a₁ = aₖ − (k − 1)·d.

Für a₃ = 11 und a₈ = 31 ist d = 20 ÷ 5 = 4 und a₁ = 11 − 2 · 4 = 3. Die Gliednummer zu einem Wert x ergibt sich aus n = (x − a₁) ÷ d + 1; sie zählt nur, wenn sie eine ganze Zahl ab 1 ist.

Arithmetische Folge: Glied gleich Startglied plus (n minus 1) mal Differenz, Summe gleich n halbe mal Startglied plus Glied, Differenz gleich Wertunterschied durch Nummernunterschied.
Formeln des Rechners für die arithmetische Folge: aₙ = a₁ + (n − 1)·d, sₙ = n ÷ 2 · (a₁ + aₙ) und d = (aₘ − aₖ) ÷ (m − k).

Nachschlagen

Summe der ersten n natürlichen Zahlen (a₁ = 1, d = 1)

Wie groß ist 1 + 2 + … + n? Für n = 10 sind es 55, für n = 100 genau 5.050 und für n = 1.000 schon 500.500. Die Werte folgen aus der Gauß-Formel sₙ = n ÷ 2 · (n + 1) und dienen als schneller Abgleich für eigene Aufgaben.

Letztes Glied aₙ und Summe sₙ der Folge 1, 2, 3, … für sieben Werte von n
Anzahl der Glieder nLetztes Glied aₙSumme sₙ
5515
101055
2020210
50501.275
1001005.050
36536566.795
10001.000500.500

Berechnet mit der Rechenfunktion des Rechners (Startglied 1, Differenz 1). Die Summe der ersten n Zahlen ist zugleich die n-te Dreieckszahl.

Zehntes Glied und Summe bei Startglied 3 für verschiedene Differenzen

Wie stark verändert die Differenz die Folge? Bei a₁ = 3 liegt das zehnte Glied für d = 4 bei 39 mit der Summe 210, für d = 10 bei 93 mit der Summe 480 und für d = −4 bei −33 mit der Summe −150. Bei d = 0 bleibt jedes Glied gleich 3.

Zehntes Glied a₁₀, Summe s₁₀ und Verlauf der Folge mit Startglied 3 für neun Differenzen
Differenz dZehntes Glied a₁₀Summe s₁₀Verlauf
−4−33−150fallend
−2−15−60fallend
0330konstant
0,57,552,5steigend
11275steigend
221120steigend
439210steigend
548255steigend
1093480steigend

Berechnet mit der Rechenfunktion des Rechners (Startglied 3, n = 10). Das Vorzeichen von d entscheidet, ob die Folge steigt oder fällt.

Expertenmodus

Häufige Fragen zur arithmetischen Folge

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich das n-te Glied einer arithmetischen Folge?

Du nutzt die explizite Formel aₙ = a₁ + (n − 1)·d. Vom Startglied a₁ gehst du n − 1 Schritte der Länge d, denn zwischen dem ersten und dem n-ten Glied liegen genau so viele Abstände. Für a₁ = 3, d = 4 und n = 10 rechnest du 3 + 9 · 4 = 39.

Im Rechner wählst du „Startglied a₁ und Differenz d“, trägst die drei Werte ein und liest aₙ direkt ab; zusätzlich steht dort die lineare Form aₙ = 4·n − 1, mit der du jedes weitere Glied im Kopf bestimmst.

Häufig schleicht sich der Fehler ein, n statt n − 1 zu verwenden: Dann kommt 43 heraus, und das ist in Wahrheit schon a₁₁. Prüfe dein Ergebnis mit der Gliedertabelle, denn die Zeile n = 10 muss denselben Wert zeigen.

Auch bei sehr großem n funktioniert die Formel sofort: Das Glied Nr. 1.000.000.000 dieser Folge ist 3.999.999.999, während Aufzählen unmöglich wäre.

Wie berechne ich die Differenz aus zwei Gliedern?

Teile den Unterschied der beiden Werte durch den Unterschied der Gliednummern: d = (aₘ − aₖ) ÷ (m − k). Bei a₃ = 11 und a₈ = 31 ist das (31 − 11) ÷ (8 − 3) = 20 ÷ 5 = 4. Danach folgt das Startglied aus a₁ = aₖ − (k − 1)·d, hier 11 − 2 · 4 = 3.

Der Rechner erledigt beide Schritte im Modus „Zwei beliebige Glieder“ und zeigt zusätzlich eine Probe, die a₃ und a₈ aus a₁ und d zurückrechnet.

Die Reihenfolge der Angaben spielt keine Rolle: k darf größer sein als m, das Vorzeichen kürzt sich heraus. Nicht erlaubt ist k = m, denn dann steht im Nenner null, und zwei Angaben zur selben Nummer legen d nicht fest.

Ergibt die Division keinen ganzen Wert, etwa bei a₂ = 1 und a₅ = 2 mit d = 1/3, zeigt der Rechner den exakten Bruch statt einer gerundeten Dezimalzahl.

Wie funktioniert die Gaußsche Summenformel für Folgen?

Gauß paarte erstes und letztes Glied, zweites und vorletztes und so weiter; jedes Paar hat dieselbe Summe a₁ + aₙ. Bei n Gliedern gibt es n ÷ 2 Paare, daher gilt sₙ = n ÷ 2 · (a₁ + aₙ).

Für 1, 2, …, 100 ist a₁ + a₁₀₀ = 101, und es gibt 50 Paare, also 5.050. Bei 3, 7, …, 39 ergibt jedes Paar 42, fünf Paare liefern 210.

Bei ungerader Gliederzahl bleibt ein Glied in der Mitte allein; die Formel stimmt trotzdem, weil n ÷ 2 dann eine halbe Zahl ist, etwa 5,5 bei n = 11 mit s₁₁ = 253. Ist aₙ noch unbekannt, nimmst du sₙ = n·a₁ + n·(n − 1) ÷ 2 · d.

Der Rechner prüft beide Formen gegeneinander und bis n = 1.000 zusätzlich durch einzelnes Aufsummieren aller Glieder. Die Formel gilt nur für arithmetische Folgen, nicht für Folgen wie 1, 4, 9, 16.

Woran erkenne ich eine arithmetische Folge?

Bilde die Differenzen aufeinanderfolgender Glieder. Sind alle gleich, ist die Folge arithmetisch. Bei 2; 5; 8; 11 ergeben sich 3; 3; 3, also d = 3 und das 20. Glied 59.

Bei 1; 4; 9; 16; 25 lauten die Differenzen 3; 5; 7; 9, sie sind nicht konstant, die Folge ist nicht arithmetisch. Weil die zweiten Differenzen alle 2 sind, handelt es sich um eine Folge 2. Ordnung, und der Rechner sagt das ausdrücklich dazu.

Im Modus „Zahlenreihe“ trennst du die Zahlen mit Semikolon oder Leerzeichen; 2,5 ohne Leerzeichen gilt als Dezimalzahl.

Wichtig: Ein Test mit nur zwei gleichen Differenzen kann täuschen, und eine endliche Reihe beweist nie, dass die Folge danach so weiterläuft. Der Rechner prüft genau die Zahlen, die du eingibst, und verlangt mindestens drei.

Nach einem Treffer nennt er außerdem die nächsten drei Glieder, bei 2; 5; 8; 11 also 14; 17; 20.

Wie lautet die rekursive Formel einer arithmetischen Folge?

Rekursiv gibst du das Startglied vor und beschreibst, wie jedes Glied aus seinem Vorgänger entsteht: a₁ = 3 und aₙ₊₁ = aₙ + 4. Jedes neue Glied ist also das vorige plus die Differenz. Das liefert 3, 7, 11, 15, 19 und so weiter.

Der Vorteil ist die anschauliche Entstehung, der Nachteil, dass du für das 100. Glied erst die 99 Vorgänger kennen müsstest. Deshalb rechnest du mit der expliziten Formel aₙ = a₁ + (n − 1)·d direkt: a₁₀ = 39.

Beide Darstellungen beschreiben dieselbe Folge, und der Rechner gibt sie nebeneinander aus, im Beispiel zusammen mit aₙ = 4·n − 1. Aufgaben verlangen oft genau den Wechsel zwischen beiden Schreibweisen.

Achte auf den Startindex: Beginnt eine Folge bei a₀, verschiebt sich die Formel zu aₙ = a₀ + n·d, und die Gliednummern unterscheiden sich um eins. Dieser Rechner zählt immer ab a₁.

Wie prüfe ich, ob ein Wert Glied der Folge ist?

Löse die explizite Formel nach n auf: n = (x − a₁) ÷ d + 1. Nur wenn n eine ganze Zahl von mindestens 1 ergibt, ist x ein Glied. Für 18, 20, 22 und so weiter (a₁ = 18, d = 2) ist x = 40 das 12. Glied, denn (40 − 18) ÷ 2 + 1 = 12.

Bei x = 41 kommt 12,5 heraus: Der Wert liegt zwischen dem 12. Glied (40) und dem 13. (42) und wird übersprungen. Liegt n unter 1, etwa bei einer fallenden Folge und einem Wert über a₁, läuft die Folge von x weg.

Im Modus „Welches Glied hat den Wert x?“ erledigt der Rechner das und gibt bei einem Treffer zusätzlich die Summe bis dahin aus, hier s₁₂ = 348.

Bei d = 0 ist die Formel nicht anwendbar: Entweder gleicht x dem Startglied, dann passt jede Gliednummer, oder x kommt nie vor.

Was bedeutet eine negative Differenz oder d = 0?

Bei negativem d fällt die Folge streng monoton und divergiert gegen −∞. Mit a₁ = 100 und d = −7 ergibt sich a₁₅ = 2 und s₁₅ = 765; schon a₁₆ = −5 liegt unter null.

Die Formeln bleiben unverändert, nur das Vorzeichen von d gehört in jede Rechnung, im Rechner als −7.

Bei d = 0 sind alle Glieder gleich a₁: Die Folge ist konstant, ihr Grenzwert ist a₁, und die Summe ist schlicht n·a₁, bei a₁ = 8 und n = 50 also 400.

Eine Folge mit d ≠ 0 hat dagegen keinen endlichen Grenzwert, sie wächst oder fällt über jede Schranke, auch bei sehr kleinem d wie 0,001.

Wer das Verhalten anderer Folgen für n gegen unendlich untersuchen will, findet im Grenzwert-Rechner die passende Methode.

Der Rechner zeigt Monotonie und Verhalten in einem eigenen Ergebnisfeld an, damit du das Vorzeichen nicht aus den Zahlen ablesen musst.

Arithmetisch oder geometrisch: Welche Folge liegt vor?

Entscheidend ist, was zwischen benachbarten Gliedern gleich bleibt. Bei einer arithmetischen Folge ist es die Differenz: 2; 5; 8; 11 wächst jedes Mal um 3, also linear.

Bei einer geometrischen Folge ist es der Quotient: 2; 4; 8; 16 wird jedes Mal mit 2 multipliziert, also exponentiell. Prüfe beides an der Zahlenreihe, indem du benachbarte Glieder subtrahierst und dividierst.

Gleiche Differenzen bedeuten arithmetisch, gleiche Quotienten geometrisch; trifft keines zu, wie bei 1; 4; 9; 16, liegt eine andere Bildungsvorschrift vor.

Im Modus „Zahlenreihe“ meldet der Rechner den konstanten Quotienten ausdrücklich, falls er vorliegt. Der Unterschied zeigt sich am Wachstum: Nach vier Gliedern steht die erste Folge bei 11, die zweite schon bei 16, und der Abstand wächst weiter.

Für Zuwachs mit festem Prozentsatz, etwa Zinseszins, passt die geometrische Folge; einfache Zinsen mit festem Betrag je Jahr bilden dagegen eine arithmetische Folge.

Hinweise

Ergebnis lesen: Monotonie, Probe und Gliedertabelle

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst Differenz und Monotonie: Mit d = 4 steigt die Folge streng monoton und divergiert gegen +∞; mit d = −7 fällt sie, und bei d = 0 bleibt jedes Glied gleich dem Startglied. Das Glied aₙ sagt dir dann, wo die Folge nach n Schritten steht (a₁₀ = 39), die Summe sₙ, wie viel sich insgesamt ansammelt (s₁₀ = 210).

Die Probe unter dem Ergebnis summiert bis n = 1.000 alle Glieder einzeln und vergleicht mit der Formel; bei größerem n prüft sie die ersten zehn Glieder. Stimmt die Probe, ist die Rechnung in sich schlüssig; die Eingaben musst du selbst prüfen.

Bei einer Zahlenreihe lohnt der Blick auf die Art der Folge: Bei 1; 4; 9; 16; 25 sind die Differenzen 3; 5; 7; 9 nicht konstant, die zweiten Differenzen aber alle 2. Das ist eine Folge 2.

Ordnung, keine arithmetische Folge, und der Rechner gibt dafür keine Summe aus. Bei 2; 4; 8; 16 weist er auf den konstanten Quotienten 2 hin.

Anwendung

Praxisbeispiel: Wie viele Plätze hat eine Aula mit 25 Reihen?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Eine Aula soll in der ersten Reihe 18 Sitze haben, in jeder weiteren Reihe zwei Sitze mehr, insgesamt 25 Reihen.

Die Planerin will wissen, wie viele Sitze die letzte Reihe hat, wie viele Gäste insgesamt Platz finden und in welcher Reihe 40 Sitze erreicht werden.

Im Modus „Startglied a₁ und Differenz d“ trägt sie a₁ = 18 (Sitze), d = 2 (Sitze je Reihe) und n = 25 (Reihen) ein.

Der Rechner zeigt a₂₅ = 66 Sitze in der letzten Reihe und s₂₅ = 1.050 Plätze insgesamt; als Probe ergeben erste und letzte Reihe zusammen 18 + 66 = 84 Sitze, mal 12,5 Paare.

Die Frage nach den 40 Sitzen beantwortet der Modus „Welches Glied hat den Wert x?“: n = (40 − 18) ÷ 2 + 1 = 12, also die zwölfte Reihe. Bis einschließlich dieser Reihe sind es s₁₂ = 348 Plätze. Aula mit 25 Sitzreihen: Die erste Reihe hat 18 Sitze, die fünfte 26, die zwölfte 40 und die 25. Reihe 66; zusammen sind es 1.050 Plätze Hat sie stattdessen nur die Messwerte „5.

Reihe: 26 Sitze, 12. Reihe: 40 Sitze“, findet der Modus „Zwei beliebige Glieder“ dieselbe Folge mit d = 2 und a₁ = 18.

Sie entscheidet sich für 25 Reihen, weil 1.050 Plätze die Anforderung von 1.000 Gästen erfüllen, und hält die Probe als Nachweis fest.

Fallstricke

Fünf typische Fehler bei der arithmetischen Folge

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: n statt n − 1 verwenden. Wer aₙ = a₁ + n·d schreibt, kommt bei n = 10 auf 3 + 10 · 4 = 43 statt 39 und hat in Wahrheit a₁₁ berechnet.

Zwischen a₁ und aₙ liegen n − 1 Schritte. Fehler 2: Bei der Summe den Faktor n ÷ 2 vergessen. Wer nur a₁ + aₙ = 42 notiert, hat erst ein Paar; s₁₀ ist 5 · 42 = 210. Fehler 3: Das Vorzeichen von d verlieren. Von 100 mit d = −7 fällt die Folge, das 15.

Glied ist 2 und s₁₅ = 765; wer mit +7 rechnet, lässt sie fälschlich wachsen. Fehler 4: Eine Zahlenreihe nach den ersten zwei Gliedern für arithmetisch halten. 1; 4; 9; 16 beginnt mit der Differenz 3, wächst dann aber um 5 und 7.

Fehler 5: Einen Wert für ein Glied halten, ohne n zu prüfen. In 18, 20, 22 und so weiter ist 41 kein Glied, denn n = (41 − 18) ÷ 2 + 1 = 12,5; 40 ist das 12., 42 das 13. Glied.

Nächster Schritt

Arithmetische-Folge-Rechner: Fazit, Quellen und Grenzen

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Rechner bestimmt aus a₁ und d, aus zwei Gliedern oder aus einer Zahlenreihe das Glied aₙ, die Differenz d und die Summe sₙ, rechnet exakt mit Brüchen und zeigt Rechenweg, Probe und Gliedertabelle.

Entscheidend sind die Zählung ab 1, das Vorzeichen von d und die Frage, ob die Differenz wirklich überall gleich ist. Wächst ein Wert dagegen um einen festen Faktor, ist das exponentielles Wachstum.

Grundlage sind die Lehrbuchformeln der arithmetischen Folge und die Gaußsche Summenformel, nachgelesen am 09.10.2026 bei Wikipedia und Wolfram MathWorld. Grenzen: Der Rechner kennt nur feste Differenzen und höchstens 200 Zahlen je Reihe.

Für die Summe beliebiger Terme hilft der Summenrechner, für den Verlauf gegen unendlich der Grenzwert-Rechner.

Vertiefung

Rechenbeispiele: Glied, Summe und Zahlenreihe

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · a₁₀₀ = 100 und s₁₀₀ = 5.050

Summe der Zahlen von 1 bis 100

Was ist gegeben?
Startglied a₁ und Differenz d
Startglied a₁
1
Differenz d
1
Gliednummer n
100

Beispiel 2 · Mittel · d = 4, a₁ = 3, a₁₀ = 39, s₁₀ = 210

Differenz aus zwei Gliedern

Was ist gegeben?
Zwei beliebige Glieder aₖ und aₘ
Nummer des ersten Glieds k
3
Wert des ersten Glieds aₖ
11
Nummer des zweiten Glieds m
8

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Arithmetische Folge mit d = 3, a₂₀ = 59, s₂₀ = 610; nächste Glieder 14; 17; 20

Zahlenreihe 2, 5, 8, 11 prüfen

Was ist gegeben?
Eine Zahlenreihe (Folge erkennen)
Zahlenreihe
2; 5; 8; 11
Gliednummer n
20

Beispiel 4 · Komplex · a₁₅ = 2 und s₁₅ = 765, streng monoton fallend

Fallende Folge ab 100 mit d = −7

Was ist gegeben?
Startglied a₁ und Differenz d
Startglied a₁
100
Differenz d
-7
Gliednummer n
15

Beispiel 5 · Komplex · n = 12, s₁₂ = 348

Das wievielte Glied ist 40 in 18, 20, 22, …?

Was ist gegeben?
Welches Glied hat den Wert x?
Startglied a₁
18
Differenz d
2
Zielwert x
40

Beispiel 6 · Komplex · a₂₅ = 66 Sitze in der letzten Reihe, s₂₅ = 1.050 Plätze

Aula mit 25 Reihen, 18 Sitze vorn, je Reihe 2 mehr

Was ist gegeben?
Startglied a₁ und Differenz d
Startglied a₁
18
Differenz d
2
Gliednummer n
25

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  • Gauß-Paare der Folge 3, 7, 11 bis 39: Jedes Paar aus erstem und letztem, zweitem und vorletztem Glied ergibt 42, fünf Paare ergeben die Summe 210

    Gauß-Paare: Folge 3, 7, 11 bis 39 mit Summe 210

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/arithmetische-folge-rechner">Gauß-Paare: Folge 3, 7, 11 bis 39 mit Summe 210 auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Aula mit 25 Sitzreihen: Die erste Reihe hat 18 Sitze, die fünfte 26, die zwölfte 40 und die 25. Reihe 66; zusammen sind es 1.050 Plätze

    Aula mit 25 Sitzreihen als arithmetische Folge

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           alt="Aula mit 25 Sitzreihen: Die erste Reihe hat 18 Sitze, die fünfte 26, die zwölfte 40 und die 25. Reihe 66; zusammen sind es 1.050 Plätze"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/arithmetische-folge-rechner">Aula mit 25 Sitzreihen als arithmetische Folge auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/arithmetische-folge-rechner

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Rechnerspezifische Grenzen: Mathematikrechner bilden Standardverfahren ab. Für Klassenarbeiten, Prüfungen und Nachweise gelten die Vorgaben der Lehrkraft; die Bezeichnungen (sₙ für die Summe der ersten n Glieder) folgen dem Schulbuch und können abweichen.

Quelle: Lehrbuchformeln der arithmetischen Folge (explizite und rekursive Darstellung, Gaußsche Summenformel); Bezeichnungen nach gängigen Schulbüchern. Alle Rechnungen exakt mit Brüchen.

Stand: 2026-10-09

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
09. Oktober 2026
Fachbereich
Mathematik / Analysis
Formeln basieren auf
Explizit aₙ = a₁ + (n − 1)·d; rekursiv aₙ₊₁ = aₙ + d; Summe sₙ = n ÷ 2 · (a₁ + aₙ) = n·a₁ + n·(n − 1) ÷ 2 · d; aus zwei Gliedern d = (aₘ − aₖ) ÷ (m − k) und a₁ = aₖ − (k − 1)·d; Folge 2. Ordnung aₙ = a₁ + (n − 1)·d₁ + (n − 1)(n − 2) ÷ 2 · d₂.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Arithmetische-Folge-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/arithmetische-folge-rechner

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Rechner-Portal, 2026. Arithmetische-Folge-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/arithmetische-folge-rechner

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