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WBS-Rechner 2026: Wohnberechtigungsschein-Anspruch prüfen

FinanzenStand Noch keine Bewertung
Beschäftigungsverhältnis (Abzugspauschale)
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Kurzantwort

WBS-Rechner: Bundesland, Haushaltsgröße, Bruttoeinkommen und Zahl der Arbeitnehmer eingeben – sofort sehen, ob die Einkommensgrenze nach § 9 WoFG für einen Wohnberechtigungsschein eingehalten wird. Keine Rechtsberatung.

Wohnberechtigungsschein-Anspruch prüfen: Einkommensgrenze nach § 9 WoFG und Landesrecht für...

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Finanzen (Okt. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

5 Annahmen und 6 Grenzen

Annahmen

  • Vom Bruttoeinkommen werden zuerst die Werbungskosten abgezogen (§ 21 Abs. 1 WoFG in Verbindung mit § 9a EStG): je Arbeitnehmer der höhere Betrag aus 1.230 € Arbeitnehmer-Pauschbetrag und den eingegebenen tatsächlichen Werbungskosten, je Rentner oder Pensionär 102 €, insgesamt höchstens bis zur Höhe der Bruttoeinnahmen. Erst auf die so ermittelten Einkünfte wird der pauschale Abzug nach § 23 WoFG angewendet.
  • Die Abzugspauschalen nach § 23 WoFG (je 10 % für Steuern, KV/PV, RV) werden pauschal angesetzt, in Nordrhein-Westfalen je 12 % nach § 15 Abs. 2 WFNG NRW. Beamte erhalten den Abzug für Steuern und Krankenversicherung (PKV trotz Beihilfe), nicht für die beitragsfreie Altersversorgung.
  • Landesspezifische Einkommensgrenzen entsprechen dem jeweiligen Standard-WBS (z. B. WBS 140 in Berlin, 1. Förderweg in Hamburg).
  • Kinder zählen als Haushaltsmitglieder UND erhalten den zusätzlichen Kinderzuschlag zur Einkommensgrenze.
  • Baden-Württemberg: Die Einkommensgrenze wird mit den Einkünften ohne pauschalen Abzug verglichen (Bruttoeinkommen minus Werbungskosten, § 12 LWoFG BW), nicht mit dem anrechenbaren Einkommen nach § 23 WoFG.

Grenzen

  • Frei- und Abzugsbeträge nach § 24 WoFG (u. a. Schwerbehinderung, junge Ehepaare, Unterhalt) zieht der Rechner nicht ab.
  • Werbungskosten werden je Arbeitnehmer mit einem einheitlichen Betrag gerechnet und auf Haushaltsebene auf das Bruttoeinkommen begrenzt; hat ein einzelnes Haushaltsmitglied Einnahmen unter dem Pauschbetrag, begrenzt das Wohnungsamt den Abzug bei dieser Person (§ 9a Satz 2 EStG). Gewerkschaftsbeiträge, die § 9a Satz 3 EStG neben dem Pauschbetrag zulässt, sind nicht abgebildet.
  • Einige Bundesländer haben mehrstufige WBS-Systeme (z. B. Berlin WBS 100–220, Hamburg 3 Förderwege) – der Rechner zeigt die gängigste Stufe.
  • Kommunale Abweichungen innerhalb eines Bundeslandes (z. B. Magdeburg +40 %, Halle +20 % in Sachsen-Anhalt) sind nicht abgebildet.
  • Die Einkommensprognose für die nächsten 12 Monate, die das Wohnungsamt zugrunde legt, kann vom eingetragenen Jahresbrutto abweichen.
  • Verbindlich ist allein der Bescheid des zuständigen Wohnungsamts.

Stand der Prüfung: Einkommensgrenzen nach § 9 WoFG und Landesrecht, Stand September 2026.

Überblick

Was ist der WBS-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ob Ihr Haushalt Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hat, prüft der WBS-Rechner anhand der Einkommensgrenzen nach Paragraf 9 Abs. 2 WoFG.

Ein WBS berechtigt zum Bezug einer öffentlich geförderten Sozialwohnung mit deutlich günstigerer Miete.

Die Einkommensgrenzen variieren stark nach Bundesland: Während der Bund 12.000 Euro für eine Einzelperson vorsieht, liegen Mecklenburg-Vorpommern bei 25.800 Euro und Baden-Württemberg bei 60.350 Euro ohne Pauschalabzug.

Der Rechner ermittelt aus dem Bruttojahreseinkommen, den Werbungskosten, der Haushaltsgröße und dem Beschäftigungsverhältnis das anrechenbare Einkommen und vergleicht es mit der landesspezifischen Grenze.

Die Ergebnisse sind eine Orientierung ohne Gewähr und ersetzen keine Sozialberatung; verbindlich ist der Bescheid der zuständigen Wohnungsbaubehörde.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Acht Angaben bestimmen das Ergebnis. Das Bundesland legt die Einkommensgrenze fest, da jedes Land eigene WBS-Grenzen nach Paragraf 9 WoFG oder Landesrecht definiert.

Die Haushaltsgröße und die Kinderzahl erhöhen die Grenze je nach Land unterschiedlich: In Bayern steigt sie pro Kind um 1.300 Euro, in Brandenburg um 2.000 Euro. Das Bruttojahreseinkommen des gesamten Haushalts ist der Ausgangswert.

Davon zieht der Rechner die Werbungskosten ab, weil das Gesetz auf die Einkünfte abstellt (Paragraf 21 WoFG): für jeden Arbeitnehmer im Haushalt mindestens den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro nach Paragraf 9a EStG oder die höheren tatsächlichen Werbungskosten, die du je Arbeitnehmer eingibst, für jeden Rentner oder Pensionär 102 Euro.

Das Beschäftigungsverhältnis steuert die Abzugspauschale nach Paragraf 23 WoFG: Angestellte erhalten 30 Prozent Abzug, Selbstständige 20 Prozent, Beamte ebenfalls 20 Prozent für Steuern und private Krankenversicherung.

Nordrhein-Westfalen setzt je Abzug 12 statt 10 Prozent an (Paragraf 15 Abs. 2 WFNG NRW), also 36 beziehungsweise 24 Prozent.

Baden-Württemberg bildet eine Ausnahme und vergleicht die Einkünfte nach Werbungskosten ohne Pauschalabzug gegen eine höhere Grenze von 60.350 Euro für zwei Personen.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Der Rechner wendet in drei Schritten die Prüfung an. Schritt 1: Vom Bruttojahreseinkommen werden die Werbungskosten abgezogen, je Arbeitnehmer mindestens 1.230 Euro, je Rentner 102 Euro.

Bei 24.000 Euro brutto und einem Angestellten bleiben 22.770 Euro Einkünfte. Schritt 2: Davon wird die Abzugspauschale nach Paragraf 23 WoFG abgezogen.

Bei 30 Prozent Abzug (Angestellte) sind das 6.831 Euro, es ergibt sich ein anrechenbares Einkommen von 15.939 Euro. Schritt 3: Das anrechenbare Einkommen wird mit der landesspezifischen Einkommensgrenze verglichen.

Für einen 2-Personen-Haushalt ohne Kinder beträgt die Grenze im Bund 18.000 Euro. Da 15.939 Euro unter 18.000 Euro liegen, besteht Anspruch mit einer Differenz von 2.061 Euro.

Baden-Württemberg verwendet stattdessen die Einkünfte nach Werbungskosten ohne Pauschalabzug gegen eine Grenze von 60.350 Euro.

WBS-Formeln: anrechenbares Einkommen = (Brutto − Werbungskosten) · (1 − Abzugssatz); Werbungskosten je Arbeitnehmer mindestens 1.230 €, je Rentner 102 €; Einkommensgrenze nach Haushaltsgröße.
Die Einkommensgrenzen richten sich nach Par. 9 Abs. 2 WoFG und den jeweiligen Landesgesetzen (Stand 2026).

Nachschlagen

WBS-Einkommensgrenzen 2026 nach Bundesland: 1 Person, 2 Personen, je weitere Person, je Kind

Einkommensgrenzen für den Wohnberechtigungsschein nach Paragraf 9 Abs. 2 WoFG und Landesrecht. Angaben in Euro pro Jahr. Alle Länder außer Baden-Württemberg beziehen sich auf das anrechenbare Einkommen nach Abzug der Werbungskosten (mindestens 1.230 Euro je Arbeitnehmer, Paragraf 9a EStG) und der Pauschale (Paragraf 23 WoFG). Baden-Württemberg vergleicht die Einkünfte nach Werbungskosten ohne Pauschalabzug.

WBS-Einkommensgrenzen 2026 nach Bundesland, Haushaltsgröße und Kinderzahl (Paragraf 9 WoFG)
Bundesland1 Person2 PersonenJe weitere PersonJe Kind
Bund (Paragraf 9 WoFG)12.00018.000+4.100+500
Baden-Württemberg *60.35060.350+9.0000
Bayern17.50027.500+5.000+1.300
Berlin16.80025.200+5.740+700
Brandenburg18.50026.000+5.800+2.000
Bremen19.20028.800+6.560+960
Hamburg19.20028.800+8.100+1.600
Hessen20.14630.565+6.948+924
Mecklenburg-Vorpommern25.80038.700+8.800+500
Niedersachsen21.25028.750+3.750+3.750
Nordrhein-Westfalen23.54028.350+6.530+860
Rheinland-Pfalz20.00028.700+6.700+1.400
Saarland22.50034.500+4.100+500
Sachsen20.52030.780+7.011+855
Sachsen-Anhalt12.00018.000+4.100+500
Schleswig-Holstein19.94629.919+6.926+831
Thüringen14.40021.600+5.000+1.000

* Baden-Württemberg verwendet die Einkünfte (Bruttojahreseinkommen minus Werbungskosten) ohne Abzugspauschale und setzt deutlich höhere Grenzen an. Alle anderen Länder beziehen sich auf das anrechenbare Einkommen nach Abzug der Werbungskosten und der Pauschale nach Paragraf 23 WoFG (Angestellte 30 %, Selbstständige und Beamte 20 %; Nordrhein-Westfalen 12 % je Abzug nach Paragraf 15 Abs. 2 WFNG NRW, also 36 % bzw. 24 %). Einige Länder vergeben zusätzlich gestaffelte WBS-Typen mit erhöhten Grenzen (z. B. Berlin WBS 140, Hamburg Paragraf-8-Schein). Die Tabelle zeigt die Grundgrenzen.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu WBS-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist ein Wohnberechtigungsschein und wer bekommt einen?

Ein Wohnberechtigungsschein (WBS) berechtigt zum Bezug einer öffentlich geförderten Sozialwohnung mit einer Miete unterhalb des Marktpreises.

Die Rechtsgrundlage bildet das Wohnraumförderungsgesetz (WoFG), insbesondere Paragraf 5 WoFG zur Zweckbindung und Paragraf 9 WoFG zu den Einkommensgrenzen.

Ob ein WBS erteilt wird, hängt vom anrechenbaren Einkommen des gesamten Haushalts ab: Es muss unterhalb der landesspezifischen Einkommensgrenze liegen.

Im Standardbeispiel dieses Rechners ergibt ein 2-Personen-Haushalt mit einem angestellten Verdiener und 24.000 Euro Bruttojahreseinkommen nach 1.230 Euro Werbungskosten-Pauschbetrag und 30 Prozent Pauschalabzug ein anrechenbares Einkommen von 15.939 Euro bei einer Grenze von 18.000 Euro im Bund.

Zuständig ist die kommunale Wohnungsbaubehörde oder das Wohnungsamt. Ein WBS ist keine Garantie für eine Wohnung, sondern die Voraussetzung, sich auf geförderte Wohnungen bewerben zu dürfen.

Die Verfügbarkeit solcher Wohnungen ist regional sehr unterschiedlich.

Wie hoch sind die Einkommensgrenzen für den WBS nach Bundesland?

Die Einkommensgrenzen nach Paragraf 9 Abs. 2 WoFG unterscheiden sich erheblich zwischen den Bundesländern, da die Länder eigene Wohnraumförderungsgesetze erlassen können.

Der Bund sieht für eine Einzelperson 12.000 Euro und für zwei Personen 18.000 Euro anrechenbares Jahreseinkommen vor; diese Bundesgrenzen gelten unmittelbar auch in Sachsen-Anhalt.

Mehrere Länder haben die Grenzen deutlich angehoben: Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 25.800 Euro für eine Person, Bremen und Hamburg bei 19.200 Euro, Nordrhein-Westfalen bei 23.540 Euro. Die Grenzen steigen mit jeder weiteren Person im Haushalt.

In Bayern erhöht sich die Grenze von 27.500 Euro für zwei Personen auf 32.500 Euro für drei Personen, also um 5.000 Euro je weitere Person.

Die Grenzen beziehen sich auf das anrechenbare Einkommen nach Abzug der Werbungskosten und der Pauschale, mit Ausnahme von Baden-Württemberg, das die Einkünfte nach Werbungskosten ohne weitere Pauschale heranzieht.

Alle 17 Werte (Bund und 16 Länder) stehen in der Tabelle auf dieser Seite.

Zählt beim WBS das Brutto- oder das Nettoeinkommen, und wie wirkt die Abzugspauschale?

Maßgeblich ist das Jahreseinkommen des gesamten Haushalts nach Paragraf 21 WoFG, also die Summe der positiven Einkünfte aller Haushaltsmitglieder vor Steuern und Sozialabgaben.

Bei Arbeitnehmern ist das der Bruttolohn abzüglich Werbungskosten, mindestens des Arbeitnehmer-Pauschbetrags von 1.230 Euro je Person (Paragraf 9a EStG), bei Rentnern und Pensionären die Bruttorente oder -pension abzüglich 102 Euro, bei Selbstständigen der Gewinn.

Von diesen Einkünften zieht die Behörde den pauschalen Abzug nach Paragraf 23 WoFG ab, je 10 Prozent für Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Rentenversicherung.

Angestellte erhalten alle drei Abzüge, zusammen 30 Prozent: Bei 24.000 Euro Bruttolohn bleiben nach 1.230 Euro Pauschbetrag 22.770 Euro Einkünfte, davon werden 6.831 Euro abgezogen, sodass 15.939 Euro anrechenbares Einkommen verbleiben.

Selbstständige ohne Rentenversicherung erhalten 20 Prozent, bei 50.000 Euro Gewinn also 10.000 Euro Abzug und 40.000 Euro anrechenbares Einkommen.

Beamte erhalten ebenfalls 20 Prozent, weil sie Steuern und Beiträge zur privaten Krankenversicherung zahlen, ihre Pension aber beitragsfrei ist.

Nordrhein-Westfalen setzt je Abzug 12 Prozent an (Paragraf 15 Abs. 2 WFNG NRW): Ein 2-Personen-Haushalt mit einem Angestellten und 40.000 Euro Bruttolohn hat dort nach 1.230 Euro Pauschbetrag und 36 Prozent Abzug ein anrechenbares Einkommen von 24.812,80 Euro und liegt 3.537,20 Euro unter der Grenze von 28.350 Euro.

Trage im Rechner das Bruttoeinkommen ein, nicht das Nettoeinkommen; höhere tatsächliche Werbungskosten, etwa für einen weiten Arbeitsweg, gibst du im eigenen Feld an.

Warum gelten in Baden-Württemberg andere Regeln für den WBS?

Baden-Württemberg weicht als einziges Bundesland grundlegend von der bundesweiten Berechnungssystematik ab.

Statt das anrechenbare Einkommen nach Abzug der Pauschale nach Paragraf 23 WoFG heranzuziehen, vergleicht Baden-Württemberg die Einkünfte, also das Bruttojahreseinkommen abzüglich Werbungskosten, mit deutlich höheren Grenzen.

Für einen 2-Personen-Haushalt liegt die Grenze bei 60.350 Euro, ohne Abzugspauschale.

Im Rechner zeigt sich das daran, dass der Pauschalabzug 0 Prozent und 0 Euro beträgt, der Werbungskosten-Pauschbetrag von 1.230 Euro je Arbeitnehmer aber abgezogen wird.

Ein Haushalt mit einem Angestellten und 55.000 Euro Bruttoeinkommen in Baden-Württemberg kommt damit auf 53.770 Euro, liegt unter der Grenze und ist berechtigt, mit 6.580 Euro Abstand zur Grenze.

Derselbe Haushalt müsste in einem Land mit der Bundesgrenze von 18.000 Euro ein anrechenbares Einkommen von 37.639 Euro gegen 18.000 Euro vergleichen und wäre nicht berechtigt.

Der Rechner bildet diese Sonderstellung korrekt ab und setzt bei Auswahl von Baden-Württemberg automatisch keine Abzugspauschale an.

Wie erhöhen Kinder die Einkommensgrenze beim WBS?

Kinder erhöhen die Einkommensgrenze nach Paragraf 9 Abs. 2 WoFG landesspezifisch. Der Zuschlag pro Kind variiert erheblich: Im Bund beträgt er 500 Euro, in Brandenburg 2.000 Euro und in Niedersachsen 3.750 Euro.

In Bayern steigt die Grenze von 27.500 Euro für zwei Personen ohne Kinder auf 28.800 Euro mit einem Kind, also um 1.300 Euro pro Kind. Der Rechner berücksichtigt Kinder im Sinne von Paragraf 32 EStG, also leibliche, adoptierte und Pflegekinder.

Bei einem 3-Personen-Haushalt mit einem Kind in Bayern ergibt sich eine Grenze von 33.800 Euro, bestehend aus der Grundgrenze für 3 Personen (32.500 Euro) plus dem Kinderzuschlag von 1.300 Euro.

In Baden-Württemberg erhöhen Kinder die Grenze nicht gesondert, da die Grenzen ohne Pauschalabzug bereits sehr hoch angesetzt sind. Maßgeblich für die Anzahl der Kinder ist der Kindergeldbescheid.

Was bedeuten die WBS-Stufen 100, 140 und 220, etwa in Berlin?

Einige Bundesländer vergeben gestaffelte WBS-Typen mit unterschiedlichen Einkommensgrenzen für verschiedene Fördertypen.

Berlin kennt den WBS 100 (Einkommen bis 100 Prozent der Grundgrenze) und den WBS 140 (Einkommen bis 140 Prozent der Grundgrenze) für Bestands-Sozialwohnungen, Hamburg unterscheidet Paragraf-5-Schein und Paragraf-8-Schein, Bayern differenziert nach Einkommensstufe I und II.

Dieser Rechner bildet die Grundgrenze ab, also die Voraussetzung für den WBS 100 beziehungsweise Paragraf-5-Schein. In Berlin liegt die Grundgrenze für eine Person bei 16.800 Euro, in Hamburg bei 19.200 Euro und in Bayern bei 17.500 Euro.

Seit Februar 2025 gibt es in Berlin zusätzlich den WBS 220 für Haushalte mit mittlerem Einkommen (rund 26.400 Euro Nettojahreseinkommen für eine Einzelperson) - er berechtigt anders als WBS 100/140 ausschließlich zu neu geförderten Neubauwohnungen, nicht zu Bestands-Sozialwohnungen, und bemisst sich am Nettoeinkommen statt am anrechenbaren Bruttoeinkommen.

Dieser Rechner bildet den WBS 220 nicht ab, da er eine eigene Berechnungsgrundlage hat. Für die praktische Wohnungssuche bedeutet jede höhere Stufe Zugang zu einem größeren Angebot geförderter Wohnungen, da mehr Haushalte in Betracht kommen.

Wie läuft die Beantragung eines WBS ab, und was wird geprüft?

Der WBS wird bei der kommunalen Wohnungsbaubehörde oder dem Wohnungsamt beantragt, in der Regel vor Abschluss eines Mietvertrags für eine geförderte Wohnung.

Erforderliche Unterlagen sind üblicherweise Einkommensnachweise der letzten zwölf Monate wie Lohnbescheinigungen oder der Steuerbescheid, Personalausweise aller Haushaltsmitglieder, eine Meldebescheinigung und gegebenenfalls der aktuelle Mietvertrag; bei Kindern zusätzlich der Kindergeldbescheid oder die Geburtsurkunde.

Geprüft wird im Kern das Jahreseinkommen aller Haushaltsmitglieder (Einkünfte vor Steuern und Sozialabgaben) im Verhältnis zur Haushaltsgröße, nicht einzelne Ausgaben oder das Vermögen im Detail, auch wenn manche Kommunen zusätzlich einen Vermögensnachweis verlangen können.

Die Bearbeitungsdauer liegt je nach Kommune bei zwei bis sechs Wochen, in gefragten Großstädten wie Berlin teils länger. Gegen einen ablehnenden Bescheid kann Widerspruch eingelegt werden.

Der Rechner ersetzt den Antrag nicht, gibt aber vorab eine Einschätzung, ob die Einkommensgrenze eingehalten wird: Im Standardbeispiel liegt ein 2-Personen-Haushalt mit 15.939 Euro anrechenbarem Einkommen 2.061 Euro unter der Bundesgrenze von 18.000 Euro.

Wie lange gilt ein Wohnberechtigungsschein?

Ein Wohnberechtigungsschein gilt in der Regel ein Jahr ab Ausstellung, in einigen Bundesländern bis zu zwei Jahre. Nach Ablauf muss ein neuer WBS beantragt werden, sofern die Einkommensverhältnisse weiterhin innerhalb der Grenzen liegen.

Der WBS gilt nur im ausstellenden Bundesland, da die Einkommensgrenzen landesspezifisch sind: Wer in Bayern einen WBS erhält, kann ihn nicht für eine Sozialwohnung in Nordrhein-Westfalen nutzen.

Die Einkommensgrenzen werden vom jeweiligen Land regelmäßig angepasst, sodass sich die Berechtigung von Jahr zu Jahr ändern kann, auch ohne dass sich das eigene Einkommen verändert.

Einkommensänderungen während der Gültigkeitsdauer müssen der Behörde in der Regel nicht gemeldet werden, solange der WBS noch gültig ist; erst beim Neuantrag wird das aktuelle Einkommen erneut geprüft.

Wer bereits in einer geförderten Wohnung wohnt, muss die Einkommensverhältnisse aber in regelmäßigen Abständen gegenüber dem Vermieter nachweisen, um die vergünstigte Miete zu behalten (Fehlbelegungsabgabe in manchen Bundesländern bei deutlicher Einkommensüberschreitung).

Ist eine Wohnung mit Wohnberechtigungsschein günstiger, und gibt es Nachteile?

Ja, der zentrale Vorteil ist eine Miete, die unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt, weil Vermieter geförderter Wohnungen eine Mietobergrenze einhalten müssen, die von der jeweiligen Kommune festgelegt wird.

Wie viel genau günstiger das ist, hängt stark vom lokalen Wohnungsmarkt ab: In Großstädten mit angespanntem Markt kann der Unterschied zur freien Marktmiete erheblich sein, in ländlichen Regionen oft geringer.

Dem stehen einige Einschränkungen gegenüber: Die Wohnung darf in der Regel nicht größer sein, als es der Haushaltsgröße entspricht, die Auswahl an verfügbaren Wohnungen ist durch die begrenzte Zahl geförderter Einheiten kleiner als am freien Markt, und wer später deutlich mehr verdient, kann je nach Bundesland zu einer Fehlbelegungsabgabe herangezogen werden, obwohl der Mietvertrag bestehen bleibt.

Aus Vermietersicht bedeutet ein WBS lediglich den Nachweis, dass eine Person förderberechtigt ist; der Vermieter prüft zusätzlich die üblichen Bonitäts- und Zuverlässigkeitskriterien wie bei jeder anderen Vermietung auch.

Eine Wohnung lässt sich grundsätzlich auch ohne WBS mieten, nur eben keine, die an die Zweckbindung einer öffentlichen Förderung gebunden ist.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Einige Punkte helfen bei der Einordnung. Erstens: Die Einkommensgrenzen der Länder liegen teils weit über den Bundeswerten.

In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grenze für zwei Personen 28.350 Euro, im Bund nur 18.000 Euro. Zweitens: Kinder erhöhen die Grenze zusätzlich, in Bayern um 1.300 Euro, in Brandenburg sogar um 2.000 Euro pro Kind.

Drittens: Selbstständige ohne Rentenversicherung und Beamte erhalten nur 20 Prozent Abzug statt 30 Prozent bei Angestellten, was das anrechenbare Einkommen erhöht.

Viertens: Hohe Fahrtkosten oder andere Werbungskosten über 1.230 Euro senken das anrechenbare Einkommen; trage sie im Feld Werbungskosten je Arbeitnehmer ein.

Fünftens: Der WBS gilt in der Regel ein Jahr und muss vor Abschluss eines Mietvertrags beantragt werden. Maßgeblich ist der Bescheid der zuständigen Behörde, Stand 2026.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Ein Paar mit einem Kind (3 Personen) in Bayern verdient zusammen 36.000 Euro brutto, beide sind angestellt. Schritt 1: Zwei Arbeitnehmer-Pauschbeträge von je 1.230 Euro ergeben 2.460 Euro Werbungskosten, es bleiben 33.540 Euro Einkünfte.

Schritt 2: 30 Prozent Abzug ergibt 10.062 Euro Abzugsbetrag, das anrechenbare Einkommen beträgt 23.478 Euro. Schritt 3: Die Einkommensgrenze für 3 Personen mit einem Kind in Bayern liegt bei 33.800 Euro.

Da 23.478 Euro unter 33.800 Euro liegen, besteht WBS-Berechtigung mit einer Differenz von 10.322 Euro.

Zum Vergleich: Derselbe Haushalt in Nordrhein-Westfalen hätte bei 40.000 Euro brutto nach 2.460 Euro Werbungskosten und 36 Prozent Abzug (12 Prozent je Abzug) ein anrechenbares Einkommen von 24.025,60 Euro und läge 11.714,40 Euro unter der NRW-Grenze von 35.740 Euro für 3 Personen mit einem Kind.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Irrtum: zu glauben, das Bruttoeinkommen werde direkt mit der Grenze verglichen. Tatsächlich werden bei Angestellten zuerst mindestens 1.230 Euro Werbungskosten und dann 30 Prozent abgezogen, sodass 24.000 Euro brutto nur 15.939 Euro anrechenbares Einkommen ergeben.

Zweiter Fehler: die Landesgrenzen zu verwechseln, denn wer im Bund mit 20.000 Euro keinen WBS erhält (Grenze 12.000 Euro für eine Person), kann in Mecklenburg-Vorpommern (Grenze 25.800 Euro) berechtigt sein.

Dritter Fehler: Kinder nicht einzurechnen, obwohl sie die Grenze erhöhen.

Vierter Fehler: anzunehmen, Baden-Württemberg rechne wie die anderen Länder, denn dort gelten die Einkünfte nach Werbungskosten ohne Pauschalabzug gegen eine höhere Grenze von 60.350 Euro.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der WBS-Rechner prüft die Berechtigung für einen Wohnberechtigungsschein anhand der Einkommensgrenzen nach Paragraf 9 Abs. 2 WoFG.

Er zieht vom Bruttojahreseinkommen die Werbungskosten nach Paragraf 9a EStG und die Abzugspauschale nach Paragraf 23 WoFG ab und vergleicht das Ergebnis mit der landesspezifischen Grenze.

Im Standardbeispiel ergibt ein 2-Personen-Haushalt mit einem Angestellten und 24.000 Euro brutto ein anrechenbares Einkommen von 15.939 Euro bei einer Grenze von 18.000 Euro, also berechtigt. Die Grenzen variieren stark zwischen den Ländern.

Baden-Württemberg vergleicht die Einkünfte nach Werbungskosten ohne Pauschalabzug. Reicht das Einkommen nicht für den Lebensunterhalt, hilft der Bürgergeld-Rechner, für Mietzuschüsse der Wohngeld-Rechner.

Verbindlich ist allein der Bescheid der zuständigen Wohnungsbaubehörde, Stand 2026. ## WBS Berlin: Einkommensgrenzen und Berechnung Berlin gehört zu den Bundesländern mit eigenem WBS-System.

Die Einkommensgrenze für einen 3-Personen-Haushalt mit einem Kind liegt bei 31.640 Euro anrechenbarem Jahreseinkommen – deutlich über der Bundesgrenze.

Für einen solchen Haushalt mit zwei angestellten Elternteilen und 36.000 Euro Bruttoeinkommen ergibt der Rechner: Nach 2.460 Euro Werbungskosten-Pauschbetrag führen 30 Prozent Abzug (10.062 Euro) zu einem anrechenbaren Einkommen von 23.478 Euro.

Da 23.478 Euro unter der Grenze von 31.640 Euro liegen, besteht WBS-Berechtigung mit einer Differenz von 8.162 Euro.

Berlin unterscheidet zusätzlich zwischen dem WBS 100 (bis 100 Prozent der Grenze) und dem WBS 140 (bis 140 Prozent der Grenze), wobei der erweiterte WBS 140 den Zugang zu einem größeren Bestand geförderter Wohnungen eröffnet.

Dieser Rechner bildet die Grundgrenze ab; die zuständige Wohnungsbaubehörde prüft, welche Stufe konkret erteilt wird.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · WBS-berechtigt: Ja | Einkommensgrenze 33.800 Euro | Anrechenbares Einkommen 23.478 Euro | Differenz 10.322 Euro | Werbungskosten 2.460 Euro | Abzug 30 % (10.062 Euro)

Familie in Bayern mit 36.000 Euro (3 Personen, 1 Kind)

Bundesland
Bayern
Haushaltsgröße (Personen)
3
Davon Kinder
1
Bruttojahreseinkommen des Haushalts
36.000 Euro

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · WBS-berechtigt: Nein | Einkommensgrenze 12.000 Euro | Anrechenbares Einkommen 13.139 Euro | Differenz −1.139 Euro | Werbungskosten 1.230 Euro | Abzug 30 % (5.631 Euro)

Einzelperson mit 20.000 Euro, nicht berechtigt (Bund)

Bundesland
Bund
Haushaltsgröße (Personen)
1
Davon Kinder
0
Bruttojahreseinkommen des Haushalts
20.000 Euro

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · WBS-berechtigt: Ja | Einkommensgrenze 31.640 Euro | Anrechenbares Einkommen 23.478 Euro | Differenz 8.162 Euro | Werbungskosten 2.460 Euro | Abzug 30 % (10.062 Euro)

Familie in Berlin mit 36.000 Euro (3 Personen, 1 Kind)

Bundesland
Berlin
Haushaltsgröße (Personen)
3
Davon Kinder
1
Bruttojahreseinkommen des Haushalts
36.000 Euro

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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KindergeldrechnerKindergeld 2026 berechnen: 259 Euro je Kind und Monat nach § 66 EStG, Summe pro Monat und Jahr für alle Kinder.Kinderzuschlag-RechnerKinderzuschlag 2026 berechnen: bis zu 297 Euro je Kind nach § 6a BKGG, Mindesteinkommen und Anspruch dem Grunde nach prüfen.Arbeitslosengeld-RechnerArbeitslosengeld 2026 berechnen: ALG 1 aus Bruttolohn und Steuerklasse schätzen – Leistungssatz 60/67 Prozent, Tages- und Monatsbetrag sowie Anspruchsdauer nach §§ 147–153 SGB III.Prozesskostenhilfe-RechnerProzesskostenhilfe nach § 115 ZPO berechnen: einzusetzendes Einkommen, PKH-Freibeträge 2026, Monatsrate und Vermögenseinsatz.RegelbedarfsrechnerRegelbedarf 2026 berechnen: Regelbedarfsstufen nach § 20 SGB II für Erwachsene und Kinder, monatlicher Regelsatz je Haushalt inklusive Aufschlüsselung.Kurzarbeitergeld-RechnerKurzarbeitergeld 2026 berechnen: KUG aus Soll- und Ist-Entgelt schätzen – Nettoentgeltdifferenz, 60/67 Prozent Leistungssatz und verbleibender Verdienstausfall nach §§ 105–106 SGB III.Schlechtwettergeld-RechnerSchlechtwettergeld (Saison-Kurzarbeitergeld) 2026 berechnen: Saison-Kug, Zuschuss- und Mehraufwands-Wintergeld aus Ausfallstunden und Steuerklasse nach §§ 101–102 SGB III schätzen.Übergangsgeld-RechnerÜbergangsgeld bei Reha-Maßnahmen 2025 schätzen: 75 % (mit Kind) oder 68 % (ohne Kind) des pauschalierten Nettoregelentgelts nach § 65 SGB IX. Nur Orientierung.Hortgebühren Berlin RechnerHortgebühren in Berlin ab der 4. Klasse berechnen: Einkommensstufe, Betreuungsmodul und Geschwisterermäßigung nach Anlage 2 TKBG für das Schuljahr 2026/27 – kostenlos, sofort.GKV-BeitragsrechnerGKV-Beitrag 2026 berechnen: Basisbeitrag (14,6 %), kassenindividuellen Zusatzbeitrag und Pflegebeitrag (3,4 %) für Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus Monatsbrutto und Kinderstatus ermitteln.Kurzfristige-Beschäftigung-RechnerKurzfristige Beschäftigung 2026 prüfen: 70-Tage-Regel nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV, SV-Freiheit und Lohnsteuer bei Saisonarbeit und Ferienjobs einordnen. Kein Verdienstlimit.PKV-RechnerPKV-Beitrag schätzen: Modellrechner für private Krankenversicherung mit Eintrittsalter, Leistungsniveau und Selbstbeteiligung.PKV-im-Alter-RechnerPKV im Alter berechnen: Beitrag mit 60, 67 und 75 Jahren, Wegfall des 10-Prozent-Zuschlags, Zuschuss der Rentenversicherung, Nettobelastung und Anteil an der Rente mit Vergleich zur KVdR.Elternzeit-RechnerElternzeit-Fristen nach BEEG §§ 15–18 berechnen: Anmeldefrist, Kündigungsschutz, Beginn, Ende und Restanspruch mit Mutterschutz-Anrechnung.Krankenversicherung SelbstständigeGKV vs. PKV für Selbstständige vergleichen: Beiträge mit Mindestbemessung, Krankengeld-Wahltarif, Pflegeversicherung und Break-even-Einkommen nach §§ 240, 243 SGB V berechnen.

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  • Horizontales Balkendiagramm der WBS-Einkommensgrenzen für einen 2-Personen-Haushalt in allen 16 Bundesländern: Mecklenburg-Vorpommern 38.700 Euro, Saarland 34.500 Euro, Sachsen 30.780 Euro, Hessen 30.565 Euro, Schleswig-Holstein 29.919 Euro, Bremen und Hamburg je 28.800 Euro, Niedersachsen 28.750 Euro, Rheinland-Pfalz 28.700 Euro, Nordrhein-Westfalen 28.350 Euro, Bayern 27.500 Euro, Brandenburg 26.000 Euro, Berlin 25.200 Euro, Thüringen 21.600 Euro, Bundesrecht und Sachsen-Anhalt je 18.000 Euro. Baden-Württemberg ist separat mit 60.350 Euro Einkommensgrenze ohne Pauschalabzug ausgewiesen.

    WBS-Einkommensgrenzen nach Bundesland (2-Personen-Haushalt, 2026)

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           alt="Horizontales Balkendiagramm der WBS-Einkommensgrenzen für einen 2-Personen-Haushalt in allen 16 Bundesländern: Mecklenburg-Vorpommern 38.700 Euro, Saarland 34.500 Euro, Sachsen 30.780 Euro, Hessen 30.565 Euro, Schleswig-Holstein 29.919 Euro, Bremen und Hamburg je 28.800 Euro, Niedersachsen 28.750 Euro, Rheinland-Pfalz 28.700 Euro, Nordrhein-Westfalen 28.350 Euro, Bayern 27.500 Euro, Brandenburg 26.000 Euro, Berlin 25.200 Euro, Thüringen 21.600 Euro, Bundesrecht und Sachsen-Anhalt je 18.000 Euro. Baden-Württemberg ist separat mit 60.350 Euro Einkommensgrenze ohne Pauschalabzug ausgewiesen."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/sozialleistungen/wbs-rechner">WBS-Einkommensgrenzen nach Bundesland (2-Personen-Haushalt, 2026) auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/sozialleistungen/wbs-rechner
  • Schaubild der pauschalen Abzüge nach Paragraph 23 WoFG: Angestellte erhalten 30 Prozent Abzug (10 Prozent Steuer plus 10 Prozent Kranken- und Pflegeversicherung plus 10 Prozent Rentenversicherung), Selbstständige 20 Prozent (10 Prozent Steuer plus 10 Prozent KV/PV), Beamte 20 Prozent (10 Prozent Steuer plus 10 Prozent private Krankenversicherung), und bei keinem Abzug 0 Prozent; in Nordrhein-Westfalen je Abzug 12 Prozent. Beispiel: Bei 30.000 Euro Einkünften (Bruttoeinnahmen nach Abzug der Werbungskosten) ergeben sich 21.000 Euro, 24.000 Euro, 24.000 Euro oder 30.000 Euro anrechenbares Einkommen.

    Pauschale Abzüge nach § 23 WoFG – Vier Beschäftigungsverhältnisse

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           alt="Schaubild der pauschalen Abzüge nach Paragraph 23 WoFG: Angestellte erhalten 30 Prozent Abzug (10 Prozent Steuer plus 10 Prozent Kranken- und Pflegeversicherung plus 10 Prozent Rentenversicherung), Selbstständige 20 Prozent (10 Prozent Steuer plus 10 Prozent KV/PV), Beamte 20 Prozent (10 Prozent Steuer plus 10 Prozent private Krankenversicherung), und bei keinem Abzug 0 Prozent; in Nordrhein-Westfalen je Abzug 12 Prozent. Beispiel: Bei 30.000 Euro Einkünften (Bruttoeinnahmen nach Abzug der Werbungskosten) ergeben sich 21.000 Euro, 24.000 Euro, 24.000 Euro oder 30.000 Euro anrechenbares Einkommen."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/sozialleistungen/wbs-rechner">Pauschale Abzüge nach § 23 WoFG – Vier Beschäftigungsverhältnisse auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine Rechtsberatung dar. Die tatsächliche Einkommensermittlung und WBS-Erteilung nimmt das zuständige Wohnungsamt vor. Werbungskosten werden mit dem Pauschbetrag oder dem eingegebenen höheren Betrag berücksichtigt; Freibeträge für Schwerbehinderte und individuelle Besonderheiten sind nicht berücksichtigt. Landesspezifische Einkommensgrenzen können sich unterjährig ändern.

Quelle: § 9 Abs. 2 WoFG (Einkommensgrenzen), §§ 20–24 WoFG (Einkommensermittlung), Landeswohnraumförderungsgesetze/-verordnungen der 16 Bundesländer, Stand 2026

Stand: 2026-10-16

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
16. Oktober 2026
Fachbereich
Finanzen / Sozialleistungen & Familie
Formeln basieren auf
§ 9 Abs. 2 WoFG (Einkommensgrenzen), §§ 20–24 WoFG (Einkommensermittlung), § 9a EStG (Werbungskosten-Pauschbeträge), Landeswohnraumförderungsgesetze 2026
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). WBS-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/sozialleistungen/wbs-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. WBS-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/sozialleistungen/wbs-rechner

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