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Erbschein-Kosten-Rechner 2026: Gebühren nach GNotKG berechnen

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Kurzantwort

Erbschein-Kosten-Rechner: Gib den Nachlasswert ein und erfahre die Gerichtsgebühren nach GNotKG Tabelle B – wahlweise direkt beim Nachlassgericht oder über einen Notar. Beide Wege im Kostenvergleich.

Erbschein-Kosten berechnen: Gerichtsgebühren nach GNotKG Tabelle B aus dem Nachlasswert

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

2 Annahmen und 2 Grenzen

Annahmen

  • Der Geschäftswert entspricht dem Nachlasswert im Zeitpunkt des Erbfalls abzüglich der vom Erblasser herrührenden Verbindlichkeiten (§ 40 Abs. 1 GNotKG); bei Teilerbschein zählt der Erbteil (§ 40 Abs. 2). Einen Mindestgeschäftswert gibt es nicht, je Gebühr gilt mindestens 15 Euro (§ 34 Abs. 5).
  • Beim Nachlassgericht fallen zwei einfache Gebühren an (Erteilung KV 12210 + eidesstattliche Versicherung KV 23300). Über den Notar kommt eine 1,0-Gebühr (KV 23300) zuzüglich Post-/Telekommunikationspauschale (KV 32005: 20 %, höchstens 20 Euro) und 19 % USt hinzu, dazu die Gerichtsgebühr für die Erteilung.

Grenzen

  • Zusätzliche Kosten für Beglaubigungen, Abschriften, Dokumentenpauschale, Dolmetscher und sonstige Auslagen sind nicht enthalten.
  • Der gegenständlich beschränkte Erbschein (§ 40 Abs. 3 GNotKG), der Hoferbschein und das Testamentsvollstreckerzeugnis (20 % des Nachlasswerts, § 40 Abs. 5) werden nicht berechnet.

Stand der Prüfung: GNotKG-Gebührenstruktur (§ 34, § 40, KV 12210, 23300, 32005) am 13.10.2026 gegen gesetze-im-internet.de geprüft; Tabelle B nach KostBRÄG 2025.

Überblick

Was kostet ein Erbschein?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein Erbschein ist ein amtliches Zeugnis des Nachlassgerichts, das die Erbenstellung und den Umfang des Erbrechts ausweist. Banken, Grundbuchämter und Versicherungen verlangen ihn häufig als Nachweis, bevor sie über Nachlassgegenstände verfügen lassen.

Die Kosten für einen Erbschein richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) und sind direkt vom Nachlasswert abhängig.

Der Nachlasswert als Geschäftswert ergibt sich aus den Aktiva des Nachlasses abzüglich der Schulden (§ 40 GNotKG).

Beim Nachlassgericht fallen zwei Gebühren nach Tabelle B an: eine 1,0-Gebühr für die Erteilung des Erbscheins (KV 12210) und eine 1,0-Gebühr für die Abnahme der eidesstattlichen Versicherung (KV 23300).

Alternativ kann der Antrag über einen Notar gestellt werden, was zusätzliche Kosten für die Beurkundung verursacht, aber eine rechtliche Prüfung durch den Notar einschließt.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die Aktiva des Nachlasses ein, also den Gesamtwert aller Vermögensgegenstände: Immobilien, Bankguthaben, Wertpapiere, Sachvermögen und sonstige Vermögenswerte. Der Verkehrswert zum Zeitpunkt des Erbfalls ist maßgeblich, nicht der Anschaffungspreis oder der steuerliche Wert.

Bei den Schulden trägst du die vom Erblasser herrührenden Verbindlichkeiten ein: offene Kredite, Hypotheken und sonstige Schulden, die schon zu Lebzeiten bestanden (§ 40 Abs. 1 GNotKG).

Beerdigungskosten, Pflichtteile und Vermächtnisse entstehen erst durch den Erbfall und mindern den Geschäftswert nicht.

Der Nachlasswert wird als Aktiva minus Schulden berechnet; einen Mindestwert gibt es nicht (der Wert von 5.000 Euro in § 36 Abs. 3 GNotKG gilt nur, wenn überhaupt keine Anhaltspunkte für den Wert vorliegen).

Beantragt nur ein Miterbe einen Teilerbschein über sein Erbrecht, trägst du seinen Erbteil in Prozent ein (§ 40 Abs. 2 GNotKG). Bei der Antragstellung wählst du zwischen dem Nachlassgericht und einem Notar.

Beim Nachlassgericht stellst du den Antrag direkt, dort wird auch die eidesstattliche Versicherung abgenommen. Über einen Notar wird der Antrag beurkundet und an das Gericht weitergeleitet.

Der Notar übernimmt dabei die eidesstattliche Versicherung im Rahmen der Beurkundung.

Praxisfälle

Erbschein-Kosten in der Praxis: sieben typische Fälle

Jeder Fall nennt die Suchfrage, die passende Eingabe im Rechner oben und das Ergebnis aus der echten Rechenfunktion.

  1. Erbschein-Kosten beim Nachlassgericht: 200.000 Euro Nachlasswert

    „Was kostet ein Erbschein beim Nachlassgericht bei 200.000 Euro Nachlasswert?“

    Eingabe
    Aktiva 200.000 €, Schulden 0 €, Antragstellung: Direkt beim Nachlassgericht
    Ergebnis
    870 Euro Gesamtkosten (2 × 435 Euro Tabelle-B-Gebühr für Erteilung und eidesstattliche Versicherung)
  2. Erbschein über den Notar beantragen: Mehrkosten berechnen

    „Wie viel teurer ist ein Erbschein über den Notar als beim Nachlassgericht?“

    Eingabe
    Aktiva 200.000 €, Schulden 0 €, Antragstellung: Über einen Notar
    Ergebnis
    976,45 Euro Gesamtkosten – 106,45 Euro mehr als die 870 Euro beim direkten Antrag am Gericht
  3. Erbschein-Kosten bei 30.000 Euro Nachlasswert

    „Was kostet ein Erbschein bei 30.000 Euro Nachlasswert?“

    Eingabe
    Aktiva 30.000 €, Schulden 0 €, Antragstellung: Direkt beim Nachlassgericht
    Ergebnis
    250 Euro Gesamtkosten (2 × 125 Euro Tabelle-B-Gebühr)
  4. Erbschein-Kosten bei 60.000 Euro Nachlasswert

    „Was kostet ein Erbschein bei 60.000 Euro Nachlasswert?“

    Eingabe
    Aktiva 60.000 €, Schulden 0 €, Antragstellung: Direkt beim Nachlassgericht
    Ergebnis
    384 Euro Gesamtkosten (2 × 192 Euro Tabelle-B-Gebühr)
  5. Nachlass mit Schulden: Nachlasswert korrekt berechnen

    „Wie berechnet sich der Nachlasswert, wenn der Erblasser Schulden hatte?“

    Eingabe
    Aktiva 130.000 €, Schulden 30.000 €, Antragstellung: Direkt beim Nachlassgericht
    Ergebnis
    Nachlasswert 100.000 Euro (Aktiva minus Schulden), Gesamtkosten 546 Euro
  6. Kleiner Nachlass: kein Mindestgeschäftswert

    „Was kostet ein Erbschein, wenn der Nachlass fast keinen Wert hat?“

    Eingabe
    Aktiva 30.000 €, Schulden 28.000 €, Antragstellung: Direkt beim Nachlassgericht
    Ergebnis
    54 Euro Gesamtkosten (2 × 27 Euro) – der Geschäftswert ist der rechnerische Nachlasswert von 2.000 Euro; einen Mindestgeschäftswert gibt es nicht
  7. Erbschein vermeiden: notarielles Testament statt Erbschein

    „Wie kann ich die Kosten für einen Erbschein vermeiden?“

    Eingabe
    Keine Rechnereingabe nötig – prüfen, ob ein notarielles Testament mit Eröffnungsniederschrift vorliegt
    Ergebnis
    0 Euro zusätzliche Kosten, wenn das Testament oder ein Erbvertrag mit Eröffnungsniederschrift als Nachweis genügt (§ 35 Abs. 1 GBO)

    Notarkosten für ein Testament berechnen

Berechnung

Wie berechnet sich die Erbschein-Gebühr nach GNotKG Tabelle B?

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung folgt der GNotKG Tabelle B (Anlage 2 zu § 34): Jeder Geschäftswert wird einer Stufe zugeordnet, die eine einfache Gebühr ergibt. Beim Nachlassgericht fallen zwei einfache Gebühren an: Nachlasswert = Aktiva − Schulden (bei Teilerbschein × Erbteil).

Kosten Nachlassgericht = 2 × Tabelle-B-Gebühr(Nachlasswert), je Gebühr mindestens 15 €. Erbschein-Kosten-Formel: Nachlasswert und Gebühren nach GNotKG Über den Notar ergibt sich: Notargebühr brutto = (1,0 × Tabelle-B-Gebühr + Pauschale) × 1,19 mit der Pauschale nach KV 32005 (20 % der Gebühr, höchstens 20 €).

Gesamtkosten Notar = Notargebühr brutto + 1,0 × Tabelle-B-Gebühr (Gerichtsgebühr Erteilung). Beispiel bei 200.000 Euro Nachlasswert: Tabelle-B-Gebühr = 435 Euro. Nachlassgericht: 2 × 435 = 870 Euro.

Notar: (435 + 20) × 1,19 + 435 = 541,45 + 435 = 976,45 Euro. Die Differenz von 106,45 Euro entspricht den Mehrkosten für die notarielle Beurkundung.

Nachschlagen

Erbschein-Kosten nach Nachlasswert (GNotKG Tabelle B)

Schnell nachschlagen – ohne selbst zu rechnen.

Gerichtsgebühren beim Nachlassgericht (2 × Tabelle-B-Gebühr) und Gesamtkosten über einen Notar (Gebühr, Pauschale nach KV 32005 und USt) für typische Nachlasswerte. Berechnet mit dem Erbschein-Kosten-Rechner auf Grundlage der GNotKG Tabelle B (Anlage 2 zu § 34 GNotKG). Nachlasswert = Aktiva − Schulden des Erblassers; kein Mindestgeschäftswert, je Gebühr mindestens 15 €.
Nachlasswert (€)Tabelle-B-Gebühr (€)Kosten Gericht (€)Kosten Notar (€)
500153036,42
1.000193846,13
2.000275465,56
5.0004590109,26
10.00075150182,10
25.000115230275,65
50.000165330385,15
100.000273546621,67
200.000435870976,45
300.0006351.2701.414,45
400.0007851.5701.742,95
500.0009351.8702.071,45
1.000.0001.7353.4703.823,45

Wann ist kein Erbschein nötig? Alternativen im Überblick

Schnell nachschlagen – ohne selbst zu rechnen.

Ein Erbschein kostet Geld und Zeit. In diesen Fällen genügt ein anderer Nachweis oder es fällt gar keine Gebühr an.
Alternative zum ErbscheinVoraussetzungRechtsgrundlage
Notarielles Testament oder ErbvertragNachlassgericht hat die Urkunde eröffnet (Eröffnungsniederschrift liegt vor)§ 35 Abs. 1 GBO
Europäisches NachlasszeugnisGrenzüberschreitender Erbfall mit Auslandsbezug innerhalb der EU§ 35 Abs. 1 GBO i. V. m. EU-Erbrechtsverordnung
Grundbuchberichtigung ohne GebührAntrag auf Eintragung der Erben binnen 2 Jahren nach dem Erbfall beim GrundbuchamtKV GNotKG Nr. 14110 Anm. 1
Kleine Nachlassgegenstände (unter 3.000 €)Grundbuchamt kann auf Erbschein verzichten, wenn dessen Beschaffung unverhältnismäßig aufwendig wäre§ 35 Abs. 3 GBO

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Erbschein-Kosten

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was kostet ein Erbschein beim Nachlassgericht?

Ein Erbschein kostet beim Nachlassgericht das Doppelte der einfachen Gebühr nach GNotKG Tabelle B, weil zwei Gebühren anfallen: eine für die Erteilung des Erbscheins (KV 12210) und eine für die Abnahme der eidesstattlichen Versicherung (KV 23300).

Bei 200.000 Euro Nachlasswert beträgt die einfache Gebühr 435 Euro, macht zusammen 870 Euro. Bei 100.000 Euro sind es 546 Euro, bei 500.000 Euro 1.870 Euro.

Der Nachlasswert entspricht den Aktiva des Nachlasses abzüglich der vom Erblasser herrührenden Schulden (§ 40 GNotKG); einen Mindestgeschäftswert gibt es nicht, bei sehr kleinem oder überschuldetem Nachlass fällt je Gebühr der Mindestbetrag von 15 Euro an, also 30 Euro beim Nachlassgericht.

Trage deinen eigenen Nachlasswert oben ein, um die genaue Gebühr zu sehen. Die Gebühren sind gesetzlich festgelegt und bei jedem Nachlassgericht in Deutschland identisch.

Was kostet ein Erbschein über einen Notar im Vergleich zum Nachlassgericht?

Über einen Notar ist ein Erbschein immer teurer als der direkte Antrag beim Nachlassgericht, weil zur Gerichtsgebühr für die Erteilung eine notarielle Gebühr für die eidesstattliche Versicherung (KV 23300) zuzüglich Post- und Telekommunikationspauschale (KV 32005: 20 Prozent der Gebühr, höchstens 20 Euro) und 19 Prozent Umsatzsteuer hinzukommt.

Bei 200.000 Euro Nachlasswert kostet der Weg über den Notar 976,45 Euro statt 870 Euro beim Gericht, ein Aufschlag von 106,45 Euro. Bei 500.000 Euro wächst die Differenz auf 201,45 Euro.

Bei kleinen Nachlasswerten bis 50.000 Euro bleibt der Aufschlag bei höchstens 55,15 Euro.

Der Notar-Weg lohnt sich vor allem, wenn die Unterlagen komplex sind oder rechtliche Prüfung gewünscht ist, weil der Notar die Angaben vorab prüft und den Antrag vollständig einreicht.

Wähle im Rechner oben die Antragstellung über einen Notar, um beide Kosten direkt gegenüberzustellen.

Ist ein Erbschein zwingend notwendig, oder reicht ein Testament als Nachweis?

Ein Erbschein ist nicht in jedem Erbfall zwingend notwendig.

Liegt ein notarielles Testament oder ein Erbvertrag mit Eröffnungsniederschrift des Nachlassgerichts vor, genügt diese öffentliche Urkunde als Erbnachweis gegenüber Banken und dem Grundbuchamt (§ 35 Abs. 1 Grundbuchordnung).

Bei einem handschriftlichen Testament oder gesetzlicher Erbfolge ohne Testament verlangen Banken und Grundbuchämter dagegen fast immer einen Erbschein, weil die öffentliche Urkunde fehlt.

Bei grenzüberschreitenden Erbfällen innerhalb der EU kann alternativ ein Europäisches Nachlasszeugnis beantragt werden.

Prüfe deshalb zuerst, welche Unterlagen konkret vorliegen, bevor du den kostenpflichtigen Erbschein beantragst — bei kleinen Nachlassgegenständen unter 3.000 Euro kann das Grundbuchamt zudem auf den Erbschein verzichten (§ 35 Abs. 3 GBO).

Was passiert, wenn man keinen Erbschein beantragt?

Ohne Erbschein bleiben Konten und Depots des Erblassers meist gesperrt, weil Banken den Nachweis der Erbenstellung verlangen, bevor sie Guthaben auszahlen oder Konten auf die Erben umschreiben.

Auch das Grundbuchamt trägt Erben ohne Erbschein oder gleichwertigen Nachweis nicht als neue Eigentümer ein, sodass Immobilien im Nachlass faktisch blockiert bleiben.

Eine gesetzliche Frist zur Beantragung eines Erbscheins gibt es nicht — er wird erst benötigt, sobald tatsächlich über Nachlassgegenstände verfügt werden soll.

Zu verwechseln ist das nicht mit der Ausschlagungsfrist von sechs Wochen nach § 1944 BGB, die unabhängig vom Erbschein läuft.

Wer den Nachlass gar nicht antreten will, muss innerhalb dieser sechs Wochen ausschlagen, unabhängig davon, ob je ein Erbschein beantragt wurde.

Wie kann ich die Kosten für einen Erbschein vermeiden oder reduzieren?

Die Kosten für einen Erbschein lassen sich vermeiden, wenn ein gleichwertiger Nachweis vorliegt: Ein notarielles Testament oder ein Erbvertrag mit Eröffnungsniederschrift ersetzt den Erbschein gegenüber Banken und Grundbuchamt vollständig (§ 35 Abs. 1 GBO) und kostet nichts zusätzlich.

Für Immobilien gilt außerdem: Wird die Berichtigung des Grundbuchs innerhalb von zwei Jahren nach dem Erbfall beantragt, fällt dafür keine Gebühr an (KV GNotKG Nr. 14110 Anm.

1) — das ersetzt aber nicht den Erbschein selbst, falls er anderweitig gebraucht wird.

Reduzieren statt vermeiden lässt sich die Gebühr, indem der Antrag direkt beim Nachlassgericht statt über einen Notar gestellt wird — das spart je nach Nachlasswert rund 11 Euro (2.000 Euro Nachlass), 55 Euro (50.000 Euro), 106 Euro (200.000 Euro) bis 201 Euro (500.000 Euro).

Ein handschriftliches Testament allein reicht dafür in der Regel nicht aus.

Wer trägt die Kosten für den Erbschein, und sind sie steuerlich absetzbar?

Die Kosten für den Erbschein trägt der Antragsteller, also der Erbe oder die Erbengemeinschaft — bei mehreren Erben können sie intern nach Erbquoten aufgeteilt werden.

Steuerlich sind sie als Nachlassverbindlichkeit bei der Erbschaftsteuer absetzbar (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG), zusammen mit Bestattungskosten und weiteren Kosten der Nachlassabwicklung.

Für diese sogenannten Erbfallkosten lässt sich ohne Einzelnachweis ein Pauschbetrag von 15.000 Euro ansetzen, was bei kleineren Nachlässen oft günstiger ist, als jede Rechnung einzeln zu belegen.

Wer höhere tatsächliche Kosten nachweisen kann — etwa bei einem aufwendigen Nachlassverfahren mit mehreren Erbscheinen —, sollte stattdessen die realen Ausgaben ansetzen.

Die Erbschaftsteuer selbst fällt unabhängig vom Erbschein an und lässt sich separat mit dem Erbschaftsteuer-Rechner ermitteln.

Was kostet ein Erbschein bei einem Nachlasswert von 30.000 Euro?

Bei einem Nachlasswert von 30.000 Euro beträgt die einfache Gebühr nach GNotKG Tabelle B 125 Euro. Beim Nachlassgericht fallen davon zwei an — Erteilung und eidesstattliche Versicherung —, macht zusammen 250 Euro.

Über einen Notar kommen die Notargebühr von 125 Euro zuzüglich 20 Euro Pauschale (KV 32005) und 19 Prozent Umsatzsteuer sowie die Gerichtsgebühr für die Erteilung hinzu, insgesamt 297,55 Euro — ein Aufschlag von 47,55 Euro gegenüber dem direkten Antrag beim Gericht.

Das ist ein typischer Nachlasswert für ein mittleres Bankguthaben ohne Immobilie. Liegt dein tatsächlicher Nachlasswert etwas höher oder niedriger, gib ihn oben direkt ein, um die exakte Gebühr statt eines Näherungswerts zu erhalten.

Was kostet ein Erbschein bei einem Nachlasswert von 60.000 Euro?

Bei einem Nachlasswert von 60.000 Euro beträgt die einfache Gebühr nach GNotKG Tabelle B 192 Euro. Beim Nachlassgericht ergibt das mit den zwei erforderlichen Gebühren zusammen 384 Euro.

Über einen Notar liegen die Gesamtkosten bei 444,28 Euro, also 60,28 Euro mehr als beim direkten Antrag am Gericht.

Ein Nachlasswert in dieser Größenordnung ergibt sich häufig aus einem Bankguthaben plus einem Fahrzeug oder kleineren Wertpapierdepot ohne Immobilie.

Denk daran, dass der Nachlasswert die Schulden des Erblassers bereits abzieht — bei 60.000 Euro Aktiva und beispielsweise 10.000 Euro offenen Krediten läge der tatsächliche Nachlasswert nur bei 50.000 Euro und die Gebühr entsprechend niedriger, bei 165 statt 192 Euro.

Was kostet ein gemeinschaftlicher Erbschein für eine Erbengemeinschaft?

Ein gemeinschaftlicher Erbschein, der alle Miterben einer Erbengemeinschaft gemeinsam ausweist, kostet genauso viel wie ein Alleinerbschein bei gleichem Nachlasswert — maßgeblich ist nach § 40 Abs. 1 GNotKG der Wert des gesamten Nachlasses, unabhängig davon, wie viele Erben beteiligt sind.

Bei 300.000 Euro Nachlasswert zahlt die Erbengemeinschaft also dieselben 1.270 Euro beim Nachlassgericht wie ein Alleinerbe.

Nur wenn ein einzelner Miterbe ausschließlich seinen eigenen Erbanteil bescheinigen lassen will (Teilerbschein), bestimmt sich der Geschäftswert stattdessen nach diesem Anteil und fällt entsprechend niedriger aus (§ 40 Abs. 2 GNotKG).

Die Kosten für den gemeinschaftlichen Erbschein können die Miterben untereinander nach ihren Erbquoten aufteilen, gegenüber dem Gericht haftet aber der Antragsteller für die volle Gebühr.

Wie lange dauert es, bis das Nachlassgericht den Erbschein ausstellt?

Die Bearbeitungsdauer beim Nachlassgericht liegt in der Regel bei vier bis acht Wochen ab vollständiger Antragstellung, kann aber je nach Auslastung des Gerichts und Komplexität des Erbfalls deutlich abweichen.

Bei klarer Rechtslage, einem eindeutigen Testament und vollständigen Unterlagen ist ein Erbschein manchmal schon nach zwei bis drei Wochen fertig.

Mehrere Erben, ausländische Urkunden oder eine strittige Erbfolge können die Dauer dagegen auf mehrere Monate verlängern. Ein Eilverfahren gibt es für den Erbschein nicht, die Gebühren sind unabhängig von der Bearbeitungsdauer gleich hoch.

Der Antrag über einen Notar kann den Prozess beschleunigen, weil dieser die Unterlagen vorab prüft und vollständig beim Nachlassgericht einreicht, wofür er die im Rechner ausgewiesenen Mehrkosten berechnet.

Hinweise

Wie kann ich Erbschein-Kosten vermeiden oder senken?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Bei einem Nachlasswert von 200.000 Euro betragen die Gerichtskosten 870 Euro direkt beim Nachlassgericht und 976,45 Euro über einen Notar. Die Differenz von 106,45 Euro ist der Preis für die rechtliche Prüfung durch den Notar.

Bei kleinen Nachlasswerten bis 50.000 Euro liegt die Differenz zwischen 6,42 Euro (500 Euro Nachlass) und 55,15 Euro (50.000 Euro Nachlass); bei 500.000 Euro sind es 201,45 Euro. Kostenvergleich: Nachlassgericht vs. Notar bei verschiedenen Nachlasswerten Prüfe vorher, ob überhaupt ein Erbschein nötig ist.

Bei notariellen Testamenten mit Eröffnungsprotokoll akzeptieren viele Banken und das Grundbuchamt auch das Testament als Nachweis (§ 35 GBO). Ebenso genügt ein Europäisches Nachlasszeugnis für grenzüberschreitende Erbfälle.

Der Erbschein ist nicht der einzige Kostenpunkt: Bei Grundstücken im Nachlass fällt zusätzlich die Grundbuchberichtigung an (gebührenfrei innerhalb von 2 Jahren nach dem Erbfall).

Erbschaftsteuer fällt unabhängig vom Erbschein an und ist über den Erbschaftsteuer-Rechner berechenbar.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Eine Alleinerbin hat von ihrem verstorbenen Vater ein Haus (Verkehrswert 350.000 Euro), ein Bankguthaben von 45.000 Euro und eine Hypothek von 95.000 Euro geerbt. Schritt 1 — Nachlasswert: 350.000 + 45.000 − 95.000 = 300.000 Euro.

Schritt 2 — Tabelle-B-Gebühr für 300.000 Euro: 635 Euro. Schritt 3a — Nachlassgericht: 2 × 635 = 1.270 Euro (Erteilung + eidesstattliche Versicherung). Schritt 3b — Notar: (635 + 20) × 1,19 = 779,45 Euro. Plus Gerichtsgebühr 635 Euro.

Gesamt: 1.414,45 Euro. Schritt 4 — Vergleich: Über den Notar kostet der Erbschein 144,45 Euro mehr. Die Erbin entscheidet sich für das Nachlassgericht und stellt den Antrag direkt.

Die Bank verlangt den Erbschein für die Freigabe des Kontos, das Grundbuchamt für die Umschreibung des Hauses.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Erster Fehler: Den Nachlasswert mit dem Erbteil verwechseln. Beim Erbschein für den Alleinerben oder beim gemeinschaftlichen Erbschein berechnen sich die Kosten auf den gesamten Nachlasswert; ob ein Alleinerbe oder fünf Miterben den Erbschein beantragen, ändert daran nichts.

Nur wenn sich Antrag und Erbschein auf das Erbrecht eines einzelnen Miterben beschränken (Teilerbschein), zählt dessen Anteil (§ 40 Abs. 2 GNotKG). Zweiter Fehler: Beerdigungskosten, Pflichtteile und Vermächtnisse vom Nachlass abziehen.

Abziehbar sind nur Verbindlichkeiten, die schon der Erblasser hinterlassen hat (§ 40 Abs. 1 Satz 2 GNotKG). Dritter Fehler: Immobilien mit dem Kaufpreis ansetzen. Der Geschäftswert richtet sich nach dem Verkehrswert zum Zeitpunkt des Erbfalls.

Ein Haus, das vor 20 Jahren für 150.000 Euro gekauft wurde, hat heute möglicherweise einen Verkehrswert von 350.000 Euro.

Der höhere Wert führt zu deutlich höheren Erbschein-Kosten. Tabelle B: Gebührenstufen nach Geschäftswert Vierter Fehler: Einen Erbschein beantragen, obwohl er nicht nötig ist.

Bei einem notariellen Testament mit Eröffnungsvermerk durch das Nachlassgericht genügt oft das Testament selbst als Erbnachweis. Fünfter Fehler: Die Gesamtkosten unterschätzen.

Neben den Gebühren für den Erbschein können zusätzliche Kosten für beglaubigte Abschriften, Übersetzungen bei ausländischen Urkunden oder Nachlasspflegschaft anfallen.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Erbschein-Kosten-Rechner berechnet die Gerichtsgebühren nach GNotKG Tabelle B aus dem Nachlasswert. Gib Aktiva und Schulden ein, wähle Nachlassgericht oder Notar und erhalte die Gesamtkosten im Vergleich.

Beim Nachlassgericht fallen zwei einfache Gebühren an (Erteilung und eidesstattliche Versicherung), über den Notar eine Beurkundungsgebühr zzgl. Auslagen und USt plus die Gerichtsgebühr.

Bei 200.000 Euro Nachlasswert: 870 Euro beim Gericht, 976,45 Euro über den Notar. Einen Mindestgeschäftswert gibt es nicht; bei Nachlass 0 oder Überschuldung fallen 2 × 15 Euro an.

Die Ergebnisse basieren auf dem GNotKG (Anlage 2 zu § 34) und sind Richtwerte. Zusätzliche Kosten für Beglaubigungen oder besondere Umstände sind nicht enthalten.

Vertiefung

Erbschein-Kosten-Beispiele nach Nachlasswert

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 330 € Gesamtkosten beim Nachlassgericht

Kleiner Nachlass: 50.000 Euro Bankguthaben

Aktiva des Nachlasses (€)
50.000
Schulden des Erblassers (€)
0
Antragstellung
Direkt beim Nachlassgericht

Beispiel 2 · Mittel · 870 € Gesamtkosten beim Nachlassgericht

Mittlerer Nachlass: Haus und Bankguthaben mit Hypothek

Aktiva des Nachlasses (€)
310.000
Schulden des Erblassers (€)
110.000
Antragstellung
Direkt beim Nachlassgericht

Beispiel 3 · Komplex · 546 € Gesamtkosten beim Nachlassgericht (621,67 € über einen Notar)

Nachlasswert 100.000 Euro nach Abzug von Schulden

Aktiva des Nachlasses (€)
130.000
Schulden des Erblassers (€)
30.000
Antragstellung
Direkt beim Nachlassgericht

Beispiel 4 · Komplex · 2.071,45 € Gesamtkosten über einen Notar

Großer Nachlass über einen Notar: 500.000 Euro

Aktiva des Nachlasses (€)
500.000
Schulden des Erblassers (€)
0
Antragstellung
Über einen Notar

Beispiel 5 · Komplex · 54 € Gesamtkosten beim Nachlassgericht

Nachlass mit hohen Schulden: kein Mindestgeschäftswert

Aktiva des Nachlasses (€)
30.000
Schulden des Erblassers (€)
28.000
Antragstellung
Direkt beim Nachlassgericht

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  • Horizontaler Balkenvergleich der Erbschein-Kosten bei 200.000 Euro Nachlasswert: Nachlassgericht 870 Euro (zwei einfache Gebühren à 435 Euro), Notar 976,45 Euro (eidesstattliche Versicherung 435 Euro plus 106,45 Euro Auslagenpauschale und USt plus 435 Euro Gerichtsgebühr für die Erteilung).

    Erbschein-Kosten: Nachlassgericht vs. Notar im Vergleich

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/illustrations/finanzen/erbschein-kosten-rechner-gebuehrenvergleich.svg"
           alt="Horizontaler Balkenvergleich der Erbschein-Kosten bei 200.000 Euro Nachlasswert: Nachlassgericht 870 Euro (zwei einfache Gebühren à 435 Euro), Notar 976,45 Euro (eidesstattliche Versicherung 435 Euro plus 106,45 Euro Auslagenpauschale und USt plus 435 Euro Gerichtsgebühr für die Erteilung)."
           width="760" height="420">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner">Erbschein-Kosten: Nachlassgericht vs. Notar im Vergleich auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner
  • Diagramm der GNotKG Tabelle B: Die einfache Gebühr steigt mit dem Geschäftswert, ausgewählte Tabellenwerte 15 Euro bei 500 Euro, 27 Euro bei 2.000 Euro, 75 Euro bei 10.000 Euro, 115 Euro bei 25.000 Euro, 165 Euro bei 50.000 Euro, 273 Euro bei 100.000 Euro, 435 Euro bei 200.000 Euro und 935 Euro bei 500.000 Euro; die Gebühr-Achse ist maßstäblich, die Geschäftswert-Achse nicht.

    GNotKG Tabelle B: Gebühr nach Geschäftswert

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    <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/illustrations/finanzen/erbschein-kosten-rechner-tabelle-b-stufen.svg"
           alt="Diagramm der GNotKG Tabelle B: Die einfache Gebühr steigt mit dem Geschäftswert, ausgewählte Tabellenwerte 15 Euro bei 500 Euro, 27 Euro bei 2.000 Euro, 75 Euro bei 10.000 Euro, 115 Euro bei 25.000 Euro, 165 Euro bei 50.000 Euro, 273 Euro bei 100.000 Euro, 435 Euro bei 200.000 Euro und 935 Euro bei 500.000 Euro; die Gebühr-Achse ist maßstäblich, die Geschäftswert-Achse nicht."
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner">GNotKG Tabelle B: Gebühr nach Geschäftswert auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner
  • Erbschein-Kosten-Formel: Nachlasswert gleich Aktiva minus Schulden; Gerichtskosten gleich zwei mal Tabelle-B-Gebühr.

    Erbschein-Kosten: Gerichtsgebühren nach GNotKG Tabelle B

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    <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/formeln/finanzen/erbschein-kosten-rechner-formel.svg"
           alt="Erbschein-Kosten-Formel: Nachlasswert gleich Aktiva minus Schulden; Gerichtskosten gleich zwei mal Tabelle-B-Gebühr."
           width="760" height="474">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner">Erbschein-Kosten: Gerichtsgebühren nach GNotKG Tabelle B auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die tatsächlichen Kosten können durch Beglaubigungen, Auslagen oder regionale Besonderheiten abweichen. Keine Rechtsberatung.

Quelle: GNotKG Tabelle B (Anlage 2 zu § 34 GNotKG, Fundstelle BGBl. 2025 I Nr. 109), § 40 GNotKG, KV GNotKG Nr. 12210, 23300, 32005, 14110, § 35 GBO

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
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Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Finanzen / Recht & Gebühren
Formeln basieren auf
GNotKG Tabelle B (Anlage 2 zu § 34): 1,0-Gebühr Erteilung (KV 12210), 1,0-Gebühr eidesstattliche Versicherung (KV 23300). Notar-Alternative: 1,0-Gebühr Beurkundung (KV 21200) zzgl. Auslagen und 19 % USt, plus Gerichtsgebühr Erteilung.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Erbschein-Kosten. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Erbschein-Kosten. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/erbschein-kosten-rechner

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