Rechenbasis
Annahmen und Grenzen
Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.
5 Annahmen und 4 Grenzen
Annahmen
- Die Pfändungsfreigrenzen gelten ab 01.07.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 80).
- Grundfreibetrag: 1.587,40 €/Monat, Zuschlag 1. Person: 597,42 €, je weitere Person: 332,83 €.
- Höchstgrenze: 4.866,30 €/Monat — darüber ist alles voll pfändbar.
- Das Nettoeinkommen wird auf volle 10 € abgerundet (§ 850c Abs. 5 ZPO).
- Pfändungssatz: 70 % (0 UP), 50 % (1 UP), 40 % (2 UP), 30 % (3 UP), 20 % (4 UP), 10 % (5+ UP).
Grenzen
- Bei Unterhaltspfändung nach § 850d ZPO gelten niedrigere Freibeträge — hier nicht berechnet.
- Sonderfälle wie Selbstständige, Kontopfändung (P-Konto) oder Sozialtransfers erfordern gesonderte Prüfung.
- Die Pfändungstabelle ändert sich jährlich zum 1. Juli — dieser Rechner bildet den Stand ab 01.07.2026 ab.
- Keine Berücksichtigung von unpfändbaren Bezügen nach § 850a ZPO (z. B. Weihnachtsgeld bis 50 % des monatlichen Arbeitseinkommens).
Stand der Prüfung: Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2026 (gültig 01.07.2026 – 30.06.2027).