Überblick
IRR berechnen: Welche Rendite bringt meine Investition wirklich?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
IRR berechnen heißt, den Zinssatz zu finden, bei dem sich eine Investition gerade so verzinst, dass ihr Kapitalwert null wird. Dieser interne Zinsfuß (englisch Internal Rate of Return, IRR) ist die Rendite pro Jahr, die ein Projekt aus Auszahlung und Rückflüssen erzielt.
Wer eine Maschine, eine Photovoltaikanlage, eine Vermietung oder ein Projekt prüft, vergleicht ihn mit dem Zinssatz, den er mindestens verlangt, dem Kalkulationszins.
Der Rechner nimmt die Auszahlung im Jahr 0 und die Rückflüsse der folgenden Jahre, wahlweise einen Restwert, und gibt den internen Zinsfuß, den Kapitalwert (NPV, englisch Net Present Value), die statische und die dynamische Amortisationsdauer sowie eine Barwert-Tabelle aus.
Liegt der Zinsfuß über dem Kalkulationszins und ist der Kapitalwert positiv, lohnt sich die Investition nach dieser Rechnung. Die Ergebnisse sind nur so gut wie die geschätzten Rückflüsse: Der Rechner prüft deine Annahmen, er prognostiziert keine.
Anders als der Zins eines Kredits ist der interne Zinsfuß keine vereinbarte Zahl, sondern ein Ergebnis: Er hängt von der Höhe und vom Zeitpunkt jedes Rückflusses ab. Ein früher Rückfluss hebt ihn stärker als ein später, gleich hoher.