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Entnahmeplan-Rechner: Wie lange reicht dein Kapital?

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Kurzantwort

Entnahmeplan-Rechner: Gib vorhandenes Kapital bei Rentenbeginn, monatliche Entnahme, Rendite und Inflation ein und erhalte die Laufzeit bis zum Kapitalverzehr sowie die nachhaltige 4-Prozent-Entnahme als Ergebnis. Kein Ersatz für steuerliche oder finanzielle Fachberatung.

Entnahmeplan-Rechner: Wie lange reicht dein Kapital?

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Finanzen (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Entnahmeplan-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Reicht das Ersparte bis zum Lebensende? Aus Startkapital, monatlicher Entnahme, Rendite und Inflation zeigt der Entnahmeplan-Rechner, wie lange das Vermögen im Ruhestand reicht — und welche maximale Auszahlung bei einer Ziellaufzeit nachhaltig möglich ist.

Kernfrage: Wie lange reicht mein Kapital?

Bei 320.000 Euro Startkapital, 1.400 Euro Monatsentnahme und 4 Prozent Rendite hält das Kapital im Entnahmemodus fix, also ohne Inflationsanpassung, rund 36 Jahre; schaltest du auf die inflationsangepasste Entnahme mit 2 Prozent um, verkürzt sich die Laufzeit auf 24 Jahre.

Diese 12 Jahre Unterschied allein durch die Dynamisierung sind das wichtigste Ergebnis des Rechners. Die nachhaltige 4-Prozent-Regel ergibt für dasselbe Kapital nur 1.067 Euro Entnahme monatlich — 333 Euro weniger als die Wunschentnahme.

Der Rechner eignet sich für alle, die mit einem ETF-Depot, Fondsguthaben oder anderem Sparkapital in den Ruhestand gehen und prüfen wollen, ob die geplante Auszahlung mit der gesetzlichen Rente und anderen sicheren Einkünften den Bedarf dauerhaft deckt.

Er berechnet Laufzeit bis zum Kapitalverzehr, die jährliche Kapitalentwicklung (Jahrestabelle), maximale Entnahme bei fester Ziellaufzeit sowie die nachhaltige Entnahmerate nach der 4-Prozent-Regel.

Weiterführende Informationen zur Altersvorsorge gibt das Bundesfinanzministerium. Die Ergebnisse sind Richtwerte und ersetzen keine individuelle Finanzberatung. Entnahmeplan, Auszahlplan oder Verrentung — wo ist der Unterschied?

Ein Auszahlplan ist typischerweise ein Bankprodukt mit fester Laufzeit und garantiertem Zins, bei dem das Kapital planmäßig aufgezehrt wird.

Ein ETF-Entnahmeplan — oft auch als Entnahmerechner, Kapitalverzehr-Rechner oder Rechner für die Kapitalentnahme im Ruhestand bezeichnet — arbeitet dagegen mit Marktrenditen und birgt Kursrisiko, bietet dafür aber höhere Renditechancen und flexible Anpassung der Entnahme.

Die Verrentung, auch Sofortrente genannt, überträgt das Kapital an einen Versicherer, der im Gegenzug eine lebenslange Leibrente garantiert und damit das Langlebigkeitsrisiko absichert.

Im Entnahmemodus fix oder inflationsangepasst plant der Rechner den Kapitalverzehr bis zum Ende der Laufzeit; einen separaten Modus Kapitalerhalt gibt es nicht — wer das Grundkapital bewahren will, wählt eine Entnahme unterhalb der laufenden Erträge oder nutzt die 4-Prozent-Regel.

Dieser Entnahmeplan-Rechner eignet sich für Auszahlplan- und ETF-Entnahmestrategien; eine Leibrenten- oder Verrentungsberechnung ist nicht enthalten. Wie lange reicht mein Geld?

300.000 Euro reichen bei einer monatlichen Entnahme von 1.500 Euro, 4 Prozent Rendite und 2 Prozent Inflationsanpassung rund 21 Jahre; nach der 4-Prozent-Regel wären dauerhaft etwa 1.000 Euro monatlich entnehmbar.

Die genauen Laufzeiten für verschiedene Kapitalbeträge und Entnahmehöhen findest du in der Referenztabelle weiter unten. Entnahmeplan: Kapitalverlauf mit und ohne Rendite – wie lange reicht das Vermögen im Ruhestand

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst Startkapital, monatliche Entnahme (oder du lässt dir über die Berechnungsrichtung die maximale Entnahme bei einer Ziellaufzeit berechnen), erwartete jährliche Rendite, Inflationsannahme und geplante Laufzeit ein. Über den Entnahmemodus wählst du zwischen 4 Varianten: fix, inflationsangepasst, Entnahme als fester Prozentsatz des Kapitals und der starren 4-Prozent-Regel.

Ein oft übersehenes Feld ist das gewünschte Restkapital am Ende – es steht auf 0 Euro, sodass der Rechner standardmäßig den vollständigen Kapitalverzehr plant; wer etwas vererben will, trägt hier zum Beispiel 50.000 Euro ein und sieht sofort, wie stark die Laufzeit dadurch sinkt.

Für belastbare Ergebnisse sollten Rendite und Entnahme zur echten Auszahlungslogik passen: Hast du die Rentenlücke bereits ermittelt, nutze diesen Betrag als Ausgangspunkt für die Entnahmehöhe.

Als Renditeorientierung gilt: Trage hier die nominale Rendite vor Inflation ein — die Kaufkraftentwicklung bildet der Rechner über das Feld Inflationsanpassung separat ab.

Für ein breit gestreutes ETF-Portfolio (MSCI World) werden 4 bis 6 Prozent nominale Jahresrendite als konservative bis realistische Annahme betrachtet.

Typische Eingabefehler sind eine zu optimistische Renditeerwartung ohne Stressszenario, das Weglassen der Inflationsanpassung und die Annahme gleichmäßig guter Kapitalmarktjahre — der Reihenfolgeeffekt (schwache Jahre gleich zu Rentenbeginn) kann die Laufzeit erheblich verkürzen, selbst wenn der Langfristdurchschnitt stimmt.

Praxisfälle

Entnahmeplan in der Praxis: 6 typische Rechenbeispiele

Sechs konkrete Suchfragen rund um Auszahlplan, Kapitalverzehr und die 4-Prozent-Regel, jeweils mit den passenden Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. Auszahlplan: 1.716 Euro monatlich aus 400.000 Euro über 25 Jahre

    „Wie berechne ich einen Auszahlplan?“

    Eingabe
    Modus "Maximale Entnahme bei Ziel-Laufzeit", 400.000 € Kapital, 25 Jahre Ziel-Laufzeit, 4 % Rendite, 2 % Inflationsanpassung, Entnahmemodus inflationsangepasst
    Ergebnis
    Maximale monatliche Entnahme: 1.716,53 €
  2. Kapitalverzehr: 300.000 Euro reichen 20 Jahre 8 Monate

    „Wie lange dauert der Kapitalverzehr bei 300.000 Euro?“

    Eingabe
    300.000 € Kapital, 1.500 € monatliche Entnahme, 4 % Rendite, 2 % Inflationsanpassung, Entnahmemodus inflationsangepasst
    Ergebnis
    Laufzeit bis zum vollständigen Kapitalverzehr: 20 Jahre 8 Monate
  3. 1 Million Euro: 33 Jahre bei 3.500 Euro monatlicher Entnahme

    „Wie lange reichen 1 Million Euro im Ruhestand?“

    Eingabe
    1.000.000 € Kapital, 3.500 € monatliche Entnahme, 4 % Rendite, 2 % Inflationsanpassung, Entnahmemodus inflationsangepasst
    Ergebnis
    Laufzeit: 33 Jahre; nachhaltige 4-Prozent-Entnahme: 3.333,33 €
  4. Entnahmeplan ohne Kapitalverzehr: Kapital bleibt erhalten

    „Wie funktioniert ein Entnahmeplan ohne Kapitalverzehr?“

    Eingabe
    500.000 € Kapital, 1.666 € fixe monatliche Entnahme, 4 % Rendite, Entnahmemodus fix, kein Restkapitalziel
    Ergebnis
    Kapital bleibt über die volle Laufzeit von 50 Jahren praktisch stabil (500.008 € nach Jahr 1) — es werden nur die Erträge entnommen
  5. 4-Prozent-Regel: 1.000 Euro monatlich aus 300.000 Euro

    „Was ist die 4-Prozent-Regel?“

    Eingabe
    300.000 € Kapital, Entnahmemodus "4-Prozent-Regel"
    Ergebnis
    Nachhaltige monatliche Entnahme: 1.000,00 €
  6. Entnahmeplan mit Restkapital für Erben

    „Wie behalte ich einen Teil des Kapitals für die Erben?“

    Eingabe
    600.000 € Kapital, Modus "Maximale Entnahme bei Ziel-Laufzeit", 30 Jahre, 5 % Rendite, 2 % Inflationsanpassung, 50.000 € Restkapitalziel
    Ergebnis
    Maximale monatliche Entnahme: 2.513,26 €; 50.000 € bleiben am Ende der Laufzeit erhalten

    Rentenlücke vorher berechnen

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung arbeitet monatsweise iterativ: Vermögen am Ende jedes Monats = Vermögen zu Monatsbeginn mal (1 plus Monatsrendite) minus Monatsentnahme. Die Monatsrendite leitet der Rechner nicht geometrisch, sondern linear ab — er teilt die Jahresrendite schlicht durch 12; bei 4 Prozent Jahresrendite sind das 0,333 Prozent pro Monat.

Bei der inflationsangepassten Entnahme wird der Auszahlungsbetrag zum Jahreswechsel um den eingetragenen Inflationssatz erhöht.

Neben fix und inflationsangepasst kennt der Rechner noch die Modi Prozent-Entnahme und 4-Prozent-Regel; über das Feld Restkapital am Ende legst du zudem fest, welche Summe übrig bleiben soll.

Für die 4-Prozent-Regel gilt: Nachhaltige Jahresentnahme = Startkapital mal 0,04; für 320.000 Euro ergibt das 12.800 Euro jährlich oder 1.067 Euro monatlich.

Praxisbeispiel mit Zahlen: 320.000 Euro Startkapital, 1.400 Euro Monatsentnahme, 4,0 Prozent Rendite, Entnahmemodus fix — das Kapital reicht 36 Jahre.

Schaltet man auf die inflationsangepasste Entnahme mit 2 Prozent um, verkürzt sich die Laufzeit auf 24 Jahre, weil die Entnahme jährlich wächst und das verbleibende Kapital schneller aufzehrt.

Im konservativen Szenario mit nur 2 Prozent Rendite sinkt die Laufzeit bei dynamischer Entnahme auf 19 Jahre — ein kritischer Wert bei langer Lebenserwartung. Die Laufzeit ist dabei auf maximal 50 Jahre gedeckelt.

Nachschlagen

Wie lange reicht mein Geld? Entnahmeplan-Tabelle nach Kapital und Entnahme

Wie lange reicht das Kapital im Ruhestand bei verschiedenen Entnahmehöhen? Die Tabelle zeigt die Laufzeit in Jahren bei 4 Prozent Rendite und 2 Prozent jährlicher Inflationsanpassung der Entnahme (dynamische Entnahme, vollständiger Kapitalverzehr).

Laufzeit in Jahren bei 4 % Rendite und 2 % Inflationsanpassung der Entnahme (Kapitalverzehr, gerundet)
Startkapital1.000 €/Monat1.500 €/Monat2.000 €/Monat
100.000 €9 Jahre6 Jahre4 Jahre
200.000 €21 Jahre13 Jahre9 Jahre
300.000 €35 Jahre21 Jahre15 Jahre
400.000 €> 50 Jahre30 Jahre21 Jahre
500.000 €> 50 Jahre42 Jahre28 Jahre

Alle Werte gerundet auf ganze Jahre. Annahmen: inflationsangepasste Entnahme (jährlich +2 %), konstante Rendite 4 % p.a., vollständiger Kapitalverzehr, keine Steuern oder Fondskosten. Die 4-Prozent-Regel ergibt bei 300.000 Euro etwa 1.000 Euro monatliche nachhaltige Entnahme. Individuelle Ergebnisse mit dem Entnahmeplan-Rechner oben berechnen. Stand 2026.

Sichere Entnahmerate (SWR) nach Anlagehorizont

Wie hoch darf die anfängliche Entnahmerate sein, damit ein Kapital eine bestimmte Anzahl an Jahren übersteht, ohne früher als geplant aufgebraucht zu sein? Die folgenden Näherungswerte stammen aus der historischen Safe-Withdrawal-Rate-Forschung (Bengen 1994, Trinity Study 1998) für ein breit diversifiziertes Aktien-Anleihen-Portfolio mit jährlicher Inflationsanpassung der Entnahme.

Historische sichere Entnahmerate (SWR) je Anlagehorizont, gerundet, nach Bengen (1994) und Trinity Study (1998)
AnlagehorizontSichere Entnahmerate p. a.Monatliche Entnahme je 100.000 €
20 Jahre≈ 5,0 %≈ 417 €
25 Jahre≈ 4,5 %≈ 375 €
30 Jahre≈ 4,0 %≈ 333 €
40 Jahre≈ 3,5 %≈ 292 €
50 Jahre≈ 3,25 %≈ 271 €

Grobe Näherungswerte auf Basis historischer US-Kapitalmarktdaten (Bengen 1994, Trinity Study 1998) für ein Portfolio mit rund 50 bis 75 Prozent Aktienanteil — keine Garantie für künftige Renditen und nicht direkt auf europäische Märkte übertragbar. Die Standardannahme dieses Rechners (4 % Rendite, 2 % Inflation) entspricht näherungsweise dem 30-Jahres-Wert dieser Tabelle. Individuelle Laufzeiten mit dem Entnahmeplan-Rechner oben berechnen. Stand 2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Entnahmeplan-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie lange reicht mein Kapital beim Entnahmeplan?

Die Laufzeit hängt von vier Stellgrößen ab: Startkapital, monatlicher Entnahme, Rendite und Inflationsanpassung.

Rechenbeispiel: 400.000 Euro Startkapital, 1.500 Euro Monatsentnahme und 4 Prozent Rendite reichen rund 30 Jahre, wenn die Entnahme jährlich um 2 Prozent Inflation steigt.

Verzichtest du auf die Inflationsanpassung, hält dasselbe Kapital bei gleicher Startentnahme mindestens 20 Jahre länger, weil die Auszahlung nicht mitwächst.

Senkst du die Rendite konservativ auf 2 Prozent, verkürzt sich die Reichweite auf rund 22 Jahre 7 Monate.

Der Reihenfolgeeffekt spielt eine entscheidende Rolle: Fallen schwache Börsenjahre auf die ersten Ruhestandsjahre, wird das Kapital schneller aufgezehrt, weil Anteile zu niedrigen Kursen verkauft werden müssen – selbst wenn der Langfristdurchschnitt stimmt.

Trage deine eigenen Zahlen ein und vergleiche stets ein optimistisches mit einem konservativen Szenario, bevor du eine Entnahmestrategie festlegst.

Wie lange reichen 300.000 Euro im Ruhestand?

Bei 300.000 Euro Startkapital, 1.500 Euro monatlicher Entnahme, 4 Prozent Rendite und 2 Prozent jährlicher Inflationsanpassung reicht das Kapital laut Rechner 20 Jahre und 8 Monate.

Nach der 4-Prozent-Regel wäre dagegen nur eine nachhaltige Entnahme von 1.000 Euro monatlich dauerhaft möglich, ohne dass das Kapital schrumpft.

Erhöhst du das Startkapital auf 500.000 Euro bei gleicher Entnahme von 1.500 Euro, verlängert sich die Reichweite auf 41 Jahre und 6 Monate – ein Plus von über 20 Jahren durch 200.000 Euro mehr Kapital.

Wie stark die Wunschentnahme über oder unter der nachhaltigen Rate liegt, entscheidet also maßgeblich über die Laufzeit.

Trage dein eigenes Kapital und deine gewünschte Entnahme in den Rechner oben ein, um die individuelle Laufzeit und die 4-Prozent-Regel-Grenze direkt zu vergleichen.

Rechne dabei immer mit einem konservativen Renditeszenario gegen, bevor du dich auf eine feste Entnahmehöhe festlegst.

Wie lange reichen 1 Million Euro im Ruhestand?

Bei 1.000.000 Euro Startkapital, 3.500 Euro monatlicher Entnahme, 4 Prozent Rendite und 2 Prozent Inflationsanpassung reicht das Kapital laut Rechner 33 Jahre.

Die nachhaltige 4-Prozent-Regel würde bei diesem Kapital eine nachhaltige Entnahme von 3.333 Euro monatlich erlauben, also 167 Euro weniger als die gewählten 3.500 Euro – der Unterschied erklärt, warum das Kapital trotz hoher Summe nicht unbegrenzt reicht.

Senkst du die Entnahme auf exakt die nachhaltige Rate von 3.333 Euro und verzichtest auf die Inflationsanpassung, bleibt das Kapital über die gesamte angezeigte Laufzeit von 50 Jahren praktisch stabil, weil dann nur noch die laufenden Erträge entnommen werden.

Die konkrete Reichweite hängt stark von der tatsächlich realisierten Rendite ab: Bei nur 2 Prozent statt 4 Prozent sinkt die Laufzeit auf rund 24 Jahre.

Prüfe deshalb immer das konservative Szenario, bevor du 1 Million Euro als sichere Lebenslanglösung einplanst.

Was ist die 4-Prozent-Regel und wie berechne ich die nachhaltige Entnahme?

Die 4-Prozent-Regel ist eine Faustregel aus der US-amerikanischen Rentenforschung und geht auf die Trinity Study von 1998 sowie die Arbeit von William Bengen (1994) zurück.

Sie besagt, dass im ersten Jahr rund 4 Prozent des Startkapitals entnommen und dieser Betrag danach jährlich an die Inflation angepasst werden können, ohne das Vermögen innerhalb von 30 Jahren aufzubrauchen – vorausgesetzt ein breit gestreutes Aktien-Anleihen-Portfolio mit historisch marktnaher Rendite.

Konkret ergibt die Regel bei 400.000 Euro Startkapital genau 16.000 Euro jährlich, also 1.333 Euro monatlich; bei 300.000 Euro entsprechend 1.000 Euro.

Die Regel ist keine Garantie: Historische Auswertungen für längere Zeiträume von 40 oder 50 Jahren zeigen niedrigere sichere Entnahmeraten von rund 3,5 beziehungsweise 3,25 Prozent (siehe Referenztabelle oben).

In Europa, mit im Schnitt niedrigeren historischen Aktienrenditen als in den USA, planen viele Finanzberater deshalb vorsichtiger mit 3 bis 3,5 Prozent als Ausgangswert.

Was unterscheidet einen Entnahmeplan mit Kapitalverzehr von einem ohne?

Beim Entnahmeplan mit Kapitalverzehr wird das Vermögen planmäßig aufgebraucht, sodass am Ende der Laufzeit kein oder nur ein bewusst geplantes Restkapital übrig bleibt.

Ohne Kapitalverzehr, auch Kapitalerhalt genannt, entnimmst du dagegen höchstens die laufenden Erträge, sodass das Grundkapital erhalten bleibt.

Rechenbeispiel: Bei 500.000 Euro Kapital und 4 Prozent Rendite entspricht eine Entnahme von 1.666 Euro monatlich genau den Erträgen – das Kapital liegt nach einem Jahr bei 500.008 Euro und bleibt über die volle angezeigte Laufzeit von 50 Jahren praktisch stabil.

Erhöhst du die Entnahme über diesen Wert hinaus, beginnt der Kapitalverzehr, und die Laufzeit wird endlich.

Trage im Rechner dein gewünschtes Restkapital ein, um zwischen beiden Strategien zu wechseln: 0 Euro plant vollen Verzehr, ein Wert nahe dem verzinsten Startkapital simuliert weitgehenden Kapitalerhalt.

Beachte, dass Kapitalerhalt eine spürbar niedrigere monatliche Auszahlung bedeutet als Kapitalverzehr über eine feste Laufzeit.

Wie funktioniert ein ETF-Entnahmeplan und welche Steuern fallen an?

Bei einem ETF-Entnahmeplan verkaufst du regelmäßig Anteile aus einem breit gestreuten ETF-Portfolio, meist einem MSCI-World- oder globalen Mischfonds, um die gewünschte monatliche Auszahlung zu erzeugen; das verbleibende Kapital bleibt investiert und erwirtschaftet weiter Rendite.

Auf den Gewinnanteil jeder Entnahme fällt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag an, zusammen 26,375 Prozent; der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro bei Zusammenveranlagung) bleibt jährlich steuerfrei.

Nein, ETFs werden in Deutschland entgegen einer verbreiteten Annahme nicht automatisch nach 10 Jahren Haltedauer steuerfrei: Die frühere einjährige Spekulationsfrist für Wertpapiere wurde bereits 2009 abgeschafft, seither gilt die Abgeltungsteuer unabhängig von der Haltedauer.

Eine Ausnahme gilt nur für Alt-Anteile, die vor dem 1. Januar 2009 gekauft wurden – deren Veräußerungsgewinne bleiben durch Bestandsschutz weiterhin steuerfrei.

Setze die Rendite im Rechner deshalb 0,5 bis 1 Prozentpunkt niedriger an als die erwartete Bruttorendite, um die Steuerlast näherungsweise zu berücksichtigen.

Was ist ein Auszahlplan und wie unterscheidet er sich vom ETF-Entnahmeplan?

Ein Auszahlplan ist meist ein Bankprodukt, etwa von Sparkassen, Direktbanken oder Fondsgesellschaften, bei dem ein Kapitalbetrag über eine festgelegte Laufzeit planmäßig ausgezahlt wird, oft mit garantiertem oder prognostiziertem Zins.

Ein ETF-Entnahmeplan, teils auch Entnahmerechner oder Kapitalverzehr-Rechner genannt, arbeitet dagegen mit echten Marktrenditen eines Wertpapierdepots und trägt damit Kursrisiko, bietet im Gegenzug aber höhere Renditechancen.

Zahlenbeispiel: 400.000 Euro reichen bei 1.500 Euro monatlicher Entnahme, 4 Prozent Rendite und 2 Prozent Inflationsanpassung rund 30 Jahre; bei einem klassischen Auszahlplan mit garantiertem, meist niedrigerem Zins wäre die Laufzeit bei gleicher Entnahme in der Regel kürzer.

Dieser Rechner bildet beide Varianten über die Renditeeingabe ab: Trägst du eine konservative Verzinsung von 1 bis 2 Prozent ein, näherst du dich einem klassischen Auszahlplan an; bei 4 bis 6 Prozent simulierst du ein ETF-Depot.

Vergleiche vor der Wahl unbedingt Gebühren, Flexibilität und Sicherheit der jeweiligen Anbieter.

Ist ein Entnahmeplan das Gleiche wie eine Verrentung oder Sofortrente?

Nein.

Bei einem Entnahmeplan bleibt das Kapital in deinem eigenen Depot oder Konto und wird nach einem selbst gewählten Schema ausgezahlt – reicht das Geld laut Rechner beispielsweise 30 Jahre bei 400.000 Euro und 1.500 Euro Monatsentnahme, kannst du die Entnahme jederzeit anpassen oder das restliche Kapital vererben.

Bei einer Verrentung oder Sofortrente überträgst du das Kapital dagegen an einen Versicherer, der im Gegenzug eine garantierte Rente auf Lebenszeit zahlt und damit das Langlebigkeitsrisiko übernimmt – stirbst du früh, verfällt das eingezahlte Kapital meist ganz oder teilweise beim Versicherer, es sei denn, eine Rentengarantiezeit wurde vereinbart.

Dieser Rechner bildet ausschließlich Entnahmepläne und Auszahlpläne mit eigenem Kapitalverzehr ab; eine Verrentungs- oder Sofortrentenberechnung mit versicherungsmathematischen Sterbetafeln ist nicht enthalten.

Wer das Langlebigkeitsrisiko vollständig absichern möchte, sollte die Ergebnisse dieses Rechners mit einem Angebot für eine Sofortrente vergleichen, statt sich allein auf den Kapitalverzehr zu verlassen.

Wie wirkt Inflation auf meinen Entnahmeplan?

Ohne Inflationsanpassung verliert eine feste monatliche Entnahme stetig an realer Kaufkraft. Bei 2 Prozent Inflation pro Jahr halbiert sich die Kaufkraft einer gleichbleibenden Auszahlung in rund 35 Jahren; bei 3 Prozent bereits nach etwa 24 Jahren.

Wer heute mit 1.500 Euro im Monat plant, kann sich davon nach 25 Jahren real rund 39 Prozent weniger leisten.

Aktivierst du im Rechner die inflationsangepasste Entnahme, steigt der Auszahlungsbetrag jedes Jahr um den eingetragenen Inflationssatz und hält deine reale Kaufkraft konstant – dieser Komfort verkürzt aber die Laufzeit, weil die Entnahme Jahr für Jahr wächst.

Zahlenbeispiel bei 320.000 Euro Startkapital, 4 Prozent Rendite und 1.400 Euro Startentnahme: Ohne Anpassung hält das Kapital rund 36 Jahre; mit 2-prozentiger Inflationsanpassung verkürzt sich die Laufzeit auf rund 24 Jahre.

Vergleiche im Rechner beide Varianten und finde die persönliche Balance zwischen stabiler Kaufkraft und ausreichender Reichweite.

Wie berechne ich einen Entnahmeplan in Excel?

Einen Entnahmeplan kannst du in einer Tabellenkalkulation Monat für Monat nachbilden. Die Grundformel je Monat lautet: Kapital am Monatsende = Kapital zu Monatsbeginn mal (1 plus Monatsrendite) minus Monatsentnahme.

Die Monatsrendite leitest du aus der Jahresrendite ab, indem du sie durch 12 teilst; bei 4 Prozent Jahresrendite sind das 0,333 Prozent pro Monat.

Du trägst diese Formel in eine Zeile ein, ziehst sie nach unten und wiederholst die Rechnung, bis das Kapital aufgebraucht ist oder die Ziellaufzeit erreicht wurde.

Für eine inflationsangepasste Variante erhöhst du die Monatsentnahme zum Jahreswechsel jeweils um den Inflationssatz, zum Beispiel 2 Prozent. Der Nachteil der Excel-Methode: Sie bildet weder Steuereffekte noch Szenarienvergleiche automatisch ab.

Der Entnahmeplan-Rechner auf dieser Seite übernimmt genau diese iterative Berechnung automatisch, vergleicht direkt drei Renditeszenarien und zeigt die Kapitalentwicklung über die Jahre tabellarisch – ohne eigenen Formelaufwand.

Excel-Tipp: Die Funktion =NPER(Monatsrendite; -Entnahme; Kapital; 0) berechnet direkt die Anzahl der Monate bis zur Erschöpfung des Kapitals.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Rechne immer mindestens drei Rendite-Szenarien: konservativ mit 2 Prozent, realistisch mit 4 Prozent und optimistisch mit 6 Prozent. Nur wenn alle drei Szenarien zeigen, dass das Kapital die geplante Laufzeit übersteht, ist die Entnahmestrategie belastbar.

Was ist der Reihenfolgeeffekt und warum ist er gefährlich? Fallen die ersten Rentenjahre in eine Börsenbaisse, werden Anteile zu niedrigen Kursen verkauft und das Kapital schrumpft schneller — selbst wenn die Langfristrendite nominal stimmt.

Nutze deshalb das automatisch ausgewiesene 2-Prozent-Szenario als konservativen Stresstest und prüfe, ob die Laufzeit auch unter diesen Annahmen ausreicht. Was ist der Unterschied zwischen Entnahmeplan mit und ohne Kapitalverzehr?

Beim Kapitalverzehr wird das Vermögen planmäßig aufgebraucht und erlaubt höhere Monatsentnahmen; beim Kapitalerhalt fließen nur die laufenden Erträge, sodass das Kapital erhalten bleibt und vererbt werden kann.

Wie viel monatliche Rente bekomme ich aus 300.000 Euro? Bei 4 Prozent Rendite und 25 Jahren Laufzeit sind rund 1.580 Euro monatlich nachhaltig möglich; bei reinem Kapitalerhalt nur rund 1.000 Euro.

Verknüpfe den Entnahmeplan mit der vorher ermittelten Rentenlücke: Nur die Differenz zwischen Bedarf und gesicherter Rente muss aus dem Depot fließen.

Steuern im Entnahmeplan: Auf den Gewinnanteil jeder Entnahme aus einem ETF-Depot fällt Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag an, zusammen 26,375 Prozent.

Der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person — 2.000 Euro bei Zusammenveranlagung — bleibt steuerfrei. Seit 2018 wird zudem die Vorabpauschale auf thesaurierende Fonds erhoben, die bei der späteren Veräußerung verrechnet wird.

Praxistipp: Setze die Rendite im Rechner 0,5 bis 1 Prozentpunkt niedriger an als die erwartete Bruttorendite, um die Steuerlast näherungsweise zu berücksichtigen.

Wichtig bei der 4-Prozent-Regel: Sie ist eine Heuristik, keine garantierte Lebenszeitgarantie.

Sie wurde aus US-amerikanischen Kapitalmarktdaten für ein breit diversifiziertes Portfolio (etwa 60 Prozent Aktien, 40 Prozent Anleihen) abgeleitet und berücksichtigt nicht persönliche Faktoren wie Lebenserwartung, Langzeitpflege oder eine geplante Vermögenserbschaft — der Rechner hier ermöglicht dir deshalb die individuellere Alternative, deine konkrete Rentenlücke, Renditeerwartung und Laufzeit direkt einzugeben, statt die starre Regel unbesehen zu übernehmen.

Unabhängige Informationen zur Altersvorsorge bietet die Verbraucherzentrale. Die Ergebnisse sind Richtwerte und ersetzen keine professionelle Finanzberatung. 4-Prozent-Regel: Nachhaltige Entnahmerate bei verschiedenen Kapitalbeträgen von 300.000 bis 1.000.000 EUR

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Eine Rentnerin tritt 2026 in den Ruhestand mit 320.000 Euro angespartem ETF-Kapital und einer gesetzlichen Nettorente von 1.050 Euro; ihr Monatsbedarf beträgt 2.450 Euro, also eine Lücke von 1.400 Euro aus dem Depot.

Eingaben im Entnahmeplan-Rechner: Startkapital 320.000 Euro, Monatsentnahme 1.400 Euro, Rendite 4,0 Prozent, Inflation 2,0 Prozent, dynamische Entnahme aktiviert.

Schritt 1 — Laufzeit mit Inflationsanpassung: Das Kapital reicht 24 Jahre, also bis zum Alter von etwa 89 Jahren. Ohne Dynamisierung, also im Entnahmemodus fix, wären es dagegen 36 Jahre — die Inflationsanpassung kostet hier 12 Jahre Laufzeit.

Schritt 2 — Konservatives Szenario bei 2 Prozent Rendite: Die Laufzeit sinkt auf 19 Jahre, was bei einer Lebenserwartung bis 85 oder länger zu einem vorzeitigen Kapitalverzehr führen kann; der Rechner weist diese Bandbreite automatisch als Szenarien für 2, 4 und 6 Prozent Rendite aus.

Schritt 3 — Nachhaltige 4-Prozent-Regel: 4 Prozent von 320.000 Euro = 12.800 Euro jährlich = 1.067 Euro monatlich. Die Wunschentnahme von 1.400 Euro überschreitet die nachhaltige Rate um 333 Euro monatlich.

Entscheidung: Entweder die Entnahme auf rund 1.100 Euro reduzieren und die verbleibende Lücke von 300 Euro durch Mieteinnahmen oder einen Nebenjob decken, oder einen Teil des Kapitals in eine sofort beginnende Leibrente umwandeln, um das Langlebigkeitsrisiko abzusichern.

Als nächsten Schritt die Rentenlücke mit dem Rentenlücken-Rechner prüfen, um den Depotbedarf zu verfeinern. Entnahmeplan einer Rentnerin: 1.400 EUR Entnahme bei 320.000 EUR Kapital, Laufzeit und 4-Prozent-Regel

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Die teuersten Fehltritte beim Entnahmeplan entstehen schon in den Annahmen. Fehler 1: Entnahmeplan und Ruhestandsbedarf getrennt denken — die monatliche Auszahlung sollte auf der zuvor ermittelten Rentenlücke basieren, nicht auf einer Wunschzahl ohne Bezug zum tatsächlichen Monatsbedarf.

Fehler 2: Zu optimistische Renditeerwartung ohne Stressszenario; wer mit 8 Prozent statt 4 Prozent rechnet, überschätzt die Laufzeit um Jahre.

Fehler 3: Inflation weglassen — ohne Inflationsanpassung verliert eine gleichbleibende Entnahme bei 2 Prozent Inflation nach 20 Jahren rund 33 Prozent ihrer realen Kaufkraft.

Fehler 4: Abgeltungssteuer auf Kursgewinne (25 Prozent plus Solidaritätszuschlag) ignorieren — beim Verkauf von ETF-Anteilen fällt auf den Gewinnanteil Steuer an, die den realen Nettozufluss spürbar mindert; nur der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person bleibt steuerfrei.

Fehler 5: Keine Einmalreserve für Pflegebedarf, Renovierung oder medizinische Ausgaben einplanen — diese Ausgaben treten in der zweiten Ruhestands-Hälfte häufig auf und zwingen sonst zu einer abrupten Kürzung der regulären Entnahme.

Fehler 6: Reihenfolgeeffekt nicht berücksichtigen — ein früher Markteinbruch kann die Laufzeit um 5 bis 8 Jahre verkürzen, auch wenn der langfristige Renditedurchschnitt rechnerisch passt.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Entnahmeplan-Rechner liefert Laufzeit bis zum Kapitalverzehr, maximale Entnahme bei Ziellaufzeit und die nachhaltige 4-Prozent-Entnahme für dein Startkapital bei gegebener Rendite und Inflation.

Vergleiche die Wunschentnahme mit der nachhaltigen Rate und passe bei Überschreitung entweder die Entnahme an oder beziehe weitere Einkommensquellen in die Planung ein.

Rechne stets mindestens drei Rendite-Szenarien (2 %, 4 %, 6 %) und berücksichtige den Reihenfolgeeffekt schwacher Marktjahre zu Beginn.

Ermittle vorher die genaue monatliche Lücke mit dem Rentenlücken-Rechner, damit nur der tatsächlich fehlende Betrag aus dem Depot entnommen wird.

Weil der Rechner mit einer nominalen Rendite arbeitet, lohnt der Abgleich mit dem Realzins-Rechner: Erst nach Abzug der Inflation zeigt sich, wie viel Kaufkraft eine Entnahme von 1.400 Euro in 20 Jahren noch hat.

Den Kapitalaufbau vor dem Ruhestand planst du mit dem Sparplan-Rechner. Wer einen Teil der Vorsorge ueber den Arbeitgeber organisiert, ermittelt den Nettoaufwand der Entgeltumwandlung im bAV-Rechner.

Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Altersvorsorgeberatung.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Maximale monatliche Entnahme: 1.716,53 €; Laufzeit: 25 Jahre 0 Monate

Wie viel kann ich maximal entnehmen, wenn das Kapital 25 Jahre reichen soll?

Vorhandenes Kapital bei Rentenbeginn
400.000 €
Was soll berechnet werden?
Maximale Entnahme bei Ziel-Laufzeit
Kapital soll mindestens reichen für
25 Jahre
Entnahmemodus
Inflationsangepasst

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Maximale monatliche Entnahme: 2.513,26 €; Laufzeit: 30 Jahre 0 Monate; Nachhaltige Entnahme (4-Prozent-Regel): 2.000,00 €; Entnahme bei Kapitalerhalt: 2.500,00 €

600.000 € Depot, 30 Jahre, 50.000 € Restkapital für Erben

Vorhandenes Kapital bei Rentenbeginn
600.000 €
Was soll berechnet werden?
Maximale Entnahme bei Ziel-Laufzeit
Kapital soll mindestens reichen für
30 Jahre
Entnahmemodus
Inflationsangepasst

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Laufzeit: 44 Jahre 11 Monate; Nachhaltige Entnahme (4-Prozent-Regel): 666,67 €; Entnahme bei Kapitalerhalt: 666,67 €

Kleineres Depot, feste 800 € Entnahme ohne Inflationsanpassung

Vorhandenes Kapital bei Rentenbeginn
200.000 €
Was soll berechnet werden?
Laufzeit bei gegebener Entnahme
Gewünschte monatliche Entnahme
800 €
Entnahmemodus
Fix (ohne Inflationsanpassung)

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Laufzeit: 33 Jahre 0 Monate; Nachhaltige Entnahme (4-Prozent-Regel): 3.333,33 €; Entnahme bei Kapitalerhalt: 3.333,33 €

Wie lange reichen 1 Million Euro im Ruhestand?

Vorhandenes Kapital bei Rentenbeginn
1.000.000 €
Was soll berechnet werden?
Laufzeit bei gegebener Entnahme
Gewünschte monatliche Entnahme
3.500 €
Entnahmemodus
Inflationsangepasst

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Laufzeit: 50 Jahre 0 Monate (Anzeige gedeckelt); Nachhaltige Entnahme (4-Prozent-Regel): 1.666,67 €; Entnahme bei Kapitalerhalt: 1.666,67 €

Entnahmeplan ohne Kapitalverzehr – Kapital bleibt erhalten

Vorhandenes Kapital bei Rentenbeginn
500.000 €
Was soll berechnet werden?
Laufzeit bei gegebener Entnahme
Gewünschte monatliche Entnahme
1.666 €
Entnahmemodus
Fix (ohne Inflationsanpassung)

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Finanzielle FreiheitFinanzielle-Freiheit-Rechner: Zielkapital nach der 4-Prozent-Regel, Jahre bis zur finanziellen Unabhängigkeit und passives Monatseinkommen aus Sparrate und Rendite berechnen.RenteneintrittsrechnerRenteneintrittsalter nach Geburtsjahr berechnen: Regelaltersgrenze (SGB VI § 235), Jahr des Rentenbeginns, abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren und Abschlag bei frühem Beginn.ETF-Sparplan-RechnerETF-Sparplan simulieren: monatliche Sparrate, Rendite, TER und Laufzeit eingeben – Endkapital, Eigenanteil, Gewinn und Vorabpauschale sofort ablesen.Notgroschen-RechnerEmpfohlene Notgroschen-Höhe berechnen, Reichweite prüfen und Aufbau planen – mit Lebenssituation, Fortschrittsbalken und Aufbauplan.SparzielbetragSparziel berechnen, planen und erreichen: Wie lange spare ich, wie viel monatlich, welcher Zinssatz? Mit Inflationsbereinigung, Jahrestabelle und Szenario-Vergleich.Riester-RechnerRiester-Zulagen und Steuervorteile berechnen, optimalen Eigenbeitrag ermitteln.Renten-Steuer-RechnerSteuer auf die gesetzliche Rente 2026 berechnen: Besteuerungsanteil (84 %), Rentenfreibetrag, zu versteuerndes Einkommen, Einkommensteuer und Netto-Rente inklusive Kirchensteuer.Witwenrenten-RechnerWitwenrente 2026 berechnen: große (55 %) oder kleine (25 %) Witwenrente, anrechnungsfreier Freibetrag, Einkommensanrechnung von 40 % und Betrag im Sterbevierteljahr.RentenschätzerGesetzliche Rente 2026 schätzen: Entgeltpunkte, Monatsrente brutto und netto sowie Ersatzquote aus Bruttoeinkommen, Beitragsjahren und aktuellem Rentenwert (42,52 €/EP) berechnen.Lebensversicherung-RechnerKapitallebensversicherung berechnen: Ablaufleistung, Kosten, Garantiezins und Rendite ermitteln — mit Prognose, Kostenquote und Vergleich zur Fondsanlage.Rürup-RechnerRürup-Rechner (Basisrente): Steuerersparnis, Nettoaufwand, Kapitalprognose und nachgelagerte Besteuerung der Rürup-Rente berechnen.Brutto-NettoBruttogehalt in Nettogehalt umrechnen: Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialversicherung 2026KreditMonatliche Rate, Gesamtkosten und Zinskosten für Ratenkredite berechnenMehrwertsteuerrechnerNetto-Brutto-Umrechnung mit 19 %, 7 % oder individuellem Steuersatz.Einkommensteuer-Rechner 2026Einkommensteuer 2026 mit Progression, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Grenzsteuersatz aus Jahresdaten belastbar vorausberechnen.

Weiternutzung

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  • Referenzskala mit vier Kapitalbeträgen und der jeweiligen nachhaltigen jährlichen und monatlichen Entnahme nach der 4-Prozent-Regel

    Die 4%-Regel: Entnahme-Szenarien

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    <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/entnahmeplan">
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           alt="Referenzskala mit vier Kapitalbeträgen und der jeweiligen nachhaltigen jährlichen und monatlichen Entnahme nach der 4-Prozent-Regel"
           width="760" height="380">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/entnahmeplan">Die 4%-Regel: Entnahme-Szenarien auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/entnahmeplan
  • Vergleich zweier Entnahmekurven ab 500.000 Euro Startkapital bei 2.000 Euro Monatsentnahme, die jährlich um 2 Prozent an die Inflation angepasst wird: Ohne Rendite reicht das Kapital rund 17,7 Jahre, mit 4 Prozent Rendite rund 27,5 Jahre.

    Entnahmeplan: Kapitalverlauf

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           alt="Vergleich zweier Entnahmekurven ab 500.000 Euro Startkapital bei 2.000 Euro Monatsentnahme, die jährlich um 2 Prozent an die Inflation angepasst wird: Ohne Rendite reicht das Kapital rund 17,7 Jahre, mit 4 Prozent Rendite rund 27,5 Jahre."
           width="760" height="380">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/entnahmeplan">Entnahmeplan: Kapitalverlauf auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/entnahmeplan
  • Visualisierung des Entnahmeplans einer Rentnerin mit 320.000 EUR Startkapital, 1.400 EUR Monatsentnahme, Laufzeit bei 4 % und 2 % Rendite sowie Vergleich mit der nachhaltigen 4-Prozent-Regel.

    Entnahmeplan-Praxisbeispiel: Laufzeit, Szenarien und nachhaltige Entnahmerate

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/finanzen/entnahmeplan-praxis-rentnerin.svg"
           alt="Visualisierung des Entnahmeplans einer Rentnerin mit 320.000 EUR Startkapital, 1.400 EUR Monatsentnahme, Laufzeit bei 4 % und 2 % Rendite sowie Vergleich mit der nachhaltigen 4-Prozent-Regel."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/entnahmeplan">Entnahmeplan-Praxisbeispiel: Laufzeit, Szenarien und nachhaltige Entnahmerate auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/entnahmeplan

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine Finanzberatung, Anlageempfehlung oder Steuerberatung dar. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Finanzberater, Steuerberater oder Ihre Bank. Ergebnisse sind stets mit aktuellen Vertrags- und Produktdaten abzugleichen.

Quelle: BaFin; Trinity Study (1998); Deutsche Bundesbank

Stand: 2026-09-26

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
26. September 2026
Fachbereich
Finanzen / Altersvorsorge
Formeln basieren auf
Angewandte Finanzmathematik und dokumentierte Vergleichsszenarien
Änderungsprotokoll
  • 2026-04-19 – v4.0.0 – Feature

    Phase-4-Rollout: HowTo-Schema, Mobile-Optimierung und aktualisierte Qualitaetsstandards integriert.

    Impact: minor

Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Entnahmeplan-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/entnahmeplan

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Entnahmeplan-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/entnahmeplan

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