Überblick
Was ist der GdB und wie wird er berechnet?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie hoch dein Gesamt-GdB (Grad der Behinderung) voraussichtlich ausfällt und welchen Behinderten-Pauschbetrag du steuerlich geltend machen kannst, schätzt der GdB Rechner für dich ab. Die Kernfrage: Was ergibt sich aus meinen Einzel-GdB-Werten an Gesamt-GdB, Pauschbetrag und Steuerersparnis?
Der Grad der Behinderung wird nach der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) festgestellt und bestimmt den Umfang der Nachteilsausgleiche.
Der Rechner nimmt bis zu fünf Einzel-GdB-Werte entgegen, bildet nach einer vereinfachten Zuschlagsregel den Gesamt-GdB und schlägt daraus den Behinderten-Pauschbetrag nach Paragraf 33b EStG nach.
Zusätzlich prüft er, ob eine behinderungsbedingte Fahrtkostenpauschale nach Paragraf 33 Absatz 2a EStG zusteht, und errechnet die jährliche Steuerersparnis anhand deines Grenzsteuersatzes.
Neben den Steuerwerten zeigt er die sozialrechtlichen Folgen: Schwerbehinderung ab GdB 50 (mit Zusatzurlaub und Kündigungsschutz) und die Möglichkeit einer Gleichstellung bei GdB 30 oder 40.
Wichtig: Dieser Rechner liefert ausschließlich eine Schätzung. Die verbindliche Feststellung des Gesamt-GdB trifft allein das Versorgungsamt nach einer individuellen medizinischen Begutachtung.
Die vereinfachte Zuschlagsregel im Rechner bildet das übliche Verwaltungsverfahren näherungsweise ab, kann aber den Einzelfall nicht vorwegnehmen.
Zwei Personen mit identischen Einzel-GdB können vom Versorgungsamt unterschiedlich bewertet werden, weil die Wechselwirkungen der Beeinträchtigungen verschieden ausfallen.
Der Rechner stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche oder sozialrechtliche Beratung.