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TVöD-SuE-Rechner 2026: Gehalt im Sozial- und Erziehungsdienst

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SuE-Zulage
Jahressonderzahlung anzeigen
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Kurzantwort

TVöD-SuE-Rechner 2026: Entgeltgruppe (S 2–S 18) und Stufe (1–6) wählen – der Rechner schlägt das Tabellenentgelt aus der TVöD-SuE-Tabelle West 2026 nach und berechnet Monatsbrutto mit Teilzeitfaktor, SuE-Zulage und Jahressonderzahlung.

TVöD-SuE-Gehalt 2026 berechnen: Tabellenentgelt nach Entgeltgruppe S 2–S 18 und Stufe 1–6...

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Finanzen (Sept. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

3 Annahmen und 3 Grenzen

Annahmen

  • Es werden die West-Entgelttabellen verwendet (Ost-West-Angleichung seit 2025 abgeschlossen).
  • Die SuE-Zulage wird bei Teilzeit anteilig gezahlt.
  • Jahressonderzahlung nach dem Bemessungssatz 2026 (90 % für S 2–S 8b bzw. 85 % für S 9–S 18).

Grenzen

  • Keine Netto-Berechnung – für das Netto den separaten Brutto-Netto-Rechner verwenden.
  • S 5, S 6 und S 10 sind im TVöD-SuE nicht belegt (keine gültigen Entgeltgruppen).
  • Die SuE-Zulage für S 15 hängt von der Fallgruppe ab; der Rechner zeigt 0 € (kein Anspruch in den meisten Fallgruppen).

Stand der Prüfung: TVöD-SuE Entgelttabelle West 2026, gültig ab 01.05.2026 bis 31.03.2027.

Überblick

Was ist der TVöD-SuE-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der TVöD-SuE-Rechner schlägt das monatliche Bruttogehalt für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst nach dem TVöD – Besonderer Teil, Anlage C – nach. Grundlage ist die SuE-Entgelttabelle West 2026, gültig seit dem 1.

Mai 2026 (+2,8 Prozent gegenüber der Vorgängertabelle), mit den Entgeltgruppen S 2 bis S 18 in sechs Erfahrungsstufen.

Die S-Tabelle gilt für Erzieher, Kinderpfleger, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Heilpädagogen und Leitungskräfte in kommunalen Kindertagesstätten, Jugendhilfeeinrichtungen, Beratungsstellen und vergleichbaren Dienststellen.

Sie unterscheidet sich von der regulären TVöD-Tabelle (EG 1–15) durch eigene Entgeltgruppen und eine eigene Zulage, die sogenannte SuE-Zulage.

Zusätzlich zum Tabellenentgelt berechnet der Rechner die SuE-Zulage, die Jahressonderzahlung und den Stundenlohn – bei frei wählbarer Wochenarbeitszeit für Teilzeitbeschäftigte.

Anders als der allgemeine TVöD-Rechner enthält er keine Netto-Schätzung, sondern konzentriert sich auf die SuE-spezifischen Gehaltsbestandteile: Tabellenentgelt, Zulage und Jahressonderzahlung.

Für das Netto empfiehlt sich der separate Brutto-Netto-Rechner. Die Eingruppierung in die S-Tabelle folgt der Entgeltordnung TVöD-VKA (Teil B Abschnitt XXIV).

Typische Zuordnungen: Kinderpfleger S 3–S 4, Erzieher S 8a–S 8b, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen S 11b–S 12, Einrichtungsleiter ab S 13.

Die Stufe richtet sich nach einschlägiger Berufserfahrung und steigt über die Stufenlaufzeiten von insgesamt 17 Jahren bis zur Endstufe 6.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du wählst zunächst deine Entgeltgruppe aus der S-Tabelle: S 2 bis S 18 stehen zur Verfügung, wobei die Gruppen S 5, S 6 und S 10 im TVöD-SuE nicht belegt sind und deshalb nicht auswählbar. Anschließend wählst du deine Erfahrungsstufe von 1 bis 6.

Stufe 1 gilt beim Einstieg ohne anrechenbare Vorerfahrung; danach steigt die Stufe nach festen Laufzeiten: 1 Jahr bis Stufe 2, dann 3 Jahre bis Stufe 3, 4 Jahre bis Stufe 4, nochmals 4 Jahre bis Stufe 5 und 5 Jahre bis zur Endstufe 6 – insgesamt 17 Jahre vom Einstieg bis zur höchsten Stufe.

Die Wochenarbeitszeit legst du zwischen 5 und 39 Stunden fest. Vollzeit im TVöD-VKA sind 39 Stunden; alles darunter wird als Teilzeit behandelt und das Gehalt über den Teilzeitfaktor (Wochenstunden geteilt durch 39) anteilig berechnet.

Die SuE-Zulage wird bei Teilzeit ebenfalls anteilig gezahlt. Bei der SuE-Zulage wählst du, ob sie einberechnet werden soll.

Nicht alle Entgeltgruppen haben einen Zulagenanspruch: S 2 bis S 11a erhalten 130 Euro, S 11b, S 12 und S 14 erhalten 180 Euro monatlich bei Vollzeit.

S 13, S 15 bis S 18 haben keinen Anspruch – der Rechner weist in diesen Fällen 0 Euro aus, auch wenn du die Zulage aktivierst. Die Jahressonderzahlung kannst du ein- oder ausschalten.

Aktiviert fließt sie in das Jahresbrutto ein: 90 Prozent eines Monatsentgelts für S 2 bis S 8b und 85 Prozent für S 9 bis S 18 (Bemessungssätze des Kalenderjahres 2026).

Praxisfälle

TVöD-SuE-Gehalt in der Praxis: 6 Beispiele nach Entgeltgruppe

Nachgerechnet mit der TVöD-SuE-Entgelttabelle West 2026 (gültig seit 01.05.2026) und dem Ergebnis des Rechners oben.

  1. Erzieherin S 8a Berufseinstieg: 3.639,44 € brutto mit SuE-Zulage

    „Wie viel verdient eine Erzieherin am Anfang nach TVöD-SuE?“

    Eingabe
    S 8a, Stufe 1, 39 Wochenstunden, mit SuE-Zulage, ohne Jahressonderzahlung
    Ergebnis
    Tabellenentgelt 3.509,44 €, Monatsbrutto 3.639,44 € (inkl. 130 € SuE-Zulage), Stundenlohn 21,46 €.
  2. Erzieherin S 8b Stufe 3: 4.221,94 € brutto inkl. SuE-Zulage

    „Wie hoch ist das TVöD-SuE-Gehalt in S 8b?“

    Eingabe
    S 8b, Stufe 3, 39 Wochenstunden, mit SuE-Zulage, mit Jahressonderzahlung
    Ergebnis
    Tabellenentgelt 4.091,94 €, Monatsbrutto 4.221,94 €, Jahresbrutto 54.463,03 € (inkl. 3.799,75 € Jahressonderzahlung bei 90 %).
  3. Sozialarbeiterin S 11b Teilzeit 30 Std.: 3.865,06 € brutto

    „Wie wird das TVöD-SuE-Gehalt bei Teilzeit berechnet?“

    Eingabe
    S 11b, Stufe 4, 30 Wochenstunden, mit SuE-Zulage, mit Jahressonderzahlung
    Ergebnis
    Teilzeitfaktor 0,7692, Monatsbrutto 3.865,06 € (inkl. 138,46 € anteiliger Zulage), Jahresbrutto 49.666,02 €.
  4. Einrichtungsleiter S 16 ohne SuE-Zulage: 5.734,48 € brutto

    „Warum bekommen Einrichtungsleiter im TVöD-SuE keine SuE-Zulage?“

    Eingabe
    S 16, Stufe 5, 39 Wochenstunden, kein Zulagenanspruch, mit Jahressonderzahlung
    Ergebnis
    Tabellenentgelt 5.734,48 €, SuE-Zulage 0 € (kein Anspruch in S 16), Jahresbrutto 73.688,07 € (85 % Jahressonderzahlung).
  5. SuE-Zulage und Umwandlungstage: 130 € oder zwei freie Tage

    „Was ist die SuE-Zulage und wie funktionieren Umwandlungstage?“

    Eingabe
    S 8b, Vollzeit, SuE-Zulage 130 € oder wahlweise Umwandlung in freie Tage
    Ergebnis
    130 € monatlich zusätzlich zum Tabellenentgelt – auf Antrag lässt sich ein Teil davon in bis zu zwei zusätzliche freie Tage pro Jahr umwandeln (kein Rechnerfeld, siehe FAQ).
  6. Kündigungsfrist im TVöD-SuE: 2 Wochen bis 6 Monate

    „Wie lang ist die Kündigungsfrist im TVöD-SuE?“

    Eingabe
    Beschäftigungszeit von unter 6 Monaten bis über 12 Jahre
    Ergebnis
    Von 2 Wochen zum Monatsschluss (Probezeit) bis 6 Monate zum Quartalsende (ab 12 Jahren) nach § 34 TVöD – siehe Referenztabelle unten.

    Kündigungsfristen-Rechner

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

TVöD-SuE-Rechner: Monatsbrutto = Tabellenentgelt × Teilzeitfaktor + SuE-Zulage × Teilzeitfaktor; Jahresbrutto = 12 × Monatsbrutto + Jahressonderzahlung Das Tabellenentgelt wird direkt aus der TVöD-SuE-Entgelttabelle West 2026 abgelesen: Zeile gleich Entgeltgruppe, Spalte gleich Erfahrungsstufe. Beispiel: S 8b Stufe 2 ergibt 3.812,64 Euro brutto pro Monat bei Vollzeit.

Der Teilzeitfaktor errechnet sich als Wochenstunden geteilt durch 39. Bei 30 Stunden ergibt das 30 geteilt durch 39 gleich 0,7692. Das anteilige Monatsbrutto ohne Zulage ist dann 3.812,64 mal 0,7692 gleich 2.932,68 Euro.

Die SuE-Zulage beträgt je nach Entgeltgruppe 130 oder 180 Euro (bei Vollzeit) und wird bei Teilzeit anteilig gezahlt. Für S 8b mit 30 Wochenstunden: 130 mal 0,7692 gleich 100 Euro. Das Monatsbrutto ist dann 2.932,68 plus 100 gleich 3.032,68 Euro.

Die Jahressonderzahlung errechnet sich als Monatsbrutto mal Bemessungssatz. Für S 8b (Satz 90 Prozent): 3.032,68 mal 0,90 gleich 2.729,41 Euro. Das Jahresbrutto ergibt sich aus 12 mal 3.032,68 plus 2.729,41 gleich 39.121,57 Euro.

Der Stundenlohn wird aus dem Monatsbrutto geteilt durch die durchschnittliche Monatsstundenzahl berechnet: 3.032,68 geteilt durch (4,348 mal 30) gleich 23,25 Euro pro Stunde.

Der Faktor 4,348 ist die durchschnittliche Anzahl Wochen pro Monat (365 geteilt durch 12 geteilt durch 7).

Nachschlagen

TVöD-SuE-Entgelttabelle 2026: Bruttogehalt nach Entgeltgruppe und Stufe (West)

Vollständige TVöD-SuE-Entgelttabelle West 2026 (gültig ab 1. Mai 2026 bis 31. März 2027). Alle 16 Entgeltgruppen des Sozial- und Erziehungsdienstes (S 2–S 18) mit sechs Erfahrungsstufen. Die Gruppen S 5, S 6 und S 10 sind im Tarifwerk nicht belegt. Gegenüber der Vorgängertabelle (ab 01.04.2025) stiegen alle Entgelte um einheitlich 2,8 Prozent.

TVöD-SuE West 2026 – Monatliches Tabellenentgelt in Euro (Anlage C, gültig ab 01.05.2026)
EntgeltgruppeStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4Stufe 5Stufe 6
S 22.908,36 €3.030,97 €3.121,67 €3.220,16 €3.330,92 €3.441,69 €
S 33.119,87 €3.320,05 €3.506,28 €3.677,28 €3.755,52 €3.848,98 €
S 43.291,46 €3.504,21 €3.698,06 €3.829,61 €3.956,37 €4.156,33 €
S 73.426,93 €3.649,60 €3.871,14 €4.098,95 €4.270,11 €4.528,02 €
S 8a3.509,44 €3.738,13 €3.976,82 €4.207,08 €4.432,16 €4.668,84 €
S 8b3.578,87 €3.812,64 €4.091,94 €4.503,48 €4.892,59 €5.190,90 €
S 93.648,68 €3.887,42 €4.166,69 €4.580,02 €4.970,99 €5.272,60 €
S 11a3.846,25 €4.106,12 €4.291,48 €4.766,33 €5.138,69 €5.362,12 €
S 11b3.915,12 €4.181,19 €4.368,13 €4.844,78 €5.217,14 €5.440,57 €
S 123.967,57 €4.237,49 €4.590,75 €4.903,53 €5.290,81 €5.454,65 €
S 133.978,03 €4.248,70 €4.617,39 €4.915,26 €5.287,64 €5.473,83 €
S 144.073,39 €4.351,17 €4.682,24 €5.019,00 €5.391,41 €5.652,06 €
S 154.112,68 €4.393,93 €4.691,87 €5.034,44 €5.585,57 €5.823,86 €
S 164.263,29 €4.557,82 €4.885,49 €5.287,64 €5.734,48 €6.002,61 €
S 174.352,39 €4.654,62 €5.138,69 €5.436,63 €6.032,40 €6.382,42 €
S 184.720,52 €4.840,79 €5.436,63 €5.883,46 €6.553,73 €6.963,31 €

TVöD-SuE West-Tabelle (Anlage C), gültig ab 01.05.2026 (+2,8 %). Gruppen S 5, S 6 und S 10 sind nicht belegt. Jahressonderzahlung 2026: 90 % (S 2–S 8b), 85 % (S 9–S 18). SuE-Zulage: 130 € (S 2–S 11a), 180 € (S 11b, S 12, S 14), 0 € (S 13, S 15–S 18) bei Vollzeit. Quelle: öffentlichen-dienst.de / VKA.

Kündigungsfristen im öffentlichen Dienst: Tabelle nach § 34 TVöD

Für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes (Bund, Kommunen) gilt statt § 622 BGB der Tarifvertrag TVöD. Dieser Rechner berechnet nur die gesetzlichen Fristen nach § 622 BGB – die TVöD-Fristen dienen hier als reiner Nachschlagewert, weil sie zum Quartalsende statt zum Monatsende laufen.

Kündigungsfristen im öffentlichen Dienst nach § 34 TVöD: Staffelung nach Beschäftigungszeit, gestaffelt nach Quartalsende
BeschäftigungszeitKündigungsfristKündigungsterminRechtsgrundlage
Bis 6 Monate (Probezeit)2 Wochenzum Monatsschluss§ 34 Abs. 1 Satz 1 TVöD
Bis 1 Jahr1 Monatzum Monatsschluss§ 34 Abs. 1 Satz 2 TVöD
Ab 1 Jahr6 Wochenzum Ende eines Kalendervierteljahres§ 34 Abs. 1 Satz 2 TVöD
Ab 5 Jahre3 Monatezum Ende eines Kalendervierteljahres§ 34 Abs. 1 Satz 2 TVöD
Ab 8 Jahre4 Monatezum Ende eines Kalendervierteljahres§ 34 Abs. 1 Satz 2 TVöD
Ab 10 Jahre5 Monatezum Ende eines Kalendervierteljahres§ 34 Abs. 1 Satz 2 TVöD
Ab 12 Jahre6 Monatezum Ende eines Kalendervierteljahres§ 34 Abs. 1 Satz 2 TVöD

„Beschäftigungszeit“ ist nach § 34 Abs. 3 TVöD die beim selben Arbeitgeber im Arbeitsverhältnis zurückgelegte Zeit, auch wenn sie unterbrochen war – das unterscheidet sich von der BGB-Betriebszugehörigkeit. Kalendervierteljahre enden am 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember. Diese Tabelle berechnet der Rechner nicht; er berechnet ausschließlich die gesetzlichen Fristen nach § 622 BGB. Quelle: § 34 TVöD (VKA-Fassung), geprüft 23.09.2026.

Ausblick

Was ändert sich beim TVöD-SuE nach März 2027?

Was sich zum Jahres- oder Periodenwechsel ändert – mit Datumsstempel und Herkunft.

  • Die laufende TVöD-Tarifrunde 2025 hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2025 bis zum 31. März 2027 (27 Monate); die letzte tabellenwirksame Erhöhung dieser Runde trat auch für die SuE-Tabelle zum 1. Mai 2026 mit 2,8 Prozent in Kraft.
  • Bis zum Laufzeitende am 31. März 2027 sind für die SuE-Tabelle keine weiteren Entgelterhöhungen vereinbart – die im Rechner hinterlegte Tabelle bleibt bis dahin gültig.
  • Zum 1. Januar 2027 kommt laut Tarifergebnis 2025 ein zusätzlicher Urlaubstag für TVöD-Beschäftigte hinzu, davon profitieren auch Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst.
  • Verhandlungen für die nächste Tarifrunde beginnen erfahrungsgemäß einige Monate vor dem Laufzeitende am 9. April 2027 in Potsdam; zu möglichen neuen SuE-Erhöhungsschritten oder einer Reform der Entgeltordnung Sozial- und Erziehungsdienst liegt zum Stand dieser Seite noch kein Ergebnis vor – Entwurf, kann sich ändern.

Stand: 27.09.2026 · Quelle: öffentlicher-dienst.info – Tarifrunde TVöD 2025

Expertenmodus

Häufige Fragen zu TVöD-SuE-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist der TVöD-SuE und für wen gilt die S-Tabelle?

TVöD-SuE steht für den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, Besonderer Teil Sozial- und Erziehungsdienst (Anlage C).

Die S-Tabelle gilt für Beschäftigte in kommunalen Kindertagesstätten, Jugendhilfeeinrichtungen, Beratungsstellen und vergleichbaren Dienststellen – also für Erzieher, Kinderpfleger, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Heilpädagogen und Einrichtungsleiter.

Sie ist eigenständig und nicht mit der allgemeinen EG-Tabelle (EG 1–15) des TVöD identisch, auch wenn beide Tabellen zum selben Tarifvertrag gehören.

Arbeitgeber, die dem TVöD-VKA beigetreten sind, wenden die S-Tabelle automatisch für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst an. Wähle im Rechner oben deine Entgeltgruppe und Stufe, um dein konkretes Tabellenentgelt abzulesen.

Kirchliche Träger mit AVR-Anbindung orientieren sich häufig an den SuE-Werten, haben aber eigene Entgelttabellen mit teils abweichenden Beträgen – in diesem Fall liefert der separate AVR-Rechner die passenden Zahlen.

Wie hoch ist das Gehalt nach TVöD-SuE 2026?

Das Gehalt nach TVöD-SuE 2026 liegt je nach Entgeltgruppe und Stufe zwischen 2.908,36 Euro (S 2, Stufe 1) und 6.963,31 Euro (S 18, Stufe 6) Tabellenentgelt brutto im Monat bei Vollzeit. Die aktuelle Tabelle gilt seit dem 1.

Mai 2026 nach einer Erhöhung von 2,8 Prozent gegenüber der Vorgängertabelle. Eine Erzieherin in S 8b Stufe 2 verdient beispielsweise 3.812,64 Euro Tabellenentgelt, mit aktivierter SuE-Zulage von 130 Euro sind es 3.942,64 Euro Monatsbrutto.

Gib oben deine Entgeltgruppe, Stufe und Wochenarbeitszeit ein, um dein persönliches Monats- und Jahresbrutto inklusive Zulage und Jahressonderzahlung zu berechnen.

Der Rechner zeigt ausschließlich das tarifliche Bruttogehalt nach der S-Tabelle – Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit sowie das individuelle Nettogehalt nach Steuerklasse sind nicht enthalten und müssen separat ermittelt werden.

Welche Entgeltgruppen gibt es im TVöD-SuE?

Die S-Tabelle umfasst 16 Entgeltgruppen: S 2, S 3, S 4, S 7, S 8a, S 8b, S 9, S 11a, S 11b, S 12, S 13, S 14, S 15, S 16, S 17 und S 18.

Die Gruppen S 5, S 6 und S 10 sind nicht belegt – sie existieren im Tarifwerk nicht, die Nummerierung springt bewusst von S 4 zu S 7 und von S 9 zu S 11a.

Typische Zuordnungen: Kinderpfleger S 3 bis S 4, Erzieher S 8a bis S 8b, Sozialarbeiter S 11b bis S 12, Einrichtungsleiter ab S 13. Wähle im Rechner deine Gruppe aus der vollständigen Liste aus, um das passende Tabellenentgelt zu sehen.

Beachte, dass die konkrete Zuordnung im Einzelfall von der tatsächlichen Tätigkeit und der Eingruppierung durch den Arbeitgeber abhängt, nicht allein vom Berufsabschluss.

Wie funktioniert die Eingruppierung in die TVöD-SuE-Tabelle?

Die Eingruppierung in die TVöD-SuE-Tabelle richtet sich nach der Entgeltordnung TVöD-VKA, Anlage 1 Teil B Abschnitt XXIV, und damit nach der tatsächlich ausgeübten Tätigkeit, nicht nach dem Berufsabschluss allein.

Entscheidend sind Tätigkeitsmerkmale wie Ausbildung, Verantwortung und besondere Anforderungen: Eine staatlich anerkannte Erzieherin mit schwieriger Tätigkeit (etwa Integrationsgruppen) wird in S 8b statt S 8a eingruppiert, eine Sozialarbeiterin mit Garantenstellung im Kinderschutz in S 12 statt S 11b.

Für die konkrete Zuordnung prüft der Arbeitgeber die Stellenbeschreibung gegen die Tätigkeitsmerkmale der Entgeltordnung.

Nutze den Rechner, um bei bekannter Entgeltgruppe sofort das Tabellenentgelt zu sehen; die Eingruppierung selbst kann er nicht vornehmen.

Bei Uneinigkeit über die richtige Gruppe hilft in der Regel der Personalrat oder eine Eingruppierungsklage vor dem Arbeitsgericht.

Wie hoch ist die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) im TVöD-SuE?

Die Jahressonderzahlung im TVöD-SuE beträgt im Kalenderjahr 2026 für die Gruppen S 2 bis S 8b 90 Prozent eines Monatsentgelts und für S 9 bis S 18 85 Prozent – die Gruppengrenze verläuft also zwischen S 8b und S 9, nicht bei S 11a.

Für eine Erzieherin in S 8b Stufe 3 mit 4.221,94 Euro Monatsbrutto ergeben sich so 3.799,75 Euro Jahressonderzahlung; ein Sozialarbeiter in S 9 Stufe 1 mit 3.648,68 Euro erhält bei 85 Prozent 3.101,38 Euro.

Aktiviere die Option „Jahressonderzahlung anzeigen“ im Rechner, um den Betrag direkt ins Jahresbrutto einzurechnen.

Ausgezahlt wird sie im November auf Basis der durchschnittlichen Bezüge von Juli bis September; bei unterjährigem Beginn oder Ende des Arbeitsverhältnisses erfolgt die Zahlung nur anteilig für jeden vollen Beschäftigungsmonat.

Was ist die SuE-Zulage und wer bekommt sie?

Die SuE-Zulage ist eine monatliche Zulage zum Tabellenentgelt, gestaffelt nach Entgeltgruppe: S 2 bis S 11a erhalten 130 Euro, S 11b, S 12 und S 14 erhalten 180 Euro monatlich bei Vollzeit.

Die Gruppen S 13, S 15, S 16, S 17 und S 18 haben dagegen keinen Zulagenanspruch – der Rechner weist dort 0 Euro aus, auch wenn die Option aktiviert wird.

Bei Teilzeit wird die Zulage anteilig zum Teilzeitfaktor gezahlt, bei 30 von 39 Wochenstunden also 100 statt 130 Euro. Aktiviere die SuE-Zulage im Rechner, um sie im Monats- und Jahresbrutto zu berücksichtigen.

Auf Antrag lässt sich ein Teil der Zulage in bis zu zwei zusätzliche freie Tage pro Jahr umwandeln (Umwandlungstage); wer das nutzt, erhält entsprechend weniger Geld, aber mehr Freizeit – dieser Tausch wird im Rechner nicht abgebildet.

Wie funktioniert der Stufenaufstieg im TVöD-SuE?

Die Stufe steigt im TVöD-SuE mit einschlägiger Berufserfahrung nach festen Laufzeiten: von Stufe 1 zu 2 nach einem Jahr, Stufe 2 zu 3 nach drei Jahren, Stufe 3 zu 4 nach vier Jahren, Stufe 4 zu 5 nach weiteren vier Jahren und Stufe 5 zur Endstufe 6 nach fünf Jahren.

Insgesamt vergehen damit 17 Jahre vom Berufseinstieg bis zur höchsten Stufe. Der Rechner zeigt unter dem Ergebnis automatisch an, wann die nächste Stufe erreicht wird – etwa „Stufe 4 nach 4 Jahren Stufenlaufzeit“ bei aktueller Stufe 3.

Einschlägige Vorerfahrung bei einem anderen Arbeitgeber kann bei der Einstellung auf eine höhere Stufe angerechnet werden, das entscheidet der Arbeitgeber im Einzelfall.

Der automatische Aufstieg innerhalb der Stufen kann nur bei nicht mindestens durchschnittlicher Leistung durch den Arbeitgeber ausgesetzt werden.

Wie lang ist die Kündigungsfrist im TVöD-SuE?

Die Kündigungsfrist im TVöD-SuE richtet sich wie im gesamten TVöD nach § 34 TVöD und damit nach der Beschäftigungszeit: In der bis zu sechsmonatigen Probezeit gelten 2 Wochen zum Monatsschluss, danach bis zu einem Jahr 1 Monat zum Monatsschluss.

Ab einem Jahr Beschäftigungszeit steigt die Frist auf 6 Wochen zum Quartalsende und erreicht bei mindestens 12 Jahren 6 Monate zum Quartalsende.

Diese Fristen berechnet der Rechner oben nicht direkt, weil sie unabhängig von Entgeltgruppe und Stufe gelten – die vollständige Staffelung findest du in der Referenztabelle auf dieser Seite oder im separaten Kündigungsfristen-Rechner mit konkretem Enddatum.

Wichtig: Eine Kündigung muss immer schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift erfolgen, eine Kündigung per E-Mail ist unwirksam und setzt keine Frist in Gang.

Wie viel verdient eine Erzieherin nach TVöD-SuE?

Eine Erzieherin verdient nach TVöD-SuE je nach Entgeltgruppe und Stufe zwischen 3.509,44 Euro (S 8a, Berufseinstieg Stufe 1) und rund 5.190,90 Euro (S 8b, Endstufe 6) Tabellenentgelt brutto im Monat bei Vollzeit.

Mit aktivierter SuE-Zulage von 130 Euro kommt eine Berufseinsteigerin in S 8a Stufe 1 auf 3.639,44 Euro Monatsbrutto, eine erfahrene Kollegin in S 8b Stufe 2 auf 3.942,64 Euro.

Die Zuordnung zu S 8a oder S 8b hängt von der Schwierigkeit der Tätigkeit ab: S 8b gilt etwa für Integrationsgruppen oder heilpädagogische Zusatzaufgaben.

Gib oben deine konkrete Entgeltgruppe und Stufe ein, um dein individuelles Bruttogehalt inklusive Zulage und Jahressonderzahlung zu berechnen.

Zuschläge für Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeit in Kitas mit erweiterten Öffnungszeiten sind darin nicht enthalten.

Was ist der Unterschied zwischen TVöD-SuE und der regulären TVöD-Tabelle?

Die reguläre TVöD-Tabelle (EG 1 bis EG 15) gilt für Verwaltung, Technik und allgemeine Dienste, während die SuE-Tabelle (S 2 bis S 18) eine eigene Anlage – Anlage C – ausschließlich für den Sozial- und Erziehungsdienst ist.

Die Tabellenentgelte, die SuE-Zulage und teils auch die Jahressonderzahlungssätze unterscheiden sich zwischen beiden Tabellen, obwohl sie zum selben Tarifvertrag gehören.

Wer als Erzieher versehentlich den allgemeinen TVöD-Rechner mit EG-Gruppen nutzt, liest deshalb falsche Werte ab – nutze für Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst konsequent diesen SuE-Rechner.

Die Einstufung in die passende Tabelle ergibt sich aus der Tätigkeit, nicht aus dem Arbeitgeber: Auch eine Kommune zahlt Verwaltungsangestellten nach der EG-Tabelle und Erzieherinnen in derselben Kita-Trägerschaft nach der S-Tabelle.

Der allgemeine TVöD-Rechner deckt ausschließlich EG 1 bis EG 15 ab.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Die S-Tabelle ist eine eigenständige Entgelttabelle innerhalb des TVöD und nicht mit der allgemeinen EG-Tabelle identisch. Wer vom Sozial- und Erziehungsdienst in eine Verwaltungstätigkeit wechselt oder umgekehrt, wird neu eingruppiert – die S-Gruppen und die EG-Gruppen sind nicht direkt aufeinander abbildbar.

Die SuE-Zulage lässt sich auf Antrag teilweise in bis zu zwei zusätzliche freie Tage (Umwandlungstage) umwandeln. Wer diese Option nutzt, erhält eine entsprechend niedrigere Geldzulage, aber mehr Freizeit – ein Aspekt, den der Rechner nicht abbildet.

Zusätzlich zur SuE-Zulage stehen SuE-Beschäftigten jährlich zwei Regenerationstage zu, die nicht im Rechner erscheinen, das Gesamtpaket aber attraktiver machen als das reine Gehalt vermuten lässt.

Die Jahressonderzahlung wird im November auf Basis der durchschnittlichen Bezüge der Monate Juli, August und September gezahlt. Wer unterjährig die Entgeltgruppe wechselt oder in den Dienst eintritt, erhält sie anteilig.

Beim Stufenaufstieg lohnt ein Blick auf die nächste Stufe: Der Rechner zeigt dir unter dem Ergebnis, wann du die nächste Stufe erreichst.

Gerade beim Wechsel von Stufe 2 auf 3 vergehen drei Jahre, von Stufe 3 auf 4 sogar vier – dieser lange Zeitraum macht den finanziellen Sprung umso spürbarer, wenn er kommt.

Für eine vollständige Einkommensbetrachtung solltest du neben dem Tabellenentgelt auch Zuschläge für Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeit berücksichtigen, die der Rechner nicht enthält.

Willst du wissen, wie lange deine Kündigungsfrist wäre – etwa bei einem Wechsel des Trägers –, gilt für SuE-Beschäftigte wie für alle TVöD-Beschäftigten § 34 TVöD mit Fristen zum Quartalsende statt zum Monatsende. Alle Angaben ohne Gewähr.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Eine Erzieherin in einer kommunalen Kindertagesstätte ist in S 8b eingruppiert und hat vier Jahre einschlägige Berufserfahrung, also Stufe 3.

Sie arbeitet Vollzeit (39 Stunden) und möchte wissen, was ihr die SuE-Zulage und die Jahressonderzahlung bringen. Schritt 1 – Eingaben: S 8b, Stufe 3, 39 Wochenstunden, SuE-Zulage aktiviert, Jahressonderzahlung aktiviert.

Schritt 2 – Ergebnis: Der Rechner zeigt ein Tabellenentgelt von 4.091,94 Euro (Vollzeit, S 8b Stufe 3, West 2026). Die SuE-Zulage für S 8b beträgt 130 Euro. Das Monatsbrutto ist 4.221,94 Euro.

Die Jahressonderzahlung liegt bei 90 Prozent, also 3.799,75 Euro. Das Jahresbrutto beläuft sich auf 12 mal 4.221,94 plus 3.799,75 gleich 54.463,03 Euro. Der Stundenlohn liegt bei 24,90 Euro.

Schritt 3 – Vergleich: Die Erzieherin gibt zum Vergleich auch Stufe 4 ein und sieht, dass dort 4.503,48 Euro Tabellenentgelt stehen – ein Sprung von rund 412 Euro brutto im Monat, der nach vier weiteren Jahren Stufenlaufzeit eintritt.

Schritt 4 – Teilzeitszenario: Sie überlegt, auf 30 Stunden zu reduzieren. Mit dem Teilzeitfaktor 0,7692 sinkt das Monatsbrutto (inkl. Zulage) auf 3.247,52 Euro. Das Jahresbrutto fällt entsprechend auf 41.893,01 Euro.

So vergleicht sie Vollzeit und Teilzeit, Stufenaufstieg und Zulage in wenigen Sekunden und trifft eine fundierte Entscheidung über ihren Stundenumfang.

Für das Netto nutzt sie anschließend den Brutto-Netto-Rechner mit dem hier ermittelten Monatsbetrag.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler eins: Die S-Tabelle mit der regulären EG-Tabelle verwechseln. Die Entgeltgruppen S 2 bis S 18 gelten ausschließlich für den Sozial- und Erziehungsdienst und haben eigene Tabellenbeträge.

Wer als Erzieher den allgemeinen TVöD-Rechner nutzt, liest die falschen Werte ab. Fehler zwei: S 5, S 6 oder S 10 suchen. Diese Gruppen sind im TVöD-SuE nicht belegt – es gibt sie schlicht nicht.

Die Nummerierung springt von S 4 zu S 7 und von S 9 zu S 11a. Fehler drei: Die SuE-Zulage für alle Gruppen annehmen. S 13, S 15, S 16, S 17 und S 18 haben keinen Zulagenanspruch.

Wer in diesen Gruppen die Zulage aktiviert, sieht trotzdem 0 Euro – das ist kein Rechenfehler, sondern Tarifrecht. Fehler vier: Die Jahressonderzahlung als volles dreizehntes Gehalt ansehen.

Der Bemessungssatz liegt bei 90 Prozent (S 2 bis S 8b) oder 85 Prozent (S 9 bis S 18) – nicht bei 100 Prozent, und die Gruppengrenze verläuft zwischen S 8b und S 9, nicht zwischen S 9 und S 11a.

Fehler fünf: Den Stundenlohn aus dem Monatsbrutto durch einfaches Teilen durch die Wochenstunden ableiten. Der korrekte Divisor ist Wochenstunden mal 4,348 (durchschnittliche Wochen pro Monat), nicht mal 4.

Fehler sechs: Den Teilzeitfaktor auf die Jahressonderzahlung vergessen. Bei Teilzeit sinkt nicht nur das Tabellenentgelt, sondern auch Zulage und Sonderzahlung – alle drei werden anteilig berechnet.

Wer Entgeltgruppe, Stufe und Arbeitszeit korrekt wählt und die Besonderheiten der Zulage kennt, erhält einen belastbaren Richtwert für die Gehaltsplanung.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der TVöD-SuE-Rechner liefert das monatliche Tabellenentgelt im Sozial- und Erziehungsdienst nach TVöD-SuE West 2026 (gültig seit 01.05.2026) für die Entgeltgruppen S 2 bis S 18 in den Stufen 1 bis 6.

Zusätzlich berechnet er SuE-Zulage, Jahressonderzahlung, Jahresbrutto und Stundenlohn – bei frei wählbarer Wochenarbeitszeit.

Für die Anwendung: Wähle deine Entgeltgruppe und Stufe, stelle die Wochenarbeitszeit ein und aktiviere bei Bedarf die SuE-Zulage. Beachte, dass nicht alle Gruppen einen Zulagenanspruch haben (S 13, S 15 bis S 18: kein Anspruch).

Die Jahressonderzahlung fließt bei Aktivierung automatisch ins Jahresbrutto ein.

Der Rechner zeigt das Bruttogehalt – eine Netto-Schätzung ist bewusst nicht enthalten, weil die Abzüge von persönlichen Faktoren wie Steuerklasse, Kirchensteuer und Kinderzahl abhängen.

Für das Netto empfiehlt sich der Brutto-Netto-Rechner mit dem hier ermittelten Monatsbetrag als Eingabe. Alle Angaben sind ohne Gewähr und ersetzen keine Gehaltsabrechnung.

Wer zwischen TVöD-SuE und AVR-Caritas SuE schwankt, findet im AVR-Rechner einen direkten Vergleich der kirchlichen Tabelle mit dem TVöD-Äquivalent.

Die AVR-Caritas SuE orientiert sich eng an TVöD-SuE, weicht aber durch regionale Kirchenbeschlüsse teils ab.

Beschäftigte der Bundesagentur für Arbeit, die im Sozialbereich tätig sind, werden nicht nach TVöD-SuE, sondern nach dem eigenständigen TV-BA mit Tätigkeitsebenen vergütet.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Tabellenentgelt 3.509,44 €, Monatsbrutto 3.639,44 € (inkl. 130 € SuE-Zulage), Jahresbrutto 43.673,28 €, Stundenlohn 21,46 €

Erzieherin S 8a Berufseinstieg (Stufe 1), Vollzeit, mit Zulage

Entgeltgruppe
S 8a (Erzieher)
Erfahrungsstufe
Stufe 1 (Einstieg)
Wochenarbeitszeit
39 Std.
SuE-Zulage
Mit SuE-Zulage

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Tabellenentgelt 4.844,78 €, Teilzeitfaktor 0,7692, Monatsbrutto 3.865,06 € (inkl. 138,46 € Zulage), Jahresbrutto 49.666,02 €

Sozialpädagogin S 11b Stufe 4, Teilzeit 30 Std.

Entgeltgruppe
S 11b (Sozialarbeiter m. schw. Tätigkeit)
Erfahrungsstufe
Stufe 4 (nach 8 Jahren)
Wochenarbeitszeit
30 Std.
SuE-Zulage
Mit SuE-Zulage

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Tabellenentgelt 3.320,05 €, Monatsbrutto 3.320,05 €, Jahresbrutto 42.828,65 € (inkl. 2.988,05 € JSZ), Stundenlohn 19,58 €

Kinderpflegerin S 3 Stufe 2, Vollzeit, ohne Zulage

Entgeltgruppe
S 3 (Kinderpfleger)
Erfahrungsstufe
Stufe 2 (nach 1 Jahr)
Wochenarbeitszeit
39 Std.
SuE-Zulage
Ohne SuE-Zulage

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Tabellenentgelt 5.734,48 €, Monatsbrutto 5.734,48 € (SuE-Zulage: 0 €, kein Anspruch in S 16), Jahresbrutto 73.688,07 €

Einrichtungsleiter S 16 Stufe 5, Vollzeit

Entgeltgruppe
S 16 (Leiter großer Einrichtung)
Erfahrungsstufe
Stufe 5 (nach 12 Jahren)
Wochenarbeitszeit
39 Std.
SuE-Zulage
Mit SuE-Zulage

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

TeilzeitrechnerTeilzeitgehalt aus dem Vollzeitlohn berechnen: Netto, Netto-Differenz, anteiligen Urlaubsanspruch und prozentualen Arbeitszeit-Faktor ermitteln.BAT-KF-RechnerBAT-KF-Gehalt 2026 berechnen: Tabellenentgelt nach Entgeltgruppe EG 1–15Ü und Stufe 1–6 nachschlagen – mit Teilzeit und Jahressonderzahlung für Kirche und Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.VBL-RechnerVBLklassik Betriebsrente berechnen: Versorgungspunkte nach Altersfaktor und Entgelt, monatliche Betriebsrente, AN- und AG-Beiträge für West und Ost.TVöD-Krankengeldzuschuss-RechnerTVöD-Krankengeldzuschuss berechnen: nach 6 Wochen Entgeltfortzahlung den Zuschuss aus Nettoentgelt und Bruttokrankengeld ermitteln, mit Dauer bis zur 13. oder 39. Woche und Zeitleiste der Phasen.Metall-Elektro-Tarif-RechnerMetall-Elektro-Tarif berechnen: ERA-Entgelttabelle für Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen mit Monatsbrutto, T-ZUG A und B, Transformationsgeld, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Jahresnetto.TV-AVH-Entgelttabelle-RechnerTV-AVH-Gehalt 2026 berechnen: Tabellenentgelt der Entgeltgruppen E 1 bis E 15 und Stufen 1 bis 6 nach Anlage A (ab 1. Mai 2026) mit Teilzeit, Jahressonderzahlung, Stundenentgelt und geschätztem Netto für Hamburg.Zinseszins-RechnerZinseszins für Einmalanlage und Sparplan mit Raten berechnen – mit Jahrestabelle, Liniendiagramm und Aufschlüsselung Einzahlungen vs. Zinsen. Kostenlos für 2026.KreditMonatliche Rate, Gesamtkosten und Zinskosten für Ratenkredite berechnenMehrwertsteuerrechnerNetto-Brutto-Umrechnung mit 19 %, 7 % oder individuellem Steuersatz.Einkommensteuer-Rechner 2026Einkommensteuer 2026 mit Progression, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Grenzsteuersatz aus Jahresdaten belastbar vorausberechnen.Elterngeld-RechnerGeschätztes Basiselterngeld aus dem durchschnittlichen Nettoeinkommen vor der Geburt berechnen – mit Mindest- und Höchstbeträgen.KGV-RechnerKGV einer Aktie aus Aktienkurs und Gewinn pro Aktie berechnen, im Branchenkontext einordnen und mit Index sowie weiteren Aktien vergleichen.Rebalancing-RechnerPortfolio-Rebalancing planen: Abweichungen von der Zielallokation erkennen, notwendige Käufe und Verkäufe mit minimalem Handelsaufwand berechnen oder das Portfolio allein über eine monatliche Sparrate schrittweise zurück zur Zielallokation führen.Sparplan-RechnerETF-Sparplan berechnen, Sparplan vs. Einmalanlage vergleichen und inflationsbereinigtes Vermögen ermitteln. Mit Jahrestabelle und Grafiken.LohnerhöhungVergleich Gehalt vor und nach Lohnerhöhung: Netto-Mehrwert, Steuern und Sozialversicherung aufgeschlüsselt

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  • TVöD-SuE-Formel: Monatsbrutto gleich Tabellenentgelt mal Teilzeitfaktor plus SuE-Zulage mal Teilzeitfaktor; Jahresbrutto gleich 12 mal Monatsbrutto plus Jahressonderzahlung.

    TVöD-SuE: Monatsbrutto mit Teilzeit und Zulage

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Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Angaben ohne Gewähr. Der Rechner zeigt das tarifliche Bruttoentgelt nach TVöD-SuE (Anlage C) und ersetzt keine individuelle Gehaltsabrechnung. Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit sind nicht enthalten.

Quelle: TVöD-SuE Entgelttabelle West 2026 (Anlage C, gültig ab 01.05.2026)

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Finanzen / Öffentlicher Dienst & Tarif
Formeln basieren auf
TVöD-SuE Entgelttabelle West 2026 (Anlage C, gültig ab 01.05.2026); SuE-Zulage nach Entgeltordnung TVöD-VKA; Jahressonderzahlung nach § 20 TVöD (Bemessungssätze 2026: 90 % S 2–S 8b, 85 % S 9–S 18)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). TVöD-SuE-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/oeffentlicher-dienst-tarif/tvoed-sue-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. TVöD-SuE-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/oeffentlicher-dienst-tarif/tvoed-sue-rechner

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