Wo finde ich meine IBAN? Die sicherste Quelle ist dein Kontoauszug, die Kontoinformationen im Online-Banking oder die Rückseite deiner Bankkarte.
Viele Banken drucken die IBAN seit 2014 auf jede neue Karte. Alternativ steht sie im SEPA-Datensatz deines Kontos, den du im Online-Banking unter Kontodaten abrufen kannst. Was verrät die IBAN über mein Konto?
Das Länderkennzeichen DE steht für Deutschland, die zwei folgenden Ziffern sind die Prüfziffer, dann folgen acht Ziffern BLZ und zehn Ziffern Kontonummer.
Aus der BLZ lässt sich das Institut ableiten — die ersten drei Stellen kennzeichnen den Bankplatz, die Folgestellen das Kreditinstitut.
Die Kontonummer ist bankspezifisch und enthält keine öffentlichen Informationen über den Kontoinhaber.
Ist die IBAN geheim? Nein — die IBAN ist keine sicherheitsrelevante Information.
Du brauchst sie, um Überweisungen zu empfangen, und gibst sie dafür an Geschäftspartner, Arbeitgeber und Behörden weiter.
Allein mit der IBAN kann niemand Geld von deinem Konto abbuchen; für eine Lastschrift braucht der Einreicher ein von dir erteiltes SEPA-Lastschriftmandat.
Trotzdem solltest du deine IBAN nicht öffentlich im Internet posten, weil unautorisierte Lastschriften zwar rückbuchbar sind, aber Aufwand verursachen. Kann ich die IBAN für ausländische Konten berechnen?
Dieser Rechner erzeugt nur deutsche IBANs aus BLZ und Kontonummer. Im Prüfmodus kannst du aber IBANs aus jedem ISO-13616-Land auf Gültigkeit prüfen — der Mod-97-Algorithmus ist international einheitlich.
Die Zerlegung in BLZ und Kontonummer funktioniert dann allerdings nicht, weil andere Länder andere BBAN-Formate verwenden.