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Erschließungskosten Rechner 2026: Beitrag fürs Grundstück berechnen

ImmobilienStand Noch keine Bewertung
Berechnungsweg
m²
€ je m² Veranlagungsfläche
Eckgrundstück oder mehrfach erschlossen
Bemessung des Anschlussbeitrags
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Kurzantwort

Der Erschließungskosten-Rechner verteilt den Erschließungsbeitrag nach §§ 127 bis 135 BauGB auf dein Grundstück: Fläche mal Nutzungsfaktor der Vollgeschosse mal Beitragssatz, bei Eckgrundstücken mit Ermäßigung. Im zweiten Rechenweg ermittelt er den Satz aus Gesamtaufwand, Gemeindeanteil von mindestens 10 Prozent und der Summe der gewichteten Flächen. Stand: Rechtsstand Oktober 2026.

Erschließungskosten fürs Grundstück berechnen: Fläche, Vollgeschosse

Kilian AchatzFachredaktion Immobilien
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Überblick

Erschließungskosten fürs Grundstück: Wer zahlt was und nach welchem Schlüssel

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Erschließungsbeitrag ist der Anteil, den die Gemeinde von den Grundstückseigentümern für die erstmalige Herstellung einer Erschließungsstraße verlangt (§ 127 BauGB). Der Erschließungskosten-Rechner verteilt diesen Aufwand auf dein Grundstück: Grundstücksfläche mal Nutzungsfaktor der zulässigen Vollgeschosse mal Beitragssatz.

Bei 600 m², zwei Vollgeschossen (Faktor 1,25) und 15 Euro je m² Veranlagungsfläche sind das 11.250 Euro, also 18,75 Euro je m² Grundstück.

Die Gemeinde trägt mindestens 10 Prozent des beitragsfähigen Erschließungsaufwands selbst (§ 129 Abs. 1 Satz 3 BauGB); den Rest teilen sich die Anlieger nach Art und Maß der Nutzung und nach der Grundstücksfläche (§ 131 Abs. 2 BauGB).

Der Rechner richtet sich an Käufer von Bauland, an Eigentümer mit einem Informationsschreiben der Gemeinde und an alle, die den Beitrag in die Finanzierung einplanen.

Er trennt den Beitrag nach Baugesetzbuch von Anschlussbeiträgen für Kanal und Wasser und von den Hausanschlüssen auf dem eigenen Grundstück, die manche Ratgeber unter „Erschließungskosten“ in einen Topf werfen.

Für dieselbe Straße wird der Beitrag nur einmal erhoben, und zwar von dem, dem das Grundstück bei Bekanntgabe des Bescheids gehört (§ 134 Abs. 1 BauGB).

Eingaben

Erschließungskosten berechnen: Diese Angaben brauchst du

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Zuerst wählst du den Berechnungsweg. Die Schnellschätzung braucht den Beitragssatz, den deine Gemeinde im Informationsschreiben, im Vorausleistungs- oder im Beitragsbescheid nennt.

Die Verteilung braucht den beitragsfähigen Aufwand der Straße, den Gemeindeanteil und die Summe der gewichteten Flächen im Abrechnungsgebiet. Die „Grundstücksfläche“ nimmst du aus Grundbuch oder Kaufvertrag.

Die „Vollgeschosse“ liest du im Bebauungsplan ab; der Nutzungsfaktor folgt daraus. Weicht die Satzung von 1,00 / 1,25 / 1,50 / 1,75 ab, wählst du den eigenen Faktor.

Bei einem Eckgrundstück wählst du die Ermäßigung der Fläche je Straße, meist ein Drittel, und trägst auf Wunsch den Satz der zweiten Straße ein.

Den beitragsfähigen Aufwand nennt die Gemeinde in ihrer Kostenaufstellung; der Gemeindeanteil beträgt mindestens 10 Prozent, kleinere Eingaben hebt der Rechner darauf an. Kanal- und Wasseranschluss sind freiwillig.

Häufige Eingabefehler: den Gesamtpreis der Straße als Beitragssatz einzutragen, den Satz ohne Nutzungsfaktor zu lesen oder die Fläche der Hausgrundstücke statt der Summe aller gewichteten Flächen anzugeben.

Berechnung

Fläche, Nutzungsfaktor, Beitragssatz: so entsteht der Erschließungsbeitrag

Verstehe den Formelweg.

Rechenweg des Erschließungsbeitrags: 600 m² mal Faktor 1,25 ergeben 750 m² Veranlagungsfläche, mal 15 Euro sind 11.250 Euro Der Rechner multipliziert in drei Schritten. Erstens die Veranlagungsfläche: 600 m² × Nutzungsfaktor 1,25 = 750 m².

Zweitens der Beitrag: 750 m² × 15 Euro = 11.250 Euro. Drittens die Probe je m² Grundstück: 11.250 Euro ÷ 600 m² = 18,75 Euro. Bei einem Eckgrundstück sinkt die Fläche je Straße um die Ermäßigung der Satzung, bei einem Drittel auf 500,03 m².

Kennst du den Beitragssatz nicht, rechnet die Verteilung ihn selbst. Von 1.000.000 Euro beitragsfähigem Aufwand bleiben nach 10 Prozent Gemeindeanteil 900.000 Euro.

Geteilt durch 40.000 m² gewichtete Fläche ergibt das 22,50 Euro je m², und 750 m² kosten 16.875 Euro.

Die Bürgerinformation der Stadt Schwabach zeigt dasselbe Verfahren: 200.000 Euro Kosten, 180.000 Euro nach dem Gemeindeanteil, 12.000 m² Ansatzfläche, 15 Euro je m².

Ein eingeschossiges Grundstück mit 400 m² zahlt dort 6.000 Euro; der Rechner liefert mit denselben Zahlen dasselbe Ergebnis.

Bei der Verteilung gilt die Ermäßigung für das Eckgrundstück nur für deine Fläche; die Summe der gewichteten Flächen gibst du so ein, wie die Gemeinde sie nennt.

Kommt ein Anschlussbeitrag hinzu, addiert der Rechner Fläche (oder Fläche mal Nutzungsfaktor) mal Satz zum Erschließungsbeitrag.

Flächen rundet der Rechner auf 0,01 m², jeden Beitrag je Straße auf den Cent; die Summe ist die Summe der gerundeten Teile. Den Rechenweg zeigt der Rechner unter dem Ergebnis Schritt für Schritt an.

Beitrag B gleich Fläche F mal Nutzungsfaktor n mal Beitragssatz s; s gleich Aufwand A mal 100 minus g, durch 100 mal W.
Erschließungsbeitrag = Grundstücksfläche mal Nutzungsfaktor mal Beitragssatz (§ 131 Abs. 2 BauGB); der Beitragssatz entsteht aus dem beitragsfähigen Aufwand nach Abzug des Gemeindeanteils von mindestens 10 Prozent (§ 129 Abs. 1 Satz 3 BauGB), geteilt durch die Summe der gewichteten Flächen; bei einem Eckgrundstück zählt die Fläche je Straße um die Ermäßigung der Satzung gekürzt.

Nachschlagen

Erschließungsbeitrag nach Grundstücksfläche und Vollgeschossen bei 15 Euro je m²

Die Tabelle zeigt, wie der Beitrag mit Fläche und zulässigen Vollgeschossen wächst, wenn der Beitragssatz 15 Euro je m² Veranlagungsfläche beträgt. Die Nutzungsfaktoren 1,00 / 1,25 / 1,50 / 1,75 stehen in mehreren Satzungen; deine Gemeinde kann abweichen. Alle Werte stammen aus derselben Rechenfunktion wie der Rechner oben.

Erschließungsbeitrag für 400, 600, 800 und 1.000 m² bei 1 bis 4 und mehr Vollgeschossen, Beitragssatz 15 Euro je m² Veranlagungsfläche, Schnellschätzung ohne Eckgrundstück
Grundstücksfläche1 Vollgeschoss (1,00)2 Vollgeschosse (1,25)3 Vollgeschosse (1,50)4 und mehr (1,75)
400 m²6.000 €7.500 €9.000 €10.500 €
600 m²9.000 €11.250 €13.500 €15.750 €
800 m²12.000 €15.000 €18.000 €21.000 €
1.000 m²15.000 €18.750 €22.500 €26.250 €

Beispiel: 600 m² mit zwei Vollgeschossen ergeben 11.250 €. Der Satz von 15 Euro ist das Rechenbeispiel einer Bürgerinformation, kein Durchschnitt; trage den Satz deiner Gemeinde im Rechner ein.

Eckgrundstück an zwei Straßen: Beitrag bei verschiedener Ermäßigung der Fläche

Ein Eckgrundstück zahlt für jede Straße einen eigenen Beitrag, doch die Satzung setzt die Fläche je Straße oft nur gekürzt an: Schwabach, Dresden und Bruchköbel mit zwei Dritteln, Karlsbad bei zwei Straßen mit der Hälfte. Die Tabelle rechnet 600 m², zwei Vollgeschosse und die Sätze 15 und 20 Euro je m² aus derselben Funktion wie der Rechner.

Erschließungsbeitrag eines Eckgrundstücks mit 600 m² und zwei Vollgeschossen: erste Straße 15 Euro je m², zweite Straße 20 Euro je m², ohne, mit einem Drittel und mit der Hälfte Ermäßigung der Fläche
Ermäßigung der FlächeFläche je StraßeErste StraßeZweite StraßeBeitrag gesamtJe m² Grundstück
keine750 m²11.250,00 €15.000,00 €26.250,00 €43,75 €
33,33 %500,03 m²7.500,45 €10.000,60 €17.501,05 €29,17 €
50 %375 m²5.625,00 €7.500,00 €13.125,00 €21,88 €

Die Zeile „keine“ entspricht einem Eckgrundstück ohne Ermäßigung, etwa bei gewerblicher Nutzung. Welche Staffel gilt, steht in der Regel zu mehrfach erschlossenen Grundstücken in deiner Erschließungsbeitragssatzung.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Erschließungskosten fürs Grundstück

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie hoch sind Erschließungskosten pro m²?

Eine bundesweite Zahl gibt es nicht, denn die Höhe bestimmt die Satzung jeder Gemeinde (§ 132 Nr. 2 BauGB). Der Beitragssatz gilt je m² Veranlagungsfläche, also nach Multiplikation mit dem Nutzungsfaktor.

Das Rechenbeispiel der Stadt Schwabach arbeitet mit 15 Euro je m²; bei 600 m² und zwei Vollgeschossen (Faktor 1,25) sind das 11.250 Euro oder 18,75 Euro je m² Grundstück.

Die Stadt Nürnberg nennt auf ihrer Seite zu geplanten Erschließungsmaßnahmen (jüngste verlinkte Veröffentlichung 2019, abgerufen am 9.

Oktober 2026) einen unverbindlichen Erfahrungswert von 15 bis 25 Euro je m² Grundstücksfläche; er ersetzt keine Auskunft. Höhere Ratgeberspannen beziehen häufig Anschlüsse und Planung ein, die dieser Rechner getrennt führt.

Frag deine Gemeinde nach dem Beitragssatz der Straße und trage ihn in die Schnellschätzung ein, statt mit einem Durchschnitt zu planen. Ein Satz von 25 statt 15 Euro erhöht das Beispiel von 11.250 auf 18.750 Euro.

Wie berechnet man Erschließungskosten fürs Grundstück?

Die Gemeinde zieht von den beitragsfähigen Kosten ihren Anteil ab, mindestens 10 Prozent (§ 129 Abs. 1 Satz 3 BauGB), und verteilt den Rest auf alle erschlossenen Grundstücke, meist nach Fläche und Art und Maß der Nutzung (§ 131 Abs. 2 BauGB).

Für dein Grundstück gilt: Fläche mal Nutzungsfaktor mal Beitragssatz. Der Satz ist umlagefähiger Aufwand geteilt durch die Summe aller gewichteten Flächen.

Beispiel: 900.000 Euro geteilt durch 40.000 m² ergeben 22,50 Euro je m², und 600 m² mit Faktor 1,25 kosten 16.875 Euro.

Kennst du den Satz aus dem Bescheid, nutzt du die Schnellschätzung; kennst du nur Aufwand und Flächensumme, nutzt du die Verteilung.

Prüfe immer, ob dein Nutzungsfaktor mit dem der Satzung übereinstimmt, denn Dresden rechnet mit 1,5 statt 1,25 für zwei Vollgeschosse und kommt für 600 m² bei 15 Euro auf 13.500 statt 11.250 Euro.

Zahlt ein Eckgrundstück doppelte Erschließungskosten?

Ein Eckgrundstück zahlt für jede erschließende Straße einen eigenen Beitrag, bekommt aber in vielen Satzungen einen Abschlag auf die Fläche.

Die Stadt Schwabach nennt eine Vergünstigung von einem Drittel auf die Grundstücksfläche, die Satzungen von Dresden und Bruchköbel setzen die Fläche je Straße mit zwei Dritteln an; Karlsbad rechnet bei zwei Straßen jeweils die Hälfte.

Der Rechner zeigt den Effekt: Bei 600 m², zwei Vollgeschossen und 15 Euro je m² für beide Straßen sind es mit einem Drittel Ermäßigung 15.000,90 Euro, ohne Ermäßigung 22.500 Euro und für ein Grundstück an nur einer Straße 11.250 Euro.

Doppelt wird es also nicht, aber teurer als beim Nachbarn in der Mitte. Eine Ausnahme sehen manche Satzungen bei gewerblicher Nutzung vor; dann entfällt der Abschlag.

Lies die Regel zu mehrfach erschlossenen Grundstücken in deiner Satzung nach und wähle im Rechner die passende Option.

Wer zahlt Erschließungskosten, Verkäufer oder Käufer?

Beitragspflichtig ist, wer im Zeitpunkt der Bekanntgabe des Beitragsbescheids Eigentümer des Grundstücks ist; bei einem Erbbaurecht ist es der Erbbauberechtigte (§ 134 Abs. 1 BauGB).

Wird ein Bescheid erst nach dem Eigentumsübergang bekanntgegeben, zahlst du als Käufer, auch wenn die Straße vor dem Kauf gebaut wurde. Der Beitrag ruht außerdem als öffentliche Last auf dem Grundstück (§ 134 Abs. 2 BauGB).

Mehrere Eigentümer haften als Gesamtschuldner.

Regle deshalb im Kaufvertrag ausdrücklich, wer noch nicht abgerechnete Beiträge und bereits gezahlte Vorausleistungen trägt, und lass dir von der Gemeinde schriftlich bestätigen, welche Anlagen abgerechnet sind.

Plane bei einem Kauf mit offener Erschließung den Betrag aus dem Rechner, zum Beispiel 11.250 Euro im Standardfall, als Rücklage ein. Eine Absprache zwischen Verkäufer und Käufer bindet die Gemeinde nicht, sie wirkt nur zwischen euch.

Ein Notar kann die Klausel formulieren, die Gemeinde nennt dir den Stand der Abrechnung.

Zahle ich für ein erschlossenes Grundstück erneut?

Der Erschließungsbeitrag für die erstmalige Herstellung einer Straße fällt für dieselbe Anlage nur einmal an.

Hast du oder dein Rechtsvorgänger Kosten für Erschließungsmaßnahmen schon selbst aufgewandt, darf die Gemeinde sie bei der Übernahme als gemeindliche Anlage nicht noch einmal erheben (§ 129 Abs. 2 BauGB); ebenso fällt kein Beitrag für Anlagen an, die der Eigentümer selbst hergestellt hat oder herstellen musste (§ 129 Abs. 1 Satz 2 BauGB).

Ein „bereits erschlossenes“ Grundstück ist trotzdem nicht in jedem Fall frei: Wird die Straße erst später endgültig hergestellt, entsteht die Beitragspflicht mit dieser Herstellung (§ 133 Abs. 2 BauGB), und später kann nach Landesrecht ein Ausbaubeitrag für Erneuerung hinzukommen, den dieser Rechner nicht abbildet.

Frag die Gemeinde schriftlich, welche Erschließungsanlagen am Grundstück als endgültig hergestellt und abgerechnet gelten, bevor du kaufst. Eine Auskunft vom Verkäufer oder aus dem Exposé ersetzt das nicht; lass dir auch frühere Bescheide zeigen.

Wann muss man Erschließungskosten bezahlen?

Die Beitragspflicht entsteht mit der endgültigen Herstellung der Erschließungsanlage (§ 133 Abs. 2 BauGB).

Schon vorher kann die Gemeinde eine Vorausleistung bis zur Höhe des voraussichtlichen Beitrags verlangen, wenn ein Bauvorhaben genehmigt wird oder der Bau begonnen hat und die Fertigstellung binnen vier Jahren zu erwarten ist (§ 133 Abs. 3 BauGB).

Ist die Beitragspflicht sechs Jahre nach dem Vorausleistungsbescheid noch nicht entstanden und die Anlage nicht benutzbar, kannst du die Vorausleistung zurückverlangen.

Der Beitrag wird einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheids fällig (§ 135 Abs. 1 BauGB).

Die Gemeinde kann Raten oder eine Verrentung zulassen, höchstens in zehn Jahresleistungen mit Zinsen von bis zu 2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 135 Abs. 2 und 3 BauGB).

Stelle den Antrag auf Raten vor der Fälligkeit und lege die Finanzierungszusage bei; wie lange die Gemeinde nachträglich abrechnen darf, regelt das Landesrecht.

Gehören Hausanschlüsse zu den Erschließungskosten?

Im Alltag ja, im Recht nicht. Der Erschließungsbeitrag nach § 127 BauGB deckt öffentliche Straßen, Wege, Plätze, Sammelstraßen, Parkflächen und Grünanlagen.

Anlagen für Abwasser, Strom, Gas, Wärme und Wasser gehören nicht dazu; das Recht der Gemeinde, dafür eigene Abgaben zu erheben, bleibt unberührt (§ 127 Abs. 4 BauGB).

Solche Anschlussbeiträge folgen dem Kommunalabgabengesetz des Landes und der Satzung. Die Stadt Münster nennt für den Kanalanschlussbeitrag 6,77 Euro je m² und staffelt ihn nach Vollgeschossen.

Bei 600 m² und zwei Vollgeschossen wären das 4.062 Euro nach Fläche oder 5.077,50 Euro mit Nutzungsfaktor.

Die Leitungen auf deinem Grundstück und der Anschluss an das Netz kosten zusätzlich nach Rechnung des Versorgers oder Tiefbauers und gehören nicht in den Beitrag.

Die Summen sind oft vier- bis fünfstellig und gehören in die Kostenplanung neben den Kaufnebenkosten.

Frage vor dem Kauf nach allen drei Posten, Beitrag, Anschlussbeiträgen und Hausanschlüssen, und lass sie schriftlich nennen, damit die Summe in der Finanzierung steht.

Wie viel zahlt die Gemeinde von den Erschließungskosten?

Die Gemeinde trägt mindestens 10 Prozent des beitragsfähigen Erschließungsaufwands (§ 129 Abs. 1 Satz 3 BauGB). Die Satzungen von Dresden, Bruchköbel und Karlsbad nennen genau 10 Prozent, die von Lichtenfels 15 Prozent.

Der Unterschied ist spürbar: Bei 1.000.000 Euro Aufwand und 40.000 m² gewichteter Fläche zahlt dein Grundstück mit 600 m² und Faktor 1,25 bei 10 Prozent Gemeindeanteil 16.875 Euro, bei 15 Prozent 15.937,50 Euro, das sind 937,50 Euro weniger.

Gibst du im Rechner weniger als 10 Prozent ein, rechnet er mit 10 Prozent und weist darauf hin. Nicht beitragsfähig sind unter anderem Brücken, Tunnel und Unterführungen sowie bestimmte Fahrbahnen von Ortsdurchfahrten (§ 128 Abs. 3 BauGB).

Im Einzelfall kann die Gemeinde auch ganz oder teilweise auf den Beitrag verzichten, wenn das im öffentlichen Interesse oder zur Vermeidung unbilliger Härten geboten ist (§ 135 Abs. 5 BauGB).

Lass dir die Kostenaufstellung der Gemeinde geben und prüfe, ob der Gemeindeanteil dort korrekt abgezogen ist.

Hinweise

Erschließungsbeitrag lesen: Vollgeschosse, Satz und Anschlussbeitrag

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst die Zeile „Erschließungsbeitrag“ und danach die Kosten je m² Grundstück: 11.250 Euro entsprechen 18,75 Euro je m². Die Zeile „Beitragssatz“ dient als Gegenprobe: Sie muss mit dem Satz im Bescheid übereinstimmen.

Liegt dein Bescheid deutlich darüber, prüfe Nutzungsfaktor und Fläche, bevor du den Beitragssatz anzweifelst. Fragen zu Rechenfehlern klärst du zuerst bei der Gemeinde, denn gegen den Bescheid läuft eine kurze Frist.

Der Beitrag wird einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheids fällig (§ 135 Abs. 1 BauGB), eine Vorausleistung ist mit der Schlussrechnung zu verrechnen (§ 133 Abs. 3 BauGB).

Der Nutzungsfaktor bestimmt viel. Beitrag nach Vollgeschossen bei 600 m² und 15 Euro je m²: 9.000, 11.250, 13.500 und 15.750 Euro Bei 600 m² und 15 Euro je m² kostet ein Vollgeschoss 9.000 Euro, zwei 11.250 Euro, drei 13.500 Euro und vier 15.750 Euro. Jedes weitere Vollgeschoss erhöht den Beitrag nach dem Muster um 2.250 Euro.

Rechnet die Satzung wie Dresden mit 1,5 für zwei Vollgeschosse, wären es 13.500 Euro für dieselbe Fläche. Den Anschlussbeitrag für Kanal und Wasser trägst du getrennt ein.

Mit 6,77 Euro je m², dem Satz, den Münster für den Kanal nennt, wären das bei Bemessung nach Fläche 4.062 Euro und bei Bemessung nach Vollgeschossen 5.077,50 Euro.

Die Gesamtsumme steigt dann auf 15.312 oder 16.327,50 Euro; frag deine Gemeinde, nach welcher Bemessung sie rechnet. Die Differenz von 1.015,50 Euro zeigt, wie viel diese Frage ausmacht.

Anwendung

Praxisfall Eckgrundstück: 17.501,05 Euro für zwei Straßen

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall Eckgrundstück: 17.501,05 Euro mit Ermäßigung gegenüber 26.250 Euro ohne Ermäßigung bei 600 m², zwei Vollgeschossen und zwei Straßen Familie Brandt kauft ein Eckgrundstück mit 600 m² in einem Neubaugebiet. Der Bebauungsplan erlaubt zwei Vollgeschosse. Beide Straßen sind noch nicht endgültig hergestellt.

Die Gemeinde nennt vorab 15 Euro je m² für die erste und 20 Euro je m² für die zweite Straße und gewährt bei Eckgrundstücken ein Drittel Ermäßigung der Fläche.

Brandts tragen 600 m², zwei Vollgeschosse, die Ermäßigung 33,33 Prozent und beide Sätze ein.

Der Rechner nennt eine Veranlagungsfläche von 500,03 m² je Straße, 7.500,45 Euro für die erste und 10.000,60 Euro für die zweite Straße, zusammen 17.501,05 Euro oder 29,17 Euro je m² Grundstück.

Ohne Ermäßigung wären es 26.250 Euro gewesen; die Ermäßigung spart 8.748,95 Euro.

Die Entscheidung: Brandts planen 17.600 Euro als Rücklage in der Baufinanzierung ein, denn der Beitrag wird einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheids fällig (§ 135 Abs. 1 BauGB).

Im Kaufvertrag halten sie fest, ob Vorausleistungen schon gezahlt sind, denn der Beitrag ruht als öffentliche Last auf dem Grundstück (§ 134 Abs. 2 BauGB).

Sie fragen bei der Gemeinde nach Ratenzahlung oder Verrentung in höchstens zehn Jahresleistungen (§ 135 Abs. 2 und 3 BauGB) und prüfen mit dem Ergebnis, ob Eigenkapital und Rate noch zusammenpassen.

Hätten beide Straßen denselben Satz von 15 Euro je m², lägen die Brandts bei 15.000,90 Euro, also immer noch 3.750,90 Euro über einem Grundstück an nur einer Straße.

Fallstricke

Fünf typische Fehler bei Erschließungskosten

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: den Vorgabewert für einen Durchschnitt halten. Die 15 Euro je m² sind das Rechenbeispiel einer Bürgerinformation; deinen Satz legt die Satzung deiner Gemeinde fest, und er kann deutlich höher oder niedriger liegen.

Fehler 2: beim Eckgrundstück nur einmal zu zahlen oder die Ermäßigung als Preisnachlass zu lesen. Das Grundstück zahlt für jede Straße einen eigenen Beitrag, nur die Fläche zählt je Straße kleiner.

Bei zwei Straßen mit je 15 Euro je m² und einem Drittel Ermäßigung sind es 15.000,90 Euro statt 11.250 Euro für ein Grundstück an einer Straße, ein Drittel mehr. Fehler 3: den Nutzungsfaktor zu vergessen.

600 m² × 15 Euro ergeben 9.000 Euro; mit zwei Vollgeschossen sind es 11.250 Euro, mit vier und mehr 15.750 Euro. Plane deshalb mit der Zahl der Vollgeschosse, die der Bebauungsplan zulässt, nicht mit der, die du bauen willst.

Fehler 4: Erschließungsbeitrag und Straßenausbaubeitrag gleichzusetzen. Der Beitrag nach den §§ 127 ff. BauGB gilt für die erstmalige Herstellung; für die Erneuerung einer alten Straße gilt Landesrecht, und das ist in mehreren Ländern abgeschafft.

Fehler 5: zu glauben, der Verkäufer zahle. Beitragspflichtig ist, wer bei Bekanntgabe des Bescheids Eigentümer ist (§ 134 Abs. 1 BauGB).

Nächster Schritt

Erschließungskosten: Fazit, Quellen und Grenzen

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Rechner macht aus Grundstücksfläche, Vollgeschossen und Beitragssatz den Erschließungsbeitrag nach den §§ 127 bis 135 BauGB: im Standardfall 11.250 Euro oder 18,75 Euro je m². Rechtsstand ist der 9.

Oktober 2026; gelesen wurde der Wortlaut der §§ 127 bis 135 BauGB auf gesetze-im-internet.de sowie Satzungen und Bürgerinformationen aus Dresden, Bruchköbel, Lichtenfels, Karlsbad, Schwabach und Münster.

Grenzen: Beitragssatz, Nutzungsfaktor und Eckgrundstücks-Ermäßigung setzt die Satzung der Gemeinde fest; die Werte im Rechner sind Beispiele aus einzelnen Satzungen.

Straßenausbaubeiträge, Artzuschläge für gewerbliche Nutzung, Tiefenbegrenzung und Hausanschlusskosten fehlen. Die Zahlen stammen aus dem Rechner selbst und lassen sich mit denselben Eingaben nachvollziehen.

Es ersetzt weder den Bescheid noch eine Rechtsberatung. Nächste Schritte: Bebauungsplan und Satzung bei der Gemeinde anfordern, die Rücklage mit dem Baufinanzierungs-Rechner einplanen und die übrigen Kaufkosten mit den Kaufnebenkosten abgleichen.

Die Ausnutzung des Baufensters prüfst du mit dem GRZ-GFZ-Rechner.

Vertiefung

Rechenbeispiele: Erschließungskosten für Einfamilienhaus, Eckgrundstück und Verteilung

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Erschließungsbeitrag 7.500,00 € | Kosten je m² Grundstück 18,75 € | Veranlagungsfläche 500 m²

Reihenhausgrundstück mit 400 m²

Grundstücksfläche
400 m²
Zulässige Vollgeschosse laut Bebauungsplan
2 Vollgeschosse (Faktor 1,25)
Beitragssatz deiner Gemeinde
15 € je m² Veranlagungsfläche

Beispiel 2 · Mittel · Erschließungsbeitrag 18.000,00 € | Kosten je m² Grundstück 22,50 € | Veranlagungsfläche 1.200 m² | Nutzungsfaktor 1,50

Doppelhausgrundstück mit 800 m² und drei Vollgeschossen

Grundstücksfläche
800 m²
Zulässige Vollgeschosse laut Bebauungsplan
3 Vollgeschosse (Faktor 1,50)
Beitragssatz deiner Gemeinde
15 € je m² Veranlagungsfläche

Beispiel 3 · Komplex · Erschließungsbeitrag 12.562,50 € | Ersparnis durch die Ermäßigung 6.187,50 € | Veranlagungsfläche 502,5 m² | Kosten je m² Grundstück 20,94 €

Eckgrundstück mit einem Drittel Ermäßigung, nur erste Straße

Grundstücksfläche
600 m²
Beitragssatz deiner Gemeinde
25 € je m² Veranlagungsfläche
Eckgrundstück oder mehrfach erschlossen
Ja – mit Ermäßigung der Fläche nach Satzung
Ermäßigung der Fläche je Straße
33 %

Beispiel 4 · Komplex · Beitrag erste Straße 7.500,45 € | Beitrag zweite Straße 10.000,60 € | Erschließungsbeitrag 17.501,05 € | Ersparnis durch die Ermäßigung 8.748,95 € | Kosten je m² Grundstück 29,17 €

Eckgrundstück an zwei Straßen mit 15 € und 20 € je m²

Grundstücksfläche
600 m²
Beitragssatz deiner Gemeinde
15 € je m² Veranlagungsfläche
Beitragssatz der zweiten Straße (Eckgrundstück)
20 € je m² Veranlagungsfläche
Eckgrundstück oder mehrfach erschlossen
Ja – mit Ermäßigung der Fläche nach Satzung

Beispiel 5 · Komplex · Umlagefähiger Aufwand 900.000,00 € | Beitragssatz 22,50 € je m² | Erschließungsbeitrag 16.875,00 € | Kosten je m² Grundstück 28,13 €

Verteilung nach Satzung bei 1.000.000 € Aufwand

Berechnungsweg
Verteilung nach Satzung (Gesamtaufwand bekannt)
Grundstücksfläche
600 m²
Zulässige Vollgeschosse laut Bebauungsplan
2 Vollgeschosse (Faktor 1,25)
Beitragsfähiger Erschließungsaufwand der Straße
1.000.000 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Umlagefähiger Aufwand 850.000,00 € | Beitragssatz 21,25 € je m² | Erschließungsbeitrag 15.937,50 € | Kosten je m² Grundstück 26,56 €

Verteilung mit 15 % Gemeindeanteil

Berechnungsweg
Verteilung nach Satzung (Gesamtaufwand bekannt)
Grundstücksfläche
600 m²
Beitragsfähiger Erschließungsaufwand der Straße
1.000.000 €
Anteil der Gemeinde am Aufwand
15 %

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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Weiternutzung

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  • Rechenweg bei 600 Quadratmetern, Nutzungsfaktor 1,25 und 15 Euro je Quadratmeter: Veranlagungsfläche 750 Quadratmeter, Erschließungsbeitrag 11.250 Euro, 18,75 Euro je Quadratmeter Grundstück

    Erschließungskosten-Rechner: Rechenweg von der Grundstücksfläche zum Beitrag

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/erschliessungskosten-rechner-rechenweg.svg"
           alt="Rechenweg bei 600 Quadratmetern, Nutzungsfaktor 1,25 und 15 Euro je Quadratmeter: Veranlagungsfläche 750 Quadratmeter, Erschließungsbeitrag 11.250 Euro, 18,75 Euro je Quadratmeter Grundstück"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner">Erschließungskosten-Rechner: Rechenweg von der Grundstücksfläche zum Beitrag auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner
  • Erschließungsbeitrag bei 600 Quadratmetern und 15 Euro je Quadratmeter: 9.000 Euro bei einem, 11.250 Euro bei zwei, 13.500 Euro bei drei und 15.750 Euro bei vier und mehr Vollgeschossen

    Erschließungskosten-Rechner: Beitrag nach Vollgeschossen im Vergleich

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/erschliessungskosten-rechner-vollgeschosse.svg"
           alt="Erschließungsbeitrag bei 600 Quadratmetern und 15 Euro je Quadratmeter: 9.000 Euro bei einem, 11.250 Euro bei zwei, 13.500 Euro bei drei und 15.750 Euro bei vier und mehr Vollgeschossen"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner">Erschließungskosten-Rechner: Beitrag nach Vollgeschossen im Vergleich auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner
  • Praxisfall Eckgrundstück mit 600 Quadratmetern: ohne Ermäßigung 26.250 Euro, mit einem Drittel Ermäßigung der Fläche 17.501,05 Euro für beide Straßen, Ersparnis 8.748,95 Euro

    Praxisfall Eckgrundstück: Erschließungsbeitrag für zwei Straßen mit und ohne Ermäßigung

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/erschliessungskosten-rechner-praxis-eckgrundstueck.svg"
           alt="Praxisfall Eckgrundstück mit 600 Quadratmetern: ohne Ermäßigung 26.250 Euro, mit einem Drittel Ermäßigung der Fläche 17.501,05 Euro für beide Straßen, Ersparnis 8.748,95 Euro"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner">Praxisfall Eckgrundstück: Erschließungsbeitrag für zwei Straßen mit und ohne Ermäßigung auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner liefert eine Orientierung nach dem Rechtsstand Oktober 2026 und ersetzt weder den Beitragsbescheid der Gemeinde noch eine Rechtsberatung. Beitragssatz, Nutzungsfaktor und Eckgrundstücks-Ermäßigung bestimmt die Satzung deiner Gemeinde; die Werte im Rechner sind Beispiele aus einzelnen Satzungen, keine Durchschnitte. Gegen einen Bescheid kannst du innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen; die Frist und die Erfolgsaussicht klärst du mit einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht oder mit deinem Haus-und-Grund-Verein.

Quelle: Baugesetzbuch §§ 127 bis 135 (gesetze-im-internet.de, Stand Oktober 2026) sowie Erschließungsbeitragssatzungen und Bürgerinformationen deutscher Gemeinden, abgerufen am 09.10.2026.

Stand: 2026-10-09

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
09. Oktober 2026
Fachbereich
Immobilien / Kaufen
Formeln basieren auf
Veranlagungsfläche = Grundstücksfläche × Nutzungsfaktor × (1 − Ermäßigung); Beitrag = Veranlagungsfläche × Beitragssatz (§ 131 Abs. 2 BauGB: Art und Maß der Nutzung, Grundstücksfläche); Beitragssatz = beitragsfähiger Aufwand × (1 − Gemeindeanteil) ÷ Summe der gewichteten Flächen, Gemeindeanteil mindestens 10 Prozent (§ 129 Abs. 1 Satz 3 BauGB); Eckgrundstücks-Ermäßigung und Nutzungsfaktoren regelt die Satzung nach § 132 Nr. 2 BauGB.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Erschließungskosten-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Erschließungskosten-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/erschliessungskosten-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.