Überblick
Pension netto berechnen: Beamtenpension nach Steuer und PKV
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Pension-netto-Rechner zeigt, was von einer Beamtenpension nach allen Abzügen im Monat übrig bleibt. Du suchst ihn, wenn der Versorgungsbescheid vorliegt, der Ruhestand näher rückt oder du prüfen willst, ob die Brutto-Pension den gewohnten Lebensstandard trägt.
Eine Pension unterscheidet sich von einem Arbeitsgehalt in drei Punkten: Es fallen keine Sozialabgaben an, ein Teil bleibt als Versorgungsfreibetrag steuerfrei, und den Beitrag zur privaten Krankenversicherung zahlst du allein.
Bei 3.000 Euro Brutto-Pension, Steuerklasse I, Versorgungsbeginn 2026 und 350 Euro PKV-Beitrag bleiben 2.288,84 Euro netto, das sind 76,29 Prozent.
Davon fließen 361,16 Euro als Lohnsteuer ab; Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer fallen in diesem Fall nicht an. Wichtig ist die Abgrenzung: Der Rechner bildet das Ruhegehalt eines Bundesbeamten im Lohnsteuerabzug ab.
Die Steuer behält die Versorgungsstelle ein, die Krankenversicherung läuft über einen privaten Restkostentarif, weil die Beihilfe im Ruhestand 70 Prozent der Krankheitskosten übernimmt.
Familienzuschlag und Zulagen, die zum Versorgungsbezug gehören, zählen zur Brutto-Pension; Einkünfte neben der Pension und eine Veranlagung zur Einkommensteuer sind nicht Teil der Rechnung.
Du trägst die Brutto-Pension entweder direkt ein oder lässt sie aus ruhegehaltfähigen Dienstbezügen und Dienstjahren berechnen.
Die Lohnsteuer folgt dem Programmablaufplan des Bundesfinanzministeriums für 2026, mit Versorgungsfreibetrag, Zuschlag und Vorsorgepauschale. Wer eine gesetzliche Rente bezieht, rechnet im Rente-Brutto-Netto-Rechner; das Gehalt im aktiven Dienst liefert der Besoldungsrechner.