Überblick
Was berechnet der Umsatz-pro-Mitarbeiter-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Umsatz pro Mitarbeiter ist eine Kennzahl für die Leistung eines Betriebs: Der Jahresumsatz wird durch die Zahl der Beschäftigten geteilt. Sie zeigt, wie viel Umsatz auf eine Person im Betrieb entfällt, und wird oft mit dem Durchschnitt der Branche verglichen.
Gesucht wird sie von Inhabern, Geschäftsführerinnen und Gründern, die ihren Betrieb einordnen oder einen Bericht für die Bank vorbereiten. Gerade Betriebe mit vielen Teilzeitkräften sehen beide Zählweisen gern nebeneinander.
Schwierig wird die Rechnung bei Teilzeitkräften und Minijobbern. Zählt man jede Person einmal, spricht man vom Umsatz je Kopf. Rechnet man Teilzeit und Minijob nach Wochenstunden in Vollzeitstellen um, entsteht der Umsatz je Vollzeitäquivalent (FTE).
Bei 1.200.000 € Jahresumsatz, acht Vollzeitkräften und vier Teilzeitkräften mit je 20 von 40 Wochenstunden sind das 12 Köpfe und 10 FTE: 100.000 € je Kopf und 120.000 € je FTE.
Der Rechner liefert beide Kennzahlen, dazu die Personalkostenquote und den Rohertrag je Vollzeitkraft.
Den Umsatz je Kopf stellt er dem Durchschnitt eines Wirtschaftsabschnitts nach Destatis gegenüber, etwa dem Gastgewerbe mit 54.696 € je tätige Person im Berichtsjahr 2024.
Die Branchenwerte sind keine Ziele, sondern Orientierung für ein Gespräch mit Bank oder Steuerberatung. Die Kennzahl ist ein Gradmesser und kein Urteil.
Ein hoher Wert kann auf hohe Wertschöpfung oder auf hohe Vorleistungen zurückgehen, und der Gewinn bleibt außen vor. Wichtig ist der Bezug: Die Statistik der Branchen zählt Köpfe, der Betrieb selbst denkt oft in Stellen.
Der Rechner trennt beide Sichten und zeigt dir, welche Zahl du womit vergleichst.