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Vollkostenrechnung: Selbstkosten und Angebotspreis berechnen

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Kurzantwort

Der Rechner führt die Vollkostenrechnung als Zuschlagskalkulation in drei Verfahren: differenzierend mit getrennten Zuschlägen für Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb, summarisch mit einem Gesamtzuschlag und als Divisionskalkulation aus Gesamtkosten und Menge. Aus 100 Euro Materialeinzelkosten und 80 Euro Fertigungslöhnen werden mit 20 Prozent Materialgemeinkosten, 150 Prozent Fertigungsgemeinkosten, 10 Prozent Verwaltungs- und 5 Prozent Vertriebsgemeinkosten Herstellkosten von 320,00 Euro, Selbstkosten von 368,00 Euro und mit 10 Prozent Gewinn ein Barverkaufspreis von 404,80 Euro. Daneben zeigt er den Gemeinkostenanteil von 51,1 Prozent und die Teilkostensicht mit Deckungsbeitrag. Die Zuschlagssätze sind Rechenbeispiele und gehören durch die eigenen Werte aus dem Betriebsabrechnungsbogen ersetzt.

Vollkostenrechnung per Zuschlagskalkulation: Einzelkosten und Zuschläge eingeben

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Finanzen (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Vollkostenrechnung: Zuschlagskalkulation von den Einzelkosten zum Angebotspreis

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die Vollkostenrechnung ordnet einem Erzeugnis alle Kosten zu, die der Betrieb für es trägt. Einzelkosten wie Material und Fertigungslöhne lassen sich direkt zurechnen.

Gemeinkosten wie Hallenmiete, Maschinen und Verwaltung kommen über Zuschlagssätze dazu. Das Ergebnis sind die Selbstkosten und ein Angebotspreis, der sie samt Gewinn deckt.

Mit den voreingestellten Sätzen werden aus 100,00 € Materialeinzelkosten und 80,00 € Fertigungslöhnen Herstellkosten von 320,00 €, Selbstkosten von 368,00 € und ein Barverkaufspreis von 404,80 €.

Die Sätze sind Rechenbeispiele; deine eigenen entnimmst du dem Betriebsabrechnungsbogen.

Der Rechner führt drei Verfahren: die differenzierende Zuschlagskalkulation mit getrennten Sätzen für Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb, die summarische mit einem einzigen Gesamtzuschlag und die Divisionskalkulation, die die Gesamtkosten durch die Stückzahl teilt.

Daneben zeigt er, was dasselbe Produkt in der Teilkostenrechnung bedeutet: variable Kosten, Deckungsbeitrag und die kurzfristige Preisuntergrenze.

Die Grenze des Verfahrens liegt in den Zuschlägen: Sie verteilen Gemeinkosten nach einem Schlüssel und machen die Rechnung dadurch nachvollziehbar, nicht automatisch verursachungsgerecht.

Er richtet sich an Handwerker, Fertigungsbetriebe und Studierende der Betriebswirtschaft. Für Ware, die du nur einkaufst und weiterverkaufst, passt die Handelskalkulation.

Eingaben

Einzelkosten, Zuschlagssätze und Gewinn richtig eintragen

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Wähle zuerst das Kalkulationsverfahren; danach zeigt der Rechner nur die Felder, die dafür nötig sind. Materialeinzelkosten stammen aus Stückliste und Einkaufspreis, Fertigungslöhne errechnest du als Arbeitszeit je Einheit mal Lohnsatz, jeweils netto.

Rechne alle Beträge vorher auf eine Einheit herunter, etwa ein Stück oder einen Auftrag.

Die Zuschläge trägst du in Prozent ein: Der Materialgemeinkostenzuschlag bezieht sich auf die Materialeinzelkosten, der Fertigungsgemeinkostenzuschlag auf die Fertigungslöhne, der Verwaltungsgemeinkostenzuschlag und der Vertriebsgemeinkostenzuschlag auf die Herstellkosten.

Bei 150 Prozent Fertigungszuschlag kommen auf 80,00 € Lohn also 120,00 € Gemeinkosten dazu, nicht 1,50 €. Sondereinzelkosten, etwa eine Vorrichtung nur für diesen Auftrag, gibst du als Eurobetrag an; sie erhalten keinen Zuschlag.

Bei der summarischen Kalkulation genügt ein Gemeinkostenzuschlag insgesamt auf alle Einzelkosten, bei der Division die Gesamtkosten der Periode und die Stückzahl. Der Gewinnzuschlag bezieht sich auf die Selbstkosten.

Kundenskonto und Kundenrabatt sind optional und werden im Hundert gerechnet. Der variable Anteil steuert nur die Teilkostensicht. Zuschläge sind auf 1.000 Prozent, Abzüge auf 90 Prozent begrenzt; der Hinweis nennt jede Anpassung.

Als Dezimalzeichen akzeptiert der Rechner Komma und Punkt, leere Felder zählen als 0.

Fehlt dir ein Satz, schätze ihn nicht frei: Ein Zuschlag aus dem Vorjahr ist besser als ein Branchenwert, weil er deine Halle, deine Maschinen und deine Auslastung widerspiegelt.

Berechnung

Von den Einzelkosten zu Herstellkosten, Selbstkosten und Angebotspreis

Verstehe den Formelweg.

Die differenzierende Zuschlagskalkulation rechnet in Stufen. Materialkosten = Materialeinzelkosten × (1 + MGK-Satz).

Fertigungskosten = Fertigungslöhne × (1 + FGK-Satz) + Sondereinzelkosten der Fertigung. Beide zusammen sind die Herstellkosten. Selbstkosten = Herstellkosten × (1 + Verwaltungssatz + Vertriebssatz) + Sondereinzelkosten des Vertriebs.

Barverkaufspreis = Selbstkosten × (1 + Gewinnzuschlag). Kundenskonto und Kundenrabatt rechnest du im Hundert: Du teilst durch (1 − Satz), weil sich beide Prozentsätze auf den höheren Preis beziehen.

Mit den Voreinstellungen ergeben sich 120,00 € Materialkosten, 200,00 € Fertigungskosten, 320,00 € Herstellkosten, 32,00 € Verwaltungs- und 16,00 € Vertriebsgemeinkosten, 368,00 € Selbstkosten, 36,80 € Gewinn und 404,80 € Barverkaufspreis.

Die summarische Kalkulation rechnet Selbstkosten = Einzelkosten × (1 + Gesamtzuschlag), die Divisionskalkulation Selbstkosten je Stück = Gesamtkosten ÷ Menge; aus 50.000,00 € und 2.000 Stück werden 25,00 €.

Jede Stufe wird auf den Cent gerundet, die Beträge der Tabelle sind Differenzen der gerundeten Stände, die Summenprobe geht auf.

Sondereinzelkosten der Fertigung zählen zu den Herstellkosten und tragen damit Verwaltung und Vertrieb mit; Sondereinzelkosten des Vertriebs kommen erst bei den Selbstkosten dazu.

Die Teilkostensicht ergänzt das Schema: variable Kosten = Selbstkosten × variabler Anteil, Deckungsbeitrag = Barverkaufspreis − variable Kosten. Bei 60 Prozent sind das 220,80 € und 184,00 €.

Der Gemeinkostenanteil ist (Selbstkosten − Einzelkosten) ÷ Selbstkosten, hier 188,00 € von 368,00 €. Rechenweg der Vollkostenrechnung: Einzelkosten 180,00 Euro, Gemeinkosten 188,00 Euro, Selbstkosten 368,00 Euro und Barverkaufspreis 404,80 Euro

Selbstkosten S gleich Herstellkosten mal Verwaltungs- und Vertriebszuschlag plus Sonderkosten; Barverkaufspreis P gleich S mal Gewinnzuschlag; Deckungsbeitrag D gleich P minus variable Kosten.
Selbstkosten der differenzierenden Zuschlagskalkulation: Material- und Fertigungskosten mit ihren Gemeinkostenzuschlägen ergeben die Herstellkosten, darauf kommen Verwaltung, Vertrieb und Gewinn; die Teilkostensicht zieht die variablen Kosten vom Barverkaufspreis ab.

Nachschlagen

Selbstkosten und Angebotspreis nach Fertigungszuschlag und Gewinnzuschlag

Die Tabelle zeigt die differenzierende Zuschlagskalkulation für 100 Euro Materialeinzelkosten und 80 Euro Fertigungslöhne mit 20 Prozent Materialgemeinkosten, 10 Prozent Verwaltungs- und 5 Prozent Vertriebsgemeinkosten. Nur der Fertigungsgemeinkostenzuschlag und der Gewinnzuschlag wechseln. Die Werte stammen aus derselben Rechenfunktion wie der Rechner oben.

Selbstkosten und Angebotspreis netto in Euro je Einheit bei Fertigungsgemeinkostenzuschlag 100 bis 300 Prozent (Zeilen) und Gewinnzuschlag 5, 10 und 15 Prozent (Spalten)
FertigungszuschlagSelbstkosten (€)Preis bei 5 % Gewinn (€)Preis bei 10 % Gewinn (€)Preis bei 15 % Gewinn (€)
100 %322,00338,10354,20370,30
150 %368,00386,40404,80423,20
200 %414,00434,70455,40476,10
250 %460,00483,00506,00529,00
300 %506,00531,30556,60581,90

Je 50 Prozentpunkte mehr Fertigungszuschlag erhöhen die Selbstkosten um 46,00 Euro, weil der Zuschlag auf 80 Euro Lohn wirkt und anschließend Verwaltung und Vertrieb mit 15 Prozent daraufliegen. Die Voreinstellung 150 Prozent und 10 Prozent Gewinn ergibt 404,80 Euro. Kaufmännisch auf den Cent gerundet; ohne Kundenskonto und Kundenrabatt.

Teilkostensicht: variable Kosten und Deckungsbeitrag nach variablem Anteil

Die Vollkostenrechnung liefert 368 Euro Selbstkosten und 404,80 Euro Barverkaufspreis. Die Tabelle zeigt, was dasselbe Produkt in der Teilkostenrechnung bedeutet, wenn 40 bis 80 Prozent der Selbstkosten mit der Stückzahl steigen. Die Spalten stammen aus derselben Rechenfunktion wie der Rechner oben.

Variable Kosten (kurzfristige Preisuntergrenze), Deckungsbeitrag je Einheit und Deckungsbeitragsquote in Abhängigkeit vom variablen Anteil der Selbstkosten
Variabler AnteilVariable Kosten (€)Deckungsbeitrag (€)Deckungsbeitragsquote
40 %147,20257,6063,6 %
50 %184,00220,8054,6 %
60 %220,80184,0045,5 %
70 %257,60147,2036,4 %
80 %294,40110,4027,3 %

Der variable Anteil ist deine Schätzung und keine Branchenangabe. Je höher er ist, desto näher liegt die kurzfristige Preisuntergrenze an den Selbstkosten und desto kleiner ist der Spielraum für Zusatzaufträge unter Vollkostenpreis. Beträge auf den Cent gerundet; Barverkaufspreis 404,80 Euro.

Expertenmodus

Häufige Fragen zur Vollkostenrechnung, zu Zuschlagssätzen und Teilkosten

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie rechne ich Selbstkosten und Angebotspreis Schritt für Schritt?

Du rechnest in vier Stufen. Zuerst die Materialkosten: Materialeinzelkosten plus Materialgemeinkostenzuschlag, bei 100,00 € und 20 Prozent also 120,00 €.

Dann die Fertigungskosten: Fertigungslöhne plus Fertigungsgemeinkosten plus Sondereinzelkosten der Fertigung, bei 80,00 € Lohn und 150 Prozent sind das 200,00 €. Beide zusammen sind die Herstellkosten von 320,00 €.

Darauf kommen Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten mit 10 und 5 Prozent, also 32,00 € und 16,00 €, dazu eventuelle Sondereinzelkosten des Vertriebs; das ergibt die Selbstkosten von 368,00 €.

Zum Schluss schlägst du den Gewinnzuschlag auf die Selbstkosten auf, hier 10 Prozent oder 36,80 €, und erhältst den Barverkaufspreis von 404,80 €. Gewährst du Kunden Skonto oder Rabatt, teilst du diesen Preis noch durch (1 − Satz).

Die Tabelle des Rechners zeigt jede Zeile mit Satz und Betrag, damit du sie mit deiner eigenen Kalkulation abgleichen kannst. Eine Summenprobe auf den Cent bestätigt dir, dass keine Zeile fehlt.

Woher bekomme ich meine Gemeinkostenzuschläge?

Aus dem Betriebsabrechnungsbogen, kurz BAB. Dort verteilst du die Gemeinkosten einer Periode auf Kostenstellen für Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb und teilst sie durch die jeweilige Zuschlagsgrundlage.

Fertigt ein Betrieb im Jahr mit 80.000 € Fertigungslöhnen und fallen dabei 120.000 € Fertigungsgemeinkosten an, beträgt der Fertigungszuschlag 150 Prozent.

Der Materialzuschlag bezieht sich auf die Materialeinzelkosten, Verwaltung und Vertrieb auf die Herstellkosten der Periode. Die Zahlen liefern Buchhaltung und Kostenstellenrechnung.

Übernimm keine Sätze aus Branchentabellen oder von Wettbewerbern, denn ein Betrieb mit eigener Halle und eigenen Maschinen hat andere Gemeinkosten als ein Betrieb, der Fremdleistungen einkauft.

Sinnvoll ist ein Normalzuschlag als Durchschnitt mehrerer Perioden, damit Ausreißer einzelner Monate den Preis nicht verzerren. Aktualisiere die Sätze mindestens einmal im Jahr und immer dann, wenn sich Miete, Löhne oder Auslastung deutlich ändern.

Für den Anfang genügen vier Kostenstellen und eine Tabelle.

Wann reicht die summarische Zuschlagskalkulation?

Sie reicht, wenn die Gemeinkosten gering sind oder alle Produkte ähnlich aufgebaut sind, etwa in kleinen Betrieben ohne Kostenstellenrechnung. Sie rechnet nur mit einem Zuschlag auf alle Einzelkosten.

Im Standardfall mit 180,00 € Einzelkosten ergibt ein Zuschlag von 104,4 Prozent wie in der differenzierenden Rechnung 368,00 € Selbstkosten.

Anders sieht es bei einem Produkt mit viel Material und wenig Lohn aus, etwa 200,00 € Material und 20,00 € Löhne: Differenzierend entstehen 333,50 € Selbstkosten, summarisch mit demselben Zuschlag 449,78 €, also 116,28 € zu viel.

Das materialintensive Produkt trägt dann Fertigungsgemeinkosten, die es gar nicht verursacht. Wer sehr unterschiedliche Produkte fertigt, sollte deshalb differenzierend rechnen.

Den Gesamtzuschlag deiner differenzierenden Rechnung zeigt der Rechner als Kennzahl an; er hilft beim Vergleich, ersetzt aber nicht die getrennten Sätze.

Der Unterschied zwischen beiden Verfahren zeigt dir, wie stark ein einziger Gesamtzuschlag dein Produkt verzerrt. Rechne bei Zweifeln beide Verfahren und vergleiche die Selbstkosten.

Wann passt die Divisionskalkulation?

Sie passt, wenn ein Betrieb nur ein einziges Erzeugnis oder sehr gleichartige Erzeugnisse herstellt, etwa Strom, Zement oder Mineralwasser. Dann gibt es keine Verteilungsfrage: Selbstkosten je Stück = Gesamtkosten der Periode ÷ Menge.

Aus 50.000,00 € und 2.000 Stück werden 25,00 € je Stück, mit 10 Prozent Gewinnzuschlag 27,50 €. Wichtig ist die Annahme, dass alle Kosten der Periode zu diesem einen Produkt gehören.

Stellt der Betrieb mehrere verschiedene Produkte her, verteilt die Division sie gleichmäßig und belastet einfache Produkte zu hoch.

Auch die Menge zählt: Bei nur 1.000 Stück derselben Periode steigen die Selbstkosten auf 50,00 € je Stück, weil die fixen Kosten sich auf weniger Einheiten verteilen.

Trage deshalb die tatsächlich hergestellte Menge ein, nicht die geplante, und nimm nur Kosten der Periode, die zu diesem Produkt gehören. Neutrale Aufwendungen wie Spenden oder Verluste aus Anlagenverkäufen gehören nicht hinein.

Wann reicht der Teilkostenpreis statt der Vollkosten?

Nur kurzfristig und nur bei freier Kapazität. Die Teilkostensicht zeigt, was ein zusätzlicher Auftrag tatsächlich kostet: die variablen Kosten.

Bei 60 Prozent variablen Kosten sind das 220,80 € von 368,00 € Selbstkosten, der Deckungsbeitrag zum regulären Preis beträgt 184,00 €. Bietet ein Kunde 300,00 €, bleiben 79,20 € Deckungsbeitrag, aber 68,00 € fehlen zu den Vollkosten.

Der Auftrag lohnt sich, wenn die Maschinen sonst stillstehen und er keinen regulären Auftrag verdrängt. Er ist riskant, wenn der niedrige Preis zum Referenzpreis wird, andere Kunden davon erfahren oder Folgeaufträge zu diesem Preis erwartet werden.

Auf Dauer muss jeder Preis die Selbstkosten samt Gewinn decken, sonst wird nicht einmal der fixe Kostenblock von 147,20 € je Einheit erwirtschaftet.

Prüfe den variablen Anteil vorher gründlich: Fertigungslöhne sind in vielen Betrieben kurzfristig fix. Rechne den Fall daher immer in beiden Sichten durch.

Sind Herstellkosten dasselbe wie Herstellungskosten im Jahresabschluss?

Nein. Die Herstellkosten dieses Rechners sind ein Kalkulationsbegriff: Materialkosten plus Fertigungskosten, hier 320,00 €. Die Herstellungskosten der Bilanz regelt § 255 Abs. 2 HGB.

Sie umfassen Material-, Fertigungs- und Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung dürfen einbezogen werden, Forschungs- und Vertriebskosten dürfen nicht einbezogen werden.

Die 16,00 € Vertriebsgemeinkosten im Standardfall gehören deshalb nie in den bilanziellen Wert, und die 368,00 € Selbstkosten sind kein Bilanzansatz.

Für die Bewertung von Beständen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen brauchst du eine eigene Rechnung, die die Vorgaben des Handelsrechts beachtet; sie bespricht man am besten mit der Steuerberatung.

Der Rechner liefert dafür die Zuschlagssätze und Zwischenstände als Grundlage, aber keinen Bilanzwert. Für die Angebotskalkulation sind die Selbstkosten die richtige Größe. Auch für Preisverhandlungen ist der Bilanzwert die falsche Größe.

Warum liegt mein Angebotspreis über dem Marktpreis?

Weil die Vollkostenrechnung einen Kostenpreis liefert, keinen Marktpreis.

Dreh den Gedanken um: Liegt der Markt bei 380,00 € und willst du 10 Prozent Gewinn auf die Selbstkosten, dürfen die Selbstkosten nur 345,45 € betragen, also 22,55 € weniger als die 368,00 € im Standardfall. Dort setzt du an.

Der stärkste Hebel ist meist der Fertigungszuschlag: Je 50 Prozentpunkte weniger sparen 46,00 € Selbstkosten, ein Zuschlag von 100 statt 150 Prozent ergibt 322,00 €. Er sinkt, wenn die Auslastung steigt oder Fertigungsgemeinkosten wegfallen.

Prüfe außerdem Sondereinzelkosten, Kundenskonto und Kundenrabatt, die im Hundert auf den Preis wirken. Den Gewinnzuschlag zu streichen hilft nur kurzfristig: Bei 0 Prozent Gewinn bleiben die 368,00 € Selbstkosten, und der Betrieb verdient nichts.

Prüfe vor dem Angebot, ob dein Produkt etwas bietet, das der Markt höher bewertet. Dann hast du eine begründete Zahl für das Gespräch.

Ab wann ist ein hoher Gemeinkostenanteil ein Problem?

Es gibt keinen festen Grenzwert, aber eine klare Faustregel: Je höher der Anteil, desto stärker hängt dein Preis an den Zuschlägen.

Im Standardfall sind es 188,00 € von 368,00 €, also 51,1 Prozent; bei 300 Prozent Fertigungszuschlag steigt der Anteil auf 64,4 Prozent.

Ein Fehler von 10 Prozentpunkten im Fertigungszuschlag verschiebt die Selbstkosten um 9,20 €, bei 160 statt 150 Prozent sind es 377,20 €. Ein hoher Anteil ist also kein Fehler, aber ein Warnsignal für die Genauigkeit.

Prüfe dann die Verteilung im Betriebsabrechnungsbogen: Ist die Zuschlagsgrundlage Fertigungslohn sinnvoll, wenn Maschinen die Arbeit machen? Dann kann ein Satz je Maschinenstunde genauer sein.

Kontrolliere auch, ob sich die Gemeinkosten ändern, wenn die Menge schwankt. Der Rechner zeigt Gemeinkostenanteil und Gesamtzuschlag, damit du die Zuschläge verschiedener Aufträge nebeneinanderlegen kannst und Ausreißer früh siehst.

So wird aus einer Kennzahl eine konkrete Aufgabe für die nächste Kalkulationsrunde.

Hinweise

Ergebnis lesen: Gemeinkostenanteil, Zuschlagswirkung und Teilkostensicht

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst den Gemeinkostenanteil: Von 368,00 € Selbstkosten sind 188,00 € Gemeinkosten, das sind 51,1 Prozent. Mehr als die Hälfte des Preises hängt damit von deinen Zuschlagssätzen ab und nicht von Material und Lohn.

Auf die Einzelkosten von 180,00 € umgerechnet entspricht das einem Gesamtzuschlag von 104,4 Prozent; trägst du ihn in die summarische Kalkulation ein, landest du wieder bei 368,00 €.

Der Fertigungszuschlag wirkt am stärksten: 100 Prozent ergeben 322,00 €, 150 Prozent 368,00 € und 200 Prozent 414,00 € Selbstkosten, je 50 Prozentpunkte also 46,00 €. Dann die Teilkostensicht.

Bei 60 Prozent variablen Kosten sind 220,80 € je Einheit variabel, der Deckungsbeitrag beträgt 184,00 € oder 45,5 Prozent. Bietet ein Kunde 300,00 € an, liegt das 68,00 € unter den Selbstkosten, aber 79,20 € über den variablen Kosten.

Bei freier Kapazität bringt der Auftrag Deckungsbeitrag, auf Dauer reicht er nicht. Streiche in Preisverhandlungen deshalb nicht zuerst den Gewinnzuschlag, sondern prüfe, ob eine bessere Auslastung die Zuschläge senkt.

Eine Sondereinzelkostenposition der Fertigung erhält selbst keinen Fertigungszuschlag, geht aber in die Herstellkosten ein und wird damit von Verwaltung und Vertrieb mitbelastet.

Wechselst du das Verfahren, bleibt der Gewinnzuschlag erhalten, nur die Selbstkosten ändern sich: Summarisch mit 100 Prozent Gesamtzuschlag sind es 360,00 € und 396,00 € Barverkaufspreis, die Division von 50.000,00 € durch 2.000 Stück ergibt 25,00 € und 27,50 €. Einzelkosten und Gemeinkosten: Von 368,00 Euro Selbstkosten sind 180,00 Euro Einzelkosten und 188,00 Euro Gemeinkosten, Gemeinkostenanteil 51,1 Prozent

Anwendung

Beispiel: Metallbaubetrieb kalkuliert ein Edelstahlgeländer

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Metallbaubetrieb soll ein Edelstahlgeländer anbieten.

Die Kalkulation nennt 1.200,00 € Materialeinzelkosten, 900,00 € Fertigungslöhne, 250,00 € Sondereinzelkosten der Fertigung für Zeichnung und Statik und 150,00 € Sondereinzelkosten des Vertriebs für Lieferung und Montage.

Aus dem Betriebsabrechnungsbogen stammen 8 Prozent Material-, 140 Prozent Fertigungs-, 10 Prozent Verwaltungs- und 4 Prozent Vertriebsgemeinkosten; der Betrieb setzt 8 Prozent Gewinn an.

Der Rechner liefert 1.296,00 € Materialkosten, 2.410,00 € Fertigungskosten, 3.706,00 € Herstellkosten und 4.374,84 € Selbstkosten. Mit 349,99 € Gewinn lautet das Angebot 4.724,83 € netto.

Die Gemeinkosten machen 42,9 Prozent der Selbstkosten aus, der Gesamtzuschlag auf die Einzelkosten von 2.500,00 € beträgt rund 75 Prozent. Der Kunde bietet 4.200,00 €. Das sind 174,84 € weniger als die Selbstkosten.

Schätzt der Betrieb 55 Prozent der Selbstkosten als variabel, also 2.406,16 €, bleiben trotzdem 1.793,84 € Deckungsbeitrag. Entscheidung: Ist die Werkstatt ausgelastet, bleibt es beim Angebot von 4.724,83 €.

In einer Flaute nimmt der Betrieb den Auftrag bei 4.200,00 € an, sagt aber keine Folgeaufträge zu diesem Preis zu.

Rechnet der Betrieb wegen besserer Auslastung nur mit 120 statt 140 Prozent Fertigungszuschlag, sinken die Selbstkosten auf 4.169,64 € und die 4.200,00 € des Kunden würden die Vollkosten decken.

Er hält das Ergebnis fest: Das Angebot liegt bei 4.724,83 €, die Marke für Folgeaufträge bei den Selbstkosten von 4.374,84 €, die absolute Untergrenze bei den variablen Kosten von 2.406,16 €.

Diese drei Marken legt er in der Preisliste ab, damit der Verkauf bei Preisverhandlungen sofort weiß, wie weit er gehen darf. Praxisfall Metallbau: Selbstkosten 4.374,84 Euro, Angebot 4.724,83 Euro, Kundenpreis 4.200,00 Euro und variable Kosten 2.406,16 Euro auf einer Preisachse

Fallstricke

Vollkostenrechnung: Fehler bei Zuschlagsbasis, Prozentsatz und Preis

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste Fehler betrifft die Basis: Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten gehören auf die Herstellkosten, nicht auf die Einzelkosten. Wer die 15 Prozent auf 180,00 € statt auf 320,00 € rechnet, kommt auf 347,00 € statt 368,00 € Selbstkosten und verschenkt 21,00 € je Einheit.

Der zweite Fehler ist, 150 Prozent als Faktor 1,5 zu lesen. Das entspricht einem Zuschlag von nur 50 Prozent: Die Selbstkosten fallen auf 276,00 € und der Barverkaufspreis auf 303,60 € statt 404,80 €.

Der dritte Fehler ist, die Selbstkosten für den Preis zu halten. Bei einem Angebot von 368,00 € bleiben genau 0,00 € Gewinn; der Betrieb deckt nur seine Kosten. Der vierte Fehler: Zuschlagssätze des Vorjahres bei sinkender Auslastung fortschreiben.

Sind die Fertigungsgemeinkosten fix und halbiert sich die Produktion, verdoppelt sich der Satz auf 300 Prozent, und die Selbstkosten steigen auf 506,00 €. Wer dann nur den Preis anhebt, verliert Aufträge.

Der fünfte Fehler: Kundenskonto und Kundenrabatt einfach aufschlagen. Bei 2 und 5 Prozent ergibt 404,80 € × 1,02 × 1,05 nur 433,54 € statt 434,80 €; die Differenz von 1,26 € zehrt am Gewinn.

Passe die Zuschläge jährlich an den Betriebsabrechnungsbogen an und rechne die Teilkostensicht mit. Wer diese Fehler vermeiden will, liest die Tabelle von oben nach unten und prüft bei jeder Zeile, auf welcher Basis der Satz wirkt.

Nächster Schritt

Vollkostenrechnung auf einen Blick: Schema, Kennzahlen, Grenzen

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Die Vollkostenrechnung führt von den Einzelkosten über Herstellkosten und Selbstkosten zum Angebotspreis. Im Beispiel werden aus 180,00 € Einzelkosten 368,00 € Selbstkosten und 404,80 € Barverkaufspreis, der Gemeinkostenanteil liegt bei 51,1 Prozent.

Die Teilkostensicht zeigt daneben 184,00 € Deckungsbeitrag. Ab welcher Menge sich das Produkt trägt, zeigt der Break-even-Point-Rechner, den Gewinn einer Periode der Gewinn-Rechner und den Satz für Dienstleistungen der Stundenverrechnungssatz-Rechner.

Prüfe deine Zuschläge einmal im Jahr am Betriebsabrechnungsbogen. Das Ergebnis ist ein Kostenpreis, kein Marktpreis: Vergleiche ihn vor dem Angebot mit den Preisen deiner Wettbewerber, besonders wenn sich Auslastung und Zuschläge verändert haben.

Notiere dir je Produkt Herstellkosten, Selbstkosten und die verwendeten Sätze, dann lässt sich jede spätere Preisänderung in wenigen Minuten nachvollziehen und einem Kunden oder der Steuerberatung erklären.

Rechne bei größeren Aufträgen zwei Verfahren gegeneinander, so erkennst du früh, ob ein Gesamtzuschlag das Produkt verzerrt.

Vertiefung

Beispiele: Zuschlagskalkulation, Gesamtzuschlag und Divisionskalkulation

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Selbstkosten 25,00 € je Stück | Barverkaufspreis 27,50 € | Gewinn 2,50 € | variable Kosten 15,00 € | Deckungsbeitrag 12,50 €

Divisionskalkulation mit 50.000 € Gesamtkosten und 2.000 Stück

Welches Kalkulationsverfahren?
Divisionskalkulation
Gesamtkosten der Periode
50.000 €
Menge der Periode
2.000 Stück
Gewinnzuschlag
10 %

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Selbstkosten 1.000,00 € | Barverkaufspreis 1.100,00 € | Gewinn 100,00 € | Gemeinkostenanteil 50,0 % | Deckungsbeitrag 500,00 €

Summarische Zuschlagskalkulation mit 250 € Material und 250 € Lohn

Welches Kalkulationsverfahren?
Summarische Zuschlagskalkulation
Materialeinzelkosten (MEK)
250 €
Fertigungslöhne (FL)
250 €
Gemeinkostenzuschlag insgesamt
100 %

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Selbstkosten 30,00 € je Stück | Barverkaufspreis 34,50 € | Gewinn 4,50 € | variable Kosten 18,00 € | Deckungsbeitragsquote 47,8 %

Divisionskalkulation mit 120.000 € Gesamtkosten, 4.000 Stück und 15 % Gewinn

Welches Kalkulationsverfahren?
Divisionskalkulation
Gesamtkosten der Periode
120.000 €
Menge der Periode
4.000 Stück
Gewinnzuschlag
15 %

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Herstellkosten 360,00 € | Selbstkosten 429,00 € | Barverkaufspreis 471,90 € | Angebotspreis netto 506,87 € | Gemeinkostenanteil 45,2 %

Differenzierend mit Sondereinzelkosten, Kundenskonto und Kundenrabatt

Welches Kalkulationsverfahren?
Differenzierende Zuschlagskalkulation
Materialeinzelkosten (MEK)
100 €
Materialgemeinkostenzuschlag (MGK)
20 %
Fertigungslöhne (FL)
80 €

Weitere 8 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Herstellkosten 360,00 € | Selbstkosten 414,00 € | Barverkaufspreis 455,40 € | Gemeinkostenanteil 56,5 % | Gesamtzuschlag 130,0 %

Fertigungszuschlag 200 % statt 150 %

Welches Kalkulationsverfahren?
Differenzierende Zuschlagskalkulation
Materialeinzelkosten (MEK)
100 €
Materialgemeinkostenzuschlag (MGK)
20 %
Fertigungslöhne (FL)
80 €

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Herstellkosten 3.706,00 € | Selbstkosten 4.374,84 € | Angebotspreis 4.724,83 € | variable Kosten 2.406,16 € | Deckungsbeitrag 2.318,67 €

Metallbaubetrieb kalkuliert ein Edelstahlgeländer

Welches Kalkulationsverfahren?
Differenzierende Zuschlagskalkulation
Materialeinzelkosten (MEK)
1.200 €
Materialgemeinkostenzuschlag (MGK)
8 %
Fertigungslöhne (FL)
900 €

Weitere 7 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

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Rohgewinn-RechnerRohgewinn, Rohgewinnmarge und Aufschlag aus Umsatzerloes und Wareneinsatz berechnen – fuer Handelsbetriebe, Freelancer und Selbststaendige.AfA-Abschreibungs-RechnerGebäude-AfA nach § 7 EStG 2025 berechnen: lineare 2 %, 2,5 % oder 3 % sowie degressive 5 % AfA mit Buchwert-Tabelle für die steuerliche Abschreibung.Preiselastizität-RechnerPreiselastizität der Nachfrage berechnen: Preis- und Mengenänderung eingeben, Elastizität und Umsatzeffekt ablesen – für Pricing-Entscheidungen in Handel und Selbstständigkeit.Arbeitgeberkosten-RechnerArbeitgeberkosten 2025 berechnen: Bruttolohn plus alle AG-Sozialversicherungsanteile (RV 9,3 %, AV 1,3 %, KV, PV, U2, Insolvenzgeld) als Gesamtkosten pro Monat.Stundensatz-Rechner für FreelancerStundensatz als Freelancer berechnen: aus Wunsch-Jahresnetto, Betriebskosten, Steuer- und SV-Quote sowie abrechenbaren Stunden den nötigen Netto-Stundensatz ermitteln.Skonto-RechnerSkonto berechnen: aus Rechnungsbetrag, Skontosatz, Skontofrist und Zahlungsziel den Skontobetrag, Zahlbetrag und effektiven Jahreszins ermitteln.ProvisionsrechnerProvision berechnen aus Umsatz und Satz, den Provisionssatz aus dem Betrag, das Umsatzziel für eine Wunschprovision, Staffelprovisionen stufenweise oder nach Gesamtumsatz sowie Fixum plus Provision, netto und brutto mit Umsatzsteuer.IHK-Beitrag-RechnerIHK-Beitrag berechnen: Grundbeitrag plus Umlage aus dem Gewerbeertrag nach § 3 IHKG, mit Freibetrag von 15.340 Euro, Beitragsfreistellung bis 5.200 Euro Gewerbeertrag und Gründerbefreiung.Lagerzinsen-RechnerLagerzinsen berechnen: aus Anfangs- und Endbestand oder Monatswerten Ø Lagerbestand, Umschlagshäufigkeit, Lagerdauer, Lagerzinssatz und Lagerzinsen ermitteln, mit Kapitalbindungskosten und Tabelle zur Lagerdauer.Build-vs-Buy-RechnerBuild vs. Buy berechnen: Gesamtkosten (TCO) von Eigenentwicklung und Zukauf über 1 bis 15 Jahre mit Wartung, Lizenz und Preissteigerung, Kosten der Verzögerung, Kapitalwert und Break-even nach Jahren.Churn-Rate-RechnerChurn-Rate berechnen: verlorene Kunden durch den Bestand zu Periodenbeginn teilen, Retention, Monats-, Quartals- und Jahreswert, Kundendauer und Kundenwert (CLV) ermitteln – oder den Umsatz-Churn mit Net Revenue Retention aus dem MRR.Customer-Lifetime-Value-RechnerCustomer Lifetime Value berechnen: Deckungsbeitrag, Kundenlebensdauer und Abzinsung zum Kundenwert, dazu LTV:CAC und Amortisation der Kundengewinnung für Handel mit Wiederkauf und Abo.Umsatzsteuer-Voranmeldung-RechnerUmsatzsteuer-Voranmeldung berechnen: Zahllast aus Umsätzen zu 19, 7 und 0 Prozent, Leistungen nach § 13b UStG und Vorsteuer, dazu Voranmeldungszeitraum, Abgabefrist, Dauerfristverlängerung und Sondervorauszahlung.Meldebestand-RechnerMeldebestand berechnen: Aus Tagesverbrauch, Lieferzeit und Sicherheitsbestand den Bestellpunkt ermitteln, ab dem eine neue Bestellung ausgelöst werden muss.Einnahme-Überschuss-RechnerEÜR online berechnen: Betriebseinnahmen und Ausgaben nach § 4 Abs. 3 EStG erfassen, Gewinn oder Verlust mit USt-Trennung und Privatanteil ermitteln.

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  • Rechenweg der Vollkostenrechnung: 100,00 Euro Material und 80,00 Euro Lohn ergeben 320,00 Euro Herstellkosten, 368,00 Euro Selbstkosten und 404,80 Euro Barverkaufspreis bei 10 Prozent Gewinn

    Rechenweg der Vollkostenrechnung bei 100 Euro Material und 80 Euro Lohn

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  • Gemeinkostenanteil: Von 368,00 Euro Selbstkosten sind 180,00 Euro Einzelkosten und 188,00 Euro Gemeinkosten, das sind 51,1 Prozent; Fertigungszuschlag 100 bis 300 Prozent ergibt 322 bis 506 Euro Selbstkosten

    Gemeinkostenanteil und Wirkung des Fertigungszuschlags auf die Selbstkosten

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  • Praxisfall Metallbau: Angebot 4.724,83 Euro, Selbstkosten 4.374,84 Euro, variable Kosten 2.406,16 Euro; Kundenpreis 4.200,00 Euro liegt 174,84 Euro unter den Selbstkosten und 1.793,84 Euro über den variablen Kosten

    Praxisfall Metallbau: variable Kosten, Selbstkosten, Angebot und Kundenpreis

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           alt="Praxisfall Metallbau: Angebot 4.724,83 Euro, Selbstkosten 4.374,84 Euro, variable Kosten 2.406,16 Euro; Kundenpreis 4.200,00 Euro liegt 174,84 Euro unter den Selbstkosten und 1.793,84 Euro über den variablen Kosten"
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Quelle: Zuschlagskalkulation nach Cönenberg/Fischer/Günther: Kostenrechnung und Kostenanalyse (9. Aufl. 2016) und Wöhe/Döring/Brösel: Einführung in die Allgemeine BWL (27. Aufl. 2020); Abgrenzung zu den handelsrechtlichen Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB, Stand 2026

Stand: 2026-10-09

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
09. Oktober 2026
Fachbereich
Finanzen / Selbstständigkeit
Formeln basieren auf
Angewandte Finanzmathematik und dokumentierte Vergleichsszenarien
Zitation & Richtlinien

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Rechner-Portal, 2026. Vollkosten-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/selbststaendigkeit/vollkosten-rechner

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