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Immobilienbewertung: Ertrags-, Sach- und Vergleichswert berechnen

ImmobilienStand Noch keine Bewertung
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Kurzantwort

Dieser Rechner schätzt den Verkehrswert einer Immobilie nach den drei normierten Bewertungsverfahren der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV 2021): Ertragswertverfahren für vermietete Objekte, Sachwertverfahren für selbstgenutzte Objekte und Vergleichswertverfahren bei ausreichender Datenbasis. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte – kein Ersatz für ein Verkehrswertgutachten.

Immobilienbewertung online: Verkehrswert

Kilian AchatzFachredaktion Immobilien
Geprüft: Review-Team Immobilien (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Immobilienbewertung?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Wer eine Immobilie kaufen, verkaufen oder beleihen will, braucht eine belastbare Schätzung ihres Verkehrswerts — und die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV 2021) normiert dafür drei Verfahren: Ertragswertverfahren (§ 27-34) für vermietete Objekte, Sachwertverfahren (§ 35-39) für selbstgenutzte Gebäude und Vergleichswertverfahren (§ 24-26), wenn ausreichende Marktdaten vorliegen. Dieser Rechner bildet alle drei Verfahren in einem einzigen Werkzeug ab und zeigt den geschätzten Verkehrswert sofort nach Eingabe der Objektdaten an.

Das Ertragswertverfahren leitet den Gebäudewert aus dem nachhaltig erzielbaren Mietertrag ab: Die Jahresnettokaltmiete wird um Bewirtschaftungskosten gemindert, die Bodenwertverzinsung abgezogen und der verbleibende Gebäudereinertrag mit dem Vervielfältiger kapitalisiert.

Der Bodenwert wird separat addiert. Das Sachwertverfahren schätzt den Wert über die Herstellungskosten: Normalherstellungskosten je Quadratmeter mal Wohnfläche ergibt den Herstellungswert, abzüglich linearer Alterswertminderung plus Bodenwert.

Das Vergleichswertverfahren multipliziert Fläche mit dem Quadratmeterpreis vergleichbarer Objekte aus der Kaufpreissammlung.

Der Rechner richtet sich an Kaufinteressierte, Eigentümer und Kapitalanleger, die eine erste Einschätzung des Verkehrswerts benötigen — kein Ersatz für ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB. Drei Bewertungsverfahren: Ertragswert 165.795 EUR, Sachwert 262.000 EUR, Vergleichswert 350.000 EUR

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner benötigt je nach Bewertungsverfahren drei bis sechs Angaben: Bewertungsverfahren (Ertragswert für vermietete Objekte, Sachwert für selbstgenutzte, Vergleichswert bei vorhandenen Marktdaten), beim Ertragswert Jahresnettokaltmiete, Bewirtschaftungskosten, Liegenschaftszinssatz, Restnutzungsdauer und Bodenwert, beim Sachwert Wohnfläche, Herstellungskosten, Gebäudealter, Gesamtnutzungsdauer und Bodenwert, beim Vergleichswert Wohn-/Nutzfläche und Vergleichs-m²-Preis. Die Eingabefelder passen sich dem gewählten Verfahren automatisch an.

Beim Ertragswertverfahren gibst du Jahresnettokaltmiete, Bewirtschaftungskostenanteil in Prozent (typisch 20-30 %), Liegenschaftszinssatz aus der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses, Restnutzungsdauer in Jahren und Bodenwert ein.

Beim Sachwertverfahren trägst du Wohnfläche in Quadratmetern, Herstellungskosten je Quadratmeter (NHK 2010, typisch 1.400-2.500 Euro), Gebäudealter, Gesamtnutzungsdauer und Bodenwert ein.

Beim Vergleichswertverfahren reichen Wohn-/Nutzfläche und der Vergleichs-Quadratmeterpreis aus der Kaufpreissammlung. Den Liegenschaftszinssatz und den Bodenrichtwert liefert der zuständige Gutachterausschuss der Gemeinde.

Die Restnutzungsdauer schätzt du aus Baujahr und Modernisierungsstand. Typische Fehler: Liegenschaftszins aus fremdem Markt, zu hohe Miete (Spitzenmiete statt nachhaltig erzielbare), Bewirtschaftungskosten unter 20 Prozent.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Das Ertragswertverfahren berechnet: Reinertrag = Jahresnettokaltmiete mal (1 minus Bewirtschaftungskostenanteil in Prozent). Bodenwertverzinsung = Bodenwert mal Liegenschaftszinssatz.

Gebäudereinertrag = Reinertrag minus Bodenwertverzinsung (mindestens 0). Vervielfältiger = (1 minus (1 + p) hoch minus n) geteilt durch p, wobei p der Liegenschaftszinssatz und n die Restnutzungsdauer ist.

Gebäudeertragswert = Gebäudereinertrag mal Vervielfältiger. Ertragswert = Gebäudeertragswert plus Bodenwert.

Beispiel mit Voreinstellung: 12.000 Euro Jahresnettokaltmiete, 25 Prozent Bewirtschaftungskosten, 5 Prozent Liegenschaftszins, 40 Jahre Restnutzungsdauer, 80.000 Euro Bodenwert ergibt Reinertrag 9.000 Euro, Bodenwertverzinsung 4.000 Euro, Gebäudereinertrag 5.000 Euro, Vervielfältiger 17,16 und Ertragswert 165.795 Euro.

Beim Sachwertverfahren gilt: Herstellungswert = Fläche mal NHK pro Quadratmeter. Alterswertminderung = Alter geteilt durch Gesamtnutzungsdauer. Zeitwert = Herstellungswert mal (1 minus Alterswertminderung). Sachwert = Zeitwert plus Bodenwert.

Beispiel: 120 Quadratmeter, 1.800 Euro NHK, 20 Jahre alt bei 80 Jahren Gesamtnutzung, 100.000 Euro Bodenwert ergibt Sachwert 262.000 Euro.

Beim Vergleichswert wird Fläche mal Quadratmeterpreis gerechnet: 100 Quadratmeter mal 3.500 Euro ergibt 350.000 Euro. Ertragswertverfahren Schritt für Schritt: Reinertrag 9.000 EUR minus 4.000 EUR Bodenverzinsung mal 17,16 plus 80.000 EUR = 165.795 EUR

Formel für die Immobilienbewertung: Ertragswert aus Reinertrag, Bodenwert, Liegenschaftszins und Vervielfältiger nach ImmoWertV.
Ertragswertberechnung nach §§ 27-34 ImmoWertV 2021. Der Gebäudereinertrag wird mit dem Barwertfaktor kapitalisiert und zum Bodenwert addiert.

Nachschlagen

Vervielfältiger-Tabelle: Rentenbarwertfaktor nach Restnutzungsdauer und Liegenschaftszins

Der Vervielfältiger (Rentenbarwertfaktor) kapitalisiert den Gebäudereinertrag im Ertragswertverfahren nach ImmoWertV 2021. Er wird aus Liegenschaftszinssatz (p) und Restnutzungsdauer (n) berechnet: V = (1 − (1 + p)⁻ⁿ) / p. Je niedriger der Zins und je länger die Restnutzungsdauer, desto höher der Vervielfältiger und damit der Gebäudeertragswert.

Vervielfältiger (Rentenbarwertfaktor) nach Restnutzungsdauer und Liegenschaftszinssatz
Restnutzungsdauer3 %4 %5 %6 %7 %8 %
10 Jahre8,538,117,727,367,026,71
20 Jahre14,8813,5912,4611,4710,599,82
30 Jahre19,6017,2915,3713,7612,4111,26
40 Jahre23,1119,7917,1615,0513,3311,92
50 Jahre25,7321,4818,2615,7613,8012,23
60 Jahre27,6822,6218,9316,1614,0412,38
70 Jahre29,1223,3919,3416,3814,1612,44
80 Jahre30,2023,9219,6016,5114,2212,47

Typische Liegenschaftszinssätze (ImmoWertV 2021, § 14): Wohnimmobilien 1,5–3,5 %, gemischt genutzte Immobilien 3,0–5,0 %, Gewerbeimmobilien 4,5–6,5 %. Den marktüblichen Wert veröffentlicht der örtliche Gutachterausschuss. Restnutzungsdauer = verbleibende wirtschaftliche Nutzungsdauer (Neubau typisch 60–80 Jahre, abzüglich Gebäudealter, ggf. verlängert durch Modernisierung). Der Vervielfältiger der Voreinstellung (5 %, 40 Jahre) beträgt 17,16. Quelle: Barwertformel nach § 20 ImmoWertV 2021.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Immobilienbewertung

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Welches Bewertungsverfahren passt zu meiner Immobilie?

Die ImmoWertV 2021 normiert drei Verfahren, die sich an Nutzungsart und Datenlage orientieren.

Das Ertragswertverfahren (§ 27-34) eignet sich fuer vermietete Objekte wie Mehrfamilienhaeuser, Gewerbegebaeude und Bueros, weil es den Wert aus dem nachhaltig erzielbaren Mietertrag ableitet.

Das Sachwertverfahren (§ 35-39) wird bei selbstgenutzten Objekten wie Einfamilienhaeusern eingesetzt, weil dort kein oder kein marktgerechter Mietertrag vorliegt und der Gebaeudewert ueber die Herstellungskosten abzueglich Alterswertminderung geschaetzt wird.

Das Vergleichswertverfahren (§ 24-26) liefert die zuverlaessigsten Ergebnisse, wenn genuegend Vergleichstransaktionen aus der Kaufpreissammlung des oertlichen Gutachterausschusses vorliegen — typisch bei Eigentumswohnungen in staedtischen Lagen mit hohem Transaktionsvolumen.

In der Praxis wendet ein Sachverstaendiger oft zwei Verfahren parallel an und gewichtet die Ergebnisse. Der Rechner bildet alle drei Verfahren in einem Werkzeug ab, sodass du die Ergebnisse direkt vergleichen kannst.

Beginne im Zweifelsfall mit dem Ertragswertverfahren fuer vermietete Objekte und dem Sachwertverfahren fuer eigengenutzte — der Vergleich beider Ergebnisse zeigt, ob Rendite oder Substanz den Marktwert praegt.

Was ist der Liegenschaftszinssatz und wo finde ich den richtigen Wert?

Der Liegenschaftszinssatz ist der Kapitalisierungszinssatz, mit dem der Reinertrag einer Immobilie in einen Barwert umgerechnet wird.

Er wird nicht theoretisch abgeleitet, sondern statistisch aus tatsaechlichen Kaufpreisen und Ertraegen am jeweiligen Markt durch den zustaendigen Gutachterausschuss ermittelt und im Grundstuecksmarktbericht veroeffentlicht.

Fuer Wohnimmobilien in gefragten Grossstadtlagen liegt er haeufig unter 3 Prozent, in B-Staedten zwischen 3 und 5 Prozent, fuer Gewerbeimmobilien noch darueber.

Der Liegenschaftszins ist die einflussreichste Groesse im Ertragswertverfahren: Schon 0,5 Prozentpunkte Unterschied koennen den Ertragswert um 8 bis 15 Prozent verschieben — je niedriger der Ausgangszins und je laenger die Restnutzungsdauer, desto staerker der Effekt.

Den aktuellen Wert fuer dein Grundstuecksmarktgebiet erhaeltst du beim Gutachterausschuss der Gemeinde, oft als Download gegen eine geringe Gebuehr oder telefonisch.

Ein Liegenschaftszins aus einem anderen Markt oder einer anderen Immobilientyp-Kategorie macht das Ergebnis unbrauchbar — verwende deshalb immer den Wert aus dem Grundstuecksmarktbericht des jeweiligen Standorts.

Wie berechnet der Rechner den Ertragswert?

Der Ertragswert wird in fuenf Schritten berechnet. Erstens: Reinertrag gleich Jahresnettokaltmiete mal (1 minus Bewirtschaftungskostenanteil).

Zweitens: Bodenwertverzinsung gleich Bodenwert mal Liegenschaftszinssatz — dieser Betrag wird vom Reinertrag abgezogen, damit die Verzinsung des Grund und Bodens nicht doppelt einfliesst.

Drittens: Gebaeudereinerertrag gleich Reinertrag minus Bodenwertverzinsung, mindestens null. Faellt der Gebaeudereinerertrag unter null, setzt der Rechner ihn auf null, weil ein negativer Gebaeudeertragswert wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.

Viertens: Vervielfaeltiger gleich (1 minus (1 plus p) hoch minus n) geteilt durch p, wobei p der Liegenschaftszins und n die Restnutzungsdauer ist. Fuenftens: Ertragswert gleich Gebaeudereinerertrag mal Vervielfaeltiger plus Bodenwert.

Bei der Voreinstellung ergibt das: 12.000 Euro Miete, 25 Prozent Bewirtschaftungskosten, 5 Prozent Liegenschaftszins, 40 Jahre Restnutzungsdauer und 80.000 Euro Bodenwert fuehren zu einem Ertragswert von 165.795 Euro, wovon 48 Prozent auf den Bodenwert entfallen.

Das zeigt, dass bei typischen Parametern fast die Haelfte des Ertragswerts auf den Boden und nicht auf das Gebaeude zurueckgeht.

Wie funktioniert das Sachwertverfahren?

Das Sachwertverfahren schaetzt den Gebaeudewert ueber die Herstellungskosten abzueglich der altersbedingten Wertminderung. Der Herstellungswert ergibt sich aus Wohnflaeche mal Normalherstellungskosten je Quadratmeter (NHK 2010).

Die Alterswertminderung wird linear berechnet: Gebaeudalter geteilt durch Gesamtnutzungsdauer. Der Zeitwert des Gebaeudes ist dann Herstellungswert mal (1 minus Alterswertminderung), und der Sachwert ist Zeitwert plus Bodenwert.

Beispiel: 120 Quadratmeter, 1.800 Euro NHK pro Quadratmeter, 20 Jahre alt bei 80 Jahren Gesamtnutzungsdauer und 100.000 Euro Bodenwert ergeben einen Herstellungswert von 216.000 Euro, 25 Prozent Alterswertminderung, einen Zeitwert von 162.000 Euro und einen Sachwert von 262.000 Euro.

Die Gesamtnutzungsdauer haengt vom Gebaeudetyp ab: Fuer Einfamilienhaeuser nennt Anlage 22 BewG typisch 70 bis 100 Jahre, fuer Mehrfamilienhaeuser 60 bis 80 Jahre. Eine umfassende Sanierung kann die Restnutzungsdauer um 20 bis 30 Jahre verlaengern.

Im professionellen Gutachten wird das Sachwert-Rohergebnis zusaetzlich mit einem Marktanpassungsfaktor multipliziert, den dieser Rechner nicht enthaelt — das Ergebnis ist deshalb als Substanzschaetzung ohne Marktkorrektur zu lesen.

Was sagt der Vervielfaeltiger aus und wovon haengt er ab?

Der Vervielfaeltiger (Rentenbarwertfaktor) gibt an, wie viele Jahresreinertraege der Gebaeudewert umfasst — vergleichbar mit dem Kaufpreisfaktor bei einer Renditeberechnung.

Er haengt allein vom Liegenschaftszinssatz und der Restnutzungsdauer ab: Je niedriger der Zins und je laenger die Restnutzungsdauer, desto hoeher der Vervielfaeltiger und damit der Gebaeude-ertragswert.

Bei 5 Prozent Liegenschaftszins und 40 Jahren Restnutzungsdauer liegt der Vervielfaeltiger bei 17,16 — jeder Euro nachhaltiger Gebaeudereinerertrag zaehlt also 17,16-fach.

Bei 3 Prozent und 60 Jahren steigt er auf rund 27,68, bei 7 Prozent und 20 Jahren faellt er auf rund 10,59. Der Rechner berechnet den Vervielfaeltiger automatisch.

Die Kennzahl macht auch Sensitivitaeten sichtbar: Aendert sich der Liegenschaftszins um nur 0,5 Prozentpunkte, verschiebt sich der Vervielfaeltiger deutlich, und mit ihm der gesamte Gebaeudeertragswert.

Die Referenztabelle auf dieser Seite listet Vervielfaeltiger fuer gaengige Kombinationen aus Liegenschaftszins und Restnutzungsdauer, damit du die Groessenordnung ohne Rechner einschaetzen kannst.

Warum weichen Ertragswert und Sachwert oft stark voneinander ab?

Ertragswert und Sachwert beantworten unterschiedliche Fragen. Der Ertragswert fragt, was ein Investor fuer die kuenftigen Mieteinnahmen zahlen wuerde — er spiegelt die Marktrenditeerwartung wider.

Der Sachwert fragt, was der Wiederaufbau des Gebaeudes heute kosten wuerde — er spiegelt die Substanz wider.

Bei vermieteten Objekten in gefragten Lagen liegt der Ertragswert oft ueber dem Sachwert, weil Investoren fuer stabile Mieteinnahmen einen Aufschlag zahlen.

Bei aelteren, unsanierten Gebaeuden kann der Sachwert hoeher liegen, weil die Herstellungskosten die kuenftige Ertragserwartung uebersteigen.

Fuer die Standardeinstellung ergibt das Ertragswertverfahren 165.795 Euro und das Sachwertverfahren 262.000 Euro — eine Differenz, die zeigt, wie unterschiedlich die Perspektive ausfaellt.

Professionelle Gutachter wenden haeufig beide Verfahren parallel an und gewichten die Ergebnisse je nach Nutzungsart und Marktlage.

Liegt dein Ertragswert deutlich unter dem geforderten Kaufpreis, signalisiert das, dass die Renditeerwartung am Markt den Preis nicht traegt — ein konkretes Verhandlungsargument.

Was ist der Bodenwert und wie ermittle ich ihn?

Der Bodenwert ist der Wert des unbebauten Grundstuecks und wird in allen drei Bewertungsverfahren benoetigt. Er ergibt sich aus Bodenrichtwert mal Grundstuecksflaeche.

Den Bodenrichtwert veroeffentlicht der zustaendige Gutachterausschuss der Gemeinde im Bodenrichtwertatlas oder online ueber das Bodenrichtwertinformationssystem BORIS.

In vielen Bundeslaendern ist der Abruf kostenlos, in anderen fallen geringe Gebuehren an.

Im Ertragswertverfahren hat der Bodenwert eine doppelte Rolle: Er geht als Summand in den Ertragswert ein und bestimmt ueber die Bodenwertverzinsung, wie viel vom Reinertrag dem Gebaeude zugerechnet wird.

Bei der Voreinstellung (80.000 Euro Bodenwert, 5 Prozent Liegenschaftszins) entfallen 48 Prozent des Ertragswerts auf den Bodenwert. Im Sachwertverfahren wird der Bodenwert direkt zum Zeitwert des Gebaeudes addiert.

Der Bodenwert unterliegt keiner Alterswertminderung, weil Grund und Boden anders als Gebaeude nicht altert.

Ein zu hoch oder zu niedrig angesetzter Bodenwert wirkt sich deshalb auf alle drei Verfahren aus — im Ertragswertverfahren besonders stark, weil er dort gleichzeitig den Gebaeudereinerertrag ueber die Bodenwertverzinsung beeinflusst.

Wie kann ich den Hauswert ermitteln?

Drei Verfahren der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV 2021) kommen in Frage. Das Sachwertverfahren (Paragraphen 35-39) ist das gaengigste fuer selbstgenutzte Einfamilienhaeuser, weil dort kein marktgerechter Mietertrag vorliegt.

Es berechnet den Gebaeudewert ueber Normalherstellungskosten je Quadratmeter abzueglich linearer Alterswertminderung und addiert den Bodenwert aus Bodenrichtwert mal Grundstuecksflaeche.

Das Ertragswertverfahren (Paragraphen 27-34) eignet sich fuer vermietete Objekte und leitet den Wert aus dem nachhaltigen Mietertrag ab.

Das Vergleichswertverfahren (Paragraphen 24-26) liefert belastbare Ergebnisse, wenn ausreichend Transaktionsdaten des oertlichen Gutachterausschusses vorliegen — typisch bei Eigentumswohnungen in staedtischen Lagen.

Dieser Rechner bildet alle drei Verfahren ab. Fuer ein Einfamilienhaus waehlst du den Modus Sachwertverfahren und traegst Wohnflaeche, Herstellungskosten, Gebaeudalter, Gesamtnutzungsdauer und Bodenwert ein.

Banken nutzen den Sachwert haeufig als Basis fuer den Beleihungswert und setzen ihn bei 70 bis 90 Prozent des ermittelten Sachwerts an. Das Ergebnis ist eine Orientierung, kein Ersatz fuer ein Verkehrswertgutachten nach Paragraph 194 BauGB.

Ersetzt der Rechner ein Verkehrswertgutachten?

Nein. Der Rechner liefert eine fundierte Ersteinschaetzung, aber kein Verkehrswertgutachten nach Paragraph 194 BauGB.

Ein solches Gutachten erstellt ein zertifizierter oder oeffentlich bestellter Sachverstaendiger, der neben den reinen Rechenwerten auch Marktanpassungsfaktoren, Sondermerkmale (Denkmalschutz, Baulasten, Altlasten), Mietvertragsstrukturen, Bauzustand und regionale Besonderheiten beruecksichtigt.

Der Marktanpassungsfaktor allein kann das Ergebnis um 10 bis 30 Prozent nach oben oder unten verschieben.

Fuer Bankbeleihungen, Erbauseinandersetzungen, Scheidungsverfahren und steuerliche Bewertungen ist ein formelles Gutachten meistens vorgeschrieben — die Kosten liegen je nach Objektwert und Umfang typischerweise zwischen 1.500 und 3.500 Euro.

Der Rechner eignet sich dagegen sehr gut fuer eine erste Kaufpreispruefung, als Verhandlungsmarke gegenueber dem Verkaeufer oder zur Plausibilisierung eines vorliegenden Gutachtens.

Nutze ihn als Ausgangspunkt und variiere die Eingaben bewusst, um die Sensitivitaet des Ergebnisses zu verstehen — insbesondere Liegenschaftszins und Restnutzungsdauer haben grossen Einfluss auf den berechneten Wert.

Kontext

Hauswert ermitteln: Sachwert fuer Einfamilienhaus

Warum das bloße Ergebnis oft nicht reicht — und worauf es in der Praxis ankommt.

Wer den Hauswert eines Einfamilienhauses ermitteln will, waehlt im Rechner das Sachwertverfahren — das Standardverfahren fuer selbstgenutzte Wohngebaeude nach der ImmoWertV 2021 (Paragraphen 35 bis 39).

Im Unterschied zum Ertragswertverfahren, das den Wert aus Mieteinnahmen ableitet, schaetzt das Sachwertverfahren die Substanz des Gebaeudes ueber drei Groessen: den Bodenwert aus Bodenrichtwert mal Grundstuecksflaeche, die Herstellungskosten aus Normalherstellungskosten (NHK 2010) je Quadratmeter Wohnflaeche und die lineare Alterswertminderung, die das Gebaeudalter ins Verhaeltnis zur Gesamtnutzungsdauer setzt.

Konkret traegst du im Rechner die Wohnflaeche deines Hauses, die Herstellungskosten pro Quadratmeter (typisch 1.400 bis 2.500 Euro je nach Ausstattungsstandard), das Gebaeudalter, die Gesamtnutzungsdauer (fuer Einfamilienhaeuser nach Anlage 22 BewG typisch 70 bis 100 Jahre) und den Bodenwert ein.

Aus diesen Angaben berechnet der Rechner den Herstellungswert, zieht die prozentuale Alterswertminderung ab und addiert den Bodenwert zum Sachwert.

Beispiel: Ein 25 Jahre altes Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern, 2.000 Euro NHK pro Quadratmeter, 80 Jahren Gesamtnutzungsdauer und 120.000 Euro Bodenwert ergibt einen Herstellungswert von 280.000 Euro, eine Alterswertminderung von 31 Prozent, einen Zeitwert von 192.500 Euro und einen Sachwert von 312.500 Euro.

Der Sachwert dient Banken haeufig als Ausgangspunkt fuer die Beleihungswertermittlung: In der Praxis setzen Kreditinstitute den Beleihungswert bei 70 bis 90 Prozent des Sachwerts an.

Fuer die Kaufpreisverhandlung zeigt der Sachwert, was die Substanz eines Hauses rechnerisch wert ist — liegt der geforderte Preis deutlich darueber, zahlt der Kaeufer einen Aufschlag fuer Lage oder Marktdynamik, der sich in der reinen Substanzbetrachtung nicht wiederfindet.

Beachte, dass der Rechner keinen Marktanpassungsfaktor enthaelt: Im professionellen Gutachten wird das Sachwert-Rohergebnis mit einem regionalen Korrekturfaktor des Gutachterausschusses multipliziert, der den Substanzwert an die tatsaechliche Marktlage angleicht.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Beim Ertragswertverfahren ist der Liegenschaftszinssatz die entscheidende Stellschraube: Schon 0,5 Prozentpunkte weniger können den Ertragswert um 8 bis 15 Prozent steigern — je niedriger der Ausgangszins und je länger die Restnutzungsdauer, desto stärker der Effekt. Verwende deshalb den aktuellen Liegenschaftszinssatz des zuständigen Gutachterausschusses, nicht einen geschätzten Pauschalwert.

Beim Sachwertverfahren achte auf die korrekte Gesamtnutzungsdauer: Für Einfamilienhäuser gelten nach Anlage 22 BewG typisch 70 bis 100 Jahre, für Mehrfamilienhäuser 60 bis 80 Jahre.

Eine umfassende Sanierung kann die Restnutzungsdauer um 20 bis 30 Jahre verlängern und den Sachwert erheblich steigern.

Vergleiche die Ergebnisse mehrerer Verfahren: Weichen Ertragswert und Sachwert deutlich voneinander ab, deutet das auf unterschiedliche Bewertungsperspektiven hin — beim Ertragswert dominiert die Rendite, beim Sachwert die Substanz.

Für die Standardeinstellung ergibt der Ertragswert 165.795 Euro und damit eine deutlich andere Größenordnung als ein Sachwert von 262.000 Euro.

Marktanpassungsfaktoren, die bei professionellen Gutachten die Rohergebnisse korrigieren, sind im Rechner nicht enthalten — das Ergebnis ist daher als fundierte Ersteinschätzung zu lesen, nicht als Gutachtenwert.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Thomas will ein Mehrfamilienhaus mit vier Wohneinheiten kaufen, das für 290.000 Euro angeboten wird. Er prüft den Preis mit dem Ertragswertverfahren.

Eingaben: 18.000 Euro Jahresnettokaltmiete, 25 Prozent Bewirtschaftungskosten, 4,5 Prozent Liegenschaftszins (laut Gutachterausschuss), 35 Jahre Restnutzungsdauer, 95.000 Euro Bodenwert.

Der Rechner ergibt: Reinertrag 13.500 Euro, Bodenwertverzinsung 4.275 Euro, Gebäudereinertrag 9.225 Euro, Vervielfältiger 17,46, Gebäudeertragswert 161.078 Euro, Ertragswert 256.078 Euro.

Der Kaufpreis von 290.000 Euro liegt rund 13 Prozent über dem Ertragswert — Thomas nutzt das als Verhandlungsmarke.

Zur Gegenprobe wechselt er auf das Sachwertverfahren: 160 Quadratmeter Wohnfläche, 1.600 Euro NHK pro Quadratmeter, 30 Jahre Gebäudealter bei 70 Jahren Gesamtnutzungsdauer, 95.000 Euro Bodenwert.

Der Sachwert liegt bei 241.286 Euro und bestätigt die Größenordnung des Ertragswerts. Beide Verfahren signalisieren, dass der geforderte Kaufpreis über dem rechnerischen Wert liegt.

Thomas argumentiert beim Verkäufer mit dem Ertragswert als fundierter Untergrenze und sichert sich einen Nachlass auf 270.000 Euro. Die genannten Beträge sind Rechenbeispiele; ein verbindlicher Verkehrswert erfordert ein Gutachten nach § 194 BauGB.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist, den Liegenschaftszinssatz aus einem anderen Markt oder einem anderen Immobilientyp zu übernehmen. Ein Wohnhaus in einer B-Lage hat einen anderen Liegenschaftszins als ein Bürogebäude in der Innenstadt — bereits dieser eine Eingabefehler kann den Ertragswert um 30 Prozent verzerren.

Beim Sachwertverfahren wird die Alterswertminderung oft falsch eingeschätzt: Die lineare Abschreibung nach ImmoWertV unterscheidet sich von der steuerlichen AfA, und eine Modernisierung verlängert die Restnutzungsdauer, nicht die Gesamtnutzungsdauer.

Beim Vergleichswertverfahren ist der kritische Punkt die Datenqualität: Nur Vergleichspreise aus der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses sind belastbar — Angebotspreise von Immobilienportalen liegen systematisch über den tatsächlichen Transaktionspreisen.

Ein weiterer Irrtum ist, die drei Verfahren als austauschbar zu behandeln.

Das Ertragswertverfahren beantwortet die Frage, was ein Investor für die Mieteinnahmen zahlen würde; das Sachwertverfahren fragt, was der Wiederaufbau kostet; das Vergleichswertverfahren fragt, was ähnliche Objekte tatsächlich gekostet haben.

Je nach Nutzungsart ist ein Verfahren aussagekräftiger als die anderen.

Schließlich wird oft vergessen, dass keines der drei Verfahren Marktanpassungsfaktoren, Sondermerkmale oder regionale Besonderheiten berücksichtigt, die ein Sachverständiger in sein Gutachten einfließen lässt.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Immobilienbewertung-Rechner schätzt den Verkehrswert nach den drei normierten Verfahren der ImmoWertV 2021 — Ertragswert, Sachwert und Vergleichswert — in einem einzigen Werkzeug.

Das Ertragswertverfahren leitet den Wert aus Mietertrag und Vervielfältiger ab (Voreinstellung: 165.795 Euro), das Sachwertverfahren aus Herstellungskosten minus Alterswertminderung, das Vergleichswertverfahren aus Fläche und Quadratmeterpreis.

Für die vollständige Kaufpreiseinschätzung empfiehlt sich der ergänzende Kaufnebenkosten-Rechner, der Grunderwerbsteuer, Notar und Makler auf den Verkehrswert aufschlägt.

Nutze die Ergebnisse als Verhandlungsgrundlage, nicht als Gutachtenersatz: Marktanpassungsfaktoren, Sondermerkmale und regionale Besonderheiten kann nur ein zertifizierter Sachverständiger berücksichtigen.

Wer nur das Ertragswertverfahren vertiefen will, findet im spezialisierten Ertragswert-Rechner eine detaillierte Einzelberechnung mit Vervielfältiger-Tabelle. Die ausgewiesenen Beträge sind Orientierungswerte ohne Gewähr.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Verkehrswert: 165.795 € | Vervielfältiger: 17,16 | Bodenwertanteil: 48 %

Ertragswert (vermietetes Mehrfamilienhaus)

Bewertungsverfahren
Ertragswertverfahren
Jahresnettokaltmiete
12.000 €
Bewirtschaftungskosten
25 %
Liegenschaftszinssatz
5 %

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Verkehrswert: 262.000 € | Herstellungswert: 216.000 € | Alterswertminderung: 25 % | Zeitwert: 162.000 €

Sachwert (selbstgenutztes Einfamilienhaus)

Bewertungsverfahren
Sachwertverfahren
Wohnfläche
120 m²
Herstellungskosten
1.800 €/m²
Gebäudealter
20 Jahre

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Verkehrswert: 350.000 €

Vergleichswert (Eigentumswohnung in städtischer Lage)

Bewertungsverfahren
Vergleichswertverfahren
Wohn-/Nutzfläche
100 m²
Vergleichs-m²-Preis
3.500 €/m²

Beispiel 4 · Komplex · Verkehrswert: 471.834 € | Vervielfältiger: 23,46 | Bodenwertanteil: 25 %

Ertragswert mit höherer Miete und niedrigem Zins

Bewertungsverfahren
Ertragswertverfahren
Jahresnettokaltmiete
24.000 €
Bewirtschaftungskosten
20 %
Liegenschaftszinssatz
3,5 %

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

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Maklercourtage-RechnerBerechnet die Maklercourtage für Käufer und Verkäufer je nach Bundesland, Immobilientyp und Vereinbarung – inklusive Aufteilung, Anteil an Kaufnebenkosten und steuerlicher Einordnung.GRZ und GFZ RechnerGRZ (Grundflächenzahl) und GFZ (Geschossflächenzahl) aus Grundstücks- und Gebäudefläche berechnen – mit Vergleich zu BauNVO-Richtwerten.Mietkauf-RechnerMietkauf-Rechner: Monatliche Rate, angerechneten Betrag und Gesamtkosten beim Mietkauf einer Immobilie berechnen und mit klassischem Kauf vergleichen.Quadratmeterpreis-RechnerKaufpreis pro Quadratmeter berechnen: Kaufpreis und Wohnfläche eingeben, Preis/m² sofort ablesen und mit regionalen Marktrichtwerten einordnen.Mietrendite berechnen: Brutto-, Netto- und Eigenkapitalrendite RechnerMietrendite einer Immobilie aus Kaufpreis, Jahresmiete, Kosten und Leerstand berechnen und Brutto-, Netto- sowie Eigenkapitalrendite nachvollziehbar prüfen.Volltilger-DarlehenMonatliche Rate oder Laufzeit für ein Volltilgerdarlehen berechnen, bei dem die Restschuld am Ende der Zinsbindung vollständig getilgt ist – inklusive Vergleich zur Standardfinanzierung mit Restschuld.Anschlussfinanzierung-Rechner: Prolongation & Umschuldung vergleichenAnschlussfinanzierung berechnen: neue Monatsrate, Gesamtzinsen sowie Vergleich von Prolongation und Umschuldung inkl. Umschuldungskosten und Break-even.Effektivzins ImmobilienkreditWahren Effektivzins einer Immobilienfinanzierung inklusive Bearbeitungsgebühren, Kontoführungsgebühren, Bereitstellungszinsen und Disagio berechnen – Angebote fair vergleichen.Kreditvergleich ImmobilienBis zu drei Immobilienkredit-Angebote nach Sollzins, Effektivzins, Gesamtkosten und Restschuld vergleichen und den tatsächlichen Preisvorteil erkennen.Forward-Darlehen-RechnerPrüft, ob sich ein Forward-Darlehen für Ihre Anschlussfinanzierung lohnt: Forward-Zinssatz, Mehrkosten, Break-even-Zinssatz und Szenarien im Vergleich zum Abwarten.Sondertilgungs-AuswirkungZeigt, wie viele Jahre und Zinsen eine einmalige und regelmäßige Sondertilgung spart – inklusive Rendite der Sondertilgung, Verzögerungskosten und Limit-Prüfung.Vorfälligkeitsentschädigung Rechner: VFE berechnenVorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kreditablösung berechnen: Zinsmargenschaden nach § 502 BGB, Brutto-Rückzahlung und Vergleich mit Bankangebot.Zwischenfinanzierung-RechnerZwischenfinanzierung berechnen: Zinsen, Bereitstellungskosten und Gesamtkosten eines endfaelligen Ueberbrueckungsdarlehens ermitteln. Mit Kostentabelle und Deckungsanalyse.Mietkaution-RechnerMaximale Kaution, Verzinsung, Rückgabebetrag, Ratenzahlung und Vergleich Barkaution vs. Kautionsversicherung.Kündigungsfrist WohnungKündigungsfrist Mietvertrag berechnen: Mieter 3 Monate, Vermieter 3–9 Monate gestaffelt nach Mietdauer – frühestes Vertragsende, 3. Werktag und Vermieter-Staffel nach § 573c BGB sofort ermitteln.

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Berechnung dient der Orientierung und ersetzt kein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB. Marktanpassungsfaktoren, Sondermerkmale und regionale Besonderheiten sind nicht berücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Deutsche Bundesbank, IVD (Immobilienverband Deutschland)

Stand: 2026-08-29

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
29. August 2026
Fachbereich
Immobilien / Kaufen
Formeln basieren auf
ImmoWertV 2021 (§ 24-39): Ertragswert-, Sachwert- und Vergleichswertverfahren
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Immobilienbewertung. Abgerufen von https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/immobilienbewertung

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Immobilienbewertung. Available at: https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/immobilienbewertung

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