Überblick
Was ist der AfA-Abschreibungs-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die Absetzung für Abnutzung (AfA) ist das steuerliche Instrument, mit dem die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Wirtschaftsguts – beim Immobilieninvestor also des Gebäudes – über seine Nutzungsdauer verteilt als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgezogen werden. Das Grundstück ist nicht abschreibungsfähig, weil es sich nicht abnutzt.
Der Gebäudeanteil wird je nach Baujahr und Nutzungsart linear (gleichbleibend pro Jahr) oder degressiv (fallend, nur für Neubau zur Vermietung) abgeschrieben.
Mit der AfA sinkt der Buchwert des Gebäudes jedes Jahr, bis er nach der Nutzungsdauer auf null fällt; bei der degressiven Variante nähert sich der Buchwert ohne einen Wechsel zur linearen AfA der Null nur an, vollständig abgeschrieben wird erst nach dem Wechsel.
Steuerlich bedeutet das: Die AfA senkt jedes Jahr das zu versteuernde Einkommen, ohne dass tatsächlich Geld fließt – ein rein buchhalterischer Abzug, der bei vermieteten Immobilien die Steuerlast erheblich drückt.
Weitere Informationen zum Thema Gebäudeabschreibung bietet das Bundesministerium der Finanzen.
Der Rechner richtet sich damit an Vermieterinnen und Vermieter, die vor oder nach dem Kauf wissen wollen, welcher Betrag sich Jahr für Jahr als Werbungskosten ansetzen lässt und wie sich der Buchwert über die Nutzungsdauer entwickelt.
Er beantwortet zwei Fragen zugleich: Wie hoch ist die jährliche AfA, und welche Variante – linear oder degressiv – passt zum konkreten Objekt?
Weil die Wahl der AfA-Art an Baujahr, Fertigstellung und Nutzungsart gebunden ist, ersetzt der Rechner keine Prüfung des Einzelfalls.
Die Ergebnisse sind eine Orientierung, kein Steuerbescheid; die verbindliche Beurteilung trifft das Finanzamt, und für die Gestaltung ist eine Steuerberatung der richtige Ansprechpartner.