Überblick
Was ist die Wahlbeteiligung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Aus der Zahl der Wahlberechtigten und den abgegebenen Stimmen die Wahlbeteiligung berechnen, ungültige Stimmen und Nichtwähler aufschlüsseln und das Ergebnis mit einer früheren Wahl vergleichen — genau dafür ist der Wahlbeteiligung-Rechner gebaut. Du brauchst nur drei Eingaben (Wahlberechtigte, abgegebene Stimmen, ungültige Stimmen) und siehst sofort die Beteiligungsquote, die Zahl der gültigen Stimmen und den Nichtwähleranteil.
Die Bezugsgröße der Wahlbeteiligung sind die Wahlberechtigten laut Wählerverzeichnis, nicht die gültigen Stimmen. Dieser Unterschied ist entscheidend: Der Stimmen-Prozent-Umrechner rechnet mit gültigen Stimmen, der Wahlbeteiligung-Rechner dagegen mit Wahlberechtigten.
Beide Werte auf denselben Nenner zu legen, wäre ein Rechenfehler, der sämtliche Prozentwerte verzerrt. Deshalb trennen die Rechner die beiden Bezugsgrößen konsequent.
Ergänzend zeigt der Rechner eine Wäre-wenn-Tabelle: Sie verschiebt die aktuelle Beteiligung in Fünfer-Schritten um bis zu 15 Prozentpunkte nach oben und unten und rechnet die zugehörigen absoluten Stimmenzahlen aus.
So erkennst du auf einen Blick, wie viele zusätzliche Stimmen nötig wären, um eine bestimmte Beteiligungsmarke zu erreichen oder zu verfehlen.
Bei 2.500.000 Wahlberechtigten und 1.500.000 abgegebenen Stimmen liegt die Beteiligung bei 60,0 Prozent, die Nichtwähler bei 1.000.000 und die gültigen Stimmen bei 1.485.000.
Die Wäre-wenn-Tabelle zeigt dann zum Beispiel, dass eine Beteiligung von 75 Prozent 1.875.000 Stimmen erfordern würde — 375.000 mehr als tatsächlich abgegeben.