Überblick
Was ist der Progressionsvorbehalt-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie viel Mehrsteuer durch den Progressionsvorbehalt auf das zu versteuernde Einkommen entsteht, wenn Lohnersatzleistungen wie Elterngeld, ALG1 oder Kurzarbeitergeld bezogen werden, zeigt der Progressionsvorbehalt-Rechner 2026 – auch Progressionsrechner genannt. Die Kernfrage: Wie hoch ist die Steuernachzahlung, weil das steuerfreie Einkommen den Steuersatz auf das übrige Einkommen erhöht?
Nach § 32b EStG sind bestimmte steuerfreie Einkünfte (Lohnersatzleistungen) zwar selbst steuerfrei, erhöhen aber den Steuersatz auf das zu versteuernde Einkommen. Das führt zu einer Nachzahlung in der Steuererklärung, die viele überrascht.
Der Rechner richtet sich an Eltern in Elternzeit, an ALG1-Empfänger, an Personen in Kurzarbeit und an alle, die Steuerrücklagen planen möchten.
Der Progressionsvorbehalt wirkt also indirekt: Die Lohnersatzleistung selbst bleibt steuerfrei, sie hebt aber den durchschnittlichen Steuersatz an, mit dem das übrige zu versteuernde Einkommen belastet wird.
Weil dieser Effekt im laufenden Jahr nicht über den Lohnabzug ausgeglichen wird, entsteht die Mehrbelastung erst mit der Steuererklärung – oft als unerwartete Nachzahlung.
Der Rechner beziffert diese Mehrsteuer im Voraus, sodass sich rechtzeitig eine Rücklage bilden lässt. Die Ergebnisse sind eine Näherung ohne Gewähr und ersetzen keine Steuerberatung.