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BU-Rechner: Wie viel Berufsunfähigkeitsrente brauche ich?

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Kurzantwort

Dieser Rechner ermittelt deinen BU-Bedarf als Orientierungswert nach der Netto-Ersatzquoten-Methode. Er berechnet keine Versicherungsprämien und ersetzt keine Beratung durch einen zugelassenen Versicherungsberater.

BU-Rechner: Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit berechnen

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Finanzen (Sept. 2026)Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

3 Annahmen und 3 Grenzen

Annahmen

  • Die BU-Rente wird nominal ohne Inflationsanpassung berechnet (Dynamikoption nicht berücksichtigt).
  • Die gesetzliche EM-Rente wird als konstant angenommen (tatsächlich steigt sie mit dem Rentenwert).
  • Steuer und Sozialabgaben auf die BU-Rente sind nicht eingerechnet (Ertragsanteilbesteuerung hängt vom Alter bei Leistungsbeginn ab).

Grenzen

  • Keine Prämienberechnung – die Höhe der BU-Prämie hängt von Berufsgruppe, Alter, Gesundheit und Versicherer ab.
  • Keine Berücksichtigung von Nachversicherungsgarantien oder Dynamik.
  • Der Rechner berechnet den Bedarf, nicht die Versicherbarkeit (Gesundheitsprüfung, Berufsgruppe).

Stand der Prüfung: 2026.

Überblick

Berufsunfähigkeitsversicherung: Bedarf ermitteln

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Wie viel Berufsunfähigkeitsrente brauche ich wirklich? Der BU-Rechner beantwortet diese Frage nach der Netto-Ersatzquoten-Methode: Aus Nettoeinkommen, Absicherungsziel, gesetzlicher Erwerbsminderungsrente und bestehender Absicherung errechnet er die monatliche Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit und die empfohlene BU-Rente — auf 50 Euro aufgerundet, damit der Versicherungsantrag auf eine marktübliche Stufe passt.

Im Standardbeispiel mit 2.500 Euro Nettoeinkommen und 75 Prozent Absicherungsziel liegt der monatliche Bedarf bei 1.875 Euro.

Ohne bestehende Erwerbsminderungsrente oder sonstige Absicherung entspricht die Versorgungslücke dem vollen Bedarf: Die empfohlene BU-Rente beträgt 1.900 Euro, der Absicherungsgrad 76 Prozent.

Über 32 Jahre Laufzeit bis zur Regelaltersgrenze 67 summiert sich die kumulierte nominale Absicherung auf 729.600 Euro.

Rechtsgrundlage der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente ist § 43 SGB VI; die GDV-Empfehlung nennt 70 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens als Zielkorridor für die BU-Rente. Formel: BU-Bedarf nach Netto-Ersatzquoten-Methode — Absicherungsbedarf, Versorgungslücke und empfohlene BU-Rente

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst dein monatliches Nettoeinkommen ein — den Betrag, der nach Steuern und Sozialabgaben auf dem Konto landet. Optional trägst du monatliche Fixkosten ein (Miete, Versicherungen, Kredite), damit der Rechner prüft, ob die empfohlene BU-Rente diese Kosten deckt.

Das Absicherungsziel bestimmt, welchen Anteil deines Nettoeinkommens die BU-Rente ersetzen soll. Die GDV-Empfehlung liegt bei 70 bis 80 Prozent; voreingestellt sind 75 Prozent.

Die erwartete Erwerbsminderungsrente entnimmst du deiner Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung.

Wer weniger als fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, hat keinen EM-Renten-Anspruch (§ 43 Abs. 1 SGB VI) und trägt 0 Euro ein.

Unter sonstige Absicherung fallen betriebliche BU-Rente, berufsständische Versorgung oder eine bestehende private Berufsunfähigkeitsversicherung. Alter und Endalter legen die Versicherungslaufzeit fest.

Empfohlen ist ein Endalter von 67 Jahren (Regelaltersgrenze nach § 235 SGB VI); eine kürzere Laufzeit senkt die Prämie, hinterlässt aber eine ungedeckte Lücke bis zum Rentenbeginn.

Praxisfälle

BU-Rente in der Praxis: 6 typische Rechenbeispiele

Sechs konkrete Suchfragen rund um BU-Bedarf, Alter und bestehende Absicherung, jeweils mit den passenden Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus dem Rechner oben.

  1. Berufseinsteiger mit 22 Jahren: 1.050 Euro BU-Rente

    „Wie viel BU-Rente braucht ein Student oder Berufseinsteiger?“

    Eingabe
    1.400 € Nettoeinkommen, Ziel-Absicherung 75 %, keine bestehende Absicherung, Alter 22, Endalter 67
    Ergebnis
    Empfohlene BU-Rente 1.050 €/Monat, Laufzeit 45 Jahre, kumulierte Absicherung 567.000 €
  2. Mit 60 noch abschließen: 2.100 Euro bei 7 Jahren Laufzeit

    „Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit 60 noch sinnvoll?“

    Eingabe
    3.000 € Nettoeinkommen, 1.400 € Fixkosten, Ziel-Absicherung 70 %, Alter 60, Endalter 67
    Ergebnis
    Empfohlene BU-Rente 2.100 €/Monat, Laufzeit 7 Jahre, Fixkosten gedeckt: Ja
  3. Immobilienkredit absichern: Fixkosten-Check bei 1.250 Euro BU-Rente

    „Deckt meine BU-Rente den laufenden Immobilienkredit?“

    Eingabe
    3.000 € Nettoeinkommen, 1.200 € Fixkosten, Ziel-Absicherung 75 %, 800 € EM-Rente, 200 € sonstige Absicherung, Alter 40
    Ergebnis
    Empfohlene BU-Rente 1.250 €/Monat, Gesamteinkommen 2.250 €, Fixkosten gedeckt: Ja
  4. 60 statt 90 Prozent Ziel: 750 Euro Unterschied

    „Wie stark verändert das Absicherungsziel die empfohlene BU-Rente?“

    Eingabe
    2.500 € Nettoeinkommen, Ziel-Absicherung 60 % gegenüber 90 %, keine bestehende Absicherung
    Ergebnis
    1.500 €/Monat bei 60 % Ziel gegenüber 2.250 €/Monat bei 90 % Ziel — 750 € Unterschied

    Ziel-Tabelle im Rechner

  5. EM-Rente senkt die Lücke: 2.200 statt 2.800 Euro

    „Wie stark senkt eine bestehende Erwerbsminderungsrente die private BU-Lücke?“

    Eingabe
    3.500 € Nettoeinkommen, Ziel-Absicherung 80 %, 600 € EM-Rente, Alter 45, Endalter 67
    Ergebnis
    Empfohlene BU-Rente 2.200 €/Monat statt 2.800 € ohne EM-Rente

    Erwerbsminderungsrente berechnen

  6. Selbstständige ohne gesetzliche EM-Rente: 3.000 Euro BU-Bedarf

    „Wie hoch sollte die BU-Rente für Selbstständige ohne EM-Rentenanspruch sein?“

    Eingabe
    4.000 € Nettoeinkommen, Ziel-Absicherung 75 %, keine EM-Rente, Alter 38, Endalter 67
    Ergebnis
    Empfohlene BU-Rente 3.000 €/Monat, Laufzeit 29 Jahre, kumulierte Absicherung 1.044.000 €

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung folgt der Netto-Ersatzquoten-Methode in drei Schritten. Erstens Absicherungsbedarf: Nettoeinkommen mal Ziel-Prozentsatz.

Bei 2.500 Euro und 75 Prozent ergibt das 1.875 Euro monatlich. Zweitens Versorgungslücke: Bedarf minus bestehende Absicherung (Erwerbsminderungsrente plus sonstige); das Ergebnis ist auf mindestens 0 Euro begrenzt.

Im Standardfall ohne bestehende Leistungen beträgt die Lücke 1.875 Euro.

Drittens empfohlene BU-Rente: Die Versorgungslücke wird auf den nächsten 50-Euro-Schritt aufgerundet — aus 1.875 Euro werden 1.900 Euro, weil Versicherer ihre Tarife in 50-Euro-Stufen staffeln.

Daraus leiten sich zwei Kennzahlen ab: Der Absicherungsgrad ergibt sich aus (empfohlene BU-Rente plus bestehende Absicherung) geteilt durch Nettoeinkommen mal 100, im Standardbeispiel 76 Prozent.

Die kumulierte nominale Absicherung berechnet sich als empfohlene BU-Rente mal 12 Monate mal Laufzeit in Jahren: 1.900 mal 12 mal 32 = 729.600 Euro.

Zusätzlich berechnet der Rechner die BU-Rente für fünf Ziel-Prozentsätze (60, 70, 75, 80, 90 Prozent), sodass du die Auswirkung verschiedener Absicherungsniveaus direkt vergleichen kannst.

Nachschlagen

Empfohlene BU-Rente nach Nettoeinkommen und Absicherungsziel

Wie hoch sollte die BU-Rente sein? Die Tabelle zeigt die empfohlene monatliche BU-Rente bei verschiedenen Nettoeinkommen und Absicherungszielen — ohne bestehende Erwerbsminderungsrente oder sonstige Absicherung, auf 50 Euro aufgerundet.

Empfohlene BU-Rente in €/Monat (ohne EM-Rente/sonstige Absicherung, auf 50 € aufgerundet)
Nettoeinkommen60 % Ziel70 % Ziel75 % Ziel80 % Ziel90 % Ziel
1.500 €900 €1.050 €1.150 €1.200 €1.350 €
2.000 €1.200 €1.400 €1.500 €1.600 €1.800 €
2.500 €1.500 €1.750 €1.900 €2.000 €2.250 €
3.000 €1.800 €2.100 €2.250 €2.400 €2.700 €
4.000 €2.400 €2.800 €3.000 €3.200 €3.600 €
5.000 €3.000 €3.500 €3.750 €4.000 €4.500 €

Alle Werte direkt aus der Rechenfunktion berechnet (Netto-Ersatzquoten-Methode, BU-Rente auf 50 € aufgerundet). Annahmen: keine bestehende EM-Rente, keine sonstige Absicherung, Alter 35, Endalter 67. Mit bestehender Absicherung sinken die Werte entsprechend — individuelle Ergebnisse mit dem BU-Rechner oben berechnen. Stand 2026.

Besteuerung der privaten BU-Rente: Ertragsanteil nach Bezugsdauer

Wie wird eine private BU-Rente besteuert? Läuft die Rente nur bis zu einem festen Endalter (Zeitrente), greift nicht die volle Einkommensteuer, sondern nur der Ertragsanteil nach § 55 Abs. 2 EStDV. Die Tabelle zeigt den Ertragsanteil nach der Bezugsdauer in Jahren.

Ertragsanteil einer Leibrente auf bestimmte Zeit (Zeitrente) nach Bezugsdauer, § 55 Abs. 2 EStDV
BezugsdauerErtragsanteil
5 Jahre5 %
10 Jahre12 %
15 Jahre16 %
20 Jahre21 %
25 Jahre26 %
27 Jahre28 %
30 Jahre30 %
35 Jahre35 %
40 Jahre39 %

Werte aus der amtlichen Tabelle in § 55 Abs. 2 EStDV für abgekürzte Leibrenten (Zeitrenten), gültig, solange der Rentenberechtigte zu Rentenbeginn eine in der Tabelle genannte Altersgrenze nicht überschritten hat — andernfalls gilt stattdessen die Alters-Tabelle nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb EStG. Betrifft private BU-Renten der dritten Schicht, die bis zu einem festen Endalter laufen. Besteuert wird nur der Ertragsanteil, nicht die volle Rente; BU-Renten aus Rürup-Verträgen oder betrieblicher Altersvorsorge werden dagegen nach § 22 Nr. 5 EStG voll besteuert. Quelle: § 55 Abs. 2 EStDV (gesetze-im-internet.de), Stand 2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu BU-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viel BU-Rente brauche ich bei 2.500 Euro netto?

Bei 2.500 Euro Nettoeinkommen und der GDV-Empfehlung von 75 Prozent Absicherungsziel liegt der monatliche Bedarf bei 1.875 Euro. Ohne bestehende Erwerbsminderungsrente oder sonstige Absicherung entspricht die Versorgungslücke ebenfalls 1.875 Euro.

Der Rechner rundet auf den nächsten 50-Euro-Schritt auf, weil Versicherer ihre Tarife in 50-Euro-Stufen staffeln — die empfohlene BU-Rente beträgt damit 1.900 Euro monatlich.

Bei einem Endalter von 67 Jahren und einem aktuellen Alter von 35 Jahren ergibt sich eine Versicherungslaufzeit von 32 Jahren und eine kumulierte nominale Absicherung von 729.600 Euro.

Der Absicherungsgrad liegt bei 76 Prozent des Nettoeinkommens — ein Prozentpunkt über der Zielmarke, weil die 50-Euro-Aufrundung den Grad leicht anhebt.

Wer bereits eine Erwerbsminderungsrente von 800 Euro und 200 Euro betriebliche Absicherung mitbringt, reduziert die empfohlene BU-Rente auf 1.250 Euro. Nur Orientierung, keine Versicherungsberatung.

Wie hoch sollte die BU-Rente sein – reicht die 75-Prozent-Faustregel?

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) empfiehlt eine BU-Rente zwischen 70 und 80 Prozent des Nettoeinkommens, weil im Leistungsfall bestimmte Ausgaben entfallen — Fahrkosten zur Arbeit, Berufskleidung, arbeitsbedingte Verpflegung —, während Miete, Versicherungen und Lebenshaltung weiterlaufen.

75 Prozent ist dabei kein Gesetz, sondern ein Richtwert für den durchschnittlichen Haushalt.

Bei 2.500 Euro netto bedeuten 75 Prozent einen Bedarf von 1.875 Euro; sinkt das Ziel auf 60 Prozent, fällt die empfohlene BU-Rente von 1.900 auf 1.500 Euro — 400 Euro weniger, die im Ernstfall bei den Fixkosten fehlen können.

Wer hohe fixe Ausgaben hat, etwa einen Immobilienkredit von mehr als 1.200 Euro monatlich, sollte den Fixkosten-Check im Rechner nutzen und eher 80 oder 90 Prozent ansetzen statt sich blind auf die Faustregel zu verlassen.

Die Ziel-Tabelle im Rechner zeigt alle fünf Stufen (60, 70, 75, 80, 90 Prozent) auf einen Blick.

Wie berechnet man die Berufsunfähigkeitsrente richtig?

Der Rechner folgt der Netto-Ersatzquoten-Methode in drei Schritten. Erster Schritt, Absicherungsbedarf: Nettoeinkommen mal Ziel-Prozentsatz — bei 2.500 Euro und 75 Prozent ergibt das 1.875 Euro monatlich.

Zweiter Schritt, Versorgungslücke: Bedarf minus bestehende Absicherung aus gesetzlicher Erwerbsminderungsrente und sonstiger Vorsorge, mindestens 0 Euro. Ohne bestehende Leistungen bleibt die Lücke bei 1.875 Euro.

Dritter Schritt, empfohlene BU-Rente: Die Lücke wird auf den nächsten 50-Euro-Schritt aufgerundet, weil Versicherer ihre Tarife in solchen Stufen anbieten — aus 1.875 Euro werden 1.900 Euro.

Zusätzlich berechnet der Rechner den Absicherungsgrad ([empfohlene BU-Rente plus bestehende Absicherung] geteilt durch Nettoeinkommen mal 100, hier 76 Prozent) und die kumulierte nominale Absicherung über die Versicherungslaufzeit (1.900 Euro mal 12 Monate mal 32 Jahre gleich 729.600 Euro).

Wichtig: Das ist der Bedarf in Euro pro Monat, nicht die Versicherungsprämie — die hängt von Beruf, Gesundheit und Eintrittsalter ab.

Was ist der Unterschied zwischen BU-Rente und Erwerbsminderungsrente?

Die BU-Rente ist eine private Versicherungsleistung, die bei Berufsunfähigkeit den konkreten zuletzt ausgeübten Beruf absichert: Wer diesen Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kann, erhält die vereinbarte Rente, unabhängig davon, ob eine andere Tätigkeit möglich wäre.

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nach § 43 SGB VI prüft dagegen die allgemeine Erwerbsfähigkeit auf dem gesamten Arbeitsmarkt: Volle EM-Rente gibt es erst, wenn weniger als drei Stunden täglich gearbeitet werden kann, die halbe Rente bei drei bis unter sechs Stunden.

Seit der Reform 2001 existiert kein gesetzlicher Berufsschutz mehr, und die EM-Rente erfordert mindestens fünf Jahre Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung (§ 43 Abs. 1 Nr. 2 SGB VI).

Im Rechner trägst du die erwartete EM-Rente ein, um die verbleibende Versorgungslücke zu ermitteln, die eine private BU-Versicherung schließen soll.

Beide Leistungen lassen sich gleichzeitig beziehen: Die EM-Rente bildet die gesetzliche Basis, die private BU-Rente schließt die Differenz zum gewünschten Absicherungsniveau.

Ab welchem Alter lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung noch — auch mit 50 oder 60?

Eine BU-Versicherung lohnt sich grundsätzlich bis zur Regelaltersgrenze, weil jedes ungedeckte Jahr vor der gesetzlichen Rente eine echte Versorgungslücke bleibt.

Bei 2.500 Euro netto, 75 Prozent Ziel und Abschluss mit 50 Jahren bis Endalter 67 beträgt die verbleibende Laufzeit im Rechner 17 Jahre, bei Abschluss mit 60 Jahren nur noch 7 Jahre — die empfohlene BU-Rente selbst bleibt bei 1.900 Euro monatlich gleich, weil sie unabhängig vom Einstiegsalter aus Nettoeinkommen und Ziel berechnet wird.

Was sich mit dem Alter ändert, ist die Prämie: Sie steigt spürbar, weil das Berufsunfähigkeitsrisiko mit dem Alter zunimmt und die Versicherer das im Beitrag einpreisen — außerdem verschärft sich die Gesundheitsprüfung, da Vorerkrankungen mit den Jahren wahrscheinlicher werden.

Ein späterer Abschluss ist trotzdem meist besser als gar keine Absicherung, solange die Restlaufzeit bis zur Rente noch eine relevante Lücke darstellt.

Ab Mitte 60 lohnt sich vor allem ein Vergleich mit einer Grundfähigkeitsversicherung, die oft auch bei bereits eingeschränkter Gesundheit noch abschließbar ist.

Wann lohnt sich eine BU-Versicherung nicht?

Der Rechner zeigt eine empfohlene BU-Rente von 0 Euro, wenn bestehende Leistungen den Bedarf bereits vollständig decken: Bei 2.500 Euro netto, 75 Prozent Ziel und einer bereits laufenden Erwerbsminderungsrente von 1.900 Euro monatlich liegt die Versorgungslücke bei 0 Euro, obwohl nur noch 2 Jahre Laufzeit bis zum Endalter 67 verbleiben.

In diesem Fall — kurz vor der Regelaltersgrenze und mit einer bereits ausreichend hohen EM-Rente oder betrieblichen Absicherung — lohnt sich eine zusätzliche private BU-Versicherung wirtschaftlich meist nicht mehr, weil die Prämie in diesem Alter hoch und die verbleibende Absicherungsdauer kurz ist.

Auch bei sehr geringem oder unregelmäßigem Einkommen ohne Fixkosten kann eine BU-Versicherung im Verhältnis zum Bedarf unwirtschaftlich werden.

Trage im Rechner deine reale erwartete EM-Rente und sonstige Absicherung ein, um zu sehen, ob überhaupt eine Lücke bleibt, bevor du eine Versicherung abschließt.

Wie wirken sich Fixkosten auf die empfohlene BU-Rente aus?

Der Rechner prüft, ob die empfohlene BU-Rente zusammen mit bestehender Absicherung die eingetragenen monatlichen Fixkosten deckt. Das Ergebnis erscheint im Feld Fixkosten gedeckt als Ja, Nein oder Strich, wenn keine Fixkosten eingetragen sind.

Bei 3.000 Euro netto, 75 Prozent Ziel, 800 Euro EM-Rente und 200 Euro sonstiger Absicherung beträgt die empfohlene BU-Rente 1.250 Euro; das Gesamteinkommen im Leistungsfall wäre 2.250 Euro (1.250 plus 800 plus 200).

Trägst du 1.200 Euro Fixkosten ein, zeigt der Rechner Ja — die Fixkosten sind gedeckt. Steigen die Fixkosten auf 2.400 Euro, etwa durch einen Immobilienkredit, wechselt das Ergebnis auf Nein, obwohl sich die empfohlene BU-Rente selbst nicht ändert.

In diesem Fall solltest du das Absicherungsziel erhöhen: Bei 80 Prozent steigt die empfohlene BU-Rente auf 1.400 Euro und das Gesamteinkommen auf 2.400 Euro — gerade ausreichend für die höheren Fixkosten.

Wird die private BU-Rente besteuert?

Private BU-Renten aus Versicherungsverträgen der dritten Schicht, die nur bis zu einem festen Endalter laufen, gelten steuerlich als Leibrenten auf bestimmte Zeit (Zeitrenten) und werden mit dem Ertragsanteil nach § 55 Abs. 2 EStDV besteuert — nicht die volle Rente, sondern nur ein von der Bezugsdauer abhängiger Prozentsatz.

Bei einer Bezugsdauer von 27 Jahren (etwa: BU-Eintritt mit 40 Jahren, Rentenende mit 67) beträgt der Ertragsanteil laut der amtlichen Tabelle 28 Prozent.

Von 1.250 Euro monatlicher BU-Rente wären damit 350 Euro steuerpflichtig; bei einem Grenzsteuersatz von 30 Prozent ergäbe das rund 105 Euro Steuerlast pro Monat.

Der Ertragsanteil steigt mit kürzerer Bezugsdauer und sinkt mit längerer — bei 10 Jahren liegt er bei 12 Prozent, bei 40 Jahren bei 39 Prozent.

BU-Renten aus Basisrenten (Rürup) oder betrieblicher Altersvorsorge werden dagegen nach § 22 Nr. 5 EStG voll besteuert. Der Rechner selbst berücksichtigt keine Steuern, weil der genaue Ertragsanteil vom individuellen Rentenbeginn abhängt.

Gibt es eine gesetzliche BU-Rente, oder brauche ich zusätzlich eine private Versicherung?

Nein, eine „gesetzliche BU-Rente“ existiert nicht mehr — dieser Suchbegriff verwechselt zwei unterschiedliche Leistungen.

Bis zur Rentenreform 2001 gab es eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mit echtem Berufsschutz; seither zahlt die gesetzliche Rentenversicherung nur noch die Erwerbsminderungsrente nach § 43 SGB VI, die die verbleibende Erwerbsfähigkeit auf dem gesamten Arbeitsmarkt prüft, nicht mehr den erlernten Beruf.

Wer nach diesem Stichtag geboren wurde, hat also keinen Anspruch auf eine „echte“ gesetzliche BU-Rente. Die Höhe der individuellen Erwerbsminderungsrente berechnet der Erwerbsminderungsrente-Rechner; das Ergebnis trägst du hier als erwartete EM-Rente ein.

Der BU-Rechner ermittelt anschließend, wie groß die Lücke zwischen dieser gesetzlichen Leistung und dem gewünschten Absicherungsniveau ist — bei 2.500 Euro netto und 75 Prozent Ziel ohne jede bestehende Leistung sind das 1.900 Euro monatlich, die eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zusätzlich abdecken müsste.

Ab welcher Höhe verlangt der Versicherer eine Einkommensprüfung?

Bei einer empfohlenen BU-Rente bis etwa 2.000 Euro monatlich akzeptieren die meisten Versicherer einen Einkommensnachweis per Gehaltsabrechnung oder Steuerbescheid ohne vertiefte Prüfung.

Ab rund 2.500 Euro verlangen viele Gesellschaften zusätzliche Unterlagen wie Einkommensteuerbescheide der letzten zwei bis drei Jahre, eine betriebswirtschaftliche Auswertung bei Selbstständigen oder eine schriftliche Arbeitgeberbestätigung zum Jahresbruttoeinkommen.

Der Rechner zeigt bei einer empfohlenen BU-Rente über 2.500 Euro den Hinweis Sehr hoher Bedarf und empfiehlt, eine Kombination aus BU- und Grundfähigkeitsversicherung zu prüfen.

Bei 5.000 Euro netto und 80 Prozent Absicherungsziel ohne bestehende Leistungen ergibt der Rechner eine empfohlene BU-Rente von 4.000 Euro — in dieser Höhe ist eine reine BU-Absicherung nur bei wenigen Versicherern und nur mit umfassender Einkommensdokumentation möglich.

Die Gesundheitsprüfung ist davon unabhängig: Vorerkrankungen führen zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder Ablehnung, unabhängig von der versicherten Rentenhöhe.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Die Ziel-Tabelle im Rechner zeigt, wie stark das gewählte Absicherungsniveau die empfohlene BU-Rente beeinflusst: Bei 2.500 Euro Nettoeinkommen ohne bestehende Leistungen ergeben sich 1.500 Euro bei 60 Prozent, 1.750 Euro bei 70 Prozent, 1.900 Euro bei 75 Prozent, 2.000 Euro bei 80 Prozent und 2.250 Euro bei 90 Prozent Absicherungsziel. Ein Ziel unter 70 Prozent deckt bei vielen Haushalten nicht einmal die laufenden Fixkosten — nutze das Fixkosten-Feld, um das für deine Situation zu prüfen.

Wer bereits Erwerbsminderungsrente und eine betriebliche BU-Rente bezieht, reduziert seine Versorgungslücke erheblich: Bei 3.000 Euro Netto, 75 Prozent Ziel, 800 Euro EM-Rente und 200 Euro betrieblicher Absicherung sinkt die empfohlene BU-Rente auf 1.250 Euro — das entspricht dem mittleren Bedarfsbereich, der bei den meisten Versicherern ohne erweiterte Einkommensprüfung versicherbar ist.

Das Endalter sollte bis 67 liegen, weil eine Lücke zwischen dem Ende der BU-Versicherung und dem gesetzlichen Rentenbeginn unversichert bleibt.

Wer erst mit 25 Jahren abschließt, sichert sich eine Laufzeit von 42 Jahren und zahlt dafür niedrigere Monatsprämien als bei späterem Eintritt. Empfohlene BU-Rente nach Absicherungsziel bei 2.500 Euro Nettoeinkommen: 1.500 Euro bei 60 Prozent bis 2.250 Euro bei 90 Prozent

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Ein 40-jähriger Angestellter mit 3.000 Euro Nettoeinkommen, 1.200 Euro monatlichen Fixkosten, einer erwarteten vollen Erwerbsminderungsrente von 800 Euro und einer betrieblichen BU-Zusage über 200 Euro monatlich möchte wissen, wie viel private BU-Rente er zusätzlich braucht.

Eingaben im BU-Rechner: Nettoeinkommen 3.000 Euro, Fixkosten 1.200 Euro, Ziel-Absicherung 75 Prozent, EM-Rente 800 Euro, sonstige Absicherung 200 Euro, Alter 40, Endalter 67.

Schritt 1 — Absicherungsbedarf: 3.000 Euro mal 75 Prozent = 2.250 Euro monatlich. Schritt 2 — Versorgungslücke: 2.250 minus 800 minus 200 = 1.250 Euro. Schritt 3 — Empfohlene BU-Rente: 1.250 Euro (bereits glatt durch 50 teilbar).

Schritt 4 — Absicherungsgrad: (1.250 plus 800 plus 200) geteilt durch 3.000 mal 100 = 75 Prozent. Schritt 5 — Fixkosten-Check: 2.250 Euro Gesamteinkommen übersteigen 1.200 Euro Fixkosten — Fixkosten gedeckt: Ja.

Die Laufzeit beträgt 27 Jahre, die kumulierte nominale Absicherung 405.000 Euro. Entscheidung: Mit 1.250 Euro liegt der Bedarf im mittleren Bereich, der ohne erweiterte Einkommensprüfung versicherbar ist.

Den genauen EM-Renten-Anspruch prüft der Erwerbsminderungsrente-Rechner. Versorgungslücke eines 40-Jährigen: Bedarf 2.250 Euro, abzüglich EM-Rente 800 Euro und betrieblicher BU 200 Euro ergibt eine empfohlene BU-Rente von 1.250 Euro

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Bruttoeinkommen statt Nettoeinkommen eingeben. Der Rechner erwartet den Nettobetrag nach Steuern und Sozialabgaben.

Wer 3.500 Euro brutto einträgt statt 2.500 Euro netto, überschätzt seinen Absicherungsbedarf um 40 Prozent und erhält eine unnötig hohe BU-Empfehlung von 2.650 statt 1.900 Euro.

Fehler 2: Die Erwerbsminderungsrente überschätzen oder fälschlich ansetzen. Anspruch auf volle EM-Rente besteht erst nach fünf Jahren Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung (§ 43 Abs. 1 SGB VI).

Berufsanfänger unter 23 haben häufig noch keinen Anspruch und sollten 0 Euro eintragen — sonst erscheint die Versorgungslücke kleiner, als sie tatsächlich ist. Fehler 3: Das Absicherungsziel zu niedrig wählen.

Bei 60 statt 75 Prozent sinkt die empfohlene BU-Rente von 1.900 auf 1.500 Euro — das sind 400 Euro weniger pro Monat, die im Leistungsfall bei den Fixkosten fehlen. Fehler 4: Die BU-Rente mit der Versicherungsprämie verwechseln.

Der Rechner ermittelt den Bedarf in Euro pro Monat, nicht die Kosten der BU-Versicherung. Die Prämie hängt von Berufsgruppe, Gesundheitsprüfung und Eintrittsalter ab und wird vom Versicherer kalkuliert.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der BU-Rechner liefert empfohlene BU-Rente, Versorgungslücke, Absicherungsgrad, Laufzeit und kumulierte nominale Absicherung nach der Netto-Ersatzquoten-Methode.

Prüfe verschiedene Absicherungsziele in der integrierten Ziel-Tabelle und trage bestehende Leistungen wie EM-Rente oder betriebliche BU-Rente vollständig ein, damit die Versorgungslücke nicht überschätzt wird.

Den Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente ermittelst du im Erwerbsminderungsrente-Rechner. Ob die geplante BU-Rente zusammen mit der gesetzlichen Rente die Lücke im Alter schließt, zeigt der Rentenlücken-Rechner.

Die Nettorente nach Abzügen berechnet der Rente-Brutto-Netto-Rechner; Nettoaufwand und Hebel einer betrieblichen Altersvorsorge prüfst du im bAV-Rechner.

Die Ergebnisse sind Orientierungswerte auf Basis der GDV-Empfehlung und § 43 SGB VI (Stand 2026) und ersetzen keine individuelle Versicherungsberatung.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Empfohlene BU-Rente 1.500 €/Monat, Versorgungslücke 1.500 €, Absicherungsgrad 75 %, Laufzeit 37 Jahre, kumulierte Absicherung 666.000 €, Fixkosten gedeckt: Ja.

30 Jahre, 2.000 € netto, keine bestehende Absicherung

Nettoeinkommen
2.000 €/Monat
Monatliche Fixkosten
1.000 €/Monat
Ziel-Absicherung
75 %
Erwartete EM-Rente
0 €/Monat

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Empfohlene BU-Rente 2.200 €/Monat, Absicherungsbedarf 2.800 €, Versorgungslücke 2.200 €, Absicherungsgrad 80 %, Laufzeit 22 Jahre, kumulierte Absicherung 580.800 €, Fixkosten gedeckt: Ja.

45 Jahre, 3.500 € netto, 600 € EM-Rente, 80 % Absicherungsziel

Nettoeinkommen
3.500 €/Monat
Monatliche Fixkosten
1.500 €/Monat
Ziel-Absicherung
80 %
Erwartete EM-Rente
600 €/Monat

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Empfohlene BU-Rente 1.300 €/Monat, Absicherungsbedarf 2.800 €, Versorgungslücke 1.300 €, Absicherungsgrad 70 %, Laufzeit 17 Jahre, kumulierte Absicherung 265.200 €, Fixkosten gedeckt: Ja.

50 Jahre, 4.000 € netto, 1.000 € EM-Rente + 500 € betriebliche BU

Nettoeinkommen
4.000 €/Monat
Monatliche Fixkosten
2.000 €/Monat
Ziel-Absicherung
70 %
Erwartete EM-Rente
1.000 €/Monat

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Empfohlene BU-Rente 1.050 €/Monat, Versorgungslücke 1.050 €, Absicherungsgrad 75 %, Laufzeit 45 Jahre, kumulierte Absicherung 567.000 €, Fixkosten gedeckt: –.

22 Jahre, 1.400 € netto — Berufseinsteiger/Student

Nettoeinkommen
1.400 €/Monat
Monatliche Fixkosten
0 €/Monat
Ziel-Absicherung
75 %
Erwartete EM-Rente
0 €/Monat

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Empfohlene BU-Rente 2.100 €/Monat, Versorgungslücke 2.100 €, Absicherungsgrad 70 %, Laufzeit 7 Jahre, kumulierte Absicherung 176.400 €, Fixkosten gedeckt: Ja.

60 Jahre, 3.000 € netto, 1.400 € Fixkosten — lohnt sich BU noch?

Nettoeinkommen
3.000 €/Monat
Monatliche Fixkosten
1.400 €/Monat
Ziel-Absicherung
70 %
Erwartete EM-Rente
0 €/Monat

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

RenteneintrittsrechnerRenteneintrittsalter nach Geburtsjahr berechnen: Regelaltersgrenze (SGB VI § 235), Jahr des Rentenbeginns, abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren und Abschlag bei frühem Beginn.Krankengeld-RechnerKrankengeld 2026 berechnen: 70 Prozent vom Brutto, höchstens 90 Prozent vom Netto nach § 47 SGB V – mit Tagessatz, Höchstbetrag und Netto-Krankengeld nach den Sozialabgaben.Grundsicherung-RechnerGrundsicherungsanspruch im Alter und bei Erwerbsminderung 2026 schätzen: Regelbedarf nach § 28 SGB XII + Kosten der Unterkunft minus anrechenbares Einkommen, mit Prüfung des Schonvermögens. Nur Orientierung.Pflegegeld-RechnerPflegegeld 2025 je Pflegegrad nach § 37 SGB XI berechnen: häusliche Pflege, stationäre Leistungen und Kombinationsleistung nach § 38 SGB XI. Nur Orientierung.Risikolebensversicherung-RechnerBenötigte Versicherungssumme für die Risikolebensversicherung berechnen: Einkommensbedarf plus Schulden minus Vermögen, mit Faustregel und Prämienorientierung.Lebensversicherung-RechnerKapitallebensversicherung berechnen: Ablaufleistung, Kosten, Garantiezins und Rendite ermitteln — mit Prognose, Kostenquote und Vergleich zur Fondsanlage.Zinseszins-RechnerZinseszins für Einmalanlage und Sparplan mit Raten berechnen – mit Jahrestabelle, Liniendiagramm und Aufschlüsselung Einzahlungen vs. Zinsen. Kostenlos für 2026.Brutto-NettoBruttogehalt in Nettogehalt umrechnen: Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialversicherung 2026KreditMonatliche Rate, Gesamtkosten und Zinskosten für Ratenkredite berechnenMehrwertsteuerrechnerNetto-Brutto-Umrechnung mit 19 %, 7 % oder individuellem Steuersatz.Einkommensteuer-Rechner 2026Einkommensteuer 2026 mit Progression, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Grenzsteuersatz aus Jahresdaten belastbar vorausberechnen.Elterngeld-RechnerGeschätztes Basiselterngeld aus dem durchschnittlichen Nettoeinkommen vor der Geburt berechnen – mit Mindest- und Höchstbeträgen.KGV-RechnerKGV einer Aktie aus Aktienkurs und Gewinn pro Aktie berechnen, im Branchenkontext einordnen und mit Index sowie weiteren Aktien vergleichen.Rebalancing-RechnerPortfolio-Rebalancing planen: Abweichungen von der Zielallokation erkennen, notwendige Käufe und Verkäufe mit minimalem Handelsaufwand berechnen oder das Portfolio allein über eine monatliche Sparrate schrittweise zurück zur Zielallokation führen.Sparplan-RechnerETF-Sparplan berechnen, Sparplan vs. Einmalanlage vergleichen und inflationsbereinigtes Vermögen ermitteln. Mit Jahrestabelle und Grafiken.

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Dieser Rechner liefert eine Orientierung zum BU-Bedarf und ersetzt keine individuelle Versicherungsberatung. Für ein verbindliches Angebot wende dich an einen zugelassenen Versicherungsberater oder -makler.

Quelle: Berechnungsmethode: Netto-Ersatzquoten-Methode (Absicherungsbedarf = Netto × Ziel-%). Rahmenwerte: GDV-Empfehlung 70–80 % des Netto, gesetzliche EM-Rente nach § 43 SGB VI, Regelaltersgrenze 67 Jahre (§ 235 SGB VI). Ertragsanteilbesteuerung nach § 22 Nr. 1 EStG. Stand 2026.

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Finanzen / Altersvorsorge
Formeln basieren auf
Netto-Ersatzquoten-Methode (Absicherungsbedarf = Netto × Ziel-%, Lücke = Bedarf − EM-Rente − sonstige Absicherung)
Änderungsprotokoll
  • 2026-04-19 – v4.0.0 – Feature

    Phase-4-Rollout: HowTo-Schema, Mobile-Optimierung und aktualisierte Qualitätsstandards integriert.

    Impact: minor

Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). BU-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/bu-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. BU-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/altersvorsorge/bu-rechner

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