Claudia und Thomas kaufen ein Reihenhaus für 380.000 Euro und müssen 150.000 Euro überbrücken, bis ihre alte Eigentumswohnung verkauft ist.
Ausgangslage: Die Bank bietet 4,5 Prozent Sollzins, 0,25 Prozent Bereitstellungszins pro Monat ab Monat 4 und 500 Euro Bearbeitungsgebühr.
Der Makler schätzt den Verkaufserlös der Wohnung auf 220.000 Euro, Claudia rechnet konservativ mit 200.000 Euro. Eingaben: 150.000 Euro, 4,5 Prozent, 12 Monate, 0,25 Prozent ab Monat 4, 500 Euro, Erlös 200.000 Euro.
Der Rechner ergibt: 10.625 Euro Gesamtkosten, 562,50 Euro monatliche Zinslast, 39.375 Euro Deckungsüberschuss.
Claudia prüft das Worst-Case-Szenario: Bei 18 Monaten Laufzeit steigen die Kosten auf 16.250 Euro, der Überschuss sinkt auf 33.750 Euro, was aber immer noch komfortabel bleibt.
Selbst wenn die Wohnung nur 170.000 Euro bringt, bleibt bei zwölf Monaten ein Überschuss von 9.375 Euro. Claudia verhandelt bei der Bank erfolgreich eine Verlängerungsoption bis 18 Monate ohne Zinsaufschlag und unterschreibt.
Die parallele Monatsbelastung aus 562,50 Euro Zwischenfinanzierung plus 1.200 Euro Rate für den neuen Kreditvergleich beträgt 1.762,50 Euro, das Paar hat das vorab mit dem Haushaltsbudget abgeglichen.
Alle Beträge sind ein Rechenbeispiel und keine Finanzierungsempfehlung.