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Prozesskostenrechner: Kostenrisiko im Zivilprozess berechnen

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Kurzantwort

Prozesskostenrechner: Streitwert und Instanz eingeben und das Kostenrisiko im Zivilprozess sofort sehen — Gerichtskosten nach GKG, Anwaltsgebühren nach RVG und Gesamtkosten bei Obsiegen, Unterliegen und Teilobsiegen.

Prozesskosten berechnen: Gerichtskosten nach GKG

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

3 Annahmen und 3 Grenzen

Annahmen

  • Gerichtskosten: einfache Gebühr nach GKG Anlage 2, multipliziert mit dem Gebührensatz je Instanz (3,0 in 1. Instanz, 4,0 in Berufung, 5,0 in Revision).
  • Anwaltsgebühren: Verfahrens- und Terminsgebühr nach RVG Anlage 2 + 20 € Auslagenpauschale (VV 7002) + 19 % USt.
  • Kostenverteilung bei Teilobsiegen nach § 92 ZPO: Kosten werden im Verhältnis der Obsiegensquote geteilt.

Grenzen

  • Sachverständigenkosten, Zeugengebühren und Reisekosten sind nicht eingerechnet.
  • Gerichtliche und außergerichtliche Vergleiche können die Gebühren reduzieren.
  • Rechtsschutzversicherung oder Prozesskostenhilfe mindern das persönliche Kostenrisiko.

Stand der Prüfung: GKG und RVG in der Fassung nach dem Kosten- und Betreuervergütungsrechtsänderungsgesetz 2025 (KostBRÄG 2025, BGBl. 2025 I Nr. 109), gültig seit 01.06.2025.

Überblick

Was sind Prozesskosten und woraus setzen sie sich zusammen?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Wer einen Zivilprozess führt, trägt ein doppeltes Kostenrisiko: Gerichtskosten nach dem Gerichtskostengesetz (GKG) und Anwaltsgebühren für beide Seiten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Bei vollständigem Unterliegen muss die unterliegende Partei sämtliche Kosten tragen — eigene Anwaltskosten, gegnerische Anwaltskosten und Gerichtskosten.

Der Prozesskostenrechner ermittelt dieses Gesamtrisiko auf Grundlage der gesetzlichen Gebührentabellen. Du gibst den Streitwert, die Instanz und die erwartete Obsiegensquote ein.

Der Rechner zeigt das Gesamtrisiko bei Unterliegen, die Gerichtskosten, die Anwaltskosten beider Seiten, die Kosten bei Teilobsiegen und die Vorabkosten, die der Kläger vor Verfahrensbeginn einzahlen muss.

Bei einem Streitwert von 5.000 Euro in erster Instanz beträgt das Gesamtrisiko 2.668,38 Euro.

Eingaben

Streitwert, Instanz und Obsiegensquote eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Im Feld Streitwert gibst du den Wert des Streitgegenstands in Euro ein, also den Betrag, über den das Gericht entscheidet. Der Streitwert bestimmt sowohl die Gerichtskosten nach der GKG-Gebührentabelle als auch die Anwaltsgebühren nach der RVG-Tabelle.

Er liegt zwischen 500 und 500.000 Euro. Bei der Instanz wählst du zwischen erster Instanz, Berufung und Revision.

Jede Instanz hat eigene Gebührensätze: Die Gerichtskosten steigen von 3,0-fach in erster Instanz auf 4,0-fach in der Berufung und 5,0-fach in der Revision.

Bei den Anwaltsgebühren steigt die Verfahrensgebühr von 1,3 in erster Instanz auf 1,6 in Berufung und Revision. Die Obsiegensquote bestimmt die Kostenverteilung bei Teilobsiegen.

Bei 100 Prozent trägt die Gegenseite alle Kosten, bei 0 Prozent trägst du alles, bei 50 Prozent wird geteilt.

Praxisfälle

Prozesskosten in der Praxis: sieben typische Fälle

Jeder Fall nennt die Suchfrage, die passende Eingabe im Rechner oben und das Ergebnis aus der echten Rechenfunktion.

  1. Gerichtskosten bei 2.000 Euro Streitwert am Amtsgericht

    „Wie hoch sind die Gerichtskosten bei einem Streitwert von 2.000 Euro?“

    Eingabe
    Streitwert 2.000 €, Instanz: 1. Instanz, Obsiegensquote 0 %
    Ergebnis
    309 Euro Gerichtskosten (GKG-Gebühr 103 Euro × 3,0), Gesamtrisiko 1.403,80 Euro
  2. Anwaltskosten bei hohem Streitwert von 300.000 Euro

    „Wie hoch sind die Anwaltskosten bei einem Streitwert von 300.000 Euro?“

    Eingabe
    Streitwert 300.000 €, Instanz: 1. Instanz, Obsiegensquote 0 %
    Ergebnis
    8.687 Euro Anwaltskosten je Partei, Gesamtrisiko 26.008 Euro
  3. Zivilklage über 5.000 Euro bei hälftigem Obsiegen

    „Was kostet ein Prozess bei 5.000 Euro Streitwert, wenn ich nur zur Hälfte obsiege?“

    Eingabe
    Streitwert 5.000 €, Instanz: 1. Instanz, Obsiegensquote 50 %
    Ergebnis
    1.334,19 Euro eigene Kostenbelastung statt 2.668,38 Euro bei vollständigem Unterliegen
  4. Berufung bei 25.000 Euro Streitwert mit 75 Prozent Obsiegen

    „Was kostet eine Berufung, wenn ich zu 75 Prozent obsiege?“

    Eingabe
    Streitwert 25.000 €, Instanz: Berufung, Obsiegensquote 75 %
    Ergebnis
    1.991,78 Euro eigene Kosten statt 7.967,12 Euro Gesamtrisiko bei Unterliegen
  5. Revision beim Bundesgerichtshof: Kostenrisiko bei Obsiegen

    „Was kostet eine Revision, wenn ich am Ende gewinne?“

    Eingabe
    Streitwert 10.000 €, Instanz: Revision, Obsiegensquote 100 %
    Ergebnis
    0 Euro eigene Kosten, aber 3.611,26 Euro Vorabkosten müssen vorfinanziert werden
  6. Gerichtskostenvorschuss vor Klageerhebung

    „Wie viel Geld brauche ich, bevor das Gericht meine Klage zustellt?“

    Eingabe
    Streitwert 10.000 €, Instanz: 1. Instanz, Obsiegensquote 0 %
    Ergebnis
    2.812,50 Euro Vorabkosten (849 Euro Gerichtskostenvorschuss plus 1.963,50 Euro eigener Anwalt)
  7. Prozesskosten nicht tragbar: Prozesskostenhilfe prüfen

    „Was mache ich, wenn ich mir die Prozesskosten nicht leisten kann?“

    Eingabe
    Keine Rechnereingabe nötig — Einkommen, Wohnkosten und Vermögen im Prozesskostenhilferechner prüfen
    Ergebnis
    Bei Bewilligung übernimmt der Staat Gerichtskosten und eigene Anwaltskosten vollständig oder gegen Raten

    Prozesskostenhilfe-Anspruch prüfen

Berechnung

Wie berechnen sich Gerichtskosten und Anwaltskosten nach GKG und RVG?

Verstehe den Formelweg.

Das Gesamtrisiko bei vollständigem Unterliegen ergibt sich als Gesamtrisiko = Gerichtskosten + 2 × Anwaltskosten brutto. Die Gerichtskosten berechnen sich als GKG-Einfachgebühr × Gebührensatz: 3,0 in erster Instanz, 4,0 in der Berufung, 5,0 in der Revision.

Bei 5.000 Euro Streitwert: 170,50 × 3,0 = 511,50 Euro.

Die Anwaltskosten je Partei ergeben sich aus der Verfahrens- und Terminsgebühr multipliziert mit der RVG-Tabellengebühr, zuzüglich 20 Euro Auslagenpauschale und 19 Prozent Umsatzsteuer: Anwaltskosten = ((VG + TG) × RVG-Tabelle + 20) × 1,19.

In erster Instanz: VG = 1,3, TG = 1,2. Bei 5.000 Euro: ((1,3 + 1,2) × 354,50 + 20) × 1,19 = 1.078,44 Euro. Die Kosten bei Obsiegensquote: KostenBeiQuote = (1 − Quote ÷ 100) × Gesamtrisiko. Bei 50 Prozent: (1 − 0,5) × 2.668,38 = 1.334,19 Euro.

Seit dem 1. Juni 2025 gelten für die GKG- und RVG-Gebührentabellen die durch das KostBRÄG 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 109) angehobenen Werte — die einfache GKG-Gebühr stieg dadurch bei 5.000 Euro Streitwert von zuvor 161 auf 170,50 Euro. Eigener Kostenanteil nach Obsiegensquote bei 25.000 Euro Streitwert in erster Instanz

Prozesskostenrechner-Formel: Gesamtrisiko gleich Gerichtskosten plus zwei mal Anwaltskosten. Kosten bei Quote gleich Gesamtrisiko mal Verlustanteil.
Gesamtrisiko im Zivilprozess: Gerichtskosten (GKG) plus eigene und gegnerische Anwaltskosten (RVG), verteilt nach Obsiegensquote (§ 92 ZPO).

Nachschlagen

Prozesskosten nach Streitwert: Gesamtrisiko bei vollständigem Unterliegen in erster Instanz

Gesamtrisiko bei vollständigem Unterliegen (0 % Obsiegensquote) in erster Instanz. Gerichtskosten nach GKG Anlage 2 (3,0-facher Satz), Anwaltskosten je Partei nach RVG Anlage 2 (Verfahrensgebühr 1,3 + Terminsgebühr 1,2 + 20 Euro Auslagen + 19 % USt). Stand KostBRÄG 2025, gültig seit 01.06.2025.

Prozesskosten 1. Instanz: Gerichtskosten, Anwaltskosten und Gesamtrisiko nach Streitwert (GKG/RVG, KostBRÄG 2025)
StreitwertGerichtskosten (3,0-fach)Anwaltskosten je Partei (brutto)Gesamtrisiko bei Unterliegen
2.000 €309 €547,40 €1.403,80 €
5.000 €511,50 €1.078,44 €2.668,38 €
10.000 €849 €1.963,50 €4.776 €
25.000 €1.306,50 €2.781,63 €6.869,76 €
50.000 €1.914 €4.060,88 €10.035,76 €
100.000 €3.594 €5.244,93 €14.083,86 €

Das Gesamtrisiko umfasst Gerichtskosten plus Anwaltskosten beider Parteien. Bei Obsiegen trägt die Gegenseite alle Kosten. Bei Teilobsiegen werden die Kosten anteilig verteilt. In Berufung (4,0-fach GKG, 1,6-fach VG) und Revision (5,0-fach GKG, 1,6-fach VG) steigen die Kosten erheblich. Sachverständigenkosten, Zeugengebühren und Einigungsgebühr sind nicht enthalten. Korrektur 27.09.2026: vorherige Tabelle basierte auf der GKG-Gebührentabelle von 2013, die seit der KostBRÄG-2025-Novelle (BGBl. 2025 I Nr. 109, gültig seit 01.06.2025) überholt war.

GKG- und RVG-Gebührentabelle nach Streitwert (2026)

Die einfache Gebühr aus Anlage 2 zum GKG (Gerichtskosten) und die Tabellengebühr aus Anlage 2 zum RVG (Anwaltskosten) sind die Bemessungsgrundlage für sämtliche Berechnungen oben. Beide Tabellen wurden zum 1. Juni 2025 durch das KostBRÄG 2025 angehoben und gelten unverändert auch 2026.

GKG-Gebühr und RVG-Tabellengebühr je Streitwertstufe (Anlage 2 GKG, Anlage 2 RVG, Stand 2026)
Streitwert bisGKG-Gebühr (einfach)RVG-Tabellengebühr (einfach)Rechtsgrundlage
500 €40,00 €51,50 €§ 34 Abs. 1 GKG / § 13 Abs. 1 RVG
1.000 €61,00 €93,00 €§ 34 Abs. 1 GKG / § 13 Abs. 1 RVG
2.000 €103,00 €176,00 €§ 34 Abs. 1 GKG / § 13 Abs. 1 RVG
5.000 €170,50 €354,50 €§ 34 Abs. 1 GKG / § 13 Abs. 1 RVG
10.000 €283,00 €652,00 €§ 34 Abs. 1 GKG / § 13 Abs. 1 RVG
25.000 €435,50 €927,00 €§ 34 Abs. 1 GKG / § 13 Abs. 1 RVG
50.000 €638,00 €1.357,00 €§ 34 Abs. 1 GKG / § 13 Abs. 1 RVG
100.000 €1.198,00 €1.755,00 €§ 34 Abs. 1 GKG / § 13 Abs. 1 RVG
500.000 €4.138,00 €3.752,00 €§ 34 Abs. 1 GKG / § 13 Abs. 1 RVG

Die GKG-Gebühr wird mit dem Gebührensatz der Instanz multipliziert (3,0 / 4,0 / 5,0). Die RVG-Tabellengebühr wird mit Verfahrens- und Terminsgebührensatz multipliziert, zuzüglich 20 Euro Auslagenpauschale und 19 % USt. Quelle: Anlage 2 zu § 34 Abs. 1 Satz 3 GKG und Anlage 2 zu § 13 Abs. 1 Satz 3 RVG, jeweils in der Fassung des KostBRÄG 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 109), gesetze-im-internet.de, gültig seit 01.06.2025.

Ausblick

Was gilt 2026 bei Gerichts- und Anwaltskosten?

Was sich zum Jahres- oder Periodenwechsel ändert – mit Datumsstempel und Herkunft.

  • Seit dem 1. Juni 2025 gelten die durch das Kosten- und Betreuervergütungsrechtsänderungsgesetz 2025 (KostBRÄG 2025) angehobenen GKG- und RVG-Gebührentabellen unverändert auch 2026 weiter.
  • Die einfache GKG-Gebühr für einen Streitwert von 5.000 Euro liegt seit der Novelle bei 170,50 Euro statt zuvor 161 Euro — ein Plus von rund 6 Prozent.
  • Die RVG-Tabellengebühren wurden im gleichen Zug um pauschal rund 6 Prozent (wertabhängige Gebühren) beziehungsweise 9 Prozent (Festgebühren) angehoben.
  • Eine weitere Reform der GKG- oder RVG-Gebührentabellen ist mit Stand September 2026 nicht angekündigt; die vorherige Anhebung 2021 lag rund vier Jahre vor der Novelle 2025.

Stand: 27.09.2026 · Quelle: Bundesministerium der Justiz, KostBRÄG 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 109)

Expertenmodus

Häufige Fragen zum Prozesskostenrechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie hoch sind die Gerichtskosten bei einem Streitwert von 2.000 Euro?

Bei 2.000 Euro Streitwert betragen die Gerichtskosten in erster Instanz 309 Euro. Grundlage ist die einfache Gebühr aus Anlage 2 zum GKG, die bei diesem Streitwert 103 Euro beträgt, multipliziert mit dem 3,0-fachen Gebührensatz der ersten Instanz.

Zusammen mit den Anwaltskosten beider Parteien von je 547,40 Euro brutto ergibt sich ein Gesamtrisiko von 1.403,80 Euro bei vollständigem Unterliegen — mehr als zwei Drittel des Streitwerts.

In der Berufung steigt der Satz auf 4,0-fach, das wären dann 412 Euro Gerichtskosten. Der Kläger muss die 309 Euro als Vorschuss einzahlen, bevor das Gericht die Klage zustellt; bei Obsiegen erstattet der Gegner diese Summe.

Wer bei kleineren Streitwerten wie diesem prozessieren will, sollte das Kostenrisiko im Verhältnis zur Forderungshöhe genau prüfen, da die Gebühren bei niedrigen Streitwerten prozentual stärker ins Gewicht fallen als bei hohen.

Wie hoch sind die Anwaltskosten bei einem Streitwert von 300.000 Euro?

Bei 300.000 Euro Streitwert betragen die Anwaltskosten je Partei 8.687 Euro brutto.

Die RVG-Tabellengebühr liegt bei diesem Wert bei 2.912 Euro; in erster Instanz werden Verfahrensgebühr (1,3-fach) und Terminsgebühr (1,2-fach) addiert, dazu kommen 20 Euro Auslagenpauschale und 19 Prozent Umsatzsteuer.

Die Gerichtskosten betragen parallel 8.634 Euro (GKG-Gebühr 2.878 Euro × 3,0), sodass das Gesamtrisiko bei vollständigem Unterliegen 26.008 Euro erreicht.

Trotz des 60-fachen Streitwerts gegenüber 5.000 Euro steigt das Risiko nur auf etwa das Zehnfache, weil beide Gebührentabellen degressiv gestaffelt sind.

Wer bei so hohen Streitwerten klagt, sollte zusätzlich Sachverständigenkosten einkalkulieren, die hier schnell mehrere tausend Euro ausmachen können und im Rechner nicht enthalten sind.

Wie werden Gerichtskosten im Zivilprozess berechnet?

Gerichtskosten berechnen sich als einfache Gebühr nach Anlage 2 zum GKG, multipliziert mit dem Gebührensatz der jeweiligen Instanz.

Die einfache Gebühr ist eine Stufentabelle: Bei 5.000 Euro Streitwert beträgt sie 170,50 Euro, bei 10.000 Euro 283 Euro und bei 100.000 Euro 1.198 Euro.

In erster Instanz gilt der 3,0-fache Satz, in der Berufung der 4,0-fache und in der Revision der 5,0-fache Satz — bei 5.000 Euro Streitwert ergibt das 511,50 Euro Gerichtskosten in erster Instanz. Seit dem 1.

Juni 2025 gelten nach dem KostBRÄG 2025 höhere Gebühren als zuvor; die Tabelle wurde damals um rund 6 bis 9 Prozent angehoben.

Der Kläger zahlt die Gerichtskosten als Vorschuss vor Zustellung der Klage und bekommt sie bei Obsiegen vom Gegner zurückerstattet.

Wie werden Anwaltskosten nach RVG berechnet?

Anwaltskosten berechnen sich aus der RVG-Tabellengebühr, die je nach Streitwert gestaffelt ist, multipliziert mit Verfahrens- und Terminsgebührensatz.

Bei 5.000 Euro Streitwert beträgt die Tabellengebühr 354,50 Euro; in erster Instanz kommen 1,3-fache Verfahrensgebühr (460,85 Euro) und 1,2-fache Terminsgebühr (425,40 Euro) zusammen, dazu 20 Euro Auslagenpauschale nach VV 7002 und 19 Prozent Umsatzsteuer — macht 1.078,44 Euro brutto je Partei.

In Berufung und Revision steigt die Verfahrensgebühr auf 1,6-fach, während die Terminsgebühr bei 1,2-fach bleibt. Bei Unterliegen muss die verlierende Partei die Anwaltskosten beider Seiten tragen, also das Doppelte dieses Betrags.

Wer die Kosten für eine Einigungsgebühr bei einem Vergleich einplanen will, sollte zusätzlich das 1,0-Fache der Tabellengebühr je Partei einkalkulieren.

Wer trägt die Kosten in einem Zivilprozess?

Nach §§ 91 ff. ZPO trägt die unterliegende Partei sämtliche Kosten des Rechtsstreits — Gerichtskosten und Anwaltskosten beider Seiten.

Bei 5.000 Euro Streitwert und vollständigem Unterliegen sind das 2.668,38 Euro: 511,50 Euro Gerichtskosten plus zweimal 1.078,44 Euro Anwaltskosten.

Bei Teilobsiegen nach § 92 ZPO werden die Kosten anteilig verteilt: Bei 50 Prozent Obsiegensquote trägt jede Seite 1.334,19 Euro.

Der Kläger muss unabhängig vom Verfahrensausgang in Vorleistung treten — er zahlt den Gerichtskostenvorschuss und seinen eigenen Anwalt vor Prozessbeginn, hier 1.589,94 Euro.

Wer sich das finanzielle Risiko nicht leisten kann, sollte vorab prüfen, ob eine Rechtsschutzversicherung greift oder ob die Voraussetzungen für Prozesskostenhilfe nach §§ 114 ff. ZPO erfüllt sind.

Was kostet eine Berufung oder Revision im Vergleich zur ersten Instanz?

Jede Instanz erhöht sowohl den Gerichtskosten- als auch den Anwaltsgebührensatz. Bei 10.000 Euro Streitwert beträgt das Gesamtrisiko in erster Instanz 4.776 Euro, in der Berufung 5.524,52 Euro und in der Revision 5.807,52 Euro.

Der GKG-Satz steigt von 3,0 auf 4,0 in der Berufung und auf 5,0 in der Revision, die RVG-Verfahrensgebühr von 1,3 auf 1,6.

Wer in erster Instanz verliert und Berufung einlegt, zahlt zusätzlich die Kosten der zweiten Instanz — bei 25.000 Euro Streitwert summieren sich erste Instanz (6.869,76 Euro) und Berufung (7.967,12 Euro) auf über 14.800 Euro.

Vor einer Berufung oder Revision lohnt sich deshalb eine realistische Einschätzung der Erfolgsaussichten, da die zusätzlichen Kosten das ursprüngliche Prozessrisiko deutlich vergrößern können.

Was ist der Streitwert und wie wird er festgelegt?

Der Streitwert ist der wirtschaftliche Wert des Streitgegenstands und die Berechnungsgrundlage für Gerichtskosten nach GKG und Anwaltsgebühren nach RVG.

Bei Geldforderungen entspricht er dem eingeklagten Betrag: Wer 10.000 Euro fordert, hat einen Streitwert von 10.000 Euro und ein Gesamtrisiko von 4.776 Euro in erster Instanz.

Lässt sich kein bezifferbarer Wert ermitteln, gilt nach § 52 Abs. 2 GKG ein Auffangstreitwert von 5.000 Euro.

Der Streitwert bestimmt zugleich die sachliche Zuständigkeit: Bis 5.000 Euro ist das Amtsgericht zuständig, darüber das Landgericht (§ 23 GVG).

Ein höherer Streitwert erhöht die Gebühren nicht linear, sondern degressiv — bei 100.000 Euro Streitwert liegt das Gesamtrisiko bei 14.083,86 Euro und damit deutlich unter dem 20-fachen des Werts bei 5.000 Euro.

Was sind Vorabkosten und wie hoch ist der Gerichtskostenvorschuss?

Vorabkosten sind der Betrag, den der Kläger vor Verfahrensbeginn aufbringen muss — Gerichtskostenvorschuss plus eigene Anwaltskosten.

Bei 5.000 Euro Streitwert in erster Instanz betragen die Vorabkosten 1.589,94 Euro (511,50 Euro Gerichtskostenvorschuss plus 1.078,44 Euro Anwaltskosten), bei 100.000 Euro steigen sie auf 8.838,93 Euro.

Der Gerichtskostenvorschuss ist nach § 12 Abs. 1 GKG fällig, sobald die Klage eingereicht wird; das Gericht stellt die Klage erst zu, wenn der Vorschuss eingegangen ist.

Bei Obsiegen erhält der Kläger den Vorschuss zurück und kann die Anwaltskosten vom Gegner einfordern, bei Unterliegen verliert er ihn zusätzlich zu den gegnerischen Kosten.

Wer die Vorabkosten nicht aufbringen kann, sollte vor Klageerhebung Prozesskostenhilfe oder eine Rechtsschutzversicherung prüfen, statt das Verfahren aus Liquiditätsgründen zu verzögern.

Wann lohnt sich Prozesskostenhilfe statt der vollen Prozesskosten?

Prozesskostenhilfe (PKH) nach §§ 114 ff. ZPO lohnt sich, sobald die eigenen Mittel für Gerichts- und Anwaltskosten nicht ausreichen und die Klage hinreichende Erfolgsaussichten hat.

Bei Bewilligung übernimmt der Staat die Gerichtskosten und die eigenen Anwaltsgebühren vollständig oder gegen Raten über maximal 48 Monate — bei 5.000 Euro Streitwert entfällt damit ein eigenes Kostenrisiko von bis zu 1.589,94 Euro Vorabkosten.

Die gegnerischen Anwaltskosten deckt PKH jedoch nicht: Wer trotz PKH den Prozess verliert, muss die Kosten des gegnerischen Anwalts von 1.078,44 Euro bei diesem Streitwert selbst tragen.

Den Antrag stellt man beim zuständigen Gericht zusammen mit einer Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

Wer die eigene PKH-Berechtigung und eine mögliche Monatsrate vorab prüfen will, findet die Details im Prozesskostenhilferechner dieses Portals.

Hinweise

Wie senkt man das Prozesskostenrisiko?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Bei 25.000 Euro steigt es auf 6.869,76 Euro, bei 100.000 Euro auf 14.083,86 Euro. Die Kosten steigen degressiv: Ein zwanzigfacher Streitwert führt nur zum rund fünffachen Risiko.

Kostenaufbau im Zivilprozess nach Streitwert: Gerichtskosten und Anwaltskosten beider Seiten Der größte Kostenhebel ist die Instanz. Bei 25.000 Euro Streitwert betragen die Anwaltskosten 2.781,63 Euro in erster Instanz, aber 3.112,56 Euro in der Berufung. Höhere Gerichtskostensätze und gestiegene Verfahrensgebühren treiben die Kosten.

Eine Obsiegensquote von 75 Prozent senkt die tatsächliche Belastung erheblich: Bei 25.000 Euro Berufung sinken die Kosten von 7.967,12 Euro auf 1.991,78 Euro.

Wer vor Klageerhebung die Erfolgsaussichten realistisch einschätzt, kann das finanzielle Risiko eines Prozesses besser beurteilen und entscheiden, ob eine außergerichtliche Einigung wirtschaftlich sinnvoller wäre.

Anwendung

Prozesskosten in der Praxis: Zivilklage Schritt für Schritt berechnet

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Unternehmer will eine offene Rechnung von 5.000 Euro einklagen. Er stellt die Eingaben auf: Streitwert 5.000 Euro, erste Instanz, Obsiegensquote 50 Prozent. Schritt 1 — Gerichtskosten: GKG-Einfachgebühr 170,50 Euro × 3,0 = 511,50 Euro.

Schritt 2 — Anwaltskosten je Partei: Verfahrensgebühr 1,3 × 354,50 = 460,85 Euro, Terminsgebühr 1,2 × 354,50 = 425,40 Euro, Auslagen 20 Euro. Netto 906,25 Euro, USt 172,19 Euro, brutto 1.078,44 Euro.

Schritt 3 — Gesamtrisiko: 511,50 + 2 × 1.078,44 = 2.668,38 Euro. Schritt 4 — Kosten bei 50 Prozent: (1 − 0,5) × 2.668,38 = 1.334,19 Euro. Schritt 5 — Vorabkosten: 511,50 + 1.078,44 = 1.589,94 Euro.

Ergebnis: Selbst bei hälftigem Obsiegen trägt der Unternehmer 1.334,19 Euro. Die Vorabkosten von 1.589,94 Euro muss er unabhängig vom Ausgang vorfinanzieren.

Bei einer Forderung von 5.000 Euro macht das Kostenrisiko mehr als die Hälfte des Streitwerts aus.

Fallstricke

Häufige Fehler bei der Prozesskosten-Kalkulation

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Erster Fehler: Nur die eigenen Anwaltskosten einkalkulieren. Bei Unterliegen trägt die unterliegende Partei auch die Anwaltskosten der Gegenseite.

Bei 5.000 Euro Streitwert verdoppelt das die Anwaltsbelastung von 1.078,44 auf 2.156,88 Euro. Zweiter Fehler: Die Vorabkosten unterschätzen. Der Kläger muss vor Verfahrensbeginn den Gerichtskostenvorschuss und seinen eigenen Anwalt bezahlen.

Bei 100.000 Euro Streitwert beträgt dieser Vorabaufwand 8.838,93 Euro — unabhängig vom Ausgang. Dritter Fehler: Die Instanzkosten addieren. Jede Instanz erzeugt eigene Gebühren.

Wer in erster Instanz verliert und Berufung einlegt, zahlt die Kosten beider Instanzen. Bei 25.000 Euro Streitwert summieren sich erste Instanz und Berufung auf über 14.800 Euro Gesamtrisiko. Vierter Fehler: Prozesskostenhilfe nicht prüfen.

Wer die Prozesskosten nicht aufbringen kann, sollte PKH nach §§ 114 ff. ZPO beantragen.

Nächster Schritt

Prozesskostenrechner: Kostenrisiko im Überblick

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Prozesskostenrechner berechnet das Kostenrisiko im Zivilprozess auf Grundlage der Gebührentabellen des GKG und RVG.

Gib Streitwert, Instanz und Obsiegensquote ein, um Gesamtrisiko, Gerichtskosten, Anwaltskosten beider Seiten, Kosten bei Teilobsiegen und Vorabkosten sofort zu sehen.

Bei 5.000 Euro Streitwert in erster Instanz beträgt das Gesamtrisiko bei Unterliegen 2.668,38 Euro, bei 100.000 Euro sind es 14.083,86 Euro.

Der größte Hebel ist die Instanz: Berufung und Revision erhöhen sowohl die Gerichtskosten als auch die Anwaltsgebühren. Die Obsiegensquote verteilt die Gesamtkosten anteilig.

Die Ergebnisse basieren auf den gesetzlichen Gebührentabellen (GKG Anlage 2, RVG Anlage 2, Stand KostBRÄG 2025, gültig seit 01.06.2025) und sind Richtwerte.

Sachverständigenkosten, Zeugengebühren und mehrere Termine können die tatsächlichen Kosten erhöhen. Für verbindliche Auskunft einen Rechtsanwalt aufsuchen.

Vertiefung

Prozesskosten-Beispiele nach Streitwert und Instanz

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Gesamtrisiko bei Unterliegen 1.403,80 Euro | Gerichtskosten 309 Euro | Eigene Anwaltskosten (brutto) 547,40 Euro | Gegnerische Anwaltskosten (brutto) 547,40 Euro | Kosten bei Obsiegensquote 1.403,80 Euro | Vorabkosten (Kläger) 856,40 Euro

Gerichtskosten bei 2.000 Euro Streitwert (Amtsgericht)

Streitwert
2.000 Euro
Instanz
1. Instanz
Obsiegensquote
0 %

Beispiel 2 · Mittel · Gesamtrisiko bei Unterliegen 7.967,12 Euro | Gerichtskosten 1.742 Euro | Eigene Anwaltskosten (brutto) 3.112,56 Euro | Gegnerische Anwaltskosten (brutto) 3.112,56 Euro | Kosten bei Obsiegensquote 1.991,78 Euro | Vorabkosten (Kläger) 4.854,56 Euro

Berufung bei 25.000 Euro Streitwert mit 75 % Obsiegen

Streitwert
25.000 Euro
Instanz
Berufung
Obsiegensquote
75 %

Beispiel 3 · Komplex · Gesamtrisiko bei Unterliegen 14.083,86 Euro | Gerichtskosten 3.594 Euro | Eigene Anwaltskosten (brutto) 5.244,93 Euro | Gegnerische Anwaltskosten (brutto) 5.244,93 Euro | Kosten bei Obsiegensquote 14.083,86 Euro | Vorabkosten (Kläger) 8.838,93 Euro

Vollständiges Unterliegen bei 100.000 Euro Streitwert

Streitwert
100.000 Euro
Instanz
1. Instanz
Obsiegensquote
0 %

Beispiel 4 · Komplex · Gesamtrisiko bei Unterliegen 5.807,52 Euro | Gerichtskosten 1.415 Euro | Eigene Anwaltskosten (brutto) 2.196,26 Euro | Gegnerische Anwaltskosten (brutto) 2.196,26 Euro | Kosten bei Obsiegensquote 0 Euro | Vorabkosten (Kläger) 3.611,26 Euro

Revision bei 10.000 Euro Streitwert mit vollständigem Obsiegen

Streitwert
10.000 Euro
Instanz
Revision
Obsiegensquote
100 %

Beispiel 5 · Komplex · Gesamtrisiko bei Unterliegen 26.008 Euro | Gerichtskosten 8.634 Euro | Eigene Anwaltskosten (brutto) 8.687 Euro | Gegnerische Anwaltskosten (brutto) 8.687 Euro | Kosten bei Obsiegensquote 26.008 Euro | Vorabkosten (Kläger) 17.321 Euro

Anwaltskosten bei hohem Streitwert von 300.000 Euro

Streitwert
300.000 Euro
Instanz
1. Instanz
Obsiegensquote
0 %

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PfändungsrechnerPfändbares Nettoeinkommen nach § 850c ZPO berechnen: Pfändungsfreigrenzen ab 01.07.2026, Grundfreibetrag und Zuschläge für Unterhaltspflichtige.Privatinsolvenz-RechnerPrivatinsolvenz berechnen: Pfändbarer Betrag, Gesamtzahlung über 3 Jahre, Treuhänderkosten nach InsVV und Insolvenzquote nach § 850c ZPO und InsO.StBVV-RechnerSteuerberaterkosten nach StBVV berechnen: Gebühren für ESt-Erklärung, Jahresabschluss, Buchführung und Lohn nach Tabellen A–C mit Zehntel-Satz, Auslagen und USt.Erbschein-KostenErbschein-Kosten berechnen: Gerichtsgebühren nach GNotKG Tabelle B aus dem Nachlasswert – Nachlassgericht oder Notar-Alternative im Vergleich.Zinseszins-RechnerZinseszins für Einmalanlage und Sparplan mit Raten berechnen – mit Jahrestabelle, Liniendiagramm und Aufschlüsselung Einzahlungen vs. Zinsen. Kostenlos für 2026.Brutto-NettoBruttogehalt in Nettogehalt umrechnen: Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialversicherung 2026KreditMonatliche Rate, Gesamtkosten und Zinskosten für Ratenkredite berechnenMehrwertsteuerrechnerNetto-Brutto-Umrechnung mit 19 %, 7 % oder individuellem Steuersatz.Einkommensteuer-Rechner 2026Einkommensteuer 2026 mit Progression, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Grenzsteuersatz aus Jahresdaten belastbar vorausberechnen.Elterngeld-RechnerGeschätztes Basiselterngeld aus dem durchschnittlichen Nettoeinkommen vor der Geburt berechnen – mit Mindest- und Höchstbeträgen.KGV-RechnerKGV einer Aktie aus Aktienkurs und Gewinn pro Aktie berechnen, im Branchenkontext einordnen und mit Index sowie weiteren Aktien vergleichen.Rebalancing-RechnerPortfolio-Rebalancing planen: Abweichungen von der Zielallokation erkennen, notwendige Käufe und Verkäufe mit minimalem Handelsaufwand berechnen oder das Portfolio allein über eine monatliche Sparrate schrittweise zurück zur Zielallokation führen.Sparplan-RechnerETF-Sparplan berechnen, Sparplan vs. Einmalanlage vergleichen und inflationsbereinigtes Vermögen ermitteln. Mit Jahrestabelle und Grafiken.StundenlohnrechnerStundenlohn, Monatsgehalt und Jahresgehalt gegenseitig umrechnen – inklusive Mindestlohn-Vergleich und optionaler Urlaubsberücksichtigung.LohnerhöhungVergleich Gehalt vor und nach Lohnerhöhung: Netto-Mehrwert, Steuern und Sozialversicherung aufgeschlüsselt

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  • Gestapeltes Balkendiagramm zeigt den Kostenaufbau im Zivilprozess in der 1. Instanz bei vollem Unterliegen für Streitwerte von 2.000 bis 100.000 Euro: Gerichtskosten nach GKG Anlage 2, eigene und gegnerische Anwaltskosten nach RVG. Bei 5.000 Euro Streitwert beträgt das Gesamtrisiko 2.668 Euro, bei 100.000 Euro Streitwert 14.084 Euro.

    Kostenaufbau im Zivilprozess nach Streitwert

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           alt="Gestapeltes Balkendiagramm zeigt den Kostenaufbau im Zivilprozess in der 1. Instanz bei vollem Unterliegen für Streitwerte von 2.000 bis 100.000 Euro: Gerichtskosten nach GKG Anlage 2, eigene und gegnerische Anwaltskosten nach RVG. Bei 5.000 Euro Streitwert beträgt das Gesamtrisiko 2.668 Euro, bei 100.000 Euro Streitwert 14.084 Euro."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/prozesskostenrechner">Kostenaufbau im Zivilprozess nach Streitwert auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/prozesskostenrechner
  • Liniendiagramm zeigt den eigenen Kostenanteil abhängig von der Obsiegensquote bei 25.000 Euro Streitwert in der 1. Instanz: 6.870 Euro bei 0 Prozent Obsiegensquote, 3.435 Euro bei 50 Prozent und 0 Euro bei 100 Prozent vollem Obsiegen. Die Verteilung folgt der Kostenquote nach Paragraph 92 ZPO.

    Eigener Kostenanteil nach Obsiegensquote

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           alt="Liniendiagramm zeigt den eigenen Kostenanteil abhängig von der Obsiegensquote bei 25.000 Euro Streitwert in der 1. Instanz: 6.870 Euro bei 0 Prozent Obsiegensquote, 3.435 Euro bei 50 Prozent und 0 Euro bei 100 Prozent vollem Obsiegen. Die Verteilung folgt der Kostenquote nach Paragraph 92 ZPO."
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/prozesskostenrechner">Eigener Kostenanteil nach Obsiegensquote auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/prozesskostenrechner

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Rechnerspezifische Grenzen: Die Werte sind Richtwerte auf Basis der gesetzlichen Gebührentabellen. Die tatsächlichen Kosten können durch Sachverständigenkosten, Zeugengebühren, mehrere Termine oder Vergleiche abweichen. Keine Rechtsberatung.

Quelle: Gerichtskosten GKG Anlage 2, Anwaltsgebühren RVG Anlage 2, Kostenverteilung § 91 ff. ZPO.

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Finanzen / Recht & Gebühren
Formeln basieren auf
Gerichtskosten nach GKG Anlage 2 (einfache Gebühr × Gebührensatz je Instanz), Anwaltsgebühren nach RVG Anlage 2 (Verfahrens- und Terminsgebühr + Auslagenpauschale + 19 % USt), Kostenverteilung nach § 91 ff. ZPO.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Prozesskostenrechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/prozesskostenrechner

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Rechner-Portal, 2026. Prozesskostenrechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/recht-gebuehren/prozesskostenrechner

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