Überblick
Freistellungsauftrag berechnen: Wie verteile ich den Sparer-Pauschbetrag auf meine Banken?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Freistellungsauftrag berechnen heißt, den Sparer-Pauschbetrag so auf deine Banken zu verteilen, dass er voll genutzt wird und auf Erträge keine Steuer abgeführt wird. Der Pauschbetrag beträgt 1.000 € für Einzelveranlagte und 2.000 € für zusammen veranlagte Ehepaare (§ 20 Abs.
9 EStG). Eine Bank sieht vom Steuerabzug nur ab, wenn ihr ein Freistellungsauftrag vorliegt (§ 44a EStG); verteilst du ihn falsch, zahlst du zu viel Steuer oder musst nachzahlen.
Der Rechner nimmt die Erträge, die du bei bis zu fünf Banken erwartest, und schlägt eine Aufteilung vor: zuerst die Bank mit dem höchsten Ertrag, jeweils nur bis zur Höhe ihres Ertrags.
Er zeigt die Steuer mit und ohne Freistellung, den ungenutzten Rest und prüft, ob deine bereits erteilten Aufträge zu den Erträgen passen.
Anders als der Kapitalertragsteuer-Rechner, der die Steuer auf einen bekannten Ertrag berechnet, geht es hier um die Verteilung auf mehrere Banken. Alles beruht auf deinen Schätzungen. Wer nur eine Bank nutzt, erteilt den vollen Betrag dort.
Spätestens bei zwei oder drei Banken, etwa einem Tagesgeldkonto, einem Depot und einem Sparbuch, stellt sich die Frage, welche Bank wie viel bekommt. Der Rechner nimmt dir diese Rechnung ab und zeigt, was falsch verteilte Aufträge kosten.