Überblick
Was ist eine Swing-Analyse?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie stark hat sich das Kräfteverhältnis zwischen zwei Wahlen verschoben? Der Wahlswing-Rechner beantwortet diese Frage in Prozentpunkten, sortiert die Parteien nach Gewinnern und Verlierern und liefert mit dem Pedersen-Volatilitätsindex ein einzelnes Maß für die Gesamtbewegung des Parteiensystems.
Der Swing einer Partei ist die Differenz ihres Stimmenanteils in Prozentpunkten zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wahlen. Steigt die AfD von 10,3 auf 20,8 Prozent, beträgt der Swing +10,5 PP; fällt die FDP von 11,5 auf 4,3 Prozent, sind es −7,2 PP.
Die relative Veränderung setzt dieselbe Differenz ins Verhältnis zum Ausgangswert: Die FDP verliert 62,6 Prozent ihres Stimmenanteils, die AfD verdoppelt ihren nahezu (+101,9 %).
Erst beide Maße zusammen zeigen, ob eine Verschiebung absolut groß und relativ zum Ausgangsniveau bedeutsam ist.
Zwei Zusatzmetriken fassen das Gesamtbild zusammen: Der Two-Party-Swing nach dem Butler-Modell vergleicht die Swings der beiden stärksten Parteien und misst die Richtung der Hauptbewegung.
Der Pedersen-Volatilitätsindex summiert die Absolutbeträge aller Einzelswings und halbiert das Ergebnis — er gibt an, welcher Anteil der Stimmen zwischen den Wahlen die Partei gewechselt hat.
Die Stimmenanteile vor der Swing-Berechnung liefert der Stimmen-Prozent-Umrechner.