Wie viele Vieheinheiten (VE) dein Tierbestand nach dem amtlichen Umrechnungsschlüssel ergibt und ob die Tierhaltung steuerlich als landwirtschaftlich oder gewerblich gilt, beantwortet der Vieheinheiten-Rechner. Die zentrale Frage: Liegt mein Betrieb innerhalb der Staffelgrenzen des Paragraph 13 EStG oder überschreite ich die zulässige VE-Dichte?
Anlage 34 zu Paragraph 241 BewG ordnet jeder Tierart einen festen Umrechnungsfaktor zu — eine Kuh zählt 1,0 VE, ein Mastschwein 0,16 VE, eine Legehenne 0,02 VE.
Der Rechner multipliziert diesen Faktor mit der Bestandsgröße und setzt das Ergebnis ins Verhältnis zur bewirtschafteten Fläche.
Er richtet sich an Landwirte, die ihren Tierbestand erweitern wollen, an Steuerberater in der land- und forstwirtschaftlichen Beratung und an Existenzgründer, die einen Tierhaltungsbetrieb planen.
Der entscheidende Punkt: Überschreitet die VE-Dichte die Staffelgrenzen, kippt die Einstufung in die Gewerblichkeit — mit Gewerbesteuerpflicht und dem Verlust der Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen.
Der Rechner macht diesen Schwellenwert sichtbar, bevor er in der Praxis zum Problem wird. Beachte, dass der Rechner jeweils eine Tierart berechnet.
Betriebe mit mehreren Tierarten addieren die VE-Ergebnisse der einzelnen Arten und vergleichen die Summe mit der angezeigten Staffelgrenze. Die Ergebnisse sind eine Orientierung ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche Beratung.
Wichtige Abgrenzung: Vieheinheiten (VE) nach Anlage 34 BewG sind nicht dasselbe wie Großvieheinheiten (GV bzw. GVE) nach dem KTBL-Schlüssel.
GV bemisst die Lebendmasse (500 kg entsprechen 1 GV) und wird für Genehmigungen von Tierhaltungsanlagen und die Agrarstrukturerhebung verwendet, nicht für die steuerliche Einstufung nach Paragraph 13 EStG.
Wer einen GV-Wert für eine Baugenehmigung oder Förderung benötigt, findet die davon abweichenden Faktoren in der Referenztabelle weiter unten, nicht in der VE-Berechnung dieses Rechners.