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Wohnrecht berechnen: Kapitalwert nach BewG ermitteln

ImmobilienStand Noch keine Bewertung

Kurzantwort

Der Wohnrecht-Rechner ermittelt den Kapitalwert eines lebenslangen oder befristeten Wohnrechts nach dem Bewertungsgesetz (BewG). Der Kapitalwert ergibt sich aus dem Jahreswert des Wohnvorteils (Wohnfläche × ortsübliche Miete × 12) multipliziert mit dem Vervielfältiger aus der BMF-Tabelle. Der Kapitalwert mindert bei Schenkung oder Erbschaft die steuerliche Bemessungsgrundlage und bestimmt den wirtschaftlichen Wert des Grundbucheintrags (§ 1093 BGB).

Wohnrecht berechnen nach § 14 BewG: Kapitalwert aus Wohnfläche, ortsüblicher Miete

Kilian AchatzFachredaktion Immobilien
Geprüft: Review-Team Immobilien (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Wie wird der Kapitalwert eines Wohnrechts berechnet?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein Wohnrecht nach § 1093 BGB ist eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit, die dem Berechtigten das Recht sichert, eine Immobilie oder Teile davon unter Ausschluss des Eigentümers zu bewohnen. Anders als beim Nießbrauch darf der Wohnberechtigte die Räume weder vermieten noch anderweitig wirtschaftlich nutzen — das Recht beschränkt sich auf die persönliche Eigennutzung.

Gerade bei der Übertragung von Immobilien innerhalb der Familie behält sich der bisherige Eigentümer häufig ein lebenslanges Wohnrecht vor, um die eigene Wohnsituation abzusichern, ohne auf das Eigentum angewiesen zu bleiben.

Der Kapitalwert dieses Wohnrechts ist steuerlich relevant, weil er die Bemessungsgrundlage bei Schenkung oder Erbschaft mindert (§ 10 Abs. 5 ErbStG).

Er ergibt sich aus dem Jahreswert des Wohnvorteils multipliziert mit dem Vervielfältiger nach dem Bewertungsgesetz.

Bei den Voreinstellungen — Frau, 65 Jahre, 80 m², 8 Euro Kaltmiete, 350.000 Euro Verkehrswert — ermittelt der Rechner einen Kapitalwert von 96.614 Euro. Dieser Betrag reduziert den steuerpflichtigen Wert der Immobilie auf 253.386 Euro.

Die Höhe des Vervielfältigers hängt bei lebenslangen Wohnrechten vom Alter und Geschlecht des Berechtigten ab, bei befristeten Wohnrechten von der vereinbarten Laufzeit und dem gesetzlichen Zinssatz von 5,5 Prozent nach § 14 Abs. 1 BewG.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Kapitalwert eines Wohnrechts bewegt sich je nach Konstellation zwischen wenigen Tausend und mehreren Hunderttausend Euro. Liegt er unter 30.000 Euro, ordnet der Rechner ihn als geringen Wohnrechtwert ein — typisch für ältere Berechtigte mit kleiner Wohnfläche oder niedriger ortsüblicher Miete.

Der Bereich von 30.000 bis 100.000 Euro gilt als mittlerer Wohnrechtwert und deckt den Großteil der Praxisfälle ab: Mit den Voreinstellungen erreicht der Kapitalwert 96.614 Euro bei einem Vervielfältiger von 12,580.

Ab 100.000 Euro stuft der Rechner den Wert als hoch ein und empfiehlt steuerliche Beratung, ab 250.000 Euro wird ausdrücklich ein Steuerberater oder Notar nahegelegt.

Der Vervielfältiger ist der zentrale Hebel: Er bündelt Restlebenserwartung und den gesetzlichen Zinssatz von 5,5 Prozent in einer einzigen Zahl aus der Anlage 9 zum BewG und liegt bei Frauen systematisch höher als bei Männern, weil die Sterbetafel ihnen eine längere statistische Restlebenserwartung zuweist.

Bei Alter 65 beträgt er für Frauen 12,580 und für Männer 11,413 — die Differenz von 1,167 Punkten entspricht bei 7.680 Euro Jahreswert rund 8.963 Euro Unterschied im Kapitalwert.

Die Jahreswert-Deckelung nach § 16 BewG begrenzt den Jahreswert auf maximal 1/18,6 des Verkehrswerts und greift vor allem bei Immobilien mit überdurchschnittlicher Mietrendite im Verhältnis zum Verkehrswert.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Der Kapitalwert eines Wohnrechts ergibt sich aus der Formel: Kapitalwert = Jahreswert × Vervielfältiger. Der Jahreswert berechnet sich als Wohnfläche × ortsübliche Kaltmiete × 12 Monate × Gebäudeanteil.

Bei den Voreinstellungen ergibt sich: 80 m² × 8 Euro × 12 × 1,0 = 7.680 Euro. Diesen Jahreswert begrenzt § 16 BewG auf maximal 1/18,6 des Verkehrswerts der Immobilie.

Bei 350.000 Euro Verkehrswert liegt die Deckelungsgrenze bei 18.817 Euro — sie greift nicht, weil der Jahreswert mit 7.680 Euro deutlich darunterliegt.

Erst bei Immobilien mit hoher Mietrendite im Verhältnis zum Verkehrswert wird der Jahreswert durch diese Regelung effektiv gekappt und begrenzt damit auch den Kapitalwert.

Der Vervielfältiger stammt bei lebenslangen Wohnrechten aus Anlage 9 zum BewG und hängt von Alter und Geschlecht ab.

Er beinhaltet bereits den gesetzlichen Zinssatz von 5,5 Prozent (§ 14 Abs. 1 BewG) und die statistische Restlebenserwartung der Sterbetafel 2020/2022.

Für eine 65-jährige Frau beträgt er 12,580, woraus sich der Kapitalwert 7.680 × 12,580 = 96.614 Euro ergibt.

Bei befristeten Wohnrechten folgt der Vervielfältiger aus Anlage 9a nach der Rentenbarwertformel (1 − 1,055^−n) / 0,055, darf aber den lebenslangen Vervielfältiger nicht übersteigen (§ 14 Abs. 2 BewG).

Für 10 Jahre Laufzeit ergibt sich ein befristeter Vervielfältiger von 7,538.

Nachschlagen

Vervielfaeltiger nach Alter und Geschlecht (BewG Anlage 9)

Die folgende Tabelle zeigt den Vervielfaeltiger und die statistische Restlebenserwartung fuer ausgewaehlte Altersstufen, getrennt nach Geschlecht. Der Vervielfaeltiger wird mit dem Jahreswert des Wohnrechts multipliziert, um den Kapitalwert nach § 14 BewG zu ermitteln. Der Jahreswert ergibt sich aus Wohnflaeche × Kaltmiete pro m² × 12 Monate × Anteil, gedeckelt auf 1/18,6 des Verkehrswerts (§ 16 BewG). Zinssatz: 5,5 % p.a. Quelle: BMF-Schreiben vom 01.12.2023, BStBl. I 2023 S. 2135, gueltig ab 01.01.2024.

Vervielfaeltiger und Restlebenserwartung nach Alter und Geschlecht (BewG Anlage 9, Sterbetafel 2020/2022)
AlterVV FrauenVV MaennerLE Frauen (Jahre)LE Maenner (Jahre)
5015,70414,94334,3030,05
5514,86513,94329,6625,62
6013,83012,76025,1821,46
6512,58011,41320,9017,63
7011,0999,92416,8414,15
759,3738,27113,0110,92
807,4426,4899,497,97
855,4414,7136,435,43
903,7303,2424,163,56

Auszug aus BewG Anlage 9 (101 Altersstufen, 0–100 Jahre). Vollstaendige Tabelle im BMF-Schreiben vom 01.12.2023. Der Vervielfaeltiger beruecksichtigt den Zinssatz von 5,5 % p.a. (§ 14 Abs. 1 BewG) und die geschlechtsspezifische Sterbetafel 2020/2022 des Statistischen Bundesamts. Bei befristetem Wohnrecht wird der Vervielfaeltiger nach Anlage 9a BewG berechnet und darf den lebenslangen Vervielfaeltiger nicht ueberschreiten. Der Jahreswert ist nach § 16 BewG auf maximal 1/18,6 des Verkehrswerts gedeckelt. Keine Steuerberatung — verbindliche Bewertung durch Steuerberater oder Notar.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Wohnrecht berechnen

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist ein Wohnrecht nach § 1093 BGB?

Ein Wohnrecht nach § 1093 BGB ist eine beschraenkte persoenliche Dienstbarkeit, die dem Berechtigten erlaubt, ein Gebaeude oder einzelne Raeume unter Ausschluss des Eigentuemers als Wohnung zu nutzen.

Anders als beim Niessbrauch darf der Wohnberechtigte die Immobilie nicht vermieten — das Recht ist auf die persoenliche Eigennutzung beschraenkt.

Es wird in Abteilung II des Grundbuchs eingetragen und ist weder uebertragbar noch vererblich (§ 1092 Abs. 1 BGB). Ein lebenslang bestelltes Wohnrecht endet mit dem Tod des Berechtigten.

In der Praxis vereinbaren die Parteien das Wohnrecht haeufig bei einer Immobilienuebertragung innerhalb der Familie: Die Eltern uebertragen ihr Haus an ein Kind und behalten sich das Recht, weiterhin dort zu wohnen.

Steuerlich hat das Wohnrecht einen Kapitalwert, der nach §§ 14 und 16 BewG berechnet wird und die Bemessungsgrundlage fuer die Schenkungsteuer mindert.

Bei einer 65-jaehrigen Frau, 80 Quadratmeter Wohnflaeche und 8 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter betraegt der Kapitalwert rund 96.614 Euro.

Wie wird der Kapitalwert eines Wohnrechts berechnet?

Der Kapitalwert ergibt sich aus dem Jahreswert der Nutzung multipliziert mit dem Vervielfaeltiger aus Anlage 9 zum BewG (§ 14 Abs. 1 BewG).

Der Jahreswert ist die jaehrliche Kaltmiete, die fuer die bewohnte Flaeche ortsueblich waere — also Wohnflaeche in Quadratmetern mal Kaltmiete pro Quadratmeter mal 12 Monate.

Zusaetzlich prueft das Finanzamt die Deckelung nach § 16 BewG: Der Jahreswert darf hoechstens 1/18,6 des Verkehrswerts betragen.

Rechenbeispiel: Bei 80 Quadratmeter, 8 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter und 350.000 Euro Verkehrswert betraegt der Jahreswert 7.680 Euro (keine Deckelung, da 7.680 kleiner als 18.817 Euro).

Fuer eine 65-jaehrige Frau liegt der Vervielfaeltiger bei 12,580. Kapitalwert = 7.680 × 12,580 = 96.614 Euro. Dieser Betrag wird vom Immobilienwert abgezogen und ergibt die steuerliche Bemessungsgrundlage: 350.000 − 96.614 = 253.386 Euro.

Bei einem befristeten Wohnrecht tritt an die Stelle des Vervielfaeltigers ein Barwertfaktor aus Anlage 9a zum BewG, der die vereinbarte Laufzeit statt der statistischen Restlebenserwartung widerspiegelt.

Welchen Vervielfaeltiger verwendet das Finanzamt?

Das Finanzamt verwendet den Vervielfaeltiger aus Anlage 9 zum Bewertungsgesetz. Dieser Faktor bildet die statistische Restlebenserwartung des Wohnberechtigten bei einem gesetzlichen Zinssatz von 5,5 Prozent ab.

Der Vervielfaeltiger haengt vom vollendeten Lebensjahr und vom Geschlecht ab: Frauen erhalten bei gleichem Alter einen hoeheren Wert, weil ihre statistische Lebenserwartung laenger ist.

Fuer eine 65-jaehrige Frau betraegt der Vervielfaeltiger 12,580, fuer einen gleichaltrigen Mann 11,413. Die aktuellen Werte basieren auf der Sterbetafel 2020/2022 des Statistischen Bundesamts (BMF-Schreiben vom 01.12.2023, BStBl. I 2023 S.

2135, gueltig ab 01.01.2024).

Wie sich das Alter auswirkt, zeigt ein Beispiel bei 80 Quadratmeter und 8 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter: Mit 40 Jahren (Vervielfaeltiger 16,899 fuer Frauen) betraegt der Kapitalwert 129.784 Euro, mit 65 Jahren 96.614 Euro und mit 80 Jahren (7,442) nur noch 57.155 Euro.

Die Tabelle ist in ganzen Lebensjahren gestuft — das vollendete Lebensjahr am Bewertungsstichtag ist massgeblich, nicht das laufende.

Wann greift die Jahreswert-Deckelung nach § 16 BewG?

Die Deckelung greift, wenn der rechnerische Jahreswert mehr als 1/18,6 des Verkehrswerts der Immobilie betraegt. § 16 BewG soll verhindern, dass eine im Verhaeltnis zum Immobilienwert unangemessen hohe Miete den Kapitalwert kuenstlich aufblaeht.

Die Pruefung erfolgt automatisch: Der Jahreswert (Wohnflaeche × Kaltmiete × 12) wird mit der Obergrenze (Verkehrswert geteilt durch 18,6) verglichen — der niedrigere Betrag gilt.

Beispiel ohne Deckelung: Bei 80 Quadratmeter, 8 Euro Kaltmiete und 350.000 Euro Verkehrswert betraegt der Jahreswert 7.680 Euro. Die Obergrenze liegt bei 18.817 Euro — keine Deckelung, der volle Jahreswert bleibt wirksam.

Beispiel mit Deckelung: Bei derselben Flaeche, 20 Euro Kaltmiete und 150.000 Euro Verkehrswert betraegt der rechnerische Jahreswert 19.200 Euro — die Obergrenze liegt jedoch bei nur 8.065 Euro. Der Jahreswert wird auf 8.065 Euro gekappt.

Fuer eine 65-jaehrige Frau (Vervielfaeltiger 12,580) ergibt sich dadurch ein Kapitalwert von 101.458 Euro statt 241.536 Euro. Die Deckelung trifft vor allem Objekte mit hoher Mietrendite und niedrigem Verkehrswert.

Wie unterscheidet sich ein Wohnrecht vom Niessbrauch?

Ein Wohnrecht nach § 1093 BGB beschraenkt sich auf die persoenliche Nutzung der Wohnung — der Berechtigte darf ausschliesslich selbst dort wohnen. Ein Niessbrauch nach §§ 1030 ff.

BGB geht weiter: Der Niessbraucher darf die Immobilie auch vermieten und saemtliche Ertraege einbehalten. Der Unterschied wirkt sich dreifach aus.

Erstens steuerlich: Der Kapitalwert des Wohnrechts basiert auf dem persoenlichen Nutzungswert, der haeufig der ortsueblichen Kaltmiete entspricht. Beim Niessbrauch wird die gesamte erzielbare Miete angesetzt, die hoeher ausfallen kann.

Zweitens zivilrechtlich: Das Wohnrecht ist hoechstpersoenlich und nicht uebertragbar (§ 1092 BGB), waehrend beim Niessbrauch die Ausuebung einem Dritten ueberlassen werden kann (§ 1059 BGB).

Drittens in der Praxis: Zieht der Wohnberechtigte in ein Pflegeheim, verfaellt das Recht wertlos — eine Vermietung ist ausgeschlossen. Ein Niessbraucher kann die Wohnung dann vermieten und die Einnahmen zur Finanzierung der Pflegekosten nutzen.

Fuer die Nachfolgeplanung ist der Niessbrauch deshalb die gaengigere Wahl, das Wohnrecht aber die schlankere Loesung, wenn Eigennutzung feststeht.

Kann ein Wohnrecht befristet vereinbart werden?

Ja, ein Wohnrecht kann sowohl lebenslang als auch befristet bestellt werden. Bei einem befristeten Wohnrecht legen die Parteien eine feste Laufzeit fest — etwa 10 oder 20 Jahre.

Steuerlich aendert sich die Berechnung: Statt des Vervielfaeltigers fuer lebenslange Nutzungen aus Anlage 9 BewG kommt der Barwertfaktor fuer zeitlich begrenzte Nutzungen aus Anlage 9a BewG zum Einsatz.

Dieser Faktor ist niedriger, weil die kuerzere Nutzungsdauer den Kapitalwert verringert.

Beispiel: Bei einer 65-jaehrigen Frau mit 80 Quadratmeter, 8 Euro Kaltmiete und 350.000 Euro Verkehrswert betraegt der Kapitalwert eines lebenslangen Wohnrechts 96.614 Euro (Vervielfaeltiger 12,580).

Wird das Wohnrecht auf 10 Jahre befristet, sinkt der Faktor auf rund 7,538 und der Kapitalwert auf etwa 57.892 Euro — die steuerliche Entlastung faellt somit um rund 40 Prozent geringer aus.

Massgeblich ist stets der kuerzere Zeitraum: Liegt die statistische Restlebenserwartung unter der vereinbarten Laufzeit, begrenzt die Lebenserwartung den Faktor.

Die Befristung eignet sich, wenn der Berechtigte ohnehin einen Umzug plant und das Recht nicht dauerhaft benoetigt.

Wie wirkt sich das Wohnrecht auf die Schenkungsteuer aus?

Bei einer Schenkung mit Wohnrechtvorbehalt mindert der Kapitalwert des Wohnrechts die Bemessungsgrundlage fuer die Schenkungsteuer. Das Finanzamt zieht den Kapitalwert vom Immobilienwert ab — nur der Restbetrag wird besteuert.

Beispiel: Ein Vater uebertraegt eine Wohnung im Wert von 350.000 Euro an seinen Sohn und behaelt sich ein lebenslanges Wohnrecht vor.

Bei Alter 65 (Vervielfaeltiger 11,413 fuer Maenner), 80 Quadratmeter und 8 Euro Kaltmiete betraegt der Kapitalwert 87.652 Euro. Die Bemessungsgrundlage sinkt auf 262.348 Euro.

Da der Freibetrag fuer Kinder bei 400.000 Euro liegt (§ 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG), faellt keine Schenkungsteuer an.

Ohne den Wohnrechtvorbehalt waere die Bemessungsgrundlage zwar ebenfalls unter dem Freibetrag, doch bereits zu 87,5 Prozent aufgebraucht statt zu 65,6 Prozent.

Bei einer 450.000-Euro-Immobilie wird der Unterschied greifbar: Mit Wohnrecht bleibt die Bemessungsgrundlage mit 362.348 Euro unter dem Freibetrag — ohne Wohnrecht faellen auf 50.000 Euro sieben Prozent Schenkungsteuer an, also 3.500 Euro.

Der Freibetrag erneuert sich alle zehn Jahre (§ 14 ErbStG), sodass eine fruehzeitige Uebertragung mit Wohnrecht langfristig Spielraum fuer weitere Vermoegensverschiebungen schafft.

Was kostet die Eintragung eines Wohnrechts im Grundbuch?

Die Eintragung eines Wohnrechts erfordert eine notarielle Beurkundung und die Grundbucheintragung. Beide Gebuehren richten sich nach dem Gegenstandswert, der dem Kapitalwert des Wohnrechts entspricht.

Die Notargebuehren bestimmen sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Fuer die Beurkundung faellt eine 2,0-Gebuehr an, fuer die Grundbucheintragung eine 1,0-Gebuehr.

Beispiel: Bei einem Kapitalwert von 96.614 Euro (Frau 65, 80 Quadratmeter, 8 Euro Kaltmiete) liegt der Gegenstandswert in der Gebuehrentabelle bei Stufe 100.000 Euro. Die volle Gebuehr (1,0) betraegt 546 Euro.

Die Notarkosten liegen damit bei 1.092 Euro (2,0-Gebuehr), die Grundbuchkosten bei 546 Euro — zusammen rund 1.638 Euro zuzueglich Auslagen und Umsatzsteuer auf die Notargebuehren.

Zusaetzlich fallen Kosten fuer die Loeschungsbewilligung an, wenn das Wohnrecht spaeter entfernt werden soll.

Das Wohnrecht muss als beschraenkte persoenliche Dienstbarkeit in Abteilung II des Grundbuchs eingetragen werden, damit es dingliche Wirkung entfaltet — eine rein vertragliche Vereinbarung ohne Eintragung bindet nur die Vertragsparteien und schuetzt den Berechtigten nicht bei einem Eigentuemerwechsel oder einer Zwangsversteigerung.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Wohnrecht muss als beschränkte persönliche Dienstbarkeit im Grundbuch eingetragen sein (§ 1093 BGB), damit es Dritten gegenüber wirksam wird — eine bloße vertragliche Vereinbarung ohne Grundbucheintrag bietet keinen Schutz gegen Eigentumsübergang oder Zwangsversteigerung. Kläre vor der Eintragung, ob das Wohnrecht lebenslang oder befristet gelten soll, denn beide Varianten führen zu unterschiedlichen Vervielfältigern und damit zu verschiedenen Kapitalwerten.

Für die Ermittlung des Jahreswerts nutze den aktuellen Mietspiegel der Gemeinde oder ein Sachverständigengutachten zur ortsüblichen Vergleichsmiete.

Der Mietspiegel liefert die belastbarste Grundlage, weil das Finanzamt ihn in der Regel als Nachweis akzeptiert.

Bei der steuerlichen Absetzbarkeit ist zu beachten, dass der Kapitalwert eines Wohnrechts die Bemessungsgrundlage bei Schenkung nach § 10 Abs. 5 ErbStG mindert — je jünger der Berechtigte am Bewertungsstichtag, desto höher der Vervielfältiger und desto stärker die steuerliche Entlastung.

Vergleiche bei der Entscheidung auch den Unterschied zwischen lebenslangem und befristetem Wohnrecht: Ein befristetes Wohnrecht mit 10 Jahren Laufzeit hat einen Vervielfältiger von 7,538 (Anlage 9a, 5,5 Prozent), der aber den lebenslangen Vervielfältiger nicht übersteigen darf (§ 14 Abs. 2 BewG).

Bei einer 72-jährigen Frau mit lebenslangem Vervielfältiger 10,438 wäre das befristete Wohnrecht mit dem niedrigeren Vervielfältiger von 7,538 günstiger für den Erwerber, weil der abzuziehende Kapitalwert geringer ausfällt.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Eine 72-jährige Mutter überträgt ihr Einfamilienhaus im Wert von 280.000 Euro an ihren Sohn und behält sich ein lebenslanges Wohnrecht an der 60 m² großen Erdgeschosswohnung vor.

Die ortsübliche Kaltmiete beträgt laut Mietspiegel 7,50 Euro pro Quadratmeter. Eingaben im Rechner: Modus lebenslang, Wohnfläche 60 m², Kaltmiete 7,50 Euro, Verkehrswert 280.000 Euro, Alter 72, Geschlecht weiblich, Anteil 100 Prozent.

Ergebnis: Der Jahreswert berechnet sich als 60 × 7,50 × 12 = 5.400 Euro. Die Deckelungsgrenze nach § 16 BewG liegt bei 280.000 / 18,6 = 15.054 Euro — sie greift nicht, da 5.400 Euro deutlich darunterliegen.

Der Vervielfältiger für eine 72-jährige Frau beträgt nach Anlage 9 zum BewG 10,438, die statistische Restlebenserwartung 15,3 Jahre. Der Kapitalwert ergibt sich als 5.400 × 10,438 = 56.365 Euro.

Der Immobilienwert nach Abzug beträgt 223.635 Euro, das Wohnrecht macht 20,1 Prozent des Verkehrswerts aus. Für die Schenkungsteuer bedeutet das: Die Bemessungsgrundlage sinkt von 280.000 Euro um den Kapitalwert von 56.365 Euro auf 223.635 Euro.

Abzüglich des Freibetrags von 400.000 Euro für Kinder (§ 16 ErbStG) fällt keine Schenkungsteuer an.

Bei höherwertigen Immobilien kann genau dieser Abzug die entscheidende steuerliche Entlastung bewirken und eine Schenkung unter den Freibetrag drücken.

Die Werte sind eine Modellrechnung und keine steuerliche Gestaltungsempfehlung; für die konkrete Übertragung ist ein Steuerberater oder Notar hinzuzuziehen.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Die häufigste Fehlannahme ist, Wohnrecht und Nießbrauch als gleichwertig zu behandeln. Ein Nießbrauch berechtigt zusätzlich zur Vermietung und Fruchtziehung, sein Kapitalwert liegt deshalb bei Mietobjekten regelmäßig über dem eines reinen Wohnrechts.

Wer den falschen Rechnertyp wählt, über- oder unterschätzt den steuerlich relevanten Kapitalwert systematisch. Zweitens wird die ortsübliche Kaltmiete mit der tatsächlich gezahlten Miete oder sogar der Warmmiete verwechselt.

Der Jahreswert basiert auf der Kaltmiete laut Mietspiegel, nicht auf dem individuellen Mietvertrag oder inklusive Betriebskosten.

Bereits ein Euro Unterschied pro Quadratmeter verschiebt bei 80 m² den Jahreswert um 960 Euro und den Kapitalwert bei Vervielfältiger 12,580 um rund 12.077 Euro.

Drittens bleibt die Jahreswert-Deckelung nach § 16 BewG unbeachtet: Der Jahreswert darf 1/18,6 des Verkehrswerts nicht übersteigen.

Bei einer Immobilie mit 150.000 Euro Verkehrswert und einer rechnerischen Jahresmiete von 12.000 Euro wird der Jahreswert auf 8.065 Euro gekappt — ohne diesen Mechanismus zu kennen, fällt die eigene Berechnung zu hoch aus.

Viertens verwechseln Betroffene das Alter am Bewertungsstichtag mit dem Geburtsjahr: Die Vervielfältiger-Tabelle der Anlage 9 ist in ganzen vollendeten Lebensjahren gestuft, weshalb bereits wenige Wochen den Vervielfältiger und damit den Kapitalwert verändern können.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Wohnrecht-Rechner basiert auf dem Bewertungsgesetz (BewG) und verwendet die Vervielfältiger aus dem BMF-Schreiben vom 01.12.2023 (BStBl. I 2023 S.

2135), die auf der Sterbetafel 2020/2022 des Statistischen Bundesamts beruhen und für Bewertungsstichtage ab 01.01.2024 gelten.

Der gesetzliche Zinssatz beträgt 5,5 Prozent (§ 14 Abs. 1 BewG), die Jahreswert-Deckelung folgt § 16 BewG mit dem Divisor 18,6.

Bei lebenslangen Wohnrechten bestimmt Anlage 9 den Vervielfältiger nach Alter und Geschlecht, bei befristeten Wohnrechten liefert Anlage 9a den Barwertfaktor bei 5,5 Prozent Zinssatz.

Das Modell bildet ausschließlich das reine Wohnrecht nach § 1093 BGB ab und berücksichtigt keine Bewirtschaftungskosten, keinen Nießbrauch und keine Kombination mit anderen dinglichen Rechten.

Bei der Eigennutzung fallen Bewirtschaftungskosten in der Regel nicht an, weshalb der Rechner sie nicht als Eingabefeld vorsieht — bei einer Vermietung durch den Berechtigten liegt rechtlich kein Wohnrecht, sondern ein Nießbrauch vor.

Für Bewertungsstichtage ab 2025 oder 2026 können aktualisierte Sterbetafeln und damit neue Vervielfältiger gelten; das jeweils aktuelle BMF-Schreiben ist dann maßgeblich.

Sämtliche Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche oder notarielle Beratung. Für die Bewertung des zugrunde liegenden Immobilienwerts eignet sich der Immobilienbewertung-Rechner, für den verwandten Nießbrauch-Rechner gelten abweichende Eingaben.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Kapitalwert des Wohnrechts: 136.585 €; Jahreswert: 12.960 €; Vervielfaeltiger: 10,539; Immobilienwert nach Abzug: 343.415 €; Wohnrecht-Anteil: 28,5 %; Restlebenserwartung: 15,51 Jahre

Ehepaar, Mann 68, Einfamilienhaus mit lebenslangem Wohnrecht

Modus
Lebenslang
Wohnflaeche
120 m²
Kaltmiete pro m²
9,00 €/m²
Verkehrswert
480.000 €

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Kapitalwert des Wohnrechts: 76.791 €; Jahreswert: 7.650 €; Vervielfaeltiger: 10,038; Immobilienwert nach Abzug: 243.209 €; Wohnrecht-Anteil: 24,0 %; Restlebenserwartung: 29,66 Jahre

Befristetes Wohnrecht 15 Jahre, Frau 55

Modus
Befristet
Wohnflaeche
75 m²
Kaltmiete pro m²
8,50 €/m²
Verkehrswert
320.000 €

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Kapitalwert des Wohnrechts: 31.136 €; Jahreswert: 3.780 €; Vervielfaeltiger: 8,237; Immobilienwert nach Abzug: 268.864 €; Wohnrecht-Anteil: 10,4 %; Restlebenserwartung: 10,86 Jahre

Teil-Wohnrecht 50 %, Mutter 78

Modus
Lebenslang
Wohnflaeche
90 m²
Kaltmiete pro m²
7,00 €/m²
Verkehrswert
300.000 €

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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Weiternutzung

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  • Kapitalwert-Berechnung eines Wohnrechts: 80 m2 Wohnflaeche mal 8 Euro Kaltmiete mal 12 Monate ergibt 7.680 Euro Jahreswert, gedeckelt durch Verkehrswert 350.000 Euro geteilt durch 18,6. Der Vervielfaeltiger 12,580 (Frau, 65 Jahre) ergibt einen Kapitalwert von 96.614 Euro.

    Wohnrecht-Kapitalwert – Berechnung nach § 14 BewG

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/wohnrecht-kapitalwert-berechnung.svg"
           alt="Kapitalwert-Berechnung eines Wohnrechts: 80 m2 Wohnflaeche mal 8 Euro Kaltmiete mal 12 Monate ergibt 7.680 Euro Jahreswert, gedeckelt durch Verkehrswert 350.000 Euro geteilt durch 18,6. Der Vervielfaeltiger 12,580 (Frau, 65 Jahre) ergibt einen Kapitalwert von 96.614 Euro."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen">Wohnrecht-Kapitalwert – Berechnung nach § 14 BewG auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen
  • Vervielfaeltiger-Tabelle nach BewG Anlage 9: Ein 50-jaehriger Mann hat den Faktor 15,070, eine 65-jaehrige Frau 12,580, ein 75-jaehriger Mann 8,271 und eine 80-jaehrige Frau 6,731. Der Faktor sinkt mit steigendem Alter und ist fuer Frauen wegen hoeherer Lebenserwartung hoeher.

    Vervielfaeltiger nach Alter – BewG Anlage 9

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/vervielfaeltiger-nach-alter.svg"
           alt="Vervielfaeltiger-Tabelle nach BewG Anlage 9: Ein 50-jaehriger Mann hat den Faktor 15,070, eine 65-jaehrige Frau 12,580, ein 75-jaehriger Mann 8,271 und eine 80-jaehrige Frau 6,731. Der Faktor sinkt mit steigendem Alter und ist fuer Frauen wegen hoeherer Lebenserwartung hoeher."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen">Vervielfaeltiger nach Alter – BewG Anlage 9 auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen
  • Vergleich Wohnrecht und Niessbrauch: Beim Wohnrecht (§ 1093 BGB) darf der Berechtigte nur selbst wohnen, beim Niessbrauch (§ 1030 BGB) auch vermieten. Beide nutzen denselben Vervielfaeltiger nach § 14 BewG, aber der Jahreswert beim Niessbrauch kann hoeher ausfallen, weil der volle Mietertrag zaehlt.

    Wohnrecht vs. Niessbrauch – Unterschiede im Ueberblick

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/wohnrecht-vs-niessbrauch.svg"
           alt="Vergleich Wohnrecht und Niessbrauch: Beim Wohnrecht (§ 1093 BGB) darf der Berechtigte nur selbst wohnen, beim Niessbrauch (§ 1030 BGB) auch vermieten. Beide nutzen denselben Vervielfaeltiger nach § 14 BewG, aber der Jahreswert beim Niessbrauch kann hoeher ausfallen, weil der volle Mietertrag zaehlt."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen">Wohnrecht vs. Niessbrauch – Unterschiede im Ueberblick auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner liefert eine Orientierung nach dem Bewertungsgesetz (BewG). Die Vervielfältiger stammen aus dem BMF-Schreiben vom 01.12.2023 (Sterbetafel 2020/2022, ab 01.01.2024). Für verbindliche Bewertungen bei Schenkung, Erbschaft oder Grundbucheintragung ist ein Steuerberater oder Notar hinzuzuziehen.

Quelle: § 14, § 16 BewG, BewG Anlage 9, Anlage 9a, BMF-Schreiben 01.12.2023 (BStBl. I 2023 S. 2135), Sterbetafel 2020/2022 des Statistischen Bundesamts, § 1093 BGB

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Immobilien / Kaufen & Finanzieren
Formeln basieren auf
§ 14 BewG, BewG Anlage 9 (lebenslang) und Anlage 9a (befristet, 5,5 % p.a.), § 16 BewG (Jahreswert-Deckelung)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Wohnrecht berechnen. Abgerufen von https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Wohnrecht berechnen. Available at: https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/wohnrecht-berechnen

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Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.