Überblick
Riester kündigen: Wie viel bleibt nach Rückforderung und Steuer?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Riester kündigen heißt, den Vertrag vor der Rente zu beenden und sich das Guthaben auszahlen zu lassen. Das Gesetz nennt das schädliche Verwendung (§ 93 EStG): Der Staat holt die Zulagen und die zusätzlichen Steuervorteile zurück, und der Ertrag wird besteuert.
Was bleibt, ist deutlich weniger als der Rückkaufswert auf der Standmitteilung. Wer eine Riester-Rente kündigen will, weil Geld fehlt, der Vertrag zu teuer wirkt oder der Anbieter enttäuscht hat, sollte diese Zahl kennen, bevor er unterschreibt.
Der Rechner beantwortet die Frage vor der Kündigung: Wie hoch ist die Rückforderung, was zahlt der Anbieter wirklich aus, wie viel Steuer fällt auf den Ertrag an und was bleibt netto?
Er trennt dafür Rückforderung, Ertrag und Steuer, weil jede dieser Größen anders entsteht.
Im Standardfall mit 12.000 € Rückkaufswert, 8.000 € eigenen Beiträgen, 2.100 € Zulagen und 600 € Steuervorteilen sind es 2.700 € Rückforderung, 570 € Steuer und 8.730 € netto. Er gibt keine Kündigungsempfehlung.
Er zeigt den Preis der Kündigung und daneben die Alternative, den Vertrag ruhen zu lassen. Gerechnet wird das Recht für Verträge, die vor 2027 abgeschlossen wurden, ob als Banksparplan, Fondssparplan oder Rentenversicherung.