Überblick
PKV im Alter: Wie entwickelt sich der Beitrag bis zur Rente?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Rechner zeigt, wie sich der Beitrag deiner privaten Krankenversicherung (PKV) von heute bis ins hohe Alter entwickelt und was davon im Ruhestand an dir hängen bleibt. Er rechnet den Beitrag mit einer jährlichen Steigerung fort, berücksichtigt den gesetzlichen Zuschlag von 10 Prozent, der im Kalenderjahr deines 60.
Geburtstags endet, und die Beitragsentlastung ab 65. Von der Rente zieht er den Zuschuss der Rentenversicherung nach § 106 SGB VI ab.
Das Ergebnis ist die Nettobelastung in Euro und als Anteil deiner Rente, dazu der Vergleich mit der Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Im Standardfall zahlst du mit 45 Jahren 600 € im Monat, gehst mit 67 in Rente und erhältst 2.000 € brutto.
Bei 3 Prozent Steigerung wächst der Beitrag bis 60 auf 934,78 €, fällt mit 61 um 59,49 € und liegt bei Renteneintritt bei 1.045,15 €. Der Zuschuss beträgt 175 €, deine Nettobelastung 870,15 €, das sind 43,5 Prozent der Rente.
In der KVdR zahlst du dafür 175 €. Das ist eine Modellrechnung. Welche Anpassungen dein Versicherer tatsächlich vornimmt, weiß vorher niemand. Der Rechner macht die Größenordnung sichtbar, damit du früh planst.
Gerade für Privatversicherte mit schmaler Rente ist die Frage entscheidend: Die Krankenversicherung gehört im Alter zu den größten Fixkosten, und anders als in der gesetzlichen Kasse ist der Beitrag nicht an die Rente gekoppelt.
Wer früh rechnet, kann Rücklagen bilden, einen Tarifwechsel prüfen oder die Altersplanung anpassen. Der Rechner zeigt dazu Werte für 60, 61, 75 und 85 Jahre sowie eine Tabelle bis 90.